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Atommüll durch Brandenburg.
Castor-Transport durch Brandenburg
verlief störungsfrei Bilanz der polizeilichen Einatz-maßnahmen.
Werder (Havel)/Wittenberge: - In den frühen Morgenstunden des 16. Dezember 2010
durchquerte der Castor-Transport von Cadarache (Frankreich) nach Lubmin
(Mecklenburg-Vorpommern)
auf dem Schienenweg das Land Brandenburg. Von zwei
Dieselloks gezogen und zwei Dieselloks geschoben rauschte der Zug an den
wartenden Pressevertretern vorbei. In wenigen Sekunden war alles geschehen,
worauf viele stundenlang gewartet hatten. Einige der Pressevertreter hatten
nicht schnell genug den Fotoapparat zur Hand. So konnten sie dem Zug nur
hinterher schauen. Da kleine Demonstranten an den Gleisen waren konnte der
Zug ungehindert die Strecke befahren. Mit der Einsatzleitung war das Polizeipräsidium Potsdam unter der Führung
des Leitenden Polizeidirektors Hans-Jürgen Mörke beauftragt worden. Die
Ziele, eine störungsfreie Durchfahrt des Castor-Transportes durch das Land
Brandenburg zu gewährleisten sowie die in mehreren Städten des Landes
angemeldeten Versammlungen zu schützen, konnten umgesetzt werden.
An der Fahrtstrecke im Bereich Wittenberge – Karstädt, Landkreis Prignitz,
kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen.
Ebenfalls störungsfrei verliefen die im Zusammenhang des Castor-Transportes
für den 15.12.2010 angemeldeten und durchgeführten Versammlungen/Mahnwachen
in Potsdam, Biesenthal, Oranienburg und Wittenberge.
Insgesamt waren rund 900 Einsatzkräfte aus dem Land Brandenburg im Einsatz.
Neben dem Schutz der angemeldeten Versammlungen lag der Schwerpunkt der
polizeilichen Einsatzmaßnahmen an der Bahnstrecke in der Prignitz. Dort
waren 475 Beamte eingesetzt.
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