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     HIZ - Artikel  vom  22 Juni  2010                 

Arbeitsmarkt.
30 000 Lehrstellen noch unbesetzt und keiner will sie.
Werder(Havel):
-  In Deutschland sind nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) rund 30 000 Ausbildungsplätze noch unbesetzt. Im Land der Dichter und Denker scheitert die Lehrstellenbesetzung oft an der Intelligenz der Suchenden. Wenn man in der Schule lernt, wie man Hartz IV - Anträge anstatt Bewerbungen ausfüllt und Lehrer oft unwissender sind als ihre Schüler. Die Deutsche Sprache nur noch nebensächlich und Mathematik fast überflüssig ist, das ist das Land wo Arbeiter vernachlässigt und Sozialgäste bevorzugt werden. So auch in Brandenburg, wo Schulkinder von Transfergeldempfänger ab dem August 2010 ein "Sondertaschengeld" von 100 Euro im Monat erhalten und Arbeiterkinder schauen in die Röhre. So schafft man sich eine "Zweiklassengesellschaft" und wundert sich , dass es immer mehr gibt, die einer Arbeit aus dem Wege gehen. Das "Sondertaschengeld" kostet das Land Brandenburg ca. 6 Millionen Euro pro Jahr. Macht ja nichts, baut man halt noch mehr Polizei ab. Die Bürger haben längst erkannt, dass sich Arbeit in Deutschland nicht mehr lohnt, warum also sollte man eine Arbeit annehmen wenn es anders auch geht? Nichts ist noch so, wie es einmal war. Keine Leitbilder mehr für die Jugend vorhanden. Unsere Politiker in Berlin gehen da mit schlechtem Beispiel voran. Da gilt auch nicht mehr "Miteinander zum Wohle für Deutschland" sondern "Gegeneinander zur Erringung der Macht" und Deutschland ist Nebensache. Wenn ein mimoser Bundespräsidenten zurücktritt weil er öffentlich kritisiert wurde und die Medien nicht so schreiben, wie er es gerne hätte. Wo Manager sich unersättlich auf Kosten letzter Arbeitswilliger bereichern und Banken alles straflos verzocken dürfen für das auch hier der Arbeiter aufkommen muss, - da hat kaum noch jemand Lust auf Arbeit. Früher sagte man "Beruf" (kommt von Berufung) heute sagt man Jop und Jopbörse. Das beinhaltet bereits eine kurzfristige, oberflächliche und unbefriedigte Beschäftigung. Bevor sich also alle Schulabgänger für eine Berufsausbildung entschließen, muss sich in Deutschland vieles ändern und die "Führungskräfte" aus Politik und Wirtschaft wieder ein "moralisches Gewissen" bekommen.