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Bundeswehrreform.
Freiwilligenarmee der Bundeswehr kommt bereits ab März 2011.
Werder (Havel)/Berlin: - Bereits ab dem 1. März 2011 wird kein
Wehrpflichtiger mehr gegen sein Willen zum Dienst an der Waffe bei der
Bundeswehr eingezogen. Das sagte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu
Guttenberg (CSU) am 15.12.2010 im Deutschen Bundestag. Kurz zuvor hatte das
Bundeskabinett die Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 beschlossen.
Die Umsetzung des Beschlusses erfolgt bereits früher als erwartet. Im
Januar 2011 werden zum letzten Mal Wehrpflichtige auch gegen ihren Willen
einberufen. Das Gleiche trifft für Zivildienstleistende zu. Ab 1. März. 2011
sollen nur noch junge Männer eingezogen werden, "die sich sich einverstanden
erklären, freiwillig Grundwehrdienst zu leisten", so Verteidigungsminister
Guttenberg. "Diese könnten dann auf eigenen Wunsch und persönlicher Eignung
in die freiwillige Armee übernommen werden." Die Bundeswehr erhofft sich
einerseits durch den Wegfall der Wehrpflicht mehr
Engagement
bei den Soldaten und anderseits mehr Disziplin in der Truppe, da der Zwang
wegfalle. Weiterhin hoffe man auf eine Aufwertung des Berufes "Soldat".
Die Wehrpflicht wir nur ausgesetzt, so dass sie im Verteidigungsfalle wieder
in Kraft gesetzt werden kann.
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