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Bundeswehr im Nikoleissaal zu Potsdam..
Jahresempfang der Bundeswehr an den Standorten
Potsdam und Schwielowsee.
Werder(Havel)/Potsdam: - Am 12.01.2012 hielt die Bundeswehr
an den Standorten Potsdam und Schwielowsee ihren Jahresempfang 2012 im
Nikoleissaal zu Potsdam. Mehr als 700 Gäste und Ehrengäste aus dem In- und
Ausland hatten ihre Teilnahme zugesagt. Aus
Anlass des 300. Geburtstages von Friederich II. am
24.01.2012, wurde das Programm mit einem Marsch aus dem Jahre 1741,
komponiert von eben diesem König Friederich II (Alte Fritz), eröffnet. Nach der Begrüßungsrede
durch den Standort-ältesten und Kommandeur des Landes-kommandos Brandenburg,
Oberst Peter Arendt, begrüßte als Stellvertreter des Oberbürgermeisters der
Stadt Potsdam Jann Jakobs, Bürgermeister Burkhard Exner die anwesenden
Gäste. Nach einem musikalischen Zwischenspiel würdigt
der Innenminister des Land Brandenburg Dr. Dietmar Woidke die gute
Zusammenarbeit mit der Bundeswehr.
Die guten Kontakte insbesondere zum Landeskommando hätten sich nicht
zuletzt in der Debatte um die Neustrukturierung der Bundeswehr und deren
Auswirkungen auf das Land bewährt, sagte Woidke beim Jahresempfang der in
und um Potsdam stationierten Bundeswehreinrichtungen am
Donnerstagabend in der
Landeshauptstadt. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die in den vergangenen
Jahren stetig enger gewordene Kooperation auch unter den veränderten
Voraussetzungen fortgesetzt werde. Das Land sei bei den Struktur- und Organisationsänderungen im Rahmen der Bundeswehrreform von schwerwiegenden
Auswirkungen verschont geblieben, sagte Woidke. Alle Standorte in
Brandenburg blieben erhalten. Dennoch werde man die Änderungen spüren,
betonte Woidke. Im Alltag werde es ganz wesentlich an der Motivation und
Leistungsfähigkeit der Soldaten und zivilen Mitarbeiter liegen, dass die
Neuausrichtung der Streitkräfte in der Praxis gelinge.
Mit Blick auf das in Geltow bei Potsdam stationierte
Einsatzführungs-kommando verwies Woidke auch auf die Bedeutung Brandenburgs
für die Planung und Führung der derzeit elf Auslandseinsätze der Bundeswehr.
Er erinnerte dabei an die sieben deutschen Soldaten, die bei ihrem Einsatz
in Afghanistan im vergangenen Jahr getötet wurden. "Die Landesregierung
nimmt Anteil und trauert mit den Familien und Angehörigen dieser gefallenen
Soldaten", sagte der Innenminister. Danach zog der
Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant
Rainer Glatz ein Resümee des vergangenen Jahres und der Bundeswehreinsätze
in elf ausländischen Einsatzgebieten. Am Ende gedachte er den bei den
Friedenseinsätzen
ums Leben gekommenen Soldaten und deren Angehörigen.
Ebenso gedachte er den durch ihre Einsätze physisch gestörten Soldaten und
Zivilisten. Am Ende der Veranstaltung spielte das Luftwaffenmusikkorps 4,
aus Berlin unter der Leitung von Oberstleutnant Dr. Christian Blüggel, die
Deutsche Nationalhymne.
 HIZ
- Kommentar: Braucht man die Bundeswehr eigentlich noch? Diese
Frage wird oft gestellt. Man kann dazu ganz klar sagen, dass die Bundeswehr
für den "Äußeren Schutz" unseres Landes unverzichtbar ist. Ein Abschaffen
der Bundeswehr könnte man gleichstellen mit einem Gärtner, der seinen
Gartenzaun entfernt, da bis jetzt kein Wildschwein seinen Garten verwüstet
hat. Da ihm also kein Schaden entstanden ist wird somit der Zaun
überflüssig. Die Bundeswehr hat keine kriegerischen Auftrag. Wenn es aber
bei Einsätzen zu kriegerischen Handlungen kommt, so muss man ihr im Rahmen
der Eigensicherung auch eine Verteidigungshandlung zugestehen. Die
Bundeswehr und andere Natosoldaten sichern den Frieden, indem sie
Brückenköpfe in Länder mit Aggressoren als politische Führung schlagen und
Freiraum schaffen, damit Politiker anschließend mit politischen Mitteln
versuchen können demokratische Minderheiten zu stärken und zu fördern.
Sie sind somit auch Missionare der Freiheit und der Demokratie. Wenn in
Deutschland einige glauben, das Recht zu haben unter dem Schutz der
Demokratie und der Freiheit eben diese Bundeswehr bekämpfen oder beschmutzen
zu dürfen, die sollten sich einmal kundig machen bei den vielen
Unterdrückten in den diktatorisch beherrschten Ländern, ob sie nicht lieber
mit denen tauschen möchten. Dort können sie "Bundeswehrfrei" leben. Kein
Soldat braucht sich für seine Handlung zu rechtfertigen oder zu schämen, er
tut es im Auftrag seines Vaterlandes und der Mehrheit der Deutschen. Wir
leben auch Dank unserer Bundeswehr in einem freiheitlichsten und
demokratischsten Deutschland, wie es vorher noch nie gegeben hat. |