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        HIZ - Artikel  vom  16. Mai  2012                  

Brandenburgs Badestellen.
An Brandenburgs Badestellen alles klar zum Start in die Saison 2012.
Werder(Havel)/Potsdam:
– Traditionell ist am 15. Mai der offizielle Start in die Badesaison. Die strengen Vorgaben der EU zur Überwachung der Wasserqualität der Badegewässer werden an allen 253 Badestellen im Land eingehalten. 245 gehen sogar mit dem Prädikat „ausgezeichnet“ in die neue Saison. „Die Prädikate, die die EU den ausgewiesenen Brandenburger Badestellen verliehen hat, zeigen dass diese den hohen Anforderungen gerecht werden“, erklärte die Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Anita Tack (Linke) heute in Potsdam. Brandenburgs Badestellen erfüllen damit auch die neuen EU-Kriterien, die ab dieser Badesaison gemäß Badegewässerrichtlinie geprüft werden. „Brandenburg wird neben den Badestellenkarten auch an jedem ausgewiesenem Badewässer umfangreiche Informationen für die Öffentlichkeit bereit halten“, so Tack.  Pünktlich zum Start in die Badesaison 2012 hat das Brandenburger Umwelt- und Verbraucherschutzministerium die aktuelle Badestellenkarte im Internet veröffentlicht und eine Badestellenkarte im Papierformat heraus gegeben. Die Karte ist beim Ministerium kostenlos erhältlich. Sie umfasst alle von den Gesundheitsämtern innerhalb der Badesaison überwachten 253 Badestellen im Land.  In der Badestellenkarte werden unter anderem wieder aktuelle Informationen zur Wasserqualität sowie zur Ausstattung und zur Erreichbarkeit der Badestellen gegeben. Neu ist in dieser Badesaison, dass jedes Badegewässer mit einem so genannten „Badegewässerprofil“ ausgestattet ist. Dieses beinhaltet eine allgemeine Beschreibung des Badegewässers hinsichtlich der physikalischen, hydrologischen und geografischen Eigenschaften.  Die Gesundheitsämter sorgen dafür, dass alle ausgewiesenen Badestellen entsprechend einem
Überwachungsplan kontrolliert und hinsichtlich der Badegewässerqualität überprüft werden. Durch Vor-Ort-Kontrollen können Auffälligkeiten schnell erkannt, Wasserproben genommen und Untersuchungen veranlasst werden. Wenn nötig werden umgehend geeignete Maßnahmen ergriffen und diese an der Badestelle direkt und im Internet bekannt gemacht. Bereits kurz vor Beginn der Badesaison haben die Gesundheitsämter die Badestellen durch Erstbegehung, Begutachtung des Badestrandes und Wasserproben genau unter die Lupe genommen. Nach Vorliegen der ersten Untersuchungsergebnissen wird die Badestelle zum Baden für die Badesaison „frei gegeben“. Ab 2012 sind neben aktuellen Hinweisen zur Überwachung ein „Steckbrief“ mit Angaben zur Badestelle, zur naturräumlichen Einordnung und das EU Prädikat an jeder ausgewiesenen Badestelle veröffentlicht.  Bis zum Saisonende am 15. September werden nach dem für 2012 festgelegten

Überwachungsplan mindestens einmal pro Monat Wasserproben mikrobiologisch untersucht. An einigen Badestellen werden auch in diesem Jahr die Frequenzen der Überwachung vorsorglich erhöht. Am Ende der Badesaison werden die Badegewässer bezogen auf 2012 und zurückliegenden drei Jahre erneut bewertet.  „Jeder sollte durch sein Verhalten am Badestrand und im Badegewässer dazu beitragen, dass über die gesamte Saison eine gute Wasserqualität und saubere Strände erhalten werden können“, erklärte Tack.