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               Artikel   vom    April  2017                      
 

 
Zollamt Berlin.
Zollamt Berlin zieht Bilanz für 2016.
Über vier Milliarden Euro an Energiesteuer vereinnahmt und rund 3,2 Millionen unversteuerte Zigaretten beschlagnahmt.
Werder (Havel)/
Berlin: - Der Zoll in der Bundeshauptstadt blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, wie der Leiter des Hauptzollamts Berlin, Uwe Schmitz, nach den nunmehr vorliegenden Zahlen für 2016 erfreut resümierte. "Meine 892 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (darunter 131 Nachwuchskräfte) haben auch im vergangenen Jahr gute Arbeit geleistet", so Uwe Schmitz.

Neben der klassischen Aufgabe, der Erhebung von Verbrauchsteuern, Zöllen und der Einfuhrumsatzsteuer, galten die Bekämpfung der organisierten Formen von Schwarzarbeit sowie die Maßnahmen der mobilen Kontrolleinheiten zur Bekämpfung des illegalen Zigarettenhandels als Aufgabenschwerpunkte im abgelaufenen Jahr.

Erhebung von Abgaben - Der Zoll, die Einnahmeverwaltung des Bundes.
Das Hauptzollamt Berlin hat im Jahr 2016 über fünf Milliarden Euro für die Kassen des Bundes, der Europäischen Union und Berlins vereinnahmt. Haupteinnahmequelle waren dabei die Verbrauchsteuern. Darunter machte die Energiesteuer mit etwas über vier Milliarden Euro den größten Anteil aus.

Die den Ländern zustehende Biersteuer brachte dem Land Berlin rund 4,5 Millionen Euro ein.
Die erhobenen Zölle, die an die EU abgeführt werden, beliefen sich im abgelaufenen Jahr auf 5,8 Millionen Euro.
Die Einfuhrumsatzsteuer schlug mit rund 531 Millionen Euro zu Buche.

Finanzkontrolle Schwarzarbeit - Schaden von der Allgemeinheit abwenden.
Die Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit führten im Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung rund 1.300 Prüfungen (2015: ebenfalls rund 1.300) bei Arbeitgebern durch.
Dabei wird dem Grundsatz "Qualität vor Quantität" gefolgt. Ziel ist es, risikoorientiert in besonders von Schwarzarbeit betroffenen Branchen die Einhaltung der Mindestlöhne und von sozialversicherungsrechtlichen Pflichten zu prüfen. Dabei liegt die Schwerpunktsetzung auf der Bekämpfung organisierter Formen der Schwarzarbeit, erläuterte der Hauptzollamts-Chef.

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten.

Im Jahr 2016 wurden rund 4.527 Ermittlungsverfahren wegen einer Straftat sowie 996 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet
Die Summe der festgesetzten Buß- und Verwarnungsgelder belief sich auf rund 900.000 Euro
Im Jahr 2016 wurde eine Schadenssumme von rund 71 Millionen Euro ermittelt.
Neben dem Baugewerbe waren auch in 2016 vor allem das Hotel- und Gaststättengewerbe, das Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe sowie das Reinigungsgewerbe Ziel der Überprüfungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Berlin.

Vollstreckung - Rund 86,2 Millionen Euro von Schuldnern beigetrieben.
Die Bediensteten des Sachgebiets Vollstreckung hatten es im Jahr 2016 mit 274.225 neuen Vollstreckungsersuchen zu tun.
Neben der Vollstreckung von zolleigenen Forderungen waren auch im vergangenen Jahr vor allem die Bundesagentur für Arbeit, die Mini-Job-Zentralen, die Krankenkassen, soweit es sich um bundesunmittelbare Körperschaften des öffentlichen Rechts handelt, die Berufsgenossenschaften sowie andere Bundesbehörden Auftraggeber der sogenannten Gerichtsvollzieher des Bundes. Dabei wurden in 2016 rund 86,2 Millionen Euro beigetrieben.

 

 
Anker einholen und los.
Wasserschutzpolizei Westbrandenburgs und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft starten in die neue Wassersportsaison.
Werder (Havel)/
Potsdam: - Am heutigen Vormittag, Mittwoch, dem 26.04.2017, stellte Peter Meyritz, Leiter der Polizeidirektion West, gemeinsam mit dem Leiter der Wasserschutzpolizei, Joachim Pötschke, die Unfall- und Kontrollbilanz 2016 auf den rund 300 Kilometern Westbrandenburger Wasserstraßen dar. Gleichzeitig gaben sie Ausblicke auf die Schwerpunkte der nun beginnenden Wassersportsaison 2017.

Unfälle auf dem Wasser sinken.
Direktionsleiter Peter Meyritz wies auf die gesunkenen Unfallzahlen in der Berufsschifffahrt sowie bei den Charter- und führerscheinfreien Booten hin: „Es ist erfreulich zu sehen, dass unsere Schwerpunktkontrollen offensichtlich Wirkung zeigen. Ich bin weiterhin zuversichtlich, dass wir mit der derzeit laufenden Ausbildung neuer Kollegen auch die Wasserschutzpolizei mit Spezialisten verstärken können. Wichtig ist dies besonders, um die Kontrollhäufigkeit auf dem Wasser wieder zu erhöhen und somit auch die Wahrscheinlichkeit, dass Regelverstöße festgestellt und geahndet werden.“

Wassermotorrädern sollen verstärkt kontrolliert werden.
Westbrandenburgs oberster Wasserschützer, Erster Polizeihauptkommissar Joachim Pötschke, kündigte verstärkte Kontrollen von so genannten Wassermotorrädern an: „Hier gab es eine Änderung in der Verordnung. Wir werden die Kontrollen gleichzeitig dafür nutzen, den Jetskifahrern die neuen Regeln zu erläutern. Dabei geht es uns nicht darum, den Spaß am Wassersport zu vermiesen, sondern vielmehr, erhebliche Belästigungen und Gefährdungen durch zu schnell fahrende Wassermotorräder zu minimieren.“

Peter-Michael Kessow, Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Landesverband Brandenburg e.V., lobte die Zusammenarbeit mit der Brandenburger WSP und stellte das breite Aufgabenspektrum der DLRG sowie Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2017 dar.

Todesfälle auf dem Wasser.
Leider kamen im Land Brandenburg 2016 insgesamt 31 Menschen in den Gewässern zu Tode (26 Männer und fünf Frauen). Unter den Todesopfern befand sich auch ein 7-jähriges Kind, das im Werbellinsee in der Nähe von Joachimsthal ertrunken ist.
Mit seinen Binnengewässern liegt Brandenburg leider im bundesweiten Trend: „Unfallschwerpunkt sind weiterhin die unbewachten Binnengewässer,“ so Peter-Michael Kessow. „75% aller Opfer ertranken in Flüssen, Bächen, Seen und Teichen.
Wir müssen bei der DLRG darüber nachdenken, wie wir dieses Problem in den Griff bekommen.“ An sieben Wachstationen und zwei mobilen Wachstationen sind die freiwilligen Helferinnen und Helfer der DLRG im Jahr 2016 mit mehr als 42.500 Helferstunden zum Einsatz gekommen. „Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Besatzungen unserer 33 Motorrettungsboote, die auf den Gewässern in Brandenburg für Sie im Einsatz waren und auch künftig sein werden,“ ergänzt der Präsident der DLRG in Brandenburg.
Für die kommende Saison wünscht sich die DLRG Brandenburg deshalb möglichst wenige Notfalleinsätze.
Mit dem Wunsch nach „allzeit guter Fahrt und immer einer Handbreit Wasser unter dem Kiel“ gab Direktionsleiter Peter Meyritz den Startschuss für die kommende Wassersportsaison in Westbrandenburg.
 

 

 
Willkommenskultur.
Bundespolizei deckt Asylmissbrauch auf. Schleußerbande in Deutschland festge- nommen.
Werder (Havel)/
Berlin - Neukölln (ots) - In den heutigen frühen Morgenstunden ist die Bundespolizei in bundesweiten Einsatzmaßnahmen gegen den gewerbsmäßigen Missbrauch des Asylrechts und organisierte Schleuserstrukturen vorgegangen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hannover vollstreckten die Einsatzkräfte - darunter auch Spezialkräfte der Bundespolizei aufgrund der besonderen Gefährlichkeit der beiden Hauptbeschuldigten - zwei Haftbefehle gegen die im Raum Hannover ansässigen Hauptbeschuldigten sowie 22 Durchsuchungsbeschlüsse in den Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Berlin, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern.

Den beiden Hauptbeschuldigten, einem 37-jährigen Iraner und einem 54-jährigen Deutschen, wird das gewerbs- und bandenmäßige Einschleusen von Ausländern sowie die gewerbsmäßige Verleitung zur missbräuchlichen Asylantragstellung vorgeworfen.

Weitere Beschuldigte in diesem Verfahren sind die Ehefrau sowie die Mutter des iranischen Hauptbeschuldigten, ein 30-jähriger Mitarbeiter der iranischen Botschaft und ein Rechtsanwalt.

Der 37-jährige Hauptbeschuldigte soll unter anderem einen Facebook-Account betrieben haben, auf welchem mit der Einschleusung mittels erschlichener Visa nach Deutschland und in andere Länder der Europäischen Union sowie mit der anschließenden Betreuung durch ein vorhandenes Netzwerk von Urkundenfälschern, Dolmetschern und Rechtsanwälten geworben wurde.

Für den dauerhaften Aufenthalt im gewünschten Zielland und die
Verhinderung der Abschiebung sicherte dieser Beschuldigte möglichen Interessenten eine angebliche hundertprozentige Erfolgsgarantie zu.
Auf diese Weise sind offenbar in mehreren Fällen überwiegend iranische Staatsangehörige in das Bundesgebiet eingeschleust worden. Als Schleußerlohn sollen in diesem Zusammenhang - abhängig von der Herkunft des erschlichenen Visums - vier bis fünfstellige Beträge verlangt worden sein.

Die weitere Betreuung der geschleusten Personen in Deutschland soll der als Dolmetscher tätige 54-jährige deutsche Hauptbeschuldigte übernommen haben. Er soll die ausländischen Staatsangehörigen gegen sofortige Barzahlung auf Anhörungsgespräche im Zuge des Asylverfahrens beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vorbereitet haben und diese gezielt zur Schilderung legendierter Flucht- und Verfolgungsgeschichten angeleitet haben. In der Mehrheit der Fälle wurden die illegal in der Bundesrepublik aufhältigen Personen intensiv geschult, sich gegenüber dem BAMF - entgegen ihrer tatsächlichen Glaubensrichtung - als konvertierte Christen auszugeben, denen bei einer Abschiebung in den Heimatstaat Verfolgung drohen würde. Zu diesem Zweck ließen sich diese Personen u.a. den Besuch deutscher Gottesdienste bestätigen und lernten biblische Gleichnisse auswendig.

In diese Taten soll auch ein Rechtsanwalt eingebunden gewesen sein. Er steht im Verdacht, gemeinsam mit dem beschuldigten Dolmetscher ausländischen Staatsangehörigen, die nicht über einen hinreichenden Aufenthaltstitel für die Bundesrepublik verfügten, vorsätzlich zu Falschangaben gegenüber dem BAMF geraten zu haben.

Im Fortgang des Verfahrens sind insofern auch in enger Abstimmung mit dem BAMF verwaltungsrechtliche Ermittlungen erforderlich, um das Ausmaß der missbräuchlichen Asylantragstellung zu prüfen und ggf. Aufenthaltsbeendende Maßnahmen vorzubereiten.

Bei den Durchsuchungen wurden zwei Gasschreckschusspistolen,
zahlreiche Laptops, Handys, unterschiedliche Datenträger, gefälschte Dokumente und Schulungsunterlagen in persischer Schrift aufgefunden und sichergestellt.

Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Hamburg ermittelt seit März 2016 in diesem Verfahren. Die Inspektion ist u.a. für die Ermittlungen in schweren Fällen der Schleusungskriminalität in den Bundesländern Hamburg, Niedersachsen und Bremen zuständig.

 

 
GründerInfo Potsdam.
GründerInfo Potsdam: Informationsver- anstaltung für Existenzgründer in Brandenburg.
Werder (Havel)/
Potsdam: -
Sie haben eine Gründungsidee? Sie wollen Ihr eigener Chef werden? Sie suchen nach Fördermöglichkeiten? Während der Informations- veranstaltungen des GründerService Potsdam erfahren Sie alles über die Rahmenbedingungen für eine Existenzgründung und die notwendigen formellen Schritte. Lernen Sie Ansprechpartner, erste Förderinstrumente und geeignete Netzwerke in Potsdam und Umgebung kennen.

Der nächste Termin findet am Mittwoch, den 26.04.2017, um 16:00 Uhr in der Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK) statt. Es werden Vertreter der Landeshauptstadt Potsdam, des Lotsendienstes für Potsdam und Potsdam-Mittelmark, der Agentur für Arbeit, der Jobcenter Potsdam und Potsdam-Mittelmark, der Handwerkskammer Potsdam und der IHK Potsdam anwesend sein und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Der GründerService Potsdam ist ein zielgruppen- und kammerunabhängiger Service, der Gründungsinteressierten erste allgemeine Informationen und eine Übersicht zum Gründungsprozess in Potsdam gibt. Er ist ein Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Potsdam mit der IHK Potsdam und der Handwerkskammer Potsdam und gibt erste allgemeine Informationen und eine Übersicht zum Gründungsprozess bezogen auf den Wirtschaftsstandort Potsdam. Zum Angebot gehören z. B. eine persönliche Erstinformation und Orientierungsberatung, ein Formularservice mit Auskünften zu den wichtigsten Anmeldeformalitäten, die Übergabe von kostenlosem Infomaterial und Hinweise auf gründungsrelevante Veranstaltungen.

Um Anmeldung bei Marion E.-Ahrendt, IHK Potsdam, wird gebeten unter Tel.: (0331) 27 86-306 oder per E-Mail: marion.ahrendt@ihk-potsdam.de

 

 
Blitzermarathon 2017.
537 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden geblitzt. Tagessieger war mit 168 km/h durch 80 km/-Zone.
Werder (Havel)/
Potsdam: -
Mehr Geschwindigkeitsverstöße als in den Vorjahren hat das Ordnungsamt der Landeshauptstadt im Rahmen des bundesweiten Blitz-Marathons auf Potsdams Straßen registriert. 24 Stunden lang haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Mittwoch von 6 Uhr bis Donnerstag 6 Uhr die Geschwindigkeit an 16 verschiedenen Standorten in der Landeshauptstadt kontrolliert, insgesamt 19.073 Fahrzeuge sind gemessen worden. Davon fuhren 537 Autofahrer zu schnell (2015 waren 351, 2014 waren es 261).
Traurige Rekordhalter sind ein Autofahrer in der Behlertstraße, der im 30er-Bereich 72 km/h schnell war, sowie ein Autofahrer in der Michendorfer Chaussee mit Tempo 165 statt der erlaubten 80 km/h. Beide müssen laut bundeseinheitlichem Tatbestandskatalog jeweils mit einem Fahrverbot, zwei Punkten sowie 160 Euro Geldstrafe rechnen.

*Wer auf engen städtischen Straßen, in verkehrsberuhigten Bereichen und vor Kindergärten und Schulen zu schnell fährt, handelt nicht nur verkehrswidrig, sondern verantwortungslos. Die Fahrer spielen dabei nicht nur mit der eigenen, sondern vor allem mit der Gesundheit anderer Menschen*, sagte Mike Schubert, Beigeordneter für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung. Es gehe nicht darum, den Fahrer oder die Fahrerin zu kriminalisieren, sondern um ihnen ganz bewusst deutlich zu machen, dass sie hier einen Fehler gemacht haben.

Das Ordnungsamt hatte am Donnerstag einen stationären Blitzer sowie drei mobile Blitz-Anlagen im Einsatz. Bei einer kurzen Kontrolle in der Straße An der Sternwarte in Babelsberg sind 21 der 59 Autofahrerinnen und Autofahrer zu schnell unterwegs gewesen. Erlaubt sind dort 30 km/h.
Auch in der Behlertstraße (in Höhe 3a) waren 62 der gemessenen 228 Fahrerinnen und Fahrer zu schnell. Spitzenwert war dort 72 km/h statt der erlaubten 30 km/h. In der Zeppelinstraße, Höhe Nummer 88-95, waren tagsüber nur 8 der gemessenen 958 Fahrerinnen und Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Zwischen 22 und 6 Uhr waren es 41 der 429 Autos.


Übersicht.

Abschlussmeldung zum Blitzermarathon 2017 für den Bereich der Polizeidirektion West (Landkreise Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Havelland und die kreisfreien Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel)

In der Zeit von Mittwoch, den 19. April, 06.00 Uhr bis Donnerstag, den 20.April, 06.00 Uhr haben insgesamt 109 Beamte der Polizeidirektion West im Rahmen des bundesweiten „Blitzermarathon 2017“ an 50 Messstellen Fahrzeugführer überprüft.
Von gemessenen 56636 Fahrzeugen, waren 2487 zu schnell unterwegs.

Havelland:
Davon stellte die Polizei im Landbereich des Havellandes 43 Geschwindigkeitsübertretungen fest. Auf der A10, Höhe der Anschlussstelle Berlin-Spandau / B 5, die zum Havelland gehört, wurden 288 Übertretungen registriert.

Teltow-Fläming:
In Teltow-Fläming waren es im Landbereich 100, davon allein 72 auf der L40 zwischen Güterfelde und Großbeeren.
Auf der L 73 zwischen Lynow und Stülpe war der Schnellste mit 110 km / h bei erlaubten 70 km/ h unterwegs.
Am Autobahnkilometer 76, zwischen den Anschlussstellen Genshagen und Ludwigsfelde West auf der A 10, die ebenfalls im Landkreis Teltow-Fläming liegt, waren es 397 Geschwindigkeitsübertretungen.

Potsdam-Mittelmark:
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark wurden auf Landstraßen und in Ortschaften 119 Geschwindigkeitsübertretungen durch die Polizei registriert. Auf der B 2 bei Dietersdorf fuhr ein Autofahrer 102 in einem 70 er Bereich.
Hinzu kommen 943 Geschwindigkeitsübertretungen auf den Autobahnen im Landkreis Potsdam-Mittelmark, mit Schwerpunkt A2.

Stadt Potsdam, einschließlich der näheren Umgebung:
Für Potsdam, einschließlich der näheren Umgebung erfasste die Polizei 597 Übertretungen, davon 547 allein im Zeitraum zwischen 03.00 Uhr morgens und 23.00 Uhr abends (am Mittwoch) auf der Nutheschnellstraße, auf Höhe des Sterncenters. Der Spitzenreiter war hier mit 168 km/h bei erlaubten 80 km/h unterwegs.

An den Einsatzmaßnahmen waren Kräfte der Verkehrspolizei der Polizeidirektion West, der Revierpolizei und des Wach-und Wechseldienstes der Polizeiinspektionen Potsdam, Brandenburg, Havelland und Teltow-Fläming beteiligt.

Auch die Sonderüberwachungsgruppe (Sügru) für den LKW-Verkehr und ein Videowagen beteiligten sich an dem 24-Stunden-Aktionstag.

So war der Videowagen von Mittwochmorgen bis in die späten Abendstunden auf den Autobahnen 2, 9, 10 und 115 im Einsatz um hier Geschwindigkeitsverstöße zu dokumentieren und zu ahnden. Dabei stellten die Beamten 16 erhebliche Geschwindigkeitsübertretungen fest. (diese Zahl ist in der oben genannten Zahl von 547 bereits eingeschlossen). Einer der schnellsten Autofahrer war mit 177 km/h bei erlaubten 100 auf der A 2 bei Brandenburg unterwegs. Der Verkehrsteilnehmer aus der Schweiz muss nun mit einem Bußgeld von 470 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen. Ein weiteres Videofahrzeug der Polizeidirektion Süd, der ebenfalls auf der A 2 im Einsatz war, stellte einen PKW mit 220 km/h bei erlaubten 100 km/ h fest.

Die Beamten achteten bei ihren Kontrollen aber nicht nur auf Geschwindigkeitsüberschreitungen, sondern auch auf Abstandsverstöße. In drei Fällen wurden wegen zu geringer Sicherheitsabstände (LKW) auf der Autobahn Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Die Sonderüberwachungsgruppe für den LKW-und Schwerlastverkehr stellte neben zahlreichen Geschwindigkeitsübertretungen auch 5 Verstöße wegen falscher oder fehlender Ladungssicherung fest, davon 2 an der Straße nach Fichenwalde in Beelitz (PM) und 3 auf der Bundesstraße 2 bei Buchholz (PM).

Weiterhin wurden auch 6 Verstöße gegen die Anschnallplicht (Gurtpflicht), 7 sonstige Verstöße sowie eine Straftat nach dem Pflichtsversicherungsgesetz festgestellt. In der Belziger Chaussee in Lehnin (Landkreis PM) hatte ein Autofahrer seinen Fahrzeuganhänger nicht angemeldet und damit eine Verkehrstraftat nach §1, 6 des Pflichtversicherungsgesetztes begangen. In Blankenfelde-Mahlow leiteten die Beamten zwei Ermittlungsverfahren gegen Fahrzeugführer ein, die nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis waren. Drei Rotlichtverstöße wurden in Potsdam und Werder registriert (zusammen).

Mehrere Funkstreifenwagen, auch aus dem Landkreis Teltow-Fläming, die ursprünglich für den Blitzermarathon vorgesehen waren, mussten auf Grund des schweren LKW-Unfalles auf der BAB 10, am Autobahndreieck Nuthetal, am Mittwochmorgen, gegen 08.30 Uhr (siehe dazu gesonderte Pressemeldung vom gestrigen Tage) kurzfristig von ihren Kontrollaufgaben abgezogen werden, um die Einsatzmaßnahmen am Unfallort zu unterstützen.

Neben der Polizei führten auch die Landkreise, Städte und Kommunen Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahmen durch.

 

 
Finanzieller Zuschuss für Familienferien.
Auch im Jahre 2017 gibt es wieder Ferienzuschüsse durch das Land Brandenburg für Familien mit geringem Einkommen.
Werder (Havel)/
Potsdam: -
Das Familienministerium Brandenburg unterstützt auch in diesem Jahr einkommensschwache Familien aus Brandenburg bei ihrem Urlaub. Die Ferienzuschüsse betragen acht Euro pro Tag für jedes mitreisende Familienmitglied.
Familienministerin Diana Golze sagte: „Für Kinder ist ein Urlaub eine ganz wertvolle Zeit, in der sie viele Erfahrungen fürs Leben sammeln können. Jedes Kind sollte wenigstens einmal im Jahr einen Urlaub in Familie erleben können.
Gerade für Mädchen und Jungen, die im Alltag wegen Geldmangels oft unter sozialer Ausgrenzung leiden, ist eine Reise besonders wichtig. Auch sie sollen nach den Ferien ihren Freunden erzählen können, was sie im Urlaub erlebt haben. Ausruhen, Spaß haben und gemeinsam mit der Familie Neues entdecken – das wollen wir unterstützen.“ Für die Ferienzuschüsse stehen für 2017 im Landeshaushalt 300.000 Euro zur Verfügung.

Ferienzuschüsse können Familien in Anspruch nehmen, die in Brandenburg wohnen und nur über ein geringes Einkommen verfügen. Berücksichtigt werden vor allem Familien in besonderen Belastungssituationen wie zum Beispiel Alleinerziehende oder Familien mit einem behinderten Familienmitglied. Auch Großeltern, die mit ihren Enkelkindern verreisen, können Zuschüsse erhalten. Die Reise soll mindestens fünf und darf höchstens 14 Tage dauern. Die Förderung muss mindestens acht Wochen vor Reiseantritt beim Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) beantragt werden. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Die Ferienzuschüsse gibt es in Brandenburg seit über 20 Jahren. Im vergangenen Jahr nutzten rund 1.600 brandenburgische Familien diese Möglichkeit, die meisten für den Sommerurlaub.

Der Urlaub kann zum Beispiel in Familienferienstätten verbracht werden, die mit ihren Angeboten die besonderen Interessen und Bedürfnisse von Familien berücksichtigen. Nähere Informationen zu den bundesweit über 100 Familienferienstätten sind im Katalog „Urlaub mit der Familie“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung und unter www.urlaub-mit-der-familie.de zu finden. Aber auch jede andere finanziell angemessene Ferienunterkunft kann gewählt werden. Familienreisen mit gemieteten Wohnmobilen werden ebenfalls unterstützt.

 

 
Willkommen in Lummerland.
Ab sofort liegt Lummerland von
Jim Knopf im Filmpark  zu Babelsberg.
Werder (Havel)/
Potsdam: -
Oberbürgermeister Jann Jakobs hat am Donnerstag, dem 13.04.2017, gegen 13,00 Uhr,  dem Filmpark Babelsberg anlässlich der Vorstellung der Außenkulisse von *Lummerland* zu seiner neuen Attraktion beglückwünscht und viel Erfolg gewünscht.

*Die Eröffnung der Außendekoration aus dem Film ,Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer* ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Filmstudio Babelsberg und Filmpark Babelsberg zusammenarbeiten*, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs. *Denn wenn zu Ostern diese tolle Attraktion startet, ist bereits abzusehen, dass mehrere hunderttausende Menschen Lummerland bis zum nächsten Frühjahr bereisen werden. Und die meisten werden dann sicher auch in den dann an Ostern 2018 startenden Film gehen.*

Der neue Höhepunkt im Filmpark Babelsberg wird dem Publikum ab den Osterfeiertagen 2017, in Ko-Produktion mit der Film-Gesellschaft, Filmstudio und Filmpark präsentiert. Die Außenanlage hat eine Gesamtfläche von 1200 Quadratmetern und wurde 12 Wochen lang aufgebaut. Auf ihr befinden sich der Bahnhof Lummerland, die Lokomotive *Emma*, ein Wasserbecken, den Laden von Frau Waas und das Haus von Herrn Ärmel.
Der von Dennis Gansel inszenierte Film *Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer* ist die erste Realverfilmung des beliebten Stoffes und soll in einem Jahr in die Kinos kommen.

Bei gutem Anklang soll dann in zwei bis drei Jahren eine weitere Folge " Jim Knopf und die wilde dreizehn" abgedreht werden, so der Produzent des Filmes Christian Becker.

 

 

 
Unser Dorf soll schöner werden.
Aufruf zum 10. Kreiswettbewerb 2017 „Unser Dorf hat Zukunft“
Werder (Havel)/
Bad Belzig: - Es erscheint noch gar nicht lange her zu sein, dass zur Teilnahme am 9. Kreiswettbewerb 2014 „Unser Dorf hat Zukunft“ aufgerufen wurde. Und doch wurden inzwischen in den Jahren 2015 und 2016 der Landes- und auch der Bundeswettbewerb erfolgreich durchgeführt. Nun heißt es also wieder - „neues Spiel und neues Glück!

2017 ist ein besonderes Jahr, denn der Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geht in seine 10. Runde. Die Dörfer im Landkreis haben seit Anbeginn des Wettbewerbs durch eine hohe Beteiligung auf sich aufmerksam gemacht. Über dieses besondere Engagement habe ich mich stets sehr gefreut und deshalb rufe ich nun die Dörfer in Potsdam-Mittelmark auf, sich anlässlich des 10. Kreiswettbewerbs 2017 „Unser Dorf hat Zukunft“ wieder so zahlreich und engagiert zu beteiligen.

Der Dorfwettbewerb ist für den Landkreis etwas ganz Besonderes und liegt mir persönlich am Herzen. Ich verspreche mir daraus wieder Ergebnisse und Erfahrungen der Wettbewerbsteilnehmer, die zu neuen Denkansätzen für die weitere strategische Ausrichtung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der ländlichen Regionen Potsdam-Mittelmarks beitragen, so Landrat Blasig.  Gerade die strukturelle Differenziertheit des ländlichen Raumes setzt vielseitige und dadurch interessante Lösungen zur Bewältigung des Alltags in den Dörfern voraus.

Es geht darum, mit positiven Beispielen Mut zu machen, sich offensiv vorhandener Probleme anzunehmen und gemeinsam pragmatische, passgenaue Lösungen zu erarbeiten. Genau das war es, was Bardenitz, Dippmannsdorf und Wiesenburg bei Bundeswettbewerben „Unser Dorf hat Zukunft“ so erfolgreich gemacht hat.

Die Attraktivität eines Dorfes erwächst aus seinen Bürgerinnen und Bürger, ihrem Miteinander und dem gemeinsamen Willen, für sich einen Lebensmittelpunkt zu gestalten, in dem sich jeder wohl, geborgen, beachtet und behütet fühlt und wo sich jeder in und mit der Gemeinschaft nach seinen Wünschen verwirklichen kann.
Insofern ist der Dorfwettbewerb ein Leistungsvergleich der besonderen Art, bei dem es nicht in erster Linie um Sieg, Platzierung und Konkurrenz geht, sondern vielmehr um einen Anlass zum Austausch von Erfahrungen, Ideen und Initiativen. Ein Gespräch über den sprichwörtlichen Gartenzaun bringt oftmals schon den Zündfunken zur weiteren Entwicklung des dörflichen Lebens im eigenen Dorf.

Ein Durchführungszyklus von drei Jahren ist ein guter Zeitraum, um in Vorbereitung auf die Teilnahme am Kreiswettbewerb gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Interessengruppen des Dorfes das Erreichte zu analysieren und neue wichtige Vorhaben ins Auge zu fassen. Hilfreich ist dabei immer auch der Blick Außenstehender. Dieser Part kommt den Mitgliedern der Jury zu, indem sie die teilnehmenden Dörfer mit Blick auf deren Entwick-lungsziele, sozialen und kulturellen Aktivitäten, architektonischen sowie landschaftlichen Besonderheiten beurteilen und beraten.

Als Dorf und damit teilnahmeberechtigt gelten räumlich zusammenhängende Gemeinden oder Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter und einer Einwohnerzahl von bis zu 3.000 Einwohnern.

Die Dorfbegehungen sind für den Zeitraum von Ende
August bis Mitte September 2017 vorgesehen. Der jeweils konkrete Termin wird mit den Bewerbern abgestimmt, um so den Mitgliedern der Vereine sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Teilnahme am Rundgang zu ermöglichen.

 

 
Sexuell belästigt.
Zwei Frauen am Berliner Bahnhof Adlershof sexuell belästigt: Täter am Tag danach gefasst.
Werder (Havel)/
Berlin-Treptow-Köpenick (ots) - Am Donnerstagmorgen, dem 06.04.2017 belästigte ein Unbekannter zwei Frauen am Berliner Bahnhof Adlershof sexuell und berührte sie unsittlich. Eine Fahndung nach dem Täter verlief zunächst ohne Erfolg. Am Freitagmorgen nahmen Zivilfahnder den möglichen Täter fest. Er soll am Samstag einem Richter vorgeführt werden.

Gegen 9 Uhr belästigte der Unbekannte am Donnerstagmorgen zunächst eine junge Frau am Bahnsteig des S-Bahnhofes Adlershof. Er griff ihr unvermittelt in den Intimbereich, ans Gesäß und an die Brust. Als ihn die 25-Jährige zur Rede stellte, flüchtete der Mann zum Treppenabgang. Dort traf er auf eine weitere junge Frau, welcher er ebenfalls unvermittelt an die gleichen Körperstellen fasste.
Anschließend flüchtete er aus dem Bahnhof. Die beiden jungen Frauen riefen daraufhin die Polizei. Eine umgehend eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief zunächst ohne Erfolg.

Anhand von Videoaufnahmen des Bahnsteigs und den Personenbeschreibungen der beiden jungen Frauen, gelang es Zivilfahndern der Bundespolizei am Freitagmorgen, einen 29-jährigen Tatverdächtigen am Bahnhof Adlershof festzunehmen.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung gegen den bis dato polizeilich unbekannten Tatverdächtigen ein. Derzeit befindet sich der 29-Jährige für die Dauer der polizeilichen und strafprozessualen Maßnahmen im Gewahrsam der Bundespolizei und wird im Anschluss daran an den Zentralgewahrsam der Berliner Landespolizei überstellt. Am Samstag soll der 29-Jährige dann einem Richter zur Entscheidung über seinen weiteren Verbleib vorgeführt werden.

 

 
Rainer Glatz erhält Auszeichnung.
Generalleutnant a.D. Rainer Glatz erhält Ehrennadel in Silber des Bundeswehr-Sozialwerks überreicht.
Werder (Havel)/Potsdam: -
In Anwesenheit von Oberbürgermeister Jann Jakobs wurde am Dienstag, den 4. April 2017, Generalleutnant a.D. Rainer Glatz vom Bundeswehr Sozialwerk die Ehrennadel in Silber für seine ehrenamtlichen Verdienste verliehen.

Jann Jakobs bei der Verleihung: *Diese Auszeichnung ist mehr als
verdient. Rainer Glatz hat sich nicht nur in unnachahmlicher Weise um das Bundeswehr Sozialwerk verdient gemacht. In seiner siebenjährigen Tätigkeit als Befehlshaber des Einsatzführungskommandos hatte er auch großen Anteil daran, das traditionell sehr gute Verhältnis der Bundeswehr mit der Landeshauptstadt Potsdam noch weiter zu vertiefen. Dafür bin ich ihm zutiefst dankbar.*

Der Generalleutnant a.D. ist Initiator und Organisator des Bundeswehr-Benefizkonzertes, das im September 2016 am Brandenburger Tor in Potsdam stattfand und mehr als 5.000 Besucher anlockte. Im Rahmen der Veranstaltung wurden über 34.000 Euro an Spenden gesammelt, die dann gleichermaßen Kriegsflüchtigen und traumatisierten Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zu Gute kamen.

Für 2018 ist ein weiteres Bundeswehr-Benefizkonzert in Potsdam geplant.

Rainer Glatz war Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Geltow. Am 23. April 2013 wurde der heute 66-jährige im Rahmen eines großen Zapfenstreiches in den Ruhestand verabschiedet.