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Informationsabend zur Blütentherme.
Stadt Werder und Kristall-Bäder AG infor-mieren die Bürger über ihre
Zusammenarbeit zum Bau einer Blütentherme. Werder (Havel): - Die Stadt
Werder (Havel) hatte geladen und ca. 120 interessierte Bürger wollten
sich über Vorteile und
Ängste im Zusammenhang mit dem Bau der
Blütentherme informieren. Die Verantwortlichen konnten mehr Zuspruch als
Bedenken feststellen. Die meisten der anwesenden Bürger taten ihrer
Freude kund, in dem sie oftmals in anhaltenden Applaus ausbrachen.
Natürlich gab es auch solche, die ihre Zweifel an der Seriosität einer
vorbildlichen Zusammenarbeit des Eigentümers der Therme, der Stadt
Werder (Havel) und dem Erbauer und späteren Betreiber, der
Kristall-Bäder AG laut bekundeten. War es ihre eigene Sorge oder wollten
sie Bedenken und Unsicherheit verbreiten. Aus diesem Grunde hat die
Havelzeitung den Vorsitzenden der Kristall-Bäder AG und Geschäftsführer
der noch in Werder (Havel) zu gründeten Betriebs GmbH, Frank Nägele
zur Finanzierung befragt (siehe
TV-Beitrag).
  Diese setzt sich wie folgt zusammen: Die Stadt
Werder (Havel) suchte sich europaweit einen Erbauer, der nach Vorgaben der
Ausschreibung eine Blütentherme erbaut und sie später in Eigenregie betreibt.
Hierfür stellt die Stadt eine Summe von 18 Millionen Euro zur Verfügung.
Diese wird immer nach Fertigstellung einzelner Bauabschnitte in Raten
ausbezahlt. Die 18 Millionen setzen sich aus 9 Millionen vorhandenem Eigenkapital, einem
Kredit von 6 Millionen und einen Kredit von 3 Millionen Euro zusammen. Der
Kredit wurden aufgrund verschiedener Zinsen geteilt. Die Stadt Werder
(Havel) bleibt
Bauherr und Eigentümer der Blütentherme. Sollten diese 18
Millionen als Bausumme nicht reichen, sei es durch Preissteigerung oder
Ausstattungsverbesser-
 ungen, so trägt die Kristall-Bäder AG alleine diese
Mehrkosten. Als späterer Betreiber dieser Blütentherme zahlt sie dafür eine
jährliche Pacht von 300.000,00 Euro und die vertragliche Zusage, dass das
Sportbad durch die Schulen der Stadt kostenlos für den Sportunterricht
genutzt werden dürfen. Die Stadt Werder (Havel) muss natürlich diese
aufgenommenen 9 Millionen Euro auch verzinsen und tilgen. Für Zins und
Tilgung muss die Stadt Werder (Havel) jährlich 500.000,00 Euro aufbringen.
Hierfür sollen die 300.000,00 Euro Pachteinnahmen, die 50.000,00 Euro
eingesparten Zuzahlungen an ein Schwimmbad für Schülersport und
die Gewerbesteuermehreinnahmen durch die Errichtung der Blütentherme
verwendet werden. Somit sind die Verpflichtungen der Stadt Werder (Havel)
überschaubar und auch tragbar. Nach einem Ablauf von 4 Jahren besteht die
Möglichkeit für die Kristall-Bäder AG, das Objekt für den Verkehrswert zu
erwerben. Somit wäre die Stadt diese Kredite los und hätte wieder ein
Haben auf dem
Konto.
Sollte ein Verkauf nicht zu Stande kommen, so wäre die Stadt Werder(Havel)
weiterhin der Eigentümer und könnte die Blütentherme weiterhin verpachten
und die Tilgung so wie gehabt fortführen. Wir hoffen, dass wir mit dieser
Aufschlüsselung auch die letzten Zweifler überzeugen konnten und wünschen,
dass sie sich auch so wie wir und tausende andere auf die Blütentherme freuen. |