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Fluglärm.
„Kein Maulkorb für
die DFS“ – Minister Vogelsänger fordert von seinem Minister-kollegen Ramsauer
mehr Transparanz von der Flugsicherung.
Werder (Havel)/Potsdam: - Jörg Vogelsänger: „Meine dringende Bitte an
Minister Ramsauer ist, die Kommunikation
der Deutschen Flugsicherung nicht
auf die Treffen der Fluglärmkommission zu beschränken. Entscheidend für den
Erfolg der nächsten Monate ist vor allem auch ein zügiger und offener
Austausch mit den zahlreichen Bürgerinitiativen der Hauptstadtregion.
Jeweils nach den Sitzungen der Fluglärmkommission bietet mein Ministerium
eine Plattform dazu, bei der künftig auch die DFS als Flugroutenplaner mit
an den Tisch gehört. Ein Maulkorb ist hier völlig fehl am Platz.“
Den ehrenamtlichen Vertretern der Fluglärmkommission, die auf Vorschlag von
Jörg Vogelsänger von ursprünglich 17 auf nunmehr 34 Mitglieder aufgestockt
wurde, wünschte der Minister in der BBI-Airportworld im Sinne eines
sachlichen Interessenausgleiches erfolgreiche Verhandlungen, die
Bereitsschaft zu Kompromissen und stets auch das Verständnis für die
besondere Situation des Nach-

barn.
„Pauschale Varianten, Schwarz-weiß-Diskussionen und das
Sankt-Florians-Prinzip helfen uns keinen Schritt weiter“, so Vogelsänger,
der differenzierte Lösungen für dringend notwendig erachtet, wolle man die
hohe Akzeptanz des Flughafens nicht aufs Spiel setzen. Die Mitglieder der
Kommission rief der Brandenburger Verkehrsminister dazu auf, klare
Anforderungen aus der Region gegenüber der DFS zur formulieren und dabei
zwei Schwerpunkt-Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. „Es sollen
möglichst wenige Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Wohnort von
erheblichem Fluglärm betroffen sein. Um das zu erreichen, muss der
Lärmschutz bei Wahrung aller Sicherheitsvorschriften klar Vorrang vor
Wirtschaftlichkeitserwägungen haben.“ |