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     HIZ - Artikel  vom  30. Juni  201010                 

Präsidentenwahl.
Kaspertheater im Berliner Reichstag.
Werder(Havel):
- Zur Uraufführung kommt das Theaterstück " Jeder gegen Jeden". Zuerst kommt der rote Kasper Gauky. er will unbedingt Präsident werden. Aber wie stellt er das nur an. Er reist in der ihm noch bleibenden Vorbereitungszeit durch das ganze  Land und versucht Stimmen zu fangen. Er kehrt auch bei seinen Feinden ein und sucht mit verstellter Stimme die Zustimmung zu seiner Wahl. Doch da lauert auch schon die böse ultrarote Hexe Lucia auf ihn. Sie beschimpft und beleidigt ihn auf das Schlimmste. Schließlich trägt der Kasper die alleinige Schuld daran, dass viele ihrer Freunde heute nicht mehr in Amt und Würde ja sogar in der Politik vertreten sind. Wie kann der Kasper es  sich nur wagen, sie, die Ultraroten um Unterstützung zu fragen. Ihre zwei kleinen Begleiter, Zwerg  Gipsy  und Zwerg Oskara lachten verschmitzt im Hintergrund. Sie zogen beide im Hintergrund die Fäden für das intrigante Spiel. Traurig zog der Kasper von dannen. Unterwegs begegnete er dem schwarzen Wolf. Dieser machte dem Kasper große Angst. Würde etwa dieser junge Wolf das große Rennen machen? Natürlich ist er aufgrund seiner Jugend viel schneller und beweglicher als der alte Kasper. Er hatte auch die Unterstützung vieler schwarzen Kollegen und auch einiger Gelbfüchse. Das war schon ein schwerer Kampf für den alten Kasper. Aber schließlich wurde er vom "Grünen Klee" und den "Roten Früchtchen" zur Wahl gedrängt, obwohl er gar nicht so recht wollte. Doch der Ritter Gabriel, ein entfernter Nachkomme von Ritter Don Gischotte, der sich seinerzeit ebenfalls mit "Windmühlen" befasste, sprach immer wieder auf ihn ein. Schließlich hatte Ritter Gabriel mit dem schwarzen Wolf noch ein Hühnchen zu rupfen. Der schwarze Wolf hatte ihm damals die Krone genommen und ihn aus seinem Land vertrieben. Traurig und mit hängenden Kop zog nun der Kasper nach Berlin und hatte eine kleine Hoffnung, dass ihn die Hexe mit ihrem Gefolge doch noch unterstützen würde. Am Tage der Entscheidung war plötzlich noch ein dritter Kandidat für das Präsidentenamt angereist. Der "Braune Tiger". Da aber diese Tiere in Deutschland keine Überlebenschance haben, konnte er dem Kasper nicht gefährlich werden. Der Tag der Wahl nahte und alle wetzten ihre Krallen und fletschten ihre Zähne. Es war ein harter und lang anhaltender Kampf um das Präsidentenamt. Nach drei Wahlgängen

endlich hatte der schwarze Wolf doch alle seine Schäflein hinter sich versammelt und hatte ein deutliche Mehrheit. Eventuell hatte er seinen Schäflein gedroht, dass er bei einem weiteren Misserfolg allesamt verspeisen würde. Nun ist er für die nächsten fünf Jahre der Präsident und seine Ziehmutter aus der "Schwarzen Horde" - "Angi" und deren Freundin "Guidy" von den "Gelben Füchsen" waren überglücklich. Zum Schluss waren sich alle wieder einig und sangen lauthals die "Deutsche Nationalhymne" Nur die Hexe Lucia stand grimmig da und sang nicht mit. Kannte sie den Text der Landes-Hymne nicht, dessen Präsident sie werden wollte oder kamen ihr die Worte "Einigkeit und Recht und Freiheit" nicht über die Lippen, da sie solche Worte aus der Vergangenheit nicht kennt? Jedenfalls kochen alle wieder ihr eigenes Süppchen auch wenn es zum Nachteil des Landes ist. So leben sie friedlich vor sich hin und verschwenden weiterhin schamlos unsere Steuergelder.