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Feuerwehr Werder(Havel):
Feuerwehren, die
Spitzenreiter des Rankings.
Diesem Beruf vertrauen die Bürger.
Werder(Havel): Auf sie ist immer Verlass.
Keinem
Berufsstand vertrauen die Deutschen so sehr wie den Feuerwehrleuten. Die
Retter kamen in dem Ranking der "Vertrauensvollsten Berufe" auf Platz eins -
noch vor den Piloten und den Krankenschwestern. Feuerwehrleute genießen das
größte Vertrauen in Deutschland und sogar in ganz Europa. Laut der
Untersuchung sprachen 94 Prozent der Befragten in Deutschland den
Feuerwehrleuten ein "sehr hohes" Vertrauen aus. Im Notfall würden sie
lieber
die Feuerwehr rufen als die Polizei, denn die Feuerwehr käme bestimmt. So
war man auch nicht verwundert, dass der Innenminister von Brandenburg Rainer
Speer sich unerwartet bei der Feuerwehr in Werder(Havel) ankündigte und das
neue Feuerwehrhaus (Die gut Stube der Feuerwehr) in Augenschein nehmen
wollte. Insgeheim erhoffte man sich neben einem "Warmen Händedruck" eine
kleine materielle Aufmerksamkeit für die Ausrüstung der hiesige Feuerwehr.
Der größte Teil der Feuerwehrkameraden waren erwartungsvoll auf das
Kommende, in der neuen Unterkunft erschienen. Auch die Jugendfeuerwehr war
zahlreich vertreten. Nachdem man über eine Stunde gewartet hatte, traf der
Innenminister als Oberster Dienstherr der Feuerwehren im Land Brandenburg
endlich ein. Nach der Begrüßungsrede des
Stadtwehrführers,
des
 Feuerwehrkameraden Lothar
Boreck,
begab sich der Innenminister auf einen ausführlichen Informationsrundgang
durch die neue Feuerwehrunterkunft in der Kemnitzer Straße 119. Dort wurde
er immer wieder durch den Stadtwehrführer Lothar Boreck auf verschiedene
vermeidbare Engpässe, gerade in der Ausrüstung des Digitalfunks der
Stützpunktfeuerwehr Werder(Havel), hingewiesen. Der Innenminister zeigte
Verständnis und wies immer wieder auf die "Geldknappheit" des Landes
Brandenburg hin. Gerne würde er einige Wünsche erfüllen, wenn er die
finanziellen Mittel dazu hätte. Nach dem Rundgang stellte er sich den Fragen
der Feuerwehrkameraden in dem neuen Aufenthaltsraum der Unterkunft. Hier
wurde durch den Stadtwehrführer Lothar Boreck eine kleine Bilanz für das
vergangene
 Jahr 2009 gezogen. 250 Einsätze im Jahre 2009, davon allein 50
Einsätze auf der Bundesautobahn seien eine große Herausforderung, nicht nur
für das Material sondern auch an die Feuerwehrkameraden. So seinen nicht
alle Arbeitgeber immer bereit, die Leute für "Soforteinsätze" frei zu
stellen. Obwohl der Arbeitgeber auf Antrag bei der Stadt Werder den
Lohnausfall ersetzt bekomme, so sei doch immer mehr mit Schwierigkeiten zu
rechnen. Auch auf die Frage einiger Feuerwehrkameraden, was mit dem
Wahlversprechen der SPD sei, den aktiven Feuerwehrkameraden einen so
genannten Rentenbonus zu gewähren, antwortete der Innenminister mit vielen
Worten wenig. Nach einer Stunde verließ der Innenminister wieder die
Örtlichkeit und einige enttäuschte Gesicherter blieben bei der Feuerwehr
Werder zurück. Es bleibt auch weiterhin der Stadt Werder(Havel) vorbehalten
auf eigene Kosten die Stützpunktfeuerwehr auf dem technisch neusten Stand zu
halten.
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