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Widerstand gegen
Vollstreckungsbeamte.
Pitbull sprang zwei
Kinder an und biss Polizeibeamte.
Werder(Havel)/Berlin: - Ein Polizist
außer Dienst hat sich gestern Nachmittag in Altglienicke beherzt gegen einen
„Pitbull“ eingesetzt, wurde aber von dem Tier brutal gebissen.
Der 39-jährige Beamte der Polizeidirektion 6 in Berlin war gegen 15 Uhr 30
in der Ortolfstraße unterwegs, als er auf einem Spielplatz einen
freilaufenden Pitbull bemerkte, der ein sechsjähriges Mädchen ansprang und
dem Kind das Gesicht leckte. Anschließend legte das Tier seine Vorderpfoten
auf einen daneben stehenden Kinderwagen, in dem ein zwei Monate alter
Säugling lag. Beide Kinder blieben unverletzt. Der 40-jährige alkoholisierte
Halter des Pitbull pfiff danach den Pitbullterrier zurück und setzte seinen
Weg ungerührt in der Grünanlage fort. Wenig später sprang der Hund erneut
einen vierjährigen Jungen an, der gerade mit einem Stock spielte. Auch
dieses Kind wurde zum Glück nicht verletzt. Der 40-Jährige Hundehalter
zeigte auch nach diesem Vorfall keinerlei Reaktionen und setzte seinen
Spaziergang fort, ohne den Hund an die Leine zu nehmen. Daher griff jetzt
der Polizeimeister ein und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen. Der
Hundebesitzer flüchtete zunächst mit dem nun angeleinten Tier, konnte aber
wenig später von dem Polizeibeamten gestellt werden. Der Mann gab nun seinem
Hund den Befehl „Fass!“, worauf der Hund nun den Polizisten ansprang und
versuchte zu beißen.. Der Beamte bekam jedoch die Hundeleine zu fassen und
konnte das Tier damit bändigen und an einem Baum anbinden. Bei diesem
Gerangel schnappte der Pitbull nach dem rechten Arm des Polizisten und biss
zu, Jetzt ging auch noch der Hundehalter auf den Beamten los und
schlug ihm mit den Fäusten auf den Hinterkopf. Dem gelang es aber, den
Angreifer zu Boden zu bringen und ihn bis zum Eintreffen der alarmierten
Polizeistreife festzuhalten. Der Hundehalter zog sich bei der
Auseinandersetzung eine Kopfverletzung zu, lehnte eine ärztliche Behandlung
jedoch ab. Er wurde zu einer Gefangenensammelstelle gefahren,
erkennungsdienstlich behandelt und sieht nun einem Ermittlungsverfahren
wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen
Polizeivollzugsbeamte entgegen. Der verletzte Polizeibeamte begab sich
selbst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Hund wurde zunächst
zum Polizeiabschnitt gebracht und von dort in ein Tierheim. |