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     HIZ - Artikel  vom  14 April  2010                 

Baumblütenfest.
Kritik und Mängel zum Baumblütenfest 2010.
Werder (Havel):
- Wo Sonne ist, da ist auch Schatten. So auch beim Baumblütenfest in Werder an der Havel vom 24.04. bis 02.05.2010. Bei einer Vorhersehbarkeit von ca. 500.000 Besucher, waren viel zu wenig Toiletten vorhanden. Oft stand nur eine "Bezahltoilette" mit einer unendlichen Schlange an Personen davor. Wer kein passendes Kleingeld hatte, der wurde abgewiesen. Wir haben beobachtet, dass Kinder auf die Toilette mussten aber kein Geld hatten, sie mussten zurücktreten und wurden abgewiesen. Was blieb ihnen also anders übrig als die "Buschtoilette". Dann war noch die Geschichte mit den Pfandflaschen. Kaufte man eine Cola in einer Pfandflasche ( 3,00 € ) an einem Verkaufsstand und wollte die leere Flasche anschließend wieder zurückgeben, keiner nahm sie an. Mann könnte die Flaschen hinter dem Stand in die Kisten stellen, aber Pfandgeld bekäme man nicht zurück. Uns wurde von verschiedenen Getränkeverkäuferinen gesagt, der Veranstalter hätte ihnen dies verboten.

Sehr geehrte Getränkeverkäuferin,                                             
seit dem 1. Mai 2006 sind Einzelhändler zur
Rücknahme aller bepfandeten Flaschen verpflichtet. Der Händler muss zurücknehmen, wenn er identische Flaschen und identische Kästen im Sortiment führt. Wird die Rücknahme der Verpackungen verweigert, so ist dies ein Verstoß gegen die Verpackungsverordnung. Die Stadt Werder (Havel) ist hier die zuständige Verfolgungsbehörde, da der Tatort in Werder war.                     

Auch diese nicht zurückgenommenen "Mehrwegflaschen" landeten im Müll. Ach ja Müll, das war auch so eine Sache. Die Verkaufsstände hatten oft nur einen Müllsack, der beizeiten schon überfüllt war. Neuer leerer Müllsack - denkste. Der Müll landete auf der Straße, da die Säcke übervoll waren. Müllbeseitigung von der Straße, das war auch anfangs ein Thema. Da stellt sich für uns auch noch die Frage, warum verlegt man nicht die Jugendveranstaltungen mit der sehr lauten  "Bum - Bum" Musik von der Regatastrecke auf die vorhandene Freilichtbühne? Dort im Waldkessel würden weitaus weniger Anwohner in ihrer Ruhe gestört werden als auf der Insel und die Innenstadt wäre dadurch auch noch mehr entlastet.     hiz/qu