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"Bürgerinitiative Fluglärmfreie Havelseen“
Staatssekretär Rainer
Brettschneider
kam mit vorgefasster Meinung und erzählte das Märchen vom "Gesunden Schlaf"
Werder (Havel): -
Zu der aktuellen
Diskussion um die geplanten Flugrouten über das Gebiet kamen
viele betroffene
Bürger aus Werder (Havel) und Schwielowsee. Der CDU war es
gelungen den Staatssekretär Herrn Rainer
Brettschneider, Dr. Saskia Ludwig MdL und den Bürgermeister der Stadt
Werder (Havel) Herrn Werner Große als Teilnehmer für die
Veranstaltung zu gewinnen.“ erklärte
Christian Große. „Die Veranstaltung sollte
dazu dienen über den aktuellen Sachstand zu
informieren und mit den Bürgern in eine sachliche Diskussion
einzutreten. Alle Bürger
waren eingeladen und noch mehr waren gekommen. Man merkte, dass die Angst
vor dem bevorstehenden Fluglärm tief sitzt und Ängste schürt. Es war im
Voraus klar, dass Brettschneider mit einer vorgefassten Meinung zur
16. Fragestunde im Land anreisen würde, die er auch nach seinem
Willen nicht ändern
werde. So war es leider auch.
Er sprach von bis zu 1000 Flugbewegungen täglich
am BBI
und versuchte gleichzeitig die Bürger zu beruhigen, indem er
eine Reihenfolge der primären Überprüfungsbeschlüsse festlegte. Er sagte,
dass für die Rot/Rote Regierung folgende Rangordnung Bestand habe.
Flugsicherheit - Erträglichkeit für die Betroffenen - Wirtschaftlichkeit.
Diese Reihenfolge sei ihn bindend. Nachdem er viele Fragen uninteressiert über
sich ergehen hat lassen, kam ein sehr wichtiger Punkt auf die Tagesordnung.
Das Nachtflugverbot. Die Betroffenen forderten ein Nachtflugverbot von 22:00
Uhr bis 06:00 Uhr. Hier ließ Bretschneider die Katze aus dem Sack und gab
zur Kenntnis, dass dies aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchsetzbar sei.
Hier stellte er die Wirtschaftlichkeit eindeutig vor die Erträglichkeit für
die Betroffenen. Auch machte er den anwesenden klar, dass es kein Zurück zu
den Flugrouten von 1998 gäbe. Im Wandel der Zeit hätten sich auch die
Flugrouten geändert und der Wirtschaftlichkeit angepasst. Dabei
wäre es so einfach, die Belästigung der betroffenen Bürger durch eine kleine
Veränderung der Flugrouten erheblich zu minimieren. Einfach ein Stück weiter geradeaus
fliegen und dann erst abbiegen. Dies wird aber aus wirtschaftlichen Gründen
ebenfalls abgelehnt. Für die Wirtschaftlichkeit des BBI ist der
 Eigentümer,
das Land Brandenburg zuständig. Warum also schiebt man den "Schwarzen Peter"
immer der
Deutsche Flugsicherung zu ? Diese legen die Flugrouten nur nach den ihnen
gemachten wirtschaftlichen Vorgaben fest. Auch teilte er einem fragenden
Betroffenen mit, dass er keine Erweiterung der Fluglärmkommission (34
Mitglieder) zulassen
werde. Werder und auch Schwielowsee würden vom
Landrat des PM-Kreises
ausreichend vertreten. Viele betroffene Bürger verließen bereits während der
Fragestunde die Örtlichkeit, da kein Einlenken seitens Brettschneiders zu
erwarten war. Er hat halt seine vorgefasst Meinung und mit dieser reist er
durch das Land, um den Bürgern mitzuteilen, dass Rot/Rot nicht mit sich reden
lasse. Wir sind der Meinung, dass das Planfeststellungsverfahren 2004 die
Flugrouten von 1998 beinhaltet. Da diese sich aber geändert haben wäre ein
neues Planfeststellungsverfahren zwingend erforderlich, da ja die
damals einbezogenen und überprüften Flugrouten geändert wurden.
 Anmerkung:
Blasig hat keine Zeit für Bürgerinitiative
„Fluglärmfreie Havelseen“
Ludwig: „Landrat muss endlich Gespräche aufnehmen “
23.11.2010 WERDER (HAVEL) – Die CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Saskia Ludwig
hat
Landrat Wolfgang Blasig aufgefordert, umgehend Gespräche mit der
Bürgerinitiative
„Fluglärmfreie Havelseen“ aufzunehmen.
Wie der Sprecher der Bürgerinitiative Peter Kreilinger am Rande der
Informationsveranstaltung zum Fluglärm in Werder mitteilte, habe der Landrat
bisher auf
die Gesprächsangebote der Bürgerinitiative nicht geantwortet.
"Es ist ein Unding, dass der einzige Vertreter der Gemeinden Schwielowsee,
Michendorf,
Nuthetal und Werder (Havel) in der Fluglärmkommission bisher keine Zeit
gefunden hat
sich mit der Bürgerinitiative zu treffen. Auch die Bürger dieser Gemeinden
haben ein
Recht darauf, dass ihre Lärmschutzinteressen angehört und vertreten werden.
Blasig ist
nun in der Pflicht auf die Bürgerinitiative zuzugehen", sagte Ludwig.
Vermerk der HIZ:
Wolfgang Blasig (SPD),
Landrat des PM-Kreises, wurde als Parteigenosse in die Fluglärmkommission
der Rot/Roten Landesregierung berufen und nicht durch die betroffenen Bürger
der "Bürgerinitiative Fluglärmfreie Havelseen“ dort hin beordert.
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