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     HIZ - Artikel  vom  25. November 2011        

Informationsabend zur Blütentherme.
Stadt Werder und Kristall-Bäder AG infor-mieren die Bürger über ihre Zusammenarbeit zum Bau einer Blütentherme.
Werder (Havel):
- Die Stadt Werder (Havel) hatte geladen und ca. 120 interessierte Bürger wollten sich über Vorteile und Ängste im Zusammenhang mit dem Bau der Blütentherme informieren. Die Verantwortlichen konnten mehr Zuspruch als Bedenken feststellen.
Die meisten der anwesenden Bürger taten ihrer Freude kund, in dem sie oftmals in anhaltenden Applaus ausbrachen. Natürlich gab es auch solche, die ihre Zweifel an der Seriosität einer vorbildlichen Zusammenarbeit des Eigentümers der Therme, der Stadt Werder (Havel) und dem Erbauer und späteren Betreiber, der Kristall-Bäder AG laut bekundeten. War es ihre eigene Sorge oder wollten sie Bedenken und Unsicherheit verbreiten. Aus diesem Grunde hat die Havelzeitung den Vorsitzenden der Kristall-Bäder AG und Geschäftsführer der noch in Werder (Havel)  zu gründeten Betriebs GmbH, Frank Nägele zur Finanzierung befragt (siehe TV-Beitrag).

Diese setzt sich wie folgt zusammen:
Die Stadt Werder (Havel) suchte sich europaweit einen Erbauer, der nach Vorgaben der Ausschreibung eine Blütentherme erbaut und sie später in Eigenregie betreibt. Hierfür stellt die Stadt eine Summe von 18 Millionen Euro zur Verfügung. Diese wird immer nach Fertigstellung einzelner Bauabschnitte in Raten ausbezahlt. Die 18 Millionen setzen sich aus 9 Millionen vorhandenem Eigenkapital, einem Kredit von 6 Millionen und einen Kredit von 3 Millionen Euro zusammen. Der Kredit wurden aufgrund verschiedener Zinsen geteilt. Die Stadt Werder (Havel) bleibt
Bauherr und Eigentümer der Blütentherme. Sollten diese 18 Millionen als Bausumme nicht reichen, sei es durch Preissteigerung oder Ausstattungsverbesser-

ungen, so trägt die Kristall-Bäder AG alleine diese Mehrkosten. Als späterer Betreiber dieser Blütentherme zahlt sie dafür eine jährliche Pacht von 300.000,00 Euro und die vertragliche Zusage, dass das Sportbad durch die Schulen der Stadt kostenlos für den Sportunterricht genutzt werden dürfen. Die Stadt Werder (Havel) muss natürlich diese aufgenommenen 9 Millionen Euro auch verzinsen und tilgen. Für Zins und Tilgung muss die Stadt Werder (Havel) jährlich 500.000,00 Euro aufbringen. Hierfür sollen die 300.000,00 Euro Pachteinnahmen, die 50.000,00 Euro eingesparten Zuzahlungen an ein Schwimmbad für Schülersport und die Gewerbesteuermehreinnahmen durch die Errichtung der Blütentherme verwendet werden. Somit sind die Verpflichtungen der Stadt Werder (Havel) überschaubar und auch tragbar. Nach einem Ablauf von 4 Jahren besteht die Möglichkeit für die Kristall-Bäder AG, das Objekt für den Verkehrswert zu erwerben. Somit wäre die Stadt diese Kredite los und hätte wieder ein Haben auf dem Konto. Sollte ein Verkauf nicht zu Stande kommen, so wäre die Stadt Werder(Havel) weiterhin der Eigentümer und könnte die Blütentherme weiterhin verpachten und die Tilgung so wie gehabt fortführen. Wir hoffen, dass wir mit dieser Aufschlüsselung auch die letzten Zweifler überzeugen konnten und wünschen, dass sie sich auch so wie wir und tausende andere auf die Blütentherme freuen.