Der Schwielowsee.

 

Er ist einer der vielen Seen im Brandenburger Land. Mit einer Größe von ca. 5,5 km Länge und ca. 2 km Breite gehört er zu den größten Seen in dieser Region. Im Norden durchfließt die Havel den Schwielowsee von Potsdam kommend in Richtung Werder. Die Havel macht ihn so zu einem offenen Gewässer und sorgt für den Wasseraustausch im Schwielowsee. Dies hat den großen Vorteil, dass er für Motorsport genutzt werden darf.

Jedoch wird er dort meist nur als Durchgangsstraße für Sportboote genutzt, die weiter die Havel abwärts fahren wollen. Das Innere vom See ist meist das Revier der Seglboote und Surfer.

Seine Ufer werden durch üppige Schilfrohrbestände und bis an die Wasserlinie heranreichende Wälder begrenzt. Innerhalb der Ortsbereiche jedoch sind die Seeufer größten Teils privat bebaut und für Erholungssuchende nicht frei zugänglich. Auch gibt es dadurch wenig offizielle Bademöglichkeiten im See, was dem Fremdenverkehr abträglich sein dürfte.

Der Seegrund im Bereich der Ufernähe besteht aus standfestem  feinkörnigem grauen Sand, mit etwas Schlickanteilen und ist kaum mit Pflanzen bewachsen. Mann sollte aber im Wasser trotzdem Badeschuhe tragen, da scharfkantige Muscheln im Seegrund Verletzungen hervorrufen können. Im August entstehen, hervorgerufen durch die oft warme Witterung (ca. 23 Grad Wassertemperatur), an der Wasseroberfläche erhebliche kleine Algen, die das Baden im See etwas unangenehm machen wegen der Grünfärbung, die am Körper haften bleibt.

Die unterschiedlichen Tiefen des Schwielowsee jedoch gebietet äußerste Vorsicht für Wassersportler. Wassertiefen zwischen 8,0 m und 0,30 m sorgen oft für große Aufregung bei Bootsfahrern, wenn das Echolot sich meldet.

Bootsfahrer ohne dieses Warngerät sollten die gut ausgetonnte Fahrlinie der Linienschiffart nicht verlassen. Es soll vorgekommen sein, dass sich Bootsfahrer außerhalb dieser Wasserlinie an einem Entenschwarm im See ergötzten. Beim Näher kommen jedoch stellten sie plötzlich fest, dass diese Enten nicht im Wasser schwammen sondern standen.

Der See selbst ist auch sehr launisch. Einmal ist er still und friedlich, anders mal wieder wild und aufgepeitscht, so dass sich Schaumkronen bilden. Dies ist dann der Augenblick für Segler und Surfer.

Im Winter friert der See oftmals vollkommen zu. So können Wanderer den See gefahrlos überqueren und Wintersportwillige ihr Eissegeln veranstalten. Auch ist das Eisangeln in diesen Wochen sehr beliebt.

Sie sehen, der See bietet für jeden etwas.

 

 

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