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      HIZ - Artikel   vom  19. Dezember   2012    

Rundfunkgebührenänderung.
Ab 2013 ändern sich die Rundfunkgebühren.
Werder (Havel): - -Mit Beginn des Jahres 2013 sind die Rundfunkgebühren nicht mehr geräteweise, sondern pro Haushalt zu zahlen. Gerade in der Einführungsphase des Rundfunkbeitrags ist mit einer erhöhten Beratungsnachfrage zu rechnen. Deshalb stehen die Experten der Verbraucherzentralen Berlin und Brandenburg fortan Ratsuchenden bei der Klärung ihrer Probleme zur Seite.  Die Umstellung von den gerätebezogenen Rundfunkgebühren zum Rundfunkbeitrag bringt einige Neuerungen für Verbraucher mit sich. Dazu beraten die Mitarbeiter der Verbraucherzentralen im Rahmen einer Kooperation mit dem RBB ab sofort kostenfrei.  Konkret geht es dabei beispielsweise darum, wer unter welchen Voraussetzungen eine Befreiung von der Beitragspflicht bzw. eine Ermäßigung der Beiträge beantragen kann. Zu dieser Gruppe gehören Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder BAföG und behinderte Menschen, deren Schwerbe-hindertenausweis das Zeichen "RF” enthält. Von der Zahlungspflicht befreit sind zum Beispiel Bezieher von Blindenhilfe.  Neben der auf praktische Einzelfallhilfe ausgerichteten Beratung geben die Experten Tipps zum Ausfüllen von Anträgen. Abgerundet wird das Angebot durch zahlreiche Infomaterialien zum Rundfunkbeitrag, die in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen ausliegen. Bei besonders komplizierten Fällen können die Mitarbeiter über ein "rotes Telefon" direkten Kontakt zu Beitragsexperten im RBB aufnehmen, um jederzeit schnell helfen zu können. RBB-Verwaltungsdirektor Hagen Brandstäter begrüßt die Zusammenarbeit: "Die Verbraucherzentralen sind ein wichtiger Anlaufpunkt für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger. Wir sind froh, dass sie der Umstellung des Rundfunkbeitrags so große Aufmerksamkeit widmen."  Die Geschäftsführungen der Verbraucherzentralen Berlin und Brandenburg, Eva Bell und Dr. Rainer Radloff, sehen ihr neues Einsatzgebiet als wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit im Dienst der Verbraucher: "Der Rundfunkbeitrag betrifft alle Haushalte in Berlin und Brandenburg. Wir sind sicher, dass gerade in der Einführungsphase Beratungsbedarf bestehen wird und wollen unbürokratische Hilfe leisten."  Um die kostenfreie Beratung zum Rundfunkbeitrag in Anspruch zu nehmen, können Verbraucher an den Termintelefonen der Verbraucherzentralen einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.