zur  Startseite
     HIZ - Artikel  vom  20. Dezember 2010          

Atommüll durch Brandenburg.
Castor-Transport durch Brandenburg verlief störungsfrei Bilanz der polizeilichen Einatz-maßnahmen.
Werder (Havel)/Wittenberge:
-  In den frühen Morgenstunden des 16. Dezember 2010 durchquerte der Castor-Transport von Cadarache (Frankreich) nach Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) auf dem Schienenweg das Land Brandenburg. Von zwei Dieselloks gezogen und zwei Dieselloks geschoben rauschte der Zug an den wartenden Pressevertretern vorbei. In wenigen Sekunden war alles geschehen, worauf viele stundenlang gewartet hatten. Einige der Pressevertreter hatten nicht schnell genug den Fotoapparat zur Hand. So konnten sie dem Zug nur hinterher schauen. Da kleine Demonstranten an den Gleisen waren konnte der Zug ungehindert die Strecke befahren. Mit der Einsatzleitung war das Polizeipräsidium Potsdam unter der Führung des Leitenden Polizeidirektors Hans-Jürgen Mörke beauftragt worden. Die Ziele, eine störungsfreie Durchfahrt des Castor-Transportes durch das Land Brandenburg zu gewährleisten sowie die in mehreren Städten des Landes angemeldeten Versammlungen zu schützen, konnten umgesetzt werden. An der Fahrtstrecke im Bereich Wittenberge – Karstädt, Landkreis Prignitz, kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen. Ebenfalls störungsfrei verliefen die im Zusammenhang des Castor-Transportes für den 15.12.2010 angemeldeten und durchgeführten Versammlungen/Mahnwachen in Potsdam, Biesenthal, Oranienburg und Wittenberge. Insgesamt waren rund 900 Einsatzkräfte aus dem Land Brandenburg im Einsatz. Neben dem Schutz der angemeldeten Versammlungen lag der Schwerpunkt der polizeilichen Einsatzmaßnahmen an der Bahnstrecke in der Prignitz. Dort waren 475 Beamte eingesetzt.