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       HIZ - Artikel    vom    16. Januar 2012          

Bundeswehr im Nikoleissaal zu Potsdam..
Jahresempfang der Bundeswehr an den Standorten Potsdam und Schwielowsee.
Werder(Havel)/Potsdam: - Am 12.01.2012 hielt die Bundeswehr an den Standorten Potsdam und Schwielowsee ihren Jahresempfang 2012 im Nikoleissaal zu Potsdam. Mehr als 700 Gäste und Ehrengäste aus dem In- und Ausland hatten ihre Teilnahme zugesagt. Aus Anlass des 300. Geburtstages von Friederich II. am 24.01.2012, wurde das Programm mit einem Marsch aus dem Jahre 1741, komponiert von eben diesem König Friederich II (Alte Fritz), eröffnet. Nach der Begrüßungsrede  durch den Standort-ältesten und Kommandeur des Landes-kommandos Brandenburg, Oberst Peter Arendt, begrüßte als Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Potsdam Jann Jakobs, Bürgermeister Burkhard Exner die anwesenden Gäste. Nach einem musikalischen Zwischenspiel würdigt der Innenminister des Land Brandenburg Dr. Dietmar Woidke die gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Die guten Kontakte insbesondere zum Landeskommando hätten sich nicht zuletzt in der Debatte um die Neustrukturierung der Bundeswehr und deren Auswirkungen auf das Land bewährt, sagte Woidke beim Jahresempfang der in und um Potsdam stationierten Bundeswehreinrichtungen am Donnerstagabend in der Landeshauptstadt. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die in den vergangenen Jahren stetig enger gewordene Kooperation auch unter den veränderten Voraussetzungen fortgesetzt werde. Das Land sei bei den Struktur- und Organisationsänderungen im Rahmen der Bundeswehrreform von schwerwiegenden Auswirkungen verschont geblieben, sagte Woidke. Alle Standorte in Brandenburg blieben erhalten. Dennoch werde man die Änderungen spüren, betonte Woidke. Im Alltag werde es ganz wesentlich an der Motivation und Leistungsfähigkeit der Soldaten und zivilen Mitarbeiter liegen, dass die Neuausrichtung der Streitkräfte in der Praxis gelinge. Mit Blick auf das in Geltow bei Potsdam stationierte Einsatzführungs-kommando verwies Woidke auch auf die Bedeutung Brandenburgs für die Planung und Führung der derzeit elf Auslandseinsätze der Bundeswehr. Er erinnerte dabei an die sieben deutschen Soldaten, die bei ihrem Einsatz in Afghanistan im vergangenen Jahr getötet wurden. "Die Landesregierung nimmt Anteil und trauert mit den Familien und Angehörigen dieser gefallenen Soldaten", sagte der Innenminister. Danach zog der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Rainer Glatz ein Resümee des vergangenen Jahres und der Bundeswehreinsätze in elf ausländischen Einsatzgebieten. Am Ende gedachte er den bei den Friedenseinsätzen ums Leben gekommenen Soldaten und deren Angehörigen. Ebenso gedachte er den durch ihre Einsätze physisch gestörten Soldaten und Zivilisten. Am Ende der Veranstaltung spielte das Luftwaffenmusikkorps 4, aus Berlin unter der Leitung von Oberstleutnant Dr. Christian Blüggel, die Deutsche Nationalhymne.

HIZ - Kommentar:
Braucht man die Bundeswehr eigentlich noch? Diese Frage wird oft gestellt. Man kann dazu ganz klar sagen, dass die Bundeswehr für den "Äußeren Schutz" unseres Landes unverzichtbar ist. Ein Abschaffen der Bundeswehr könnte man gleichstellen mit einem Gärtner, der seinen Gartenzaun entfernt, da bis jetzt kein Wildschwein seinen Garten verwüstet hat. Da ihm also kein Schaden entstanden ist wird somit der Zaun überflüssig. Die Bundeswehr hat keine kriegerischen Auftrag. Wenn es aber bei Einsätzen zu kriegerischen Handlungen kommt, so muss man ihr im Rahmen der Eigensicherung auch eine Verteidigungshandlung zugestehen. Die Bundeswehr und andere Natosoldaten sichern den Frieden, indem sie Brückenköpfe in Länder mit Aggressoren als politische Führung schlagen und Freiraum schaffen, damit Politiker anschließend mit politischen Mitteln versuchen können  demokratische Minderheiten zu stärken und zu fördern. Sie sind somit auch Missionare der Freiheit und der Demokratie. Wenn in Deutschland einige glauben, das Recht zu haben unter dem Schutz der Demokratie und der Freiheit eben diese Bundeswehr bekämpfen oder beschmutzen zu dürfen, die sollten sich einmal kundig machen bei den vielen Unterdrückten in den diktatorisch beherrschten Ländern, ob sie nicht lieber mit denen tauschen möchten. Dort können sie "Bundeswehrfrei" leben. Kein Soldat braucht sich für seine Handlung zu rechtfertigen oder zu schämen, er tut es im Auftrag seines Vaterlandes und der Mehrheit der Deutschen. Wir leben auch Dank unserer Bundeswehr in einem freiheitlichsten und demokratischsten Deutschland, wie es vorher noch nie gegeben hat.