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     HIZ - Artikel  vom  18.  Oktober  2010            

Schienen-, Straßen-, Luft- und Wasserfahrzeuge für Staatsreisen der DDR-Führung.
So war die DDR-Führung früher auf Reisen.
Werder (Havel):
- Erich Honecker hatte einen Sonderzug, auch wenn er mit diesem wohl nicht nach Berlin-Pankow gefahren ist, zumal dort nur S- und U-Bahnen halten. Klaus Bossig schildert kenntnisreich in seinem Buch die Reisen der DDR-Führung. Nach einer Einführung über die Gründungsgeschichte der DDR und der Verbindung von hohen Parteifunktionen in der SED mit der Besetzung von Funktionen im Staat werden die für die Regierung vorgehaltenen Straßen-, Schienen-, Luft- und Wasser- Fahrzeuge vorgestellt. Dabei wird auch der Wandel des Fahrzeugparks berücksichtigt, der sich zwischen 1949 und 1989 vollzogen hat. "DDR-Führung auf Reisen" beschreibt mit mehr als 300 Seiten und mehr als 250 Abbildungen wie die DDR-Machthaber zur damaligen Zeit ihre Dienst und Privatreisen gestalteten. Weitere Beiträge behandeln Informationen zur Gewährleistung der Sicherheit der DDR-Führung im In- und Ausland sowie der in der DDR weilenden Staatsgäste, die Regierungsnachrichtenverbindungen sowie verschiedene Protokollfragen der DDR. Ein Kapitel dokumentiert die Wohnsitze der DDR-Führung. Ausgewählte Beispiele zeigen die Reisetätigkeit im In- und Ausland auf. Ein besonderes Kapitel ist dabei der deutsch-deutschen Reisediplomatie vorbehalten. Abschließend wird auf den Verbleib der für die DDR-Führung vorgehaltenen Straßen-, Schienen-, Luft- und Wasserfahrzeuge nach dem Ende der DDR zu eingegangen. Außerdem werden Museen und Vereine vorgestellt, die sich heute um die noch vorhandenen Regierungsfahrzeuge aller Art kümmern.  Für das Buch konnte der Autor zahlreiche Zeitzeugen befragen. Zudem illustrieren rund 150, zum Teil unveröffentlichte Aufnahmen die Reisetätigkeit der DDR-Führung.  Format: 210 x 297 mm, 312 Seiten, ca. 250 Abb.