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            HIZ - Berichte   vom  Juni  2017
 

 
Neue Betrugsmasche.
Betrüger als falsche Polizeibeamten wollen mit falschen Haftbefehlen Geld von Bürgern erpressen.

Werder (Havel)/
Potsdam: – Derzeit versuchen Gauner in verschiedenen Landkreisen, unter anderem auch im PM-Kreis,  mit einer neuen Betrugsmasche vornehmlich älteren Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Nachdem sich ein diesbezüglicher Vorfall bereits am Dienstagmittag, dem 27.06.2017 in Potsdam ereignet hatte,  meldeten sich am Mittwoch danach zwei weitere Geschädigte aus den Landkreisen Havelland und Teltow-Fläming, bei denen die Betrüger die gleiche Masche abgezogen haben.

Eine 78-jährige Frau aus Brieselang zeigte am Mittwoch im Polizeirevier in Falkensee an, dass sie am Vortag, Dienstag, den 27.06.2017, einen Brief aus ihrem Briefkasten geholt habe, der weder eine Briefmarke noch einen Absender aufwies. Als sie den Brief öffnete, erschrak die Seniorin gewaltig, denn darin befand sich ein Haftbefehl für sie. Sie sei zu einer Geldstraße von 28.500 Euro verurteilt worden, die sie umgehend bezahlen solle. Andernfalls müsse sie eine Haftstraße von 950 Tagen in einer Justizvollzugsanstalt in Hessen antreten. Mit einer Mindestzahlung von 9.500 Euro könne sie die Haft vorerst umgehen. Die Betrüger waren bei ihrem Vorgehen so dreist, dass sie in dem Schreiben sogar einen zuständigen Sachbearbeiter und dessen Telefonnummer mit einer 069…. Vorwahl angeben haben.

Nach einer schlaflosen Nacht, wandte sich die 78-Jährige an die Polizei und auch an die Staatsanwaltschaft in Hessen, die auf dem Schreiben angegeben war. Dabei stellte sich heraus, dass gar kein Haftbefehl existierte und das es sich bei dem Schreiben, mitsamt dem darauf angegebenen Aktenzeichen um eine Fälschung handelt. Geld hatte die Dame nicht an die Betrüger überwiesen.

In Teltow-Fläming meldete sich am Mittwoch ein 63-Jähriger bei der Polizei in Luckenwalde, der mitteilte, dass seine 84-jährige, in Luckenwalde wohnende Mutter, am Dienstag mit der Post einen Brief zugestellt bekommen hat. In dem als amtliches Schreiben der Staatsanwaltschaft fingierten Brief, befand sich ein Haftbefehl für den bereits vor mehreren Jahren verstorbenen Ehemann der Seniorin.
In dem Schreiben wird wiederum eine Gesamtstrafe von 28.500 Euro gefordert. Diese Zahlung soll in 950 Tagessätzen zu je 30 Euro erfolgen. In dem Schreiben bieten die Betrüger den Betroffenen an, mit einer Zahlung der Geldsumme oder zumindest eines Teilbetrages von 9.500 Euro die Haft abwenden zu können. Glücklicherweise ließ sich die Geschädigte nicht darauf ein, sondern verständigte ihre Angehörigen, die dann die Polizei einschalteten. Auch in diesem Fall war eine 069….Telefonnummer angegeben

Keiner dieser vorgeblichen Haftbefehle ist echt. Er soll lediglich dazu dienen, die Betroffenen einzuschüchtern und zur Zahlung des Geldbetrages auf ein angegebenes Konto zu bewegen. Betrüger haben sich diese perfide Masche ausgedacht, um rechtschaffene Bürger um ihr sauer erspartes Geld zu betrügen. In den bekannten Fällen ermittelt die Polizei nun wegen versuchten Betruges gemäß §263 StGB in Verbindung mit Urkundenfälschung gemäß §267 StGB (falsche Haftbefehle).

 

 
Polizei fordert Nachzahlung für alle.
Brandenburger Polizisten protestieren vor dem Eingang zum Sommerfest der Landesregierung und standen Spalier.

Werder (Havel)/
Potsdam: – Auf euer Wohl! - liebe  Landtagsabgeordnete, die hier auf unsere Kosten feiern.

Unter dem Titel „11 Jahre Verfassungsbruch – Schön, dass ihr noch feiern könnt!“ möchten wir die Stimmung in der Brandenburger Polizei verdeutlichen.

Etwa 400 Brandenburger Polizistinnen und Polizisten haben heute, am Dienstag, dem 27.06.2017 vor dem Sommerfest der Landesregierung ihrem Frust Luft gemacht.
Während die einen sorglos feiern und lächelnd an den demonstrierenden Beamten vorüberschritten, kämpfen auf der anderen Seite die Landesbediensteten für eine Entschädigung für 11 Jahre verfassungswidrige Unterbezahlung.


Beamten zeigten den feiernden Gästen der Landesregierung, die ihnen als Bezahlung ihrer Dienste vorenthalten wurden.
Um zu verdeutlichen, was jedem einzelnen an Besoldung nicht gezahlt wurde, trugen die Kolleginnen und Kollegen Schilder mit der ihnen vorenthaltenen Summe. Dabei geht es je nach Besoldungsgruppe um Beträge von 3.700 € bis über 10.000 €.
Nun sollen sie laut Landesregierung froh darüber sein, dass ein „Attraktivitätszuschlag“ in Höhe von 2.000 € gezahlt wird (gestaffelt auf 4 Jahre).
Die Kollegen, die inzwischen in Pension sind bzw. in den nächsten vier Jahren in den Ruhestand gehen, werden selbst davon nicht viel sehen. Für sie ist eine Abminderung von 50 % vorgesehen, d.h. dass im schlechtesten Fall von 10.000 € gerade einmal 1.000 € übrig bleiben.

Besoldungs- und Versorgungsgesetz.
Am Donnerstag, dem 29.07.2017 wird im Brandenburger Landtag voraussichtlich das geänderte Besoldungs- und Versorgungsgesetz verabschiedet.
Andreas Schuster, GdP-Landesvorsitzender: „Wir werden weiter kämpfen! Wer in Sonntagsreden starke Gewerkschaften fordert, der muss auch lernen, mit ihnen umzugehen. Die GdP ist eine Gewerkschaft, die für ihre Ziele kämpft. Dabei kriegen wir viel Zustimmung auch von anderen Gewerkschaften. Wir warten weiterhin auf ein verbindliches Angebot der Landesregierung.“
Unterstützt wurde die Gewerkschaft der Polizei den Gewerkschaften: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Deutsche Polizei Gewerkschaft, Deutsche Steuergewerkschaft, Deutsche Verwaltungsgewerkschaft und dem Deutschen Richterbund.

Liebe SPD - Man kann nicht immer nur von sozialer Gerechtigkeit sprechen,  man muss sie auch praktizieren.  

 

 
Volltrunkenheit, Vollrausch.
Auf der Autobahnzufahrt liegen geblieben und betrunken eingeschlafen.

Werder (Havel)/
Berlin: – Gestern Abend, am Samstag, dem 24.06.2017, gegen 18,15 Uhr,  stellte eine Polizeistreife der Autobahnpolizei in Berlin-Charlottenburg auf der Autobahnzufahrt Kaiserdamm einen liegen gebliebenen Pkw-Mazda mit ungarischen Kennzeichen fest.
Als die Beamten gegen 18.15 Uhr an das Fahrzeug herantraten, fanden sie den 36-jährigen Fahrer schlafend hinter dem Lenkrad sitzend vor und weckten ihn.
Der intensive Alkoholgeruch im Fahrzeug veranlasste die Polizisten, bei dem Autofahrer eine Atemalkoholkontrolle durchzuführen. Diese ergab einen Wert von rund vier Promille. Als der Mann anschließend zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht wurde stellte sich heraus, dass er gar keinen Führerschein mehr besaß. Diesen hatte man ihm am Vortag, bei dem er ebenfalls stark alkoholisiert (Promillewert von 3,11) und in einen Verkehrsunfall involviert war, bereits abgenommen.
Den Mann erwarten nun Strafanzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Straßenverkehr, er kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus, da er eine Alkoholvergiftung hatte.

 

 
Unwetterschaden in Potsdam.
Bilanz Unwetter: Feuerwehr bei etwa 100 Einsätzen wegen Unwetter / Keine Verletzten in Potsdam.

Werder (Havel)/
Potsdam: – Die Feuerwehr Potsdam war am Donnerstagnachmittag, dem 22.06.2017 und in der Nacht zu Freitag aufgrund des Unwetters in der Region bei etwa 100 wetterbedingten Einsätzen. Allein wegen umgestürzter Bäume oder abgeknickter Äste aufgrund von Blitzeinschlägen und Sturm musste sie 81 Mal ausrücken. Trotz der Wetterlage blieb es in Potsdam bei Sachschäden, Personen kamen nicht zu schaden.

Beschädigt wurden unter Bäumen abgestellte Autos unter anderem in der Carl-v.-Ossietzky-Str. in Potsdam-West und in der Straße Unter den Eichen. Zudem verzeichnete die Feuerwehr 13 Fehlauslösungen von Brandmeldeanlagen im Stadtgebiet. Neben der Berufsfeuerwehr kamen auch die Freiwilligen Feuerwehren der Landeshauptstadt Potsdam zum Einsatz.
Durch die Regionalleitstelle Nordwest wurden zusätzlich 170 Einsätze in den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Havelland disponiert.
*Die Feuerwehr hat großartige Arbeit geleistet. Den Kolleginnen und Kollegen gilt mein Dank*, sagt Mike Schubert, Beigeordneter für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung.

Die Auswirkungen auf das öffentliche Grün in der Stadt waren größer als beim Orkan Kyrill vor zehn Jahren. Allein etwa 20 Bäume auf öffentlichen Plätzen wurden so stark beschädigt, dass sie nicht erhalten werden können. Im Gegensatz zum Orkan im Januar 2007 sind die Bäume voller  Blätter, was sie sehr viel anfälliger bei Sturm macht. Der Bereich Grünflächen ist mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie externen Firmen im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen.

300 Wetter Einsätze in Berlin:
In den vergangenen 18 Stunden wurde die Berliner Feuerwehr stadtweit zu 300 wetterbedingten Einsätzen alarmiert. Diese verteilten sich über das gesamte Stadtgebiet.
Auch in den Nachtstunden mussten Einsätze zu umgestürzten Bäumen, überfluteten Straßen und Kellern usw. bewältigt werden.
Gegen 22 Uhr wurde in der Urbanstraße ein Fahrradfahrer durch einen herunterstürzenden Ast schwer verletzt und wurde in eine Klinik transportiert.
Seit 06:00 Uhr sind unsere Einsatzkräfte am Wannseebadweg tätig. Dort versperrt ein sehr großer Baum die Zufahrtsstraße zur Insel Schwanenwerder.
Als besondere Herausforderung mussten noch zwei Großbrände in der Wilhelm-Kuhr-Straße (22.6.) und in den Morgenstunden in der Colditzstraße gelöscht werden.
Es wurden zahlreiche Freiwillige Feuerwehren im gesamten Stadtgebiet alarmiert.

Wetter Einsätze in Werder (Havel):
Hierüber bekommen wir keine Information.

 

 
Hundewelpen Schmuggel.
Tierischer Reisebegleiter mit falschen Papieren. Zöllner beschlagnahmen Hunde- welpen.

Werder (Havel)/
Berlin: Ende Mai 2017 kontrollierten Zöllner des Hauptzollamts  die einreisenden Passagiere eines Fluges aus der Türkei nach Berlin.
Durch die Kontrolle verhinderten die Zöllner, dass ein Hundewelpe ohne gültige Einreisepapiere aus der Türkei eingeschmuggelt wurde.

Ein türkischer Reisender erschien mit einer Hundetransportbox an der Kontrollstelle des Zolls und händigte den Heimtierausweis des Welpen aus. Er wollte so signalisieren, dass es sich um seinen Haushund handelte, den er wieder mit zurück nach Deutschland brachte.

Auffällig bei der Bescheinigung war jedoch, dass die Papiere für einen weiblichen Golden Retriever, der bereits neun Jahre alt sein sollte, ausgestellt waren.

Augenscheinlich handelte es sich aber hier bei dem Kontrollierten um einen schwarzen Labrador-Welpen.
Glaubhafte Angaben über den Impfstatus des kleinen schwarzen Welpen konnte der Einreisende nicht machen. Der Versuch, den Chip des Hundes mit dem Lesegerät auszulesen, blieb ohne Erfolg.

Aufgrund der Unstimmigkeiten kontaktierten die Kontrollbeamten noch während der Kontrolle die zuständige Landesbehörde.

Die hinzugezogene Amtstierärztin stellte fest, dass es sich tatsächlich um einen männlichen Labrador handelte, der circa acht Wochen alt war. Wegen des Verdacht gegen einen Verstoß gegen das Einfuhrgesetz beschlagnahmte sie den Welpen noch vor Ort auf dem Flughafen.

Nach Rücksprache mit der Amtstierärztin wurde der Hundewelpe den erforderlichen Untersuchungen unterzogen und zwischenzeitlich, unter Auflagen, in Hausquarantäne des Reisenden überlassen. Die amtstierärztliche Überwachung dauert an.

 

 
Notlandung.
16-jähriger Pilot musste Notlanden.

Werder (Havel)/
Kyritz: – Am Am vergangenen Sonntag, dem 18.06.2017, gegen 13.30 Uhr, musste ein 16-jähriger Pilot eines Segelflugzeugs vom Typ Ls4 in einem Kornfeld zirka 30 Meter neben der Bundesstraße 5 zwischen Wusterhausen und dem Flugplatz Heinrichsfelde eine Notlandung durchführen.

Aufgrund fehlender Thermik war er offenbar nicht mehr in der Lage, den in der Nähe gelegenen Flugplatz anzufliegen. Der 16-jährige Pilot blieb dabei unverletzt, das Fluggerät wies äußerlich keine sichtbare Schäden auf.
Gestartet war er vom Segelfluggelände Neuruppin. Die Bergung fand zwischen 15.20 Uhr und 15.35 Uhr statt. Das Flugzeug wurde auseinandergebaut und auf einen entsprechenden Trailer vor Ort verladen und abtransportiert.
Dazu sperrte ein Funkwagen zeitweise die Bundesstraße. Zur finanziellen Sicherung möglicher Schäden wurden dem Pächter der landwirtschaftlichen Fläche die Personaldaten des Piloten übergeben. Die Flugsicherung (Luftfaht-Bundesamt), die in einem solchen Fall verständigt werden muss, wird durch die Polizei unterrichtet.
LBA (Luftfahrt-Bundesamt)
Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) ist die oberste Bundesbehörde für die Aufgaben der zivilen Luftfahrt in Deutschland.
Ein Verfahren gegen den Piloten wegen Verstoß gegen Luftlandegesetz wurde eröffnet.

 

 
Verkehrseinschränkung Zeppelinstraße.
Modellversuch Zeppelinstraße: Landeshaupt- stadt weist Kritik von Landrat Blasig zurück.
Werder (Havel)/
Potsdam: - Die Landeshauptstadt Potsdam weist die Anschuldigungen von Wolfgang Blasig, Landrat Potsdam-Mittelmark, in einem Medieninterview in weiten Teilen zurück. Von einem unabgestimmten Vorgehen beim Modellversuch Zeppelinstraße kann nicht die Rede sein, sagt der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, Bernd Rubelt.

Der Modellversuch Zeppelinstraße ist eine Operation am offenen Herzen.
Dass das nicht einfach wird, war von Anfang an klar*, betont Rubelt. *Klar ist aber auch, dass der Schutz der Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner der *dreckigsten Straße Brandenburgs* an oberster Stelle stehen muss. Ich würde mir deshalb wünschen, dass der Versuch als Chance gesehen wird, die Lebensqualität der Anwohnern, aber auch die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.*

Der Modellversuch in der Zeppelinstraße ist zum Schutz der Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner dringend erforderlich. Anders als in der Großbeerenstraße haben die Maßnahmen zur Verkehrsreduzierung und somit zur Verringerung der Stickstoffdioxidbelastung keine signifikante Verbesserung bewirkt. 2016 wurde hier eine Belastung von 43 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel gemessen und damit eine deutliche Überschreitung des erlaubten Grenzwertes von 40 Mikrogramm. Aus diesem Grund wurde durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft ein Luftreinhalteplan für die Landeshauptstadt Potsdam erstellt, in dem geeignete Maßnahmen aufgeführt werden.
Im Kern sind eine Reduktion des KFZ-Verkehrs und die Verlagerung auf umweltverträglichere Verkehrsmittel notwendig. Auch die Stadtverordnetenversammlung hat im Rahmen eines Beschlusses empfohlen, durch einen Modellversuch zu testen, ob sich durch die Neuaufteilung des Straßenraumes, von der eine dauerhafte Änderung des Verkehrsverhaltens und somit eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs auf der Strecke erwartet wird, die Luftschadstoffe verbessern.

Von dem Modellversuch sind auch die Pendler aus den Nachbargemeinden betroffen, die einen großen Teil des Verkehrsaufkommens in dem Bereich ausmachen. Daher hat die Stadt seit Beginn des Projekts im Frühjahr 2015 regelmäßig und transparent über die Planungen durch verschiedene Berichterstattungen und Mitteilungen u. a. auch in der Arbeitsgruppe Verkehr, in der auch die Nachbargemeinden Schwielowsee und Werder (Havel), sowie der Landkreis Potsdam-Mittelmarkt beteiligt sind, informiert. In Vorbereitung des Modellversuchs wurden sämtliche Einwände geprüft und mit den jeweiligen Ansprechpartnern diskutiert. Im Rahmen des im Vorfeld der Umgestaltung geführten Anhörungsverfahrens wurden dem Landkreis Potsdam-Mittelmark ausführlich die einzelnen Schritte und der damit verbundene Versuchszeitraum dargelegt.

Der geplante Modellversuch entspricht den Vorgaben des Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt Potsdam, welcher für die Zeppelinstraße ein Maßnahmenbündel zur Einhaltung der
Luftschadstoffgrenzwerte darstellt. Er wird damit als geeignet und verhältnismäßig gesehen, eine Senkung der Luftschadstoffbelastung in der Zeppelinstraße zu erwirken. Da für die Einschätzung der Luftschadstoffkonzentrationen Jahresmittelwerte ein wesentliches Beurteilungskriterium bilden, wird mit dem Luftreinhalteplan des Landes Brandenburg für die Landeshauptstadt Potsdam ein Versuchszeitraum von einem kompletten Jahr gefordert, da nur so belastbare Vergleichswerte
zur Luftschadstoffminderungswirkung erhoben werden können. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg wurde ein Mindestversuchszeitraum von einem halben Jahr akzeptiert. Dies geht mit den Empfehlungen der Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam einher.

Um das Umsteigen auf den ÖPNV und das Fahrrad für Autofahrer attraktiver zu machen, werden bis zum Start des Modellversuchs im Juli zahlreiche Verbesserungsmaßnahmen entlang der Strecke umgesetzt. Hierzu zählen die Verdichtung des Bustaktes aus Werder (Havel), die 2,1 Kilometer lange separate Busspur stadteinwärts, der Park & Ride-Parkplatz am Bahnhof Pirschheide, die neuen Fahrradabstellplätze am Bahnhof Charlottenhof und nicht zuletzt der separate Radweg stadtauswärts. Dieses Maßnahmenbündel entspricht dem zwischen dem Landkreis und der Stadt Potsdam abgestimmten
gemeinsamen Vorgehen und den Beschlussempfehlungen der Stadtverordnetenversammlung.

Seit 2015 wird seitens der Landeshauptstadt Potsdam die Herstellung einer neuen Fahrbahn für Busse parallel der Bundesstraße B 1 von Geltow nach Potsdam geplant. Der Abschnitt  hat eine Länge von ca. 1,7 Kilometer. Die Planung befindet sich derzeit in der Genehmigung. Darüber hinaus wurde seitens der Landeshauptstadt Potsdam bereits im Juli 2016 die vorhandene Busspur im Bereich Pirschheide verlängert. Zusammen mit der nunmehr auch innerorts markierten Busspur bis zur Kastanienallee steht dem ÖPNV eine eigene unabhängige Spur über 2,1 Kilometer zur Verfügung.

Die Attraktivierung des ÖPNVs und des Radverkehrs entlang der Zeppelinstraße ist damit auf einem guten Weg. Darüber hinaus stellt die Landeshauptstadt für die Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit im gesamten Stadtgebiet in diesem Jahr weitere 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die letzte Untersuchung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) bestätigt: Potsdam ist unter den Top 10 der deutschen Fahrradstädte. Mit der Fortschreibung des Radverkehrskonzepts
arbeitet die Stadt daran, das Radroutennetz flächendeckend zu
vervollständigen und Radverkehrsanlagen und Kreuzungsbereiche zu bauen bzw. zu verbessern.

 

 
Sicherheitskräfte der Bahn.
Reisender widersetzte sich den Bahnvorschriften und griff Bahnmitarbeiter tätlich an.

Werder (Havel)/
Berlin - Lichtenberg (ots) - Sonntag- nachmittag, dem 11.06.2017, griff ein 26-Jähriger einen Bahnmitarbeiter am S-Bahnhof Nöldnerplatz an, als dieser ihm den Zutritt zu einer S-Bahn verwehrte.
Gegen 16:30 Uhr betrat der 26-Jährige aus Berlin-Lichtenberg mit seinem Hund den Bahnsteig. Ein 37-jähriger Mitarbeiter der DB-Sicherheit forderte den Mann auf, seinen Hund anzuleinen und ihm einen Beißkorb anzulegen, wenn er ihn mit in die Bahn nehmen wolle. Da der Lichtenberger Hundehalter nicht reagierte, versperrte ihm der Bahnmitarbeiter den Zutritt zur S-Bahn.
Daraufhin trat ihm der Berliner voll und hart gegen das Schienbein und versuchte seinen Hund gegen ihn aufzuhetzen, in dem er ihn dazu aufforderte.
Der Hund verweigerte jedoch den Gehorsam und biss nicht zu.
Als der Bahnmitarbeiter den Angreifer festhalten wollte, riss sich dieser los und flüchtete mit seinem Hund vom Bahnhof. Alarmierte Bundespolizisten suchten erfolglos in der Umgebung nach dem Angreifer. Man wollte die Personalien, zwecks Anzeigeerstattung wegen Körperverletzung.

Täter kam jedoch zuvor und erstattete selbst Anzeige.
Allerdings erstattete kurze Zeit später dieser 26-jährige Hundehalter selbst auf einem Abschnitt der Polizei in Berlin Anzeige gegen den Bahnmitarbeiter, da er durch den Festhalteversuch eine leichte Schürfwunden am Arm davon getragen habe.
Bundespolizisten veranlassten die Sicherung der bei dem Tathergang zuvor erstellte Videoaufzeichnungen und leiteten gegen 26-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung ein, da er den Hund zum Einsatz bringen wollte.

 

 
Sicherheitskräfte der Bahn.
Wie wehrhaft sind Sicherheitsbeamte der Bundesbahn - im Einsatz überfallen und beraubt worden.

Werder (Havel)/Berlin: -
In der vergangenen Nacht, am Montag, dem 12.06.2017, gegen 04,55 Uhr, beraubte ein unbekannter Täter zwei Sicherheitsdienstmitarbeiter der Deutschen Bahn in Berlin-Marienfelde.
Kurz vor 5 Uhr, so die Aussagen der 32 und 56 Jahre alten Sicherheitsmänner, sprach sie der Unbekannte vor einer Bäckerei in der Bahnstraße an,  vor der die beiden Uniformierten pausierten.
Er bat sie die Polizei zu alarmieren, da ihm mehrere Personen in der Nähe auflauern würden.
Als der 32-jährige Sicherheitsbeamte daraufhin sein Diensthandy in die Hand nahm, schlug ihm der Unbekannte dieses sofort aus der Hand und griff danach. Als er dem Handy habhaft war,  versuchte er zu flüchten.
Bei dem Versuch ihn daran zu hindern, habe der Mitarbeiter einen Faustschlag ins Gesicht erhalten, sei bedroht worden und sei anschließend zu Boden gestoßen worden, wo er liegen blieb.
Als sich sein 56-jähriger Kollege einmischte, sei auch er weggeschubst und zu Boden gestoßen worden, bevor der Räuber mit seiner Beute in Richtung Marienfelder Chaussee flüchtete.
Beide Bedienstete trugen glücklicherweise nur geringe  Verletzungen davon, die ambulant von alarmierten Rettungskräften behandelt wurden.

 

 
Skelettfund.
Menschliche Skelettteile bei Erdarbeiten unter dem Straßenbelag gefunden.
Werder (Havel)/Luckenwalde: -
Derzeit werden im Landkreis Teltow-Fläming, Luckenwalde, Straße des Friedens, Erdarbeiten zum Verlegen von Fernwärmeleitungen durchgeführt. Bei den Baggerarbeiten fanden Bauarbeiter am Donnerstagvormittag, dem 08.06.2017,  unter der Fahrbahndecke der Straße, in einer Tiefe von ca. 80 Zentimetern, Teile eines menschlichen Skelettes.
Die Bauarbeiter verständigten daraufhin das Tiefbauamt, das Ordnungsamt und die Polizei.
Die Erdarbeiten wurden zunächst eingestellt und der Fundort untersucht. Im Laufe des Nachmittages und des Abends fanden Beamte des Kriminaldauerdienstes und der Kriminaltechnik dann weitere Knochenteile eines menschlichen Skelettes im Erdreich unter der Fahrbahn auf.
Bisher lässt sich nicht sagen, wie alt die Knochen sind, offensichtlich liegen sie aber schon mehrere Jahre oder Jahrzehnte unter der Straße. Auch zum Geschlecht oder der Todesursache liegen bisher keine Erkenntnisse vor. Die Knochenteile wurden geborgen und sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine gerichtsmedizinische Untersuchung der Knochenteile an, die in der kommenden Woche stattfinden soll.
Von dieser erhofft man sich nähere Informationen zum Alter des Fundes. Die Baustelle konnte noch am späten Donnerstagabend wieder freigegeben werden, so dass die Erdarbeiten dort fortgesetzt werden. Bei den Skeletteilen handelt es sich um Knochenteile von einer Person.

 

 
Neues Sportbad in Potsdam.
Sport- und Freizeitbad blu wurde am 06. Juni 2017 eröffnet.
Werder (Havel)/Potsdam: -
Das neue Sport- und Freizeitbad blu nahm am 31. Mai 2017 den Probebetrieb auf. Die offizielle Eröffnungsfeier fand am Dienstag, dem 06. Juni 2017 statt.
Horst Müller-Zinsius: "Für diesem verbindlichen Termin haben wir unser im Herbst 2016 festgelegt und wir sind stolz in eingehalten zu haben. 

Klare Vorgaben, enge Abstimmung mit allen am Bau beteiligten Firmen und ein umfassendes Controlling haben diesen Termin  möglich gemacht.
Beim jetzigen Stand müssen noch wenige verbleibende Aufgaben erledigt werden. So sind noch einige Stromkabel ohne Endverbraucherstelle, Treppenstufen müssen gekennzeichnet werden und so manche Kleinigkeit noch eingebaut und umgebaut werden, so dass das Projekt gemeinsam zu einem guten Ende geführt werden kann."

Das Badpersonal ist noch etwas unbeholfen, was sich aber im laufenden Betrieb einspielen wird. 
Ute Sello: "Unser neues, erweitertes Team ist hochmotiviert, alles so zu gestalten, dass sich die Gäste im neuen blu wohlfühlen werden. Wir haben in den vergangenen Wochen neue Kolleginnen und Kollegen eingestellt und aufgabenbezogene Teams gebildet. Die Abläufe des Badebetriebes wurden durchgeplant und mehrfach probehalber durchgespielt."

Am 31. Mai 2017 wurde ein Belastungstest als Probebadetag durchgeführt, zu dem die Stadtwerke über die lokalen Medien einige Eintrittskarten verlosten
– darunter waren auch  Freikarten-Gewinner von der Havelzeitung aus Werder (Havel). Außerdem wurden interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtwerke-Konzerns eingeladen, das neue Bad zu testen.
Insgesamt rund 500 Gäste waren gekommen. Für alle anderen hieß es Vorfreude, aber auch Abschied von der alten Schwimmhalle "Bad Am Brauhausberg". Diese hatte am 21. Mai 2017 das letzte Mal geöffnet. Danach erfolgte der Umzug von noch nutzbaren Einrichtungen in die neue Schwimmhalle.

Am Dienstag, dem 06.06.2017, gegen 17,00 Uhr waren Presse und TV geladen sich einen Überblick des neuen Sportbades zu verschaffen.
Moderne Technik, gepaart mit Andenken aus dem "Bad Am Brauhausberg" geben dem Bad einen besonderen Scharm. So hat man ein Lehrschwimmbecken mit einem höhenverstellbaren Boden neben einer Wandverkleidung aus der Vergangenheit installiert.

Fan bei den jungen Badegästen wird wohl die übergroße Reifenrutsche von 114 Meter Länge mit eingebauter sportlicher Betätigung werden. Beim Einstieg kann man unter drei verschiedene Rutschprogramme wählen. Damit tauchen die Benutzer jeweils in ein völlig unterschiedliche audiovisuelle Rutscherlebnisse ein. Neben einem 50 Meter Sportbecken, Ausschwimmbecken, Planschbecken, Lehrschwimmbecken finden wir auch ein Erlebnisbecken, was nach einhelliger Meinung der ersten Badegästen bereits jetzt schon zu klein ist.

Wenn man alles in allen die Größe der zur Verfügung gestellten Wasserflächen zur Einwohnerzahl von Potsdam gegenüber stellt, so kann man sagen, das Bad wirkt klein und wird schnell überlaufen sein. Ebenso lässt die Anzahl der vorhandenen Parkplätze Wünsche offen, was der derzeitigen Verkehrspolitik der Stadt Potsdam entgegen kommt.

Wir sind der Meinung, wenn das Bad in Werder (Havel) so fertig gebaut wird, wie es einmal geplant war, so braucht die Blütentherme nach ihrer Fertigstellung, das Sportbad blu in Potsdam nicht zu fürchten. Natürlich ist das Bad in der Baumblütenstadt wesentlich kleiner, aber die Ausstattung spricht für sich.
Der Bau von blu in Potsdam kostete fast 40 Millionen Euro – ursprünglich geplant waren aber nur 23 Millionen.
Somit hält sich die Kostensteigerung der Blütentherme in Werder (Havel) immer noch in einem erträglichen Rahmen.

 

 
Zehn-Punkte-Programm der Grünen.
Bündnis 90/Die Grünen haben einen neuen Fauxpas auf Lager.

Werder (Havel)/Berlin -
Der Stachel sitzt immer noch sehr tief, hat man doch die letzten verlorenen Landtagswahlen im Auge. Um aus der Tief herauszukommen  gehen die Grünen jetzt also mit einem Zehn-Punkte-Plan in die Wahl-Offensive
Die Wähler fragen sich immer mehr, wofür die Partei eigentlich noch steht, braucht man sie eigentlich noch.

Schließlich hat doch die SPD momentan die "Kasperrolle" übernommen.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz reist durch das Land und hat den Leitsatz geprägt: "Zeit für mehr Gerechtigkeit".
Was machen die Gestalter des Wahlprogramms daraus ?
"Mehr Zeit für Gerechtigkeit".
Hat die SPD die Wahl schon abgehakt und brauch sie mehr Zeit, also vier Jahre länger für ihre Gerechtigkeit??

Das Spitzenduo der Grünen, Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt, haben jetzt einen 10-Punkte-Plan vorgestellt, mit dem sie die Wahl gewinnen wollen.
Darin stellt die Partei Bedingungen für einen möglichen Koalitionsvertrag.

Im Punkt acht steht " Liebende heiraten lassen".
Der größte Teil der Medien ließt daraus Dinge und Ausführungen, die so nirgendwo geschrieben stehen.
Selbst auf der Homepage der Grünen ist dieser Punkt nicht klar herausgearbeitet, was damit gemeint ist.
Geht man dem genauen Wortlaut nach, darf Frauchen ihr von ihr so heißgeliebtes Hündchen heiraten, oder der Mann sein Auto.
Auch wäre so der Weg frei für eine "Mehrehe".

Man sieht, die Grünen leben noch.