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     HIZ - Artikel  vom  07. Februar 2011               

Hochwasser in Werder (Havel).
Das Hochwasser der Havel sorgt in Werder (Havel) für  Bedenken bei den Hausbesitzer in dem Neubaugebiet Havelauen.
Werder (Havel): - Die Havel ist die Lebensader der Mark Brandenburg. Über 300 Kilometer windet sie sich von ihrem Quellgebiet bei Ankershagen bis zur Mündung inHochwasser in Werder (Havel) die Elbe bei Havelberg. Die Havel entspringt als winziger Wiesenfluss 2,5 km südwestlich vom Ankershagen in Mecklenburg und mündet 81 km Luftlinie entfernt bei Havelberg in die Elbe. Sie besteht aus zahllosen Windungen und aus einer Ansammlung von Seen und legt so fast das vierfache ihrer Luftlinienstrecke durch die Länder Mecklenburg, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zurück. Im letzten Stück durchfließt die Havel Sachsen-Anhalt, wobei sie stellenweise Grenzfluss zwischen den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt ist. Sie ist ansonsten ein friedlicher Fluss, der bei starker Trockenheit auch einmal rückwärts fließt und sein kostbares Nass wieder zurück transportiert. Aber jetzt in der starken Regenzeit und der Schneeschmelze trägt sie "Dick" auf und schiebt auf ihrem Wege in die Elbe  größere Wassermengen mit sich her. Die bekommt auch Werder (Havel) stark zu spüren. Die Altstadt von Werder liegt auf einer Insel, die weit in die Havel hineinragt. Der Wasserstand ist um ca. 1,50 Meter angestiegen und es heißt vielerorts "Landunter". So hat sich die Havel auch viele Gärten, Uferteile und Wege in Werder (Havel) zurückerobert und machte sie unpassierbar. Bootsstege, die im Sommer die Gäste nach unten zu den Booten führen stehen plötzlich nach oben oder sind ganz unter Wasser. Wo im Sommer Urlauber flanieren schwimmen jetzt Schwäne, Gänze und Blesshühner. Auch in den Havelauen ist die Havel teilweise in Gebiete eingedrungen und hat Gehwege überflutet. Die Wassergrenze ist schon verdächtig nahe an einzelne zu dicht ans Wasser gebaute Häuser vorgedrungen. Wie wir feststellenHochwasser Werder (Havel) konnten, hält das Bauwillige aber nicht davon ab, immer noch näher ans Wasser zu bauen. Wie wir weiterhin feststellen konnten, wurden auch zur besseren Aussicht dieser Bauwilligen auf dem Wasserdamm mit Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde Bäume gefällt, deren Wurzeln zur Befestigung dieser Schutzdämme beitrugen.

Hochwasser in Werder (Havel)