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      HIZ - Artikel   vom   04  März  2010                 

Bürgermeister Werner Große steht "Rede und Antwort"
Eigeninitiative wird von Bürokraten mit Füßen getreten  und  Investitonen  gestoppt.
Werder/Phöben: Der Heimatverein Phöben e.V. wurde am 7. April 1997 gegründet, ist also noch ein recht junger aber sehr vitaler Verein, mit mehr als 40 Mitgliedern aller Altersgruppen. In der kurzen Zeit seines Bestehens hat er sich - Dank der fleißigen Mitwirkung seiner Mitglieder unter dem Vorsitz von Frau Elke Jäger, zu einem Aktivposten im dörflichen Leben von Phöben entwickelt. So wurde  auf Anlass des örtlichen Heimatvereines am 02.03.2010, der Bürgermeister der Stadt Werder(Havel) zu einer "Plauderstunde" in die "alte Schule" eingeladen. Dort sollte er den zahlreich erschienen Bürger aus Phöben "Rede und Antwort" über die vielen aufgestauten Problemen stehen. Neben bereits bekannten Problemen wie "Gelber Sack" "Nicht immer geruchfreie Kläranlage", "Fehlendes schnelles DSL" oder "Das Schulbusproblem" war auch der noch zu bauende Radweg von Phöben nach Werder ein Herzenswunsch vieler Bürger. Da der Betreiber der Havel-Busse keinen mit der Bundesbahn abgestimmten Fahrplan erstellen will, sind viele Bürger auf "Schusters Rappen" zwischen Werder und Phöben unterwegs. Dabei wäre es doch so

einfach, den Fahrplan der Busse benutzerfreundlich zu gestalten. So trifft der Linienbus erst zwei Minuten nach Zugabfahrt am Bahnhof Werder ein und fährt  ca. fünf Minuten vor Eintreffen des Zuges im Bahnhof Werder bereits wieder ab. Bahnreisende müssen so immer lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Dieser "Irrsinn" hält viele davon ab, öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch zu nehmen. Der Bürgermeister versicherte, dass von der Stadt Werder alles getan wurde, um den Ausbau des Radweges voran zu treiben. Man habe jetzt erst den Bescheid der Landesregierung über eine Zustimmung zur Baumaßnahme erhalten. Da für den Ausbau des Redweges etliche Bäume gefällt werden müssen, wäre der passende Zeitpunkt vorbei. Aber im Herbst, wenn wieder eine gesetzliche Erlaubnis für

das Fällen der Bäume bestehe, würden die Baumaßnahmen für den Radweg begonnen. Ein weiterer Punkt der Erörterung war der Anschluss der Gemeinde Phöben an den Fremdenverkehr. Viele Urlauber würden an Phöben vorbei fahren. Der Fischereiinhaber Freidank sei gewillt auf seinem Grundstück, direkt am Wasser, eine "Saisonale Imbissbude" zu errichten und diese auch selbst zu finanzieren und zu betreiben. Angeboten werden dann selbst gefangenen und hinzu gekauten Fisch. So hätten Radfahrer und auch Bootfahrer, die ansonst immer an Phöben vorbeifahren, dann die Gelegenheit eine kleine Pause einzulegen, um sich zu stärken. Obwohl die Stadt Werder(Havel) bereits die für das Errichten dieser baulichen Anlage Zusage erteilte habe, mache das Bauamt in Beelitz immer noch große Schwierigkeiten. Man sei von der Gemeinde Phöben aus bemüht, alle baulichen Auflagen zu erfüllen, trotzdem ginge es nicht voran, da man sich über eine Toilettenanlage nicht einig werde. Man sei von Seitens der Gemeinde Phöben gewillt, "Dixi-Toiletten" aufzustellen. Der Bürgermeister Werner Große versicherte, dass er alle die ihn bietenden Möglichkeiten nutzen werde, um eine baldige Lösung dieses Problems herbei zu führen.