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Schienen-, Straßen-, Luft- und Wasserfahrzeuge für Staatsreisen der
DDR-Führung.
So war die DDR-Führung
früher auf Reisen.
Werder (Havel): - Erich Honecker hatte einen Sonderzug, auch wenn er mit
diesem wohl nicht nach Berlin-Pankow gefahren ist, zumal dort nur S- und
U-Bahnen halten. Klaus Bossig
schildert kenntnisreich
in seinem Buch die Reisen der
DDR-Führung. Nach einer Einführung über die Gründungsgeschichte der DDR und
der Verbindung von hohen Parteifunktionen in der SED mit der Besetzung von
Funktionen im Staat werden die für die Regierung vorgehaltenen Straßen-,
Schienen-, Luft- und Wasser- Fahrzeuge vorgestellt. Dabei wird auch der
Wandel des Fahrzeugparks berücksichtigt, der sich zwischen 1949 und 1989
vollzogen hat. "DDR-Führung auf Reisen" beschreibt mit mehr als 300 Seiten
und mehr als 250 Abbildungen wie die DDR-Machthaber zur damaligen Zeit ihre
Dienst und Privatreisen gestalteten. Weitere Beiträge behandeln
Informationen zur Gewährleistung der Sicherheit der DDR-Führung im In- und
Ausland sowie der in der DDR weilenden Staatsgäste, die
Regierungsnachrichtenverbindungen sowie verschiedene Protokollfragen der
DDR. Ein Kapitel dokumentiert die Wohnsitze der DDR-Führung. Ausgewählte
Beispiele zeigen die Reisetätigkeit im In- und Ausland auf. Ein besonderes
Kapitel ist dabei der deutsch-deutschen Reisediplomatie vorbehalten.
Abschließend wird auf den Verbleib der für die DDR-Führung vorgehaltenen
Straßen-, Schienen-, Luft- und Wasserfahrzeuge nach dem Ende der DDR zu
eingegangen. Außerdem werden Museen und Vereine vorgestellt, die sich heute
um die noch vorhandenen Regierungsfahrzeuge aller Art kümmern.
Für das Buch konnte der Autor zahlreiche Zeitzeugen befragen. Zudem
illustrieren rund 150, zum Teil unveröffentlichte Aufnahmen die
Reisetätigkeit der DDR-Führung.
Format: 210 x 297 mm,
312 Seiten, ca. 250 Abb.
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