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Die Stipendiaten 2012 stehen fest.
Die
neuen Stipendiaten 2012 wurden für Brandenburg
festgelegt.
Werder(Havel)/Potsdam:
- Das Land Brandenburg vergibt erneut Stipendien an Autoren,
Übersetzer, Bildende Künstler, Komponisten und Musiker. Aus 164 Bewerbungen
haben sich die Fachjurys für 20 Stipendiaten entschieden:
Ein Arbeitsstipendium erhalten die Schriftsteller Michael Asse (Potsdam),
Achim Wannicke (Potsdam), Bernhard Robben (Brunne), Paula Fürstenberg
(Potsdam) und Christina Koenig (Köpernitz), die Bildenden Künstler Rainer
Gottemeier (Potsdam), Beate Rothensee (Nackel) und Anne Heinlein (Potsdam)
sowie die Potsdamer Komponisten Sabine Vogel und Albert Breier.
Die Arbeitsstipendien für Literatur in Höhe von monatlich 830 Euro werden
für einen Zeitraum zwischen einem und vier Monaten vergeben, die für
Bildende Kunst und Musik einmalig in Höhe von 2.000 Euro. Die
Arbeitsstipendien sollen den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit
geben, Entwürfe zu realisieren, geplante Arbeiten zu beginnen oder an
bereits begonnenen Werken zu arbeiten.
Ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf erhalten die
Berliner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Inka Parei, Lisa-Marie
Dickreiter, Ulrich Schlotmann, Sascha Reh und Thomas Weiss, die Bildenden
Künstler Joanna Schulte (Hannover), Rebecca Michaelis (Potsdam) und Kristin
Loschert (Berlin) sowie die Komponisten Asmus Trautsch (Berlin) und Kristian
Ireland (Kilsyth/Australien).
Die Aufenthaltsstipendien bieten die Möglichkeit, sich auf Schloss
Wiepersdorf frei von Alltagszwängen auf das eigene künstlerische Schaffen
konzentrieren zu können. Neben freier Unterkunft und Verpflegung erhalten
die Stipendiaten eine monatliche Barleistung von 820 Euro sowie einen
einmaligen Sachkostenzuschuss, der für Schriftsteller und Musiker 255 Euro
und für Bildende Künstler 410 Euro beträgt. Die Stipendien wurden in einem
Umfang von jeweils vier Monaten vergeben.
Ausschlaggebend für die Vergabe der Stipendien waren die Qualität der
bisherigen künstlerischen Arbeit sowie Gegenstand und Anspruch des geplanten
Arbeitsvorhabens.
Die Bewerbungen im Bereich Literatur votierten der Schriftsteller und
Direktor des Kleistmuseums Frankfurt/Oder, Dr. Wolfgang de Bruyn, die
Potsdamer Schriftstellerin, Übersetzerin und Literaturwissenschaftlerin
Julia Schoch sowie der Literaturwissenschaftler und Leiter der
Kurt-Tucholsky-Gedenkstätte im Schloss Rheinsberg, Dr. Peter Böthig.
Für den Bereich Bildende Kunst votierten Armin Hauer, stellvertretender
Direktor des Museums Junge Kunst Frankfurt (Oder), Gerrit Gohlke,
geschäftsführender künstlerischer Leiter des Brandenburgischen Kunstverein
Potsdam e. V. (BKV) sowie die Berliner Kunstwissenschaftlerin und ehemalige
Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Barbara Straka.
Mitglieder der Jury Musik waren Konstanze Sander, Generalsekretärin des
Landesmusikrates Brandenburg, Dr. Michael Schenk, Vorsitzender des
Brandenburgischen Vereins Neue Musik (BVNM) sowie Prof. Dr. Birgit Jank,
Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der Uni Potsdam. |