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Lebensretter
Innenminister Woidke ehrt
Lebensretter für mutigen Einsatz. Rettungsmedaille und
öffentliche Belobi-gung für 25 Brandenburger.
Werder(Havel)/Potsdam:
– Am heutigen Dienstag, dem
29.11.2011 hat Innenminister Dietmar Woidke in Potsdam
Lebensretter geehrt. Er zeichnete zwei Frauen mit der Brandenburgischen
Rettungsmedaille aus, die unter Gefahr für das eigene
Leben
Menschen aus Lebensgefahr gerettet bzw. eine drohende, erhebliche Gefahr
abgewendet hatten. Dabei haben sie, laut Woidke, „ein besonderes Maß an Mut
und Opferwilligkeit gezeigt“. 22 Bürgerinnen und Bürger wurden mit einer
öffentlichen Belobigung für ihr selbstloses Handeln geehrt; ein
Feuerwehrmann wurde mit dem Ehrenzeichen im Brandschutz in Gold am Bande
ausgezeichnet. Die eingeladenen 25 Frauen und Männer
hatten in den vergangenen drei Jahren durch ihre beherzte Tat Menschen vor
dem Tod bzw. vor folgenschweren Verletzungen bewahrt. Woidke dankte allen
Geehrten für ihr beispielhaftes Verhalten.
Innenminister Woidke: „Ich freue mich, dass ich in der heutigen
Veranstaltung Menschen ehren kann, die einem Mitmenschen in einer
Unglückssituation mutig und selbstlos zu Hilfe geeilt sind, um ihn aus einer
lebensbedrohlichen Situation zu retten. Ob Unfall, Brand oder Unglücksfall,
Sie alle haben, als es darauf ankam, ohne langes Zögern zugepackt. Sie sind
anderen Menschen zu Hilfe gekommen, obwohl Sie dabei selbst in Gefahr
gerieten. Für Sie war in diesem Moment das einzig Entscheidende, anderen in
großer Not beizustehen. Dafür möchte ich Ihnen im Namen des Landes
Brandenburg ganz herzlich danken.“
Mit der Rettungsmedaille des Landes Brandenburg
wurden ausgezeichnet:
Frau Weronika Janusz
Frau Mandy Zech
Mit dem Ehrenzeichen im Brandschutz in Gold am Bande wurde ausgezeichnet:
Herr Oberbrandmeister Marco Berenz
Mit einer öffentlichen Belobigung des Landes Brandenburg wurden geehrt:
Herr Sebastian Birner und Herr Michael Swiatecki
Herr Ulf Zimne und Herr Steffen Wlcek
Frau Sabine Lehmann und Frau Doreen Lehmann
Frau Doreen Reichert, Frau Stefanie Paul, Herr Arndt Farack, Herr Gerd
Ritter und Herr Jakob von Saldern
Herr Gregor Goldenbogen
Herr Uwe Brettschneider und Herr Guido Pippig
Herr Steven Günther und Herr Reno Starke
Herr Andreas Purz, Frau Iwona Purz, Herr David Purz, Herr Günter Gerasch,
Herr Bernd Plöger und Herr Michael Wenzke
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So handelten die heute von Innenminister Woidke Geehrten:
Am 26. September 2010 ereignete sich auf der Bundesautobahn 10 zwischen den
Anschlussstellen Rangsdorf und dem Autobahnkreuz Schönefeld ein schwerer
Verkehrsunfall, in dessen Folge 14 polnische Busreisende getötet und 37
Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Zur Bergung, Rettung und
Versorgung der verunglückten Personen waren ca. 300 Einsatzkräfte des
Rettungsdienstes, der Feuerwehren und der Landespolizei im Einsatz.
Frau Janusz, die ebenfalls die Autobahn befuhr, war an diesem Tag
eine der Ersten am Unfallort. Sie war nicht nur Unfallzeugin, sondern
beteiligte in der dramatischen Situation sofort selbst an ersten
Rettungsmaßnahmen. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte blieb sie
weiterhin am Unfallort und unterstützte die Rettungskräfte und Polizei in
besonderem Maße. Frau Janusz half mit ihren polnischen Sprachkenntnissen
über mehrere Stunden allen Beteiligten bei der Bewältigung des
Einsatzgeschehens. Sie vermittelte sprachgerecht zwischen Helfern und
Betroffenen. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Betreuer mit
Leichtverletzten sprechen wollten, die Polizei Fragen zum Unfall beantwortet
haben wollte oder ob es sich um das Gespräch zwischen Schwerverletzten und
Notarzt handelte. Das Einsatzgeschehen am 26.
September 2010 war auch für alle Einsatzkräfte ein schwerer, physisch und
psychisch besonders belastender Einsatz. Herr Oberbrandmeister Berenz war
als erste Führungskraft mit der Freiwilligen Feuerwehr Zeuthen am Unfallort
und übernahm die Einsatzleitung. Über sieben Stunden waren die Helfer im
Einsatz. Unter den schwierigen Umständen war es erforderlich, die
eintreffenden Kräfte und Einsatzmittel so zu organisieren und zu
koordinieren, dass die unverzügliche Versorgung der verletzten Personen
gewährleistet werden konnte. Seinem umsichtigen und entschlossenen Handeln
sowie seiner organisatorischen Übersicht ist es zu verdanken, dass alle
Rettungs- und Bergungsarbeiten erfolgreich durchgeführt werden konnten.
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Am Abend des 31. März 2011 kam es im Stadtgebiet in Vetschau zu einem Brand
in einer Wohnung. Frau Zech, Angestellte in der
mobilen Pflege des Arbeiter-Samariter-Bundes, war zu diesem Zeitpunkt in
Vetschau dienstlich unterwegs, als sie im Bereich der Heinrich-Heine-Straße
Rauch sah, der aus einer Wohnung kam. Sie begab sich sofort zu dem Wohnblock
und lief in den Hauseingang. Aufgrund der starken Verqualmung konnte Frau
Zech jedoch nicht zu der Wohnung vordringen. Wieder vor dem Wohnblock, ließ
sie sich von einem anderen Mieter des Hauses ein nasses Handtuch geben und
ging mit dem Handtuch als Atemschutz wieder in das Haus. Auf diese Weise
gelangte sie bis zur brennenden Wohnung einer 101-jährigen Frau und zog sie
aus der Wohnung. Gemeinsam mit anderen Nachbarn wurde die alte Dame auf die
Straße getragen. Der 72-jährige Sohn der Geretteten, der sich ebenfalls in
der Wohnung befand, konnte die Wohnung noch eigenständig verlassen; beide
Personen wurden verletzt und im Klinikum Cottbus stationär behandelt. Frau
Zech erlitt ebenfalls eine Rauchgasvergiftung und musste ambulant behandelt
werden.
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Am Mittag des 29. Juli 2009 geriet in der Brunhildstraße in Teltow ein
Carport in Brand. Der Brand breitete sich schnell aus und griff auf das
benachbarte Einfamilienhaus über, in dem sich zu diesem Zeitpunkt eine
Bewohnerin aufhielt. Zur gleichen Zeit bemerkte Herr Sebastian Birner den
Brand in der Nachbarschaft. Unverzüglich verständigte er die Feuerwehr und
bemerkte seine 83-jährige Nachbarin an einem Fenster im Obergeschoss des
brennenden Hauses. Durch den brennenden Carport war der Zugang zum Haus
versperrt. Herr Birner fand eine Leiter und begab sich unverzüglich zum
Brandobjekt. Ebenfalls auf den Brand aufmerksam wurde
Herr Michael Swiatecki, der mit seinem Fahrzeug in unmittelbarer Nähe
unterwegs war. Auch er begab sich sofort zum Brandort und erreichte über die
bereits angestellte Leiter die Wohnung der Rentnerin. Mit Unterstützung von
Herrn Swiatecki gelang es, die Frau aus der Wohnung ins Freie zu bringen.
Durch den eintreffenden Rettungsdienst konnte die Anwohnerin medizinisch
versorgt werden. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand
der Carpot bereits vollständig in Flammen. Der Dachstuhl des ebenfalls in
Brand geratenen Hauses war bereits zur Hälfte in Brand geraten, bevor der
Brand dann durch die Feuerwehr gelöscht werden konnte.
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Am späten Nachmittag des 9. August 2009 schwammen zwei ältere Damen in der
Nähe der Badestelle Ketzin in der Havel, als eine von ihnen einen
Schwächeanfall erlitt. Die 71-jährige Frau befand sich zu diesem Zeitpunkt
ca. 25 Meter vom Ufer entfernt. Herr Ulf Zimne, der
sich auf seinem Grundstück in unmittelbarer Nähe der Badestelle befand,
wurde aufgrund von Hilferufen auf die Unglückssituation aufmerksam. Er begab
sich unverzüglich zur Badestelle, wo er die Frau regungslos im Wasser
liegend sah. Er schwamm zu der Verunglückten und begann mit der Bergung.
Herr Steffen Wlcek war vom Ufer aus ebenfalls auf die Situation aufmerksam
geworden und war Herrn Zimne ins Wasser gefolgt. Gemeinsam konnte die
Verunglückte ans Ufer gebracht werden. Am Ufer angelangt, legte Herr Wlcek
die Frau in die stabile Seitenlage und versorgte sie, bis kurz darauf der
von Badegästen verständigte Notarzt eintraf.
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Am Mittag des 19. August 2009 kam es in Altreetz zu einem Brand in einem
Einfamilienhaus. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich
Frau Sabine Lehmann und Frau Doreen Lehmann in dem benachbarten Gebäude der
freiwilligen Feuerwehr und bemerkten den Brand. Während Frau Doreen Lehmann
über den Feuerwehrnotruf die Rettungsleitstelle alarmierte, begab sich Frau
Sabine Lehmann zum Brandort. Sie fand den um Hilfe rufenden 66-jährigen
Bewohner im Wohnzimmer. Sie schaffte es, den schwer kranken Rentner aus dem
Haus zu bringen. Vor dem Haus wurde dieser dann bis zum Eintreffen des
Rettungsdienstes durch Frau Doreen Lehmann versorgt, während Frau Sabine
Lehmann noch vor Eintreffen der Feuerwehr erste Löschversuche an der in
Brand geratenen Couch unternahm.
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Am Mittag des 3. Dezember 2009 befand sich ein 10-jähriges Mädchen nach
Schulschluss auf dem Heimweg, als es in Höhe des Bollwerkes in Oranienburg
in die Havel stürzte. Die Wassertiefe beträgt an dieser Stelle ca. 2,7
Meter. Der Abstand von der Wasseroberfläche bis zur Kaikante betrug zu
diesem Zeitpunkt ca. 85 Zentimeter. Da sich das Mädchen nicht allein aus dem
Wasser retten konnte, rief es um Hilfe. In
unmittelbarer Nähe der Unfallstelle befindet sich die Kreisverwaltung des
Landkreises Oberhavel. Frau Doreen Reichert, Mitarbeiterin der
Kreisverwaltung, hörte die Hilferufe des Mädchens und begab sich
unverzüglich zum Unglücksort. Sie ergriff das Mädchen am Arm, konnte es
jedoch allein nicht aus dem Wasser ziehen. Frau Stefanie Paul und Herr Arndt
Farack hatten ebenfalls die Hilferufe des Mädchens gehört und waren zur
Unglücksstelle geeilt. Gemeinsam mit Frau Reichert konnten sie das Mädchen
aus dem Wasser ziehen. Ebenso durch die Hilferufe des Mädchens aufmerksam
geworden und zur Hilfe geeilt waren Herr Gerd Ritter und Herr Jakob von
Saldern. Nachdem das Mädchen an Land gezogen war, trug es Herr von Saldern
zum „Hotel an der Havel“, wo eine Erstversorgung erfolgte. Das Mädchen
erlitt eine Unterkühlung und wurde stationär im Krankenhaus Oranienburg
behandelt. (Herr von Saldern konnte an der heutigen
Veranstaltung nicht teilnehmen. Der zuständige Landrat, Karl-Heinz Schröter
nahm für ihn die Urkunde in Empfang und wird sie ihm zu einem späteren
Termin aushändigen.)
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Am frühen Abend des 21. April 2010 gerieten drei junge Männer mit ihrem
Segelboot auf dem Großen Müllroser See in Not und kenterten. Die
Wassertemperatur betrug zehn Grad und es waren örtliche Schauer mit kurzen
Gewittern für den ganzen Tag angesagt. Herr Gregor
Goldenbogen, Leiter der Wasserwacht Müllrose, führte zu diesem Zeitpunkt
gerade Vorbereitungsarbeiten in der Wasserwacht durch. Die Wasserwacht war
noch nicht in die Saison gestartet und hatte demzufolge ihr Rettungsboot
noch nicht einsatzbereit. Herr Goldenbogen beobachtete von seinem Standpunkt
aus regelmäßig die Aktivitäten der drei Männer, die trotz schlechten
Wettervorhersagen, ohne passende Kälteschutzbekleidung und ohne
Rettungswesten zu einer Segelboottour aufgebrochen waren. In der Mitte des
Sees kam das Boot zum Kentern. Versuche das Boot selber wieder aufzurichten
misslangen. Zwei Personen konnten sich am Boot festhalten, die dritte Person
trieb ab. Nach sofortigem Notruf fuhr Herr
Goldenbogen in entsprechender Schutzkleidung mit einem Rettungskajak zu den
Verunglückten und konnte die vom Boot abgetriebene Person, auf das Kajak zu
ziehen. Wegen der schwierigen Wettersituation konnten erst mit dem Einsatz
der Feuerwehr alle Beteiligten ans Ufer gebracht werden. Die drei Geretteten
wurden mit dem Rettungshubschrauber bzw. dem Rettungswagen in Kliniken
gebracht. Die Körpertemperatur der geretteten Männer betrug nach der Rettung
trotz schneller Versorgung mit Wärmedecken zum Teil nur noch 31 Grad.
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Am Morgen des 9. Juli 2010 waren Herr Uwe Brettschneider und Herr Guido
Pippig in Mittenwalde, am Krummensee, mit der Säuberung des dortigen
Strandbereiches beschäftigt als sie einen unbekannten Bürger von der anderen
Seeseite rufen hörten und auf etwas im Wasser zeigen sahen.
Herr Brettschneider und Herr Pippig gingen ans Ufer und sahen eine
Frau im Wasser, die augenscheinlich fast bewusstlos im Wasser trieb. Beherzt
sprang Herr Brettschneider ins Wasser und schwamm 30 bis 35 Meter zu
Verunglückten und brachte sie zum Uferbereich. Gemeinsam mit Herrn Pippig
zog Herr Brettscheider die 79-jährige Dame aus dem Wasser. Beide leisteten
Erste Hilfe bis die Rettungskräfte eintrafen. Die Frau war zu diesem
Zeitpunkt nicht mehr ansprechbar und wurde in der Folge in ein Krankenhaus
gebracht.
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In der Nacht vom 17. Juli 2010 zum 18. Juli 2010 kam es in Gorden zu einem
Brand einer Gaststätte mit angrenzendem Wohnhaus.
Herr Steven Günther befand sich in Begleitung seiner Freundin auf dem
Heimweg, als er den Brand in der Gaststätte bemerkte. Er versuchte zunächst
erfolglos mit dem durch seine Freundin alarmierten Nachbarn Herrn Reno
Starke den Brand mittels eines Feuerlöschers zu löschen. In der Folge wurden
die Hausbewohner und Gaststätteninhaber, ein 58- bzw.63-jähriges Ehepaar,
durch „Sturmklingeln“ geweckt. Die Flammen schlugen bereits im hinteren
Bereich der Gaststätte durch ein Fenster in den Wohnbereich über. Aufgrund
der starken Rauchentwicklung konnte eine weitere Brandbekämpfung zu diesem
Zeitpunkt nicht mehr erfolgen. Die Frau hatte
zwischenzeitlich das Haus verlassen, jedoch befand sich ihr Ehemann noch in
dem Haus. Herr Günther und Herr Starke gelangten durch ein offenstehendes
Kellerfenster in das Haus. Im Keller entdeckten sie den unter Schock
stehenden Mann und konnten ihn noch rechtzeitig aus dem Haus bringen.
Während des folgenden Löscheinsatzes der Feuerwehr explodierte eine
im Haus befindliche Kohlendioxidflasche, in deren Folge ein Polizeibeamter
leicht verletzt wurde. Weiterhin wurden zwei Kameraden der Feuerwehr
verletzt und mussten ebenfalls behandelt werden. Die Gaststätte wurde durch
den Brand völlig zerstört, der Wohnbereich war nicht mehr bewohnbar.
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Am Nachmittag des 4. Januar 2011 kam es in einem zweistöckigen Wohnhaus in
Guben zu einem Brand in einer Wohnung. Durch
aufsteigenden Qualm bemerkte Herr Andreas Purz, Inhaber eines in der
Nachbarschaft befindlichen Getränkemarktes, den Brand. Für die vom Brand
betroffene Frau und ihre vier Kinder war zu diesem Zeitpunkt ein Verlassen
des Hauses über den Treppenflur nicht mehr möglich. Da noch keine
Rettungskräfte eingetroffen waren, holte Herr Purz sofort seinen Mitarbeiter
Herr Günter Gerasch und leitete beherzt erste Rettungsmaßnahmen ein.
Mit Hilfe eines Gabelstaplers wurden die drei jüngeren Kinder im
Alter von damals 2, 4 und 7 Jahren aus dem Obergeschoss durch Herrn Purz,
welcher sich auf einer Palette nach oben fahren ließ, übernommen und
gerettet. Anschließend wurden die Mutter und danach auch die 15-jährige
Tochter auf die gleiche Art und Weise aus der Wohnung geholt.
Die gerettete Frau und ihre Kinder wurden durch die Inhaber des
Getränkemarktes Iwona und Andreas Purz, Herrn Gerasch und die Mitarbeiter
Michael Wenzke und David Purz bis zum Eintreffen der Rettungskräfte
versorgt. Die gerettete Frau und die vier Kinder
wurden in der Folge im Krankenhaus, stationär bzw. ambulant versorgt.
Der Ehemann der Geschädigten und weitere vier Kinder befanden sich
zur Ereigniszeit nicht zu Hause. |