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      HIZ - Artikel   vom   28. Dezember  2012     

Feuerwerkskörper.
Feuerwerksverkauf beginnt am 28. Dezem-ber. Das Abbrennen des Silvesterfeuerwerk ist nur am 28., 29. und 31. Dezember erlaubt.
Werder (Havel)/Potsdam: - Innenminister Dietmar Woidke und Arbeitsminister Günter Baaske rufen zur Vorsicht beim Umgang mit dem Silvesterfeuerwerk auf. „Das Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht ist für viele ein schönes Ereignis, es darf aber nicht zum Albtraum werden.“ Wer das neue Jahr mit Böllern und Raketen begrüßen wolle, müsse verantwortungsvoll damit umgehen und dürfe nicht andere und sich selbst in Gefahr bringen, betonten die Minister am Mittwoch in Potsdam. Für den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern gelten strenge Bestimmungen. Böller und Raketen dürfen nicht im Freien oder aus einem Kiosk heraus verkauft werden. Sie dürfen auch nicht an Jugendliche unter 18 Jahre herausgegeben werden. Das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk ist nur am 31. Dezember und 1. Januar erlaubt. Verboten ist das Böllern aber auch dann in unmittelbarer Nähe von Krankenhäusern, Kirchen, Kinder- und Altenheimen, Reetund Fachwerkhäusern sowie Tankstellen. Der diesjährige Verkauf von Silvesterfeuerwerk findet am 28., 29. und 31. Dezember statt. An diesen drei Tagen können Böller, Raketen und so genannte Kanonenschläge (Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie II) verkauft werden. „Der Verkauf ist nur innerhalb von Verkaufsräumen und unter Aufsicht erlaubt“, betonte Baaske. Beim Kauf sollte immer darauf geachtet werden, dass die Feuerwerkskörper mit dem CE-Zeichen und einer Registrierungsnummer oder mit dem Zulassungszeichen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung gekennzeichnet sind. Woidke warnte nachdrücklich vor dem Kauf nicht zugelassener Feuerwerkskörper. „Diese Pyrotechnik ist mit hohen Risiken verbunden. Mangelhafte Verarbeitung und die Verwendung von Industriesprengstoff können selbst bei richtiger Handhabung zu schweren Verletzungen führen“, sagte der Minister. Im Übrigen seien Einfuhr und Handel nicht zugelassener Pyrotechnik in Deutschland auch strafbar. Baaske verwies darauf, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes für Arbeitsschutz auch in diesem Jahr wieder landesweit umfangreiche Kontrollen beim Verkauf von Pyrotechnik durchführen. „Leider wird immer wieder festgestellt, dass Pyrotechnik in Geschäften nur unzureichend beaufsichtigt wird. Es reicht nicht, diese Aufgabe an Kassiererinnen und Kassierer zu übertragen“, sagte der Minister. Festgestellte Verstöße können als Ordnungswidrigkeit verfolgt, gegebenenfalls auch als Straftat geahndet werden. Wer Feuerwerkskörper kauft, muss auch für die sichere Lagerung sorgen. Wichtige Hinweise dabei sind: Niemals den gesamten Vorrat an Feuerwerkskörpern in einem Behälter aufbewahren und auf keinen Fall Anzünder und Feuerwerkskörper zusammen lagern. Insbesondere muss das Feuerwerk auch sicher vor dem Zugriff von Kindern sein.