zur  Startseite
     HIZ - Artikel  vom  24 Juli  2010                      

Sport.
Frauenfußballerinen aus Potsdam bei Ministerpräsident Platzeck.

Werder(Havel)/Potsdam:
- Die "Turbienen" aus Potsdam haben mit dem Gewinn der ersten Champions League Geschichte im Frauen-Fußball geschrieben und sich ein ewiges Denkmal gesetzt.. Durch einen 7:6-Sieg im Elfmeterschießen über den französischen Meister Olympique Lyon sicherte sich der 1. FFC Turbine Potsdam den Pokal und die 300.000 Euro Preisgeld. Matchwinnerin war die junge Torhüterin Anna Felicitas Sarholz, die zur "Torbiene" wurde. Heute, am 22.07.2010, am Geburtstag des Erfolgtrainers Bernd Schröder, lud der
Ministerpräsident Matthias Platzeck
zum Essen ein. Während seiner Tischrede hob er noch einmal die große Bedeutung für Potsdam und den Frauenfußball hervor, den der Champions League Gewinn mit sich brachte. Gerade im Hinblick auf die Frauenfußballweltmeisterschaft im Jahre 2011 hofft er auf ein neues Sommermärchen. Er machte noch einmal deutlich, dass Potsdam ein weitaus kleineres Budget als z.B. Bayern München habe und daher dankte er noch einmal allen Sponsoren die den Sportverein materiell und finanziell unterstützen. Der Champions League Gewinn sei aber auch ein

Druck, der jetzt auf ihnen laste, da er ein Markenzeichen für den Verein sei und eine bestimmte Erwartungshaltung hervorbringe, die sehr hoch angesetzt ist. Er drückt nicht nur die Daumen sondern wünscht den Spielerinnen auch von ganzem Herzen,  dass sie dieser

hohen Erwartungshaltunggerecht werden. Dem Trainer gratulierte er neben seinem heutigen Geburtstag auch zu dieser wunderbaren Erfolgsgeschichte im Frauenfußball. Bernd Schröder gab anschließend einen kurzen Überblick über seinen wunderbaren Traum zum Champions League Gewinn und stellte es als einmaliges Ereignis da. "Turbine" Potsdam als beste Frauenfußballmannschaft von Europa, das sei wie "geadelt" für Ihn und seine  Mannschaft. Aber trotz alle dem sei sein Blick wieder nach vorn gerichtet. Die neue Saison muss vorbereitet werden. So sei dreimal am Tag bereits Training angesetzt - auch bei dieser Hitze. Man werde auch in ein Trainingslager nach Österreich ausweichen. Dort in der Höhenluft wolle man sich Kraft holen. um die kurze aber schwere Saison 2010/2011 zu überstehen. Die Saison sei wegen der Weltmeisterschaft in Deutschland sehr kurz und daher auch sehr kräftezehrend.