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Baumblütenfest.
Kritik und Mängel zum Baumblütenfest 2010. Werder (Havel): - Wo Sonne ist, da ist
auch Schatten. So
auch beim Baumblütenfest in Werder an der Havel vom 24.04. bis 02.05.2010. Bei
einer Vorhersehbarkeit von ca. 500.000 Besucher, waren viel zu wenig Toiletten vorhanden.
Oft stand nur eine "Bezahltoilette" mit einer unendlichen Schlange an Personen
davor.
Wer kein passendes Kleingeld hatte, der wurde abgewiesen. Wir haben
beobachtet, dass Kinder auf die Toilette mussten aber kein Geld hatten, sie
mussten zurücktreten und wurden abgewiesen. Was blieb ihnen also anders
übrig als die "Buschtoilette". Dann war noch die Geschichte mit den
Pfandflaschen. Kaufte man eine Cola in
einer Pfandflasche ( 3,00
€ ) an einem Verkaufsstand und wollte die leere Flasche anschließend wieder zurückgeben, keiner nahm sie an.
Mann könnte die Flaschen hinter dem Stand in die Kisten stellen, aber
Pfandgeld bekäme man nicht zurück. Uns
wurde von verschiedenen Getränkeverkäuferinen gesagt, der Veranstalter hätte
ihnen dies verboten.
Sehr geehrte
Getränkeverkäuferin,
seit dem 1. Mai 2006 sind Einzelhändler zur
Rücknahme
aller bepfandeten Flaschen verpflichtet. Der Händler
muss zurücknehmen, wenn er identische Flaschen und
identische Kästen im Sortiment führt. Wird die
Rücknahme der Verpackungen verweigert, so ist dies ein
Verstoß gegen die Verpackungsverordnung. Die Stadt
Werder (Havel) ist hier die zuständige Verfolgungsbehörde, da der Tatort in
Werder war.
Auch diese nicht zurückgenommenen "Mehrwegflaschen" landeten
im Müll.
Ach ja Müll, das war auch so eine Sache. Die Verkaufsstände hatten oft nur einen
Müllsack, der beizeiten schon überfüllt war. Neuer leerer Müllsack -
denkste. Der Müll landete auf der Straße, da die Säcke übervoll waren.
Müllbeseitigung von der Straße, das war auch anfangs ein Thema. Da stellt sich
für uns auch
noch die Frage, warum verlegt man nicht die Jugendveranstaltungen mit der
sehr lauten
"Bum - Bum" Musik von der Regatastrecke auf die vorhandene Freilichtbühne?
Dort im Waldkessel würden weitaus weniger Anwohner in ihrer Ruhe gestört werden
als auf der Insel und die Innenstadt wäre dadurch auch noch mehr entlastet.
hiz/qu |