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Projektkonzept „Onlinezeitung für die Stadtteilarbeit“
Ziel ist es, eine Internet-Zeitung aufzubauen, die einen besonderen Augenmerk
auf die kulturellen und sozialen Besonderheiten der einzelnen Stadtteile
richtet . Schwerpunkt bilden Stadtteile, die einen besonderen
Entwicklungsbedarf benötigen oder als soziale Brennpunkte gelten. Gleichzeitig
stellt sie eine erfrischende Ergänzung zu der klassischen Tageszeitung dar.
Referenzprojekt ist die Stadtteilzeitung St. Lorenz in Lübeck:
www.st-lorenz-online.de .und www.moorring-online.de .
Mit der Onlinezeitung soll ein Dauermedium für den Stadtteil entstehen, das
online gelesen werden werden kann. Im Gegensatz zur herkömmlichen
Stadtteilzeitung entstehen keine Druckkosten und die Informationen sind online
archivierbar, das bedeutet Berichte über einzelne Veranstaltungen können auch
retrospektiv nachgelesen werden.
Mit dem Projekt wird ein lokales Kommunikationsmedium für den Stadtteil
entstehen.
Alle Generationen werden angesprochen. Wichtigstes Ziel ist die angestrebte
Unabhängigkeit von den Projektleitern und eine einfache Handhabung bei der
Aktualisierung der Seite.
Eine engere Vernetzung der Beteiligten im Stadtteil und eine wirksame
Öffentlichkeitsarbeit bereits bestehender Projekte und Institutionen.
Folgende Rubriken werden eingeführt:
„Erfahren “
Aktuelle Informationen der Stadtverwaltung und Meldungen für den Stadtteil
bzw. aus dem Stadtteil.
„Mitmachen “
Eine Information- bzw. Präsentationsmöglichkeit für Projekte und Initiativen
im Stadtteil.
„Erreichen “
Adressen und Telefonnummern der wichtigsten Institutionen.
„Erleben “
Lokaler Veranstaltungskalender
„Erzählen “
Fortlaufend werden Geschichten der Stadtteilbewohner gesammelt die als Text
dokumentiert werden.
„Kaufen“
Hier sollen regionale Firmen die Möglichkeit zur Präsentation haben (keine
Angebot). Der Punkt dient langfristig zur späteren Refinanzierung der
Onlinekosten (200€/Jahr)
„Jung sein“
Sonderbereich für Jugendliche mit Extra-Editiermöglichkeiten wie
Hintergrundfarbe, Schriftgöße, mehrere Bilder.
Arbeitsweise:
Es wird eine generationsübergreifende ehrenamtliche Gesamtredaktion entstehen,
die eine monatliche Gesamtredaktionssitzung abhält. Unterredaktionen je nach
Neigung treffen sich fortlaufend und sind für ihre Unterseiten selbst
verantwortlich. Entscheidungen über strittige Inhalte werden mit Mehrheit der
bei den Redaktionssitzungen Anwesenden abgestimmt.
Inhalte, die der öffentlichrechtlichen Grundlage widersprechen
(Verlautbarungen von Sekten und rechtsorientierten Gruppen), werden nicht
akzeptiert. Jede Untergruppe ist für die regelmäßige Aktualisierung ihrer
Unterseite verantwortlich.
Schulen können sich mit Projekten beteiligen und Unterseiten gestalten.
Die Projektleitung hat die Aufgabe, die Gruppen initial zu aktivieren und
fortlaufend journalistisch zu betreuen. Außerdem wird eine Onlineadresse
aktiviert und gepflegt. Alle Aktivisten erhalten den sogenannten
Redakteur-Zugang. Sie können Texte und Bilder ins Netz stellen. Zur Sicherheit
kann erst der Administrator der Seite die neuen Texte online freigeben und
löschen,bzw. bearbeiten.
Unterpunkt Erzählen
Mit der Rubrik „Erzählen“ soll eine erste Kommunikation von Generationen über
die Kulturen hinaus angestoßen werden. Sie befasst sich mit Anekdoten und
Historischem aus Lauenburg und mit Menschen, die mit dieser Stadt bzw. diesem
Stadtteil verbunden sind.
Ziel ist es, einen Brückenschlag zwischen Senioren und jungen Menschen
herzustellen und gibt ihnen die Möglichkeit, den Stadtteil, in dem sie leben,
besser kennen zu lernen. Im besten Fall trägt es dazu bei, dass sich
Jugendliche – auch mit anderen kulturellen Hintergrund – mit dem Stadtteil, in
dem sie wohnen, anfreunden, sich dort wohler fühlen und sich möglicherweise
mit ihm identifizieren. Darüber hinaus kann sich ein Verständnis für die dort
schon lange lebenden Mitbürger entwickeln als auch füreinander. Somit könnte
sich das soziale Klima im Stadtteil langfristig verbessern.
Aussichten
Bei Etablierung der Internet-Zeitung könnten die Rubriken ausgeweitet werden.
Z.B. Jugendliche erzählen aus ihrem Alltag oder schreiben selber Anekdoten
über diesen Stadtteil. Möglich ist es auch, die Geschichten unter einem
speziellen Themenschwerpunkt zu stellen wie der Stadtteil aus türkischer oder
deutsch-russischer Sicht. Damit könnte ein Beitrag zur Verständigung der
Kulturen und zur Förderung von Toleranz geleistet werden.
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