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               Artikel   vom    Februar   2012              
 

Festnahmen in Berlin.
Bundespolizei nimmt am Wochenende mehr-ere Täter nach Gewaltdelikten fest.
Werder(Havel)/Berlin:
- Am vergangenen Wochenende kam es zu mehreren Gewaltdelikten in S-Bahnen bzw. auf S-Bahnhöfen in Berlin. Die Bundespolizei nahm mehrere Täter fest. Am Sonntagmorgen gegen 03:30 Uhr schlugen zwei 22 und 39 Jahre alte Berliner in einer S-Bahn der Linie 7 zwischen den Stationen Mehrower Allee und Ahrensfelde auf einen bisher unbekannten Mann ein. Zeugenaussagen zufolge ging dem Angriff ein Streit mit dem 22-Jährigen voraus. Gemeinsam mit dem 39-Jährigen schlug und trat er auf den Unbekannten ein, auch als dieser bereits am Boden lag. Der Geschädigte konnte schließlich am S-Bahnhof Ahrensfelde vor seinen Angreifern flüchten. Beamte der Berliner Polizei nahmen die beiden Männer vorläufig fest. Der 22-Jährige stand zum Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss (1,81 Promille Atemalkohol). Am Abend wurde ein 28-jähriger Berliner gegen 22:45 Uhr in einer S-Bahn der Linie 9 von drei Männern angegriffen. Seiner Aussage zufolge wurde er von einem der drei Täter festgehalten, während ihm die anderen beiden mit der Faust ins Gesicht schlugen. Einer würgte ihn sogar. Am S-Bahnhof Schöneweide flüchtete er schließlich aus der S-Bahn und alarmierte die Polizei. Bundespolizisten nahmen das Trio anhand der Personenbeschreibung wenig später am S-Bahnhof Altglienicke fest. Bereits am Freitagabend nahm die Bundespolizei einen 41-jährigen Rumänen vorläufig fest. Er attackierte am Bahnhof Charlottenburg eine Bahn-Mitarbeiterin mit einem Messer. Sie sprach ihm zuvor ein Hausverbot aus. Ihr Kollege wehrte den Angriff erfolgreich ab, indem er dem Rumänen das Messer aus der Hand schlug. Verletzt wurde hier niemand. Der unter Alkoholeinfluss stehende Rumäne wurde später aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Am frühen Sonntagmorgen gerieten am Bahnhof Jannowitzbrücke mehrere Personen in Streit. Dabei schlug ein unbekannt gebliebener Mann einem 22-Jährigen eine Flasche auf den Kopf. Der Spandauer trug eine Kopfplatzwunde davon, die vor Ort medizinisch versorgt werden musste. Zu einer ähnlichen Auseinandersetzung kam es am Samstagmorgen in der S2 zwischen Gesundbrunnen und Nordbahnhof. Hier verletzte ein Unbekannter einen 19-Jährigen mit einem messerartigen Gegenstand. Der Schöneberger erlitt eine zehn Zentimeter lange Schnittwunde im Gesicht und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundespolizei leitete in allen Fällen Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Ausländerrecht. Abschiebung.
Innenminister verfügt Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge in Brandenburg.
W
erder(Havel)/Potsdam: - Woidke: Klares Signal gegen Willkür und Gewalt gibt Flüchtlingen Sicherheit Potsdam – Brandenburg hat mit einem Abschiebestopp für ausreisepflichtige Flüchtlinge aus Syrien auf die Eskalation von Willkür und Gewalt in dem Nahoststaat reagiert. Der Abschiebestopp gilt ab sofort bis zum 15. August dieses Jahres. Mit seiner Entscheidung nutzt Innenminister Dietmar Woidke das Recht der Länder, eigenständig bis zu sechsmonatige Abschiebestopps zu verhängen. Ein entsprechender Erlass des Innenministeriums wurde gestern an Brandenburgs Ausländerbehörden versandt. Zuvor hatte schon Schleswig-Holstein einen solchen Abschiebesstopp für syrische Flüchtlinge verfügt. Woidke begründete den Schritt Brandenburgs mit den anhaltenden gewaltsamen Auseinandersetzungen in Syrien. „Angesichts der Lage in Syrien verbieten sich Abschiebungen derzeit schon aus humanitären Gründen. Wir können niemand in ein Land zurückschicken, in dem die Regierung mit Panzern und Artillerie auf Zivilisten schießen lässt“, erklärte Woidke am Donnerstag in Potsdam. „Mit dem formalen Abschiebestopp setzen wir ein klares politisches Signal und sorgen bei den betreffenden Flüchtlingen für Rechtssicherheit.“ Abschiebungen nach Syrien wurden schon seit dem letzten Jahr tatsächlich nicht durchgeführt. Der jetzt verfügte Abschiebestopp bedeutet jedoch ein höheres Maß an Rechtssicherheit für die Betreffenden. In Brandenburgs zentraler Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Eisenhüttenstadt halten sich derzeit 24 Flüchtlinge aus Syrien auf. Im vergangenen Jahr wurden durch das dafür zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Potsdam macht das, was Werder(Havel) fehlt.
Potsdam weist zwei offizielle Badestellen für das Jahr 2012 aus.
Werder(Havel)/Potsdam: - Die Landeshauptstadt hat es beschlossen und wird zwei Badestellen für die Badesaison 2012 ausweisen. Die Landeshauptstadt Potsdam plant die Badestellen im Waldbad Templin am Templiner See und im Stadtbad Babelsberg am Tiefen See für die Saison 2012 als offizielle Badestellen auszuweisen. Daher wird derzeit die Veröffentlichung der Badestellen, die während der Saison nach einheitlichen Kriterien auf der Grundlage der Brandenburgischen Badegewässer-verordnung überwacht werden, im Amtsblatt für das Land Brandenburg vorbereitet. Interessierte Bürger oder Institutionen, die Meinungen und Vorschläge zu den ausgewiesenen Badestellen haben, können sich bis zum 9. März 2012 an den Bereich Gesundheits- und Veterinärwesen der Landeshauptstadt Potsdam, Hegelallee 6-10, Haus 2, 14467 Potsdam wenden. Der Bereich Gesundheits- und Veterinärwesen ist unter der Telefonnummer (0331) 28923-71 und -72 sowie per E-Mail an gesundheitsamt@rathaus.potsdam.de zu erreichen. Während der Badesaison, vom 15. Mai bis 15. September 2012, werden die aktuellen Untersuchungsergebnisse in der Badestellenkarte Brandenburg im Internet unter www.brandenburg.de/badestellen veröffentlicht. Unter dem Link: www.mugv.brandenburg.de werden häufig gestellte Fragen zu den gesetzlichen Regelungen beantwortet. Die regelmäßige Beurteilung der Wasserqualität erfolgt durch das Gesundheitsamt in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde.

Erpresser gefasst.
Handyortung führte die Ermittler auf die Spur des Erpressers eines Geschäftsmannes aus dem PM-Kreis.
Werder(Havel)/Potsdam
: -  Am 25. Januar 2012 wurde ein 47-jähriger Unternehmer aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark durch einen zunächst unbekannten Täter angerufen. Ihm wurde mitgeteilt, dass er eine hohe Summe Bargeld zahlen müsse. Anderenfalls würde der Erpresser ein Familienmitglied des Unternehmers erschießen. Durch das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg wurde eine Besondere Aufbauorganisation mit mehreren Einsatzabschnitten unter Führung des Polizeidirektors Michael Scharf, Leiter des Stabsbereiches Einsatz- und Kriminalitätsangelegenheiten im Behördenstab, zur Bewältigung dieser herausragenden Erpressungslage gebildet. Für die Familie des Unternehmers wurden sofort Schutzmaßnahmen durch die Polizei eingeleitet und die erforderlichen Maßnahmen zur Festnahme des Erpressers ergriffen. Im Ergebnis umfangreicher Ermittlungen konnte das Handy des mutmaßlichen Tatverdächtigen ermittelt und eine richterliche Anordnung zur Telekommunikationsüberwachung eingeholt werden. Nach erneuter Inbetriebnahme des Handys konnte dieses geortet und ein PKW Mercedes durch Beamte der Spezialeinheiten des Landes Brandenburg am Samstag, dem 28. Januar 2012 gegen 18:30 Uhr auf der BAB 2, Parkplatz Wendgräben, gestoppt werden. Bei dem allein in seinem PKW befindlichen Fahrzeugführer, einem 54-jährigen Tatverdächtigen aus dem Bundesland Sachsen-Anhalt, wurden das Handy, das für den Anruf des Erpressers benutzt wurde und eine Schreckschusswaffe aufgefunden und sichergestellt. Weiterhin konnten Briefumschläge mit Textnachrichten sichergestellt werden, die auf eine geplante Fortsetzung der Erpressung hinwiesen. Der mutmaßliche Tatverdächtige aus Sachsen–Anhalt wurde ohne Widerstand überwältigt und festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung des 54-Jährigen wurden mehrere Jagdwaffen sichergestellt. In der Beschuldigtenvernehmung nahm der Tatverdächtige zum Vorwurf der versuchten räuberischen Erpressung zunächst sein Aussageverweigerungsrecht wahr. Bei einem Haftprüfungstermin am Sonntag, wo sich der Beschuldigte nunmehr zum Tatvorwurf geständig einließ, wurde durch das Amtsgericht Potsdam der Haftbefehl erlassen und verkündet. Anschließend wurde der 54-Jährige in eine Justizvollzuganstalt eingeliefert. Als Tatmotiv gab er finanzielle Probleme an. An diesem komplexen Polizeieinsatz waren an den vergangenen vier Tagen täglich bis zu 100 Polizeibeamte des Landes Brandenburg, darunter des Behördenstabes, der Polizeidirektion West, der Spezialeinheiten der Fachdirektion Besondere Dienste und der Fachdirektion LKA beteiligt. Weiterhin war die Staatsanwaltschaft Potsdam mit mehreren Staatsanwälten durchgehend am Gesamteinsatz beteiligt. Der Leiter des Behördenstabes, Direktor beim Polizeipräsidium Hans-Jürgen Mörke, erklärte am Montag in Potsdam: „Das Zusammenwirken der eingesetzten Beamten des Behördenstabes, der Polizeidirektion West, der Spezialeinheiten der Fachdirektion Besondere Dienste und der Fachdirektion Landeskriminalamt funktionierte in der neuen Polizeistruktur ausgezeichnet. Auch Spezialeinheiten aus Berlin, Sachsen-Anhalt und Hamburg haben unseren Einsatz unterstützt bzw. befanden sich in Bereitschaft.“

Werdertag auf der Messe in Berlin.
Interne Nachlese zur Internationalen Grünen Woche 2012 in Berlin.
Werder(Havel): - Auch in diesem Jahr wurde die vielfältige Palette an Produkten aus Werder (Havel), in hoher Qualität und attraktiver Aufmachung, in der Brandenburghalle 21 a angeboten. Die Manufaktur Scheeg aus dem Ortsteil Glindow war 2012 das erste Mal auf der Grünen Woche dabei. Sie zeigte eine Auswahl an Pflanzgefäßen aus sho:shee® - sho:shee® ist ein Biowerkstoff auf Basis pulverisierter Walnussschalen und umweltfreundlichen Polyethylens. Die daraus gefertigten Produkte können sowohl im Innen- wie Außenbereich zum Einsatz kommen, sind schadstofffrei, stoßfest, leicht und genügen den höchsten Ansprüchen. Ihr Motto auf der Internationalen Grünen Woche 2012 lautete hochwertige und nachhaltige Objektbegrünung. Der Werdersche Obst- und Gartenbauverein e. V. mit seinen Mitgliedern brachte den Berlinern das Obst aus kontrolliertem Anbau wieder näher. Und immer wieder überrascht sind die Besucher über den leckeren selbstgemachten Obstwein. Der Familienbetrieb Schultz´ens Siedlerhof fand regen Zulauf und freute sich, seine Stammkundschaft auf der Internationalen Grünen Woche wieder begrüßen zu können. Er bot den Besuchern neben seinen Obstweinen, Likören und Obstbränden als Neuheit seinen Whisky - Glina - an. Auch der Wein vom Werderaner Wachtelberg und der Phöbener Kagelwitt-Wein fanden, wie in den letzten Jahren, ihre Liebhaber. Erstmals konnten am Stand des Weingutes Klosterhof Töplitz auch die Weine aus der dortigen eigenen Kelterei verkostet werden. Seit Jahren ungebrochen ist das Interesse der Besucher an Sanddornprodukten der Christine Berger GmbH & Co. KG. Zu den schon bekannten Sanddornprodukten bot Frau Berger als Neuheit auf der diesjährigen Grünen Woche eine Sanddorn-Senfsauce mit Mango, Chili und Ingwer an. Die Ölmühle Werder (Havel) bot frisch und schonend gepresste Pflanzenöle an. Die Besucher konnten zusehen, wie in Form der Kaltpressung und ohne Filtration Pflanzenöl hergestellt wird. Gleich nach der Pressung konnten interessierte Besucher das Pflanzenöl kosten und informierten sich, welche positiven Auswirkungen es auf die Gesundheit hat. Neben den bewerten Produkten der Werder Feinkost GmbH bot diese als Neuheit eine Spagettisoße und Kinderketchup an. Die Werder – Frucht GmbH aus dem Ortsteil Glindow überzeugte die Besucher mit regionalen Produkten. Dabei zeigte sich, dass das Interesse und die Nachfrage nach regionalen Produkten immer weiter steigen. Der Stadtsportbund Werder (Havel) e.V. informierte interessierte Besucher über die vielfältigen Sportmöglichkeiten in unserer Stadt. Er bot den
Besuchern der Internationalen Grünen Woche „Werdersches“ Bier an. Der Erlös aus dem Bierverkauf wird in die Kinder- und Jugendarbeit der Sportvereine investiert. Der Freundeskreis Bismarckhöhe in Werder (Havel) e.V. stellte sich wieder vor und informierte die Besucher zur Geschichte der Bismarckhöhe, über geplante Veranstaltungen im Jahr 2012 und zur Mitgliedschaft im Verein. Das Interesse an unserer Stadt ist nach wie vor groß und das nicht nur wegen der Baumblüte. Unter anderem bestand neben den touristischen Angeboten der Region auch reges Interesse an der Erkundung unserer Stadt zu Wasser und immer wieder wurde die Frage nach der Eröffnung der BlütenTherme gestellt. Unsere Werderaner Unternehmen haben die Möglichkeit genutzt, sich gemeinsam mit dem Bürgermeister Werner Große im Rahmen des Werdertages auf der Bühne der Brandenburghalle einem breiten Publikum live zu präsentieren. Sie wurden durch die amtierende Baumblütenkönigin Victoria Tremel und amtierende Kirschkönigin Claudia Müller repräsentativ unterstützt. Zum guten Gelingen des 14. „Werdertages“ auf der Bühne in der Brandenburg-Halle, haben neben den Unternehmen auch die Vereine und Künstler der Stadt beige-

tragen. Das Programm gestalteten der Glindower Carneval Club e. V. (GCC e.V.), der Karnevalsclub Werder (Havel) e.V. (KCW e. V.), der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel) e.V., die Cheerleader des Handballvereins, die Tanzgruppe „Vertanzt“, der Werdersänger Karsten Perenz, die Kunstradfahrerinnen des RV Borussia Werder 1895 e.V. Unvergessen wird allen Beteiligten der vom Spielmannszug und den Königinnen angeführte Ausmarsch über das Messegelände bleiben. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitwirkenden recht herzlich für die hervorragende Präsentation unserer Stadt bedanken.
gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete

Alle Enteignungsanträge eingereicht.
Enteignungsverfahren gegen die Eigentümer am Groß Glienicker See läuft.
Werder(Havel)/Potsdam: - Die Landeshauptstadt Potsdam hat jetzt alle Anträge auf ein Enteignungsverfahren für einen freien Uferweg in Potsdam, am Groß Glienicker See bei der Enteignungsbehörde des Landes Brandenburg eingereicht. Insgesamt 24 entsprechende Anträge sind gestellt worden. Die Landeshauptstadt hatte den Eigentümern von 27 Grundstücken am Ufer des Groß Glienicker Sees im April 2011 Kaufangebote für den Weg unterbreitet bzw. nachgefragt, ob für die Wegefläche eine Dienstbarkeit eingetragen wird. Darauf nahm ein Eigentümer das Angebot an, zwei andere stellten eine Wegedienstbarkeit in Aussicht. Gegenstand der Enteignungsanträge ist die Eintragung einer Wegedienstbarkeit zugunsten der Allgemeinheit. Die Enteignungsbehörde leitet die Anträge an die Eigentümer bzw. ihre Rechtsanwälte weiter. Zwei Eigentümer, die Post von der Enteignungsbehörde erhalten haben, haben gegenüber der Landeshauptstadt erklärt, eine Dienstbarkeit eintragen zu wollen. Die Landeshauptstadt hofft, dass nun auch andere Eigentümer dem Beispiel folgen werden.

Alles gute kommt von oben.
Die Gefahr kommt von oben. Eiszapfen und Schneeüberhänge an Dachrinnen gefährden Fußgänger.
Werder(Havel): - Der Winter steht vor der Tür und neben mehreren Zeitungsartikeln über die bestehenden Pflichten der Anlieger zur Schnee- und Eisberäumung auf Gehwegen sowie des Streuens und Abstumpfens von Fahrbahnen (Kategorie C), gibt es weitere Gefahrenpunkte, die zu beachten sind. Ein wichtiger Punkt ist die Bildung von Eiszapfen. Können diese in den öffentlichen Verkehrsraum fallen, stellen sie eine Gefahr für Personen, Tiere und Sachen dar. Aus diesem Grund meine Bitte: Überprüfen Sie Ihre Regenrinnen auf Sauberkeit, damit das Wasser ungehindert ablaufen kann. Entfernen Sie so früh wie möglich entstandene Eiszapfen, auch in Ihrem eigenen Interesse. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Hausdächer. Auch in den öffentlichen Verkehrsraum fallende Schneeüberhänge können Schäden verursachen. Bei den Dächern ist vor allem die Dachneigung zu berücksichtigen, wodurch Schneeüberhänge unterschiedlich weit fallen können. Leider ist es in der Vergangenheit schon zu Sachschäden gekommen. Hier nun auch die Bitte, Schneeüberhänge alsbald zu entfernen, um Schädigungen Dritter zu vermeiden. Sollten Hauseigentümer Ihrer Pflicht nicht nachkommen und der Einsatz der Feuerwehr ist aus Gründen der Gefahrenabwehr notwendig, werden die Kosten den Anliegern bzw. Hauseigentümern in Rechnung gestellt. Im Übrigen wurden entsprechende Regelungen in der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Werder (Havel) getroffen. Fehlende Sicherung oder die Nichtentfernung von Eiszapfen und Schneeüberhängen kann mit Bußgeldern geahndet werden. Für eventuelle Rückfragen steht Ihnen gern das Ordnungsamt der Stadt Werder (Havel) zur Verfügung.
                               gez. Manuela Saß  1. Beigeordnete