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Resümee vom 131 Baumblütenfest 2010.
Beim 131 Baumblütenfest
2010 in Werder (Havel) hatte die Polizei hatte alles
im Griff. Werder(Havel):
- Das 131. Baumblütenfest in Werder (Havel) verlief aus polizeilicher
Sicht, für ein Volksfest dieser
Größenordnung mit mehreren
hunderttausend Besuchern, dem Anlass angemessen. Es gab in diesem Jahr
keine herausragenden polizeilichen Vorkommnisse bzw. Ereignisse. Die
Einsatzschwerpunkte der Polizei und der beteiligten Ordnung- bzw.
Sicherheitskräfte waren, wie bereits in den Jahren zuvor, die beiden
Wochenenden mit dem Maifeiertag, an denen es auch den größten Zulauf von
Besuchern gab. Das modifizierte Veranstaltungskonzept und die damit
verbundene Erweiterung des Festgeländes waren signifikant für einen
ausgeprägten familiären Festverlauf. Damit verbunden war eine, den neuen
Anforderungen angepasste, Überarbeitung des gemeinsamen
Sicherheitskonzeptes, was sich umfänglich im Verlauf des Festes bewährt
hat und maßgeblich zum friedlichen und störungsfreien Verlauf beitrug.
Dabei kam es zu einer sehr engen Zusammenarbeit sowie einem abgestimmten
Handeln mit den Beamten der Bundespolizei, den Ordnungskräften der Stadt
Werder/Havel und dem privaten Sicherheitsdienst. Durch umsichtiges und

professionelles Handeln der im Einsatz befindlichen Polizeibeamten
konnten Störungen rechtzeitig erkannt und Auseinandersetzungen umgehend
beendet bzw. schon im Ansatz unterbunden werden. Insbesondere der
Einsatz und das konsequente Einschreiten von Beamten der
Bereitschaftspolizei in sicherheitsrelevanten Veranstaltungsbereichen
mit hohen Besucherkonzentrationen trugen wesentlich zur Erhöhung des
Sicherheitsgefühls bei den Besuchern bei. Im Ergebnis dieser
Zielgerichteten und Schwerpunktorientierten Arbeitsweise wurden
Konfrontationen sowie Straftaten, insbesondere unter alkoholisierten
Heranwachsenden bzw. Jungerwachsenen aber auch gegenüber Polizeibeamten,
konsequent beendet bzw. strafrechtlich verfolgt. Insgesamt sprach die
Polizei gegen Personen, welche die öffentlichen Sicherheit und Ordnung
störten, ca. 200 Platzverweise bzw. Aufenthaltsverbote aus. Für ca. 175
Besucher endete der Besuch auf dem Baumblütenfest im Polizeigewahrsam,
um weitere Straftaten zu verhindern bzw. zu ihrer eigenen Sicherheit. In
Auswertung einer vorläufigen Bilanz registrierte die Polizei 274
Straftaten, zu denen 232 Tatverdächtige ermittelt wurden. Den
Schwerpunkt bildeten, Körperverletzungsdelikte (84),
Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte (37), Sachbeschädigungen (17),
Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (26) und Diebstahlshandlungen
(26).
 Die Mehrzahl der Körperverletzungsdelikte und
Widerstandshandlungen sind zum überwiegenden Teil unter erheblicher
Einwirkung von Alkohol begangen worden. Im gesamten Festverlauf gab es
keine nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen. Der überwiegende Teil
der Festbesucher nutzte die attraktiven Angebote des Öffentlichen
Personennahverkehrs, der Deutschen Bahn AG und der Fahrgastschifffahrt.
Dieses attraktive und umfassende Nahverkehrskonzept konnte aber 19
Fahrzeugführer bzw. Radfahrer nicht davon abhalten, unter dem Einfluss
von Alkohol am Straßenverkehr teilzunehmen. Während des Baumblütenfestes
kamen jeweils an den Schwerpunkttagen der Wochenenden ca. 300
Polizeibeamte zum Einsatz.

Torsten Ringel
Pressesprecher |