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     HIZ - Artikel  vom  03. Mai  2010                    

Resümee vom 131 Baumblütenfest 2010.
Beim 131 Baumblütenfest 2010 in Werder (Havel) hatte die Polizei hatte alles im Griff.
Werder(Havel): - Das 131. Baumblütenfest in Werder (Havel) verlief aus polizeilicher Sicht, für ein Volksfest dieser Größenordnung mit mehreren hunderttausend Besuchern, dem Anlass angemessen. Es gab in diesem Jahr keine herausragenden polizeilichen Vorkommnisse bzw. Ereignisse. Die Einsatzschwerpunkte der Polizei und der beteiligten Ordnung- bzw. Sicherheitskräfte waren, wie bereits in den Jahren zuvor, die beiden Wochenenden mit dem Maifeiertag, an denen es auch den größten Zulauf von Besuchern gab. Das modifizierte Veranstaltungskonzept und die damit verbundene Erweiterung des Festgeländes waren signifikant für einen ausgeprägten familiären Festverlauf. Damit verbunden war eine, den neuen Anforderungen angepasste, Überarbeitung des gemeinsamen  Sicherheitskonzeptes, was sich umfänglich im Verlauf des Festes bewährt hat und maßgeblich zum friedlichen und störungsfreien Verlauf beitrug. Dabei kam es zu einer sehr engen Zusammenarbeit sowie einem abgestimmten Handeln mit den Beamten der Bundespolizei, den Ordnungskräften der Stadt Werder/Havel und dem privaten Sicherheitsdienst. Durch umsichtiges und

professionelles Handeln der im Einsatz befindlichen Polizeibeamten konnten Störungen rechtzeitig erkannt und Auseinandersetzungen umgehend beendet bzw. schon im Ansatz unterbunden werden. Insbesondere der Einsatz und das konsequente Einschreiten von Beamten der Bereitschaftspolizei in sicherheitsrelevanten Veranstaltungsbereichen mit hohen Besucherkonzentrationen trugen wesentlich zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls bei den Besuchern bei. Im Ergebnis dieser Zielgerichteten und Schwerpunktorientierten Arbeitsweise wurden Konfrontationen sowie Straftaten, insbesondere unter alkoholisierten Heranwachsenden bzw. Jungerwachsenen aber auch gegenüber Polizeibeamten, konsequent beendet bzw. strafrechtlich verfolgt. Insgesamt sprach die Polizei gegen Personen, welche die öffentlichen Sicherheit und Ordnung störten,  ca. 200 Platzverweise bzw. Aufenthaltsverbote aus. Für ca. 175 Besucher endete der Besuch auf dem Baumblütenfest im Polizeigewahrsam, um weitere Straftaten zu verhindern bzw. zu ihrer eigenen Sicherheit. In Auswertung einer vorläufigen Bilanz registrierte die Polizei 274 Straftaten, zu denen 232 Tatverdächtige ermittelt wurden. Den Schwerpunkt bildeten, Körperverletzungsdelikte (84), Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte (37), Sachbeschädigungen (17), Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (26) und Diebstahlshandlungen (26).

Die Mehrzahl der Körperverletzungsdelikte und Widerstandshandlungen sind zum überwiegenden Teil unter erheblicher Einwirkung von Alkohol begangen worden. Im gesamten Festverlauf gab es keine nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.  Der überwiegende Teil der Festbesucher nutzte die attraktiven Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs, der Deutschen Bahn AG und der Fahrgastschifffahrt. Dieses attraktive und umfassende Nahverkehrskonzept konnte aber 19 Fahrzeugführer bzw. Radfahrer nicht davon abhalten, unter dem Einfluss von Alkohol am Straßenverkehr teilzunehmen. Während des Baumblütenfestes kamen jeweils an den Schwerpunkttagen der Wochenenden ca. 300 Polizeibeamte zum Einsatz.

 Torsten Ringel
Pressesprecher