Hier finden sie Angelkarten für die gesamte Havel und der angrenzenden Seen. Von Potsdam bis Brandenburg an der Havel.
                             

 Angeln ohne Fischereischein in Brandenburg

Die Voraussetzungen um in Brandenburg angeln gehen zu dürfen sind davon abhängig, ob nur auf Friedfische oder auch auf Raubfische geangelt werden soll.
Das Angeln auf Friedfische mit der Handangel ist ohne Fischereischein möglich
Das Angeln auf Raubfische ist nur mit Fischereischein nach Bestehen der Anglerprüfung möglich
Ein Nachweis über die Zahlung der Fischereiabgabe sowie die Angelkarte für das jeweilige Gewässer müssen immer mitgeführt werden
Kinder unter 8 Jahren dürfen grundsätzlich nicht selbst angeln.

Raubfische:
Für das Angeln von Raubfischen wie Hecht, Zander, Aal, Barsch und Wels benötigen Sie einen Fischereischein mit vorher abgelegter Prüfung. Dieser Schein ist in den aufgeführten Einrichtungen zum Erwerb einer Angelberechtigung vorzulegen.

Friedfische:
Wer sich auf Friedfische wie Plötze (Rotauge), Güster oder Blei (Brassen) beschränkt, darf auch ohne Fischereiprüfung die Angel auswerfen. Hierzu benötigen Sie lediglich eine Angelkarte, die Sie gemeinsam mit der Fischereiabgabe bei den örtlichen Touristinformationen oder in einem der vielen Angel- oder Fischläden erwerben können.

Sonderregelung:
Ausländische Gäste dürfen Fried- und Raubfisch auch ohne Fischereischein angeln. Eine Angelkarte und Fischereiabgabemarke ist aber trotzdem notwendig und muss erworben werden. Als Ausweis genügt der Reisepass.

Fischereiabgabe.
Jeder der mit einer Handangel in Brandenburg dem Fischfang nachgeht, muss  auch in Brandenburg eine Fischereiabgabe zahlen.
Dazu wird eine Nachweiskarte ausgestellt, in die die jeweiligen Nachweise in Form von Marken eingeklebt werden.
Die Nachweiskarte muss zusammen mit der Angelkarte für das jeweilige Gewässer sowie dem Fischereischein (beim Angeln auf Raubfisch) mitgeführt werden.

Dies können sie alles bei uns beziehen.

Kontrolle durch Fischereiaufseher
Die Grundlage für den Einsatz von Fischereiaufsehern ist das Brandenburger Fischereigesetz. In diesem ist festgeschrieben, dass Fischereiaufseher bestellt werden müssen. Sie sollen die Einhaltung aller Vorschriften zum Schutz und zur Erhaltung der Fischbestände sowie die Ausübung der Fischerei überwachen. Um dies tun zu können, sind Sie mit umfangreichen Befugnissen ausgestattet. So dürfen Sie beispielsweise Grundstücke zum Zwecke der Kontrolle betreten und befahren, verbotenes Angelgerät beschlagnahmen und Verwarnungsgelder bei Ordnungswidrigkeiten erheben. Auf Verlangen sind Fischereischeine, der Nachweis über die Entrichtung der Fischereiabgabe und Angelkarten vorzuzeigen. Weiterhin sind Fische und Fanggeräte auch in Fahrzeugen und Fischbehältern auf Verlangen vorzuzeigen. Fischereiaufseher müssen sich mit Dienstausweis und Dienstabzeichen ausweisen.

Ich habe mit meiner Friedfischangel einen Zander gefangen, darf ich den behalten?
Theoretisch ja, wenn der Zander das Mindestmaß erreicht hat. Praktisch ergeben sich einige Schwierigkeiten.
Entscheiden ist immer, dass das Fanggerät die Merkmale einer Friedfischangel aufweißt, fängt man dann einen Raubfisch fällt das unter die Rubrik Anglerglück und es braucht sich niemand über einen Barsch oder Rapfen Sorgen zu machen.

Darf ich mehr als zwei Angeln mit an/ auf das Gewässer mitführen?
Ja, das Mitführen von Reserveangeln ist gestattet, wenn es sich dabei nicht um fangfertige Fischereigeräte handelt, also ohne Haken und Köder.

Weitere Informationen über das Angeln finden Sie im Internet.