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     HIZ - Artikel  vom  08. Januar 2012                

Die Stipendiaten 2012 stehen fest.
Die neuen Stipendiaten 2012 wurden für Brandenburg festgelegt.
Werder(Havel)/Potsdam: - Das Land Brandenburg vergibt erneut Stipendien an Autoren, Übersetzer, Bildende Künstler, Komponisten und Musiker. Aus 164 Bewerbungen haben sich die Fachjurys für 20 Stipendiaten entschieden:
Ein Arbeitsstipendium erhalten die Schriftsteller Michael Asse (Potsdam), Achim Wannicke (Potsdam), Bernhard Robben (Brunne), Paula Fürstenberg (Potsdam) und Christina Koenig (Köpernitz), die Bildenden Künstler Rainer Gottemeier (Potsdam), Beate Rothensee (Nackel) und Anne Heinlein (Potsdam) sowie die Potsdamer Komponisten Sabine Vogel und Albert Breier.
Die Arbeitsstipendien für Literatur in Höhe von monatlich 830 Euro werden für einen Zeitraum zwischen einem und vier Monaten vergeben, die für Bildende Kunst und Musik einmalig in Höhe von 2.000 Euro. Die Arbeitsstipendien sollen den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geben, Entwürfe zu realisieren, geplante Arbeiten zu beginnen oder an bereits begonnenen Werken zu arbeiten.
Ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf erhalten die Berliner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Inka Parei, Lisa-Marie Dickreiter, Ulrich Schlotmann, Sascha Reh und Thomas Weiss, die Bildenden Künstler Joanna Schulte (Hannover), Rebecca Michaelis (Potsdam) und Kristin Loschert (Berlin) sowie die Komponisten Asmus Trautsch (Berlin) und Kristian Ireland (Kilsyth/Australien).
Die Aufenthaltsstipendien bieten die Möglichkeit, sich auf Schloss Wiepersdorf frei von Alltagszwängen auf das eigene künstlerische Schaffen konzentrieren zu können. Neben freier Unterkunft und Verpflegung erhalten die Stipendiaten eine monatliche Barleistung von 820 Euro sowie einen einmaligen Sachkostenzuschuss, der für Schriftsteller und Musiker 255 Euro und für Bildende Künstler 410 Euro beträgt. Die Stipendien wurden in einem Umfang von jeweils vier Monaten vergeben.
Ausschlaggebend für die Vergabe der Stipendien waren die Qualität der bisherigen künstlerischen Arbeit sowie Gegenstand und Anspruch des geplanten Arbeitsvorhabens.
Die Bewerbungen im Bereich Literatur votierten der Schriftsteller und Direktor des Kleistmuseums Frank­furt/Oder, Dr. Wolfgang de Bruyn, die Potsdamer Schriftstellerin, Übersetzerin und Literaturwissen­schaftlerin Julia Schoch sowie der Literaturwissenschaftler und Leiter der Kurt-Tucholsky-Gedenkstätte im Schloss Rheinsberg, Dr. Peter Böthig.
Für den Bereich Bildende Kunst votierten Armin Hauer, stellvertretender Direktor des Museums Junge Kunst Frankfurt (Oder), Gerrit Gohlke, geschäftsführender künstlerischer Leiter des Brandenburgischen Kunstverein Potsdam e. V. (BKV) sowie die Berliner Kunstwissenschaftlerin und ehemalige Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Barbara Straka.
Mitglieder der Jury Musik waren Konstanze Sander, Generalsekretärin des Landesmusikrates Brandenburg, Dr. Michael Schenk, Vorsitzender des Brandenburgischen Vereins Neue Musik (BVNM) sowie Prof. Dr. Birgit Jank, Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der Uni Potsdam.