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  Passiert  -  Notiert  vom   Dezember    2011   
 

Verdacht der Hehlerei
Eigene gestohlene Kamera bei Ebay zu Weihnachten ersteigert.
Werder(Havel)/Potsdam: - Drei - zwei - eins - "deins", - Ein 30 jähriger junger Mann traf sich am 24.12.2011 gegen 08:20 Uhr, zwecks Übergabe einer bei einem Internetauktionshaus ersteigerten Digitalkamera mit dem 34 jährigen Internetverkäufer auf dem Autobahnrasthof in Michendorf, um den Handel abzuwickeln. Bei der Übergabe der hochwertigen Digitalkamera stellte der junge Mann fest, dass es sich beim ersteigerten Gerät um die erst eine Woche zuvor in Potsdam entwendete Kamera seiner Freundin handelte – welche ebenfalls mitkam und die Originalverpackung der gestohlenen Kamera mit zur Übergabe brachte und somit die Gerätenummer vor Ort vergleichen konnte. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Das Gerät wurde zunächst durch die hinzu gerufene Polizei als Beweisstück  sichergestellt und eine Strafanzeige gegen den Verkäufer erstattet.

Im Polizeigewahrsam verstorben.
Mann in Polizeigewahrsam zusammenge-brochen und gestorben.
Werder(Havel)/Berlin: - Ein Mann, der gestern Abend, am 21.12.2011, aufgrund seiner starken Alkoholisierung dem Polizeigewahrsam zugeführt worden war, ist heute früh kurz vor seiner Entlassung zusammengebrochen und gestorben. Gegen 18 Uhr 45 war der 42-Jährige stark alkoholisiert im S-Bahnhof Gesundbrunnen sitzend aufgefunden und wegen seines hilflosen Zustands von einem Rettungswagen der Feuerwehr ins Polizeigewahrsam gebracht worden. Ein Arzt stellte gegen 19 Uhr 30 die Verwahrfähigkeit des Mannes fest und entschied, dass er am darauffolgenden Tag wieder entlassen werden könne. Als der 42-Jährige heute früh gegen 9 Uhr 25 aufgrund seiner fortgeschrittenen Ausnüchterung entlassen werden sollte, brach er auf dem Flur des Polizeigewahrsams zusammen. Trotz eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen und sofortiger Reanimationsversuche eines alarmierten Notarztes starb der Mann. Nach bisherigen Ermittlungen ist ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Die genaue Todesursache soll nun eine gerichtsmedizinische Untersuchung klären.

Bei Baggerarbeiten auf Munition gestoßen
Werder(Havel) hat jetzt auch seine Altlasten an Kriegsmunition.
Werder(Havel): - Bei Baggerarbeiten auf einem Grundstück in der Otto-Lilienthal-Straße in Werder wurde am Donnerstag, dem 22.12.2011 in den Morgenstunden Munition unbekannter Herkunft gefunden. Der Baggerführer hatte Glück im Unglück als er mit seinem Bagger die Munition aus ca. ein Meter Tiefe aus der Erde buddelte. Gegenüber der Baustelle befindet sich eine Marina mit wertvollen Yachten, die dort zum Überwintern abgestellt sind. Bei einer Explosion wäre nicht nur der Baggerfahrer mit seinem Bagger in Leidenschaft gezogen worden, die Yachten haben zusammen Millionenwert. Die Arbeiten wurden sofort eingestellt, und das zuständige Ordnungsamt in Werder(Havel) informiert, die wiederum das Sprengkommando benachrichtigte. Es ist noch unklar, um welche Art von Munition es sich bei dem Fund handelt. Eine Gefahr für Personen besteht jetzt nicht mehr.

Mord in Bautzen.
Mann tötete Freundin und flüchtet mit ge- meinsamen Kind.
Werder(Havel)/(Bautzen: - Ein 33 Jahre alter Mann hat in Bautzen offenbar seine Freundin getötet weil sie sich von ihm trennen wollte. Die 25 Jahre junge Frau wurde am Sonntagabend, dem 18.12.2011 leblos in einer Wohnung in Bautzen aufgefunden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Der tatverdächtige Mann war demnach zunächst mit dem gemeinsamen 18 Monate alten Kind geflüchtet. Polizisten entdeckten auf einem Rastplatz an der A 13 in Brandenburg das Fluchtauto des Flüchtigen, nach dem bereits gefahndet wurde. Der Mann hatte das Kind im Fahrzeug hilflos zurückgelassen und seine Flucht zu Fuß fortgesetzt. Während der Flucht mit seinem Fahrzeug hatte er über Handy eine gemeinsame Bekannte in Berlin angerufen und ihr die Tat gestanden. Die Bekannte informierte daraufhin die Polizei in Berlin. Über die genauen Hintergründe der Tat und des Tatherganges war zunächst nichts bekannt.

Hund beißt Säugling tot.
Wieder hat ein Hund ein Säugling getötet.
Werder(Havel)/
Schmallenberg: - Ein erst zweieinhalb Wochen altes Baby ist vom Hund der Familie im nordrhein-westfälischen Schmallenberg, im Hochsauerlandkreis, am Freitag, dem 16.12.2011, gegen 09:27 Uhr, tot gebissen worden. Der Husky  hatte sich in den kleinen Kopf des im Kinderwagen liegenden Mädchens verbissen, teilte die Polizei mit. Der  schwerverletzte Säugling wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik ins Ruhrgebiet geflogen. Doch kamen alle Maßnahmen zu spät,  in den späten Abendstunden  starb der Säugling an seinen schweren Verletzungen. Der Hund wurde von einem Tierarzt eingeschläfert. Die Mutter und die beiden Geschwister des Säuglings erlitten einen Schock und mussten ärztlich behandelt werden. Nach ersten Polizeiangaben war die Mutter des Säuglings zum Zeitpunkt des Unglücks mit den drei und sieben Jahre alten Geschwistern des Säuglings, so wie den zwei Hunden, die im Haus gehalten wurden allein zu hause. Die beiden Geschwister wurden nicht angefallen und blieben unverletzt. Die Polizei ermittelt routinemäßig gegen die Mutter wegen Verletzung der Aufsichtspflicht und der fahrlässiger Tötung.
Hitz - Kommentar.
Huskys
sind Rudeltiere. Der Säugling war das jüngste Mitglied im Rudel und musste, der Rangordnung zu folge untergeordnet werde. In einer Wohnung, in der sich fünf Personen und zwei Hunde befinden, entsteht automatisch ein innerer Kampf um die Rudelführung. Der Weg nach oben fängt beim schwächsten Glied an. Dieses war nun mal der Säugling. Obwohl es immer wieder vorkommt, dass Hund Menschen anfallen sind Hundehalter auf diesem Auge blind und sagen immer wieder, mein Hund macht so etwas nicht. Der am häufigsten gesagte Satz eines Hundehalters ist: "Das hat er ja noch nie gemacht". Aufgrund der vergangenen häufigen Vorfälle, kann kein Hundehalter eine Verantwortung von sich weisen. Wo kleine Kinder sind, da gehört kein Hund hin, denn von jedem Hund geht eine unberechenbare Gefahr aus.

Bahnunfall.
Vom Güterzug erfasst und getötet.
Werder(Havel)/
Breese:
Bei einem Unfall auf der Bahnstrecke Berlin – Hamburg wurde am Donnerstagmorgen, dem 15.12.2011, eine Person tödlich verletzt. Der Lokführer eines Güterzuges hatte gegen 7,00 Uhr wenige Kilometer vor Wittenberge einen Zusammenstoß bemerkt. Bei der folgenden Kontrolle seines Zuges fand er an der Lok Reste eines menschlichen Körpers. Bahn und Bundespolizei sperrten die betroffene Bahnstrecke. Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei suchten, unterstützt von einem Hubschrauber der Bundespolizei, das Umfeld ab. Nach etwa zwei Stunden konnte die Bahnstrecke wieder freigegeben werden. Nach ersten Ermittlungen scheint es sich bei der getöteten Person um einen 38-Jährigen aus der Mecklenburgischen Landeshauptstadt Schwerin zu handeln. Die näheren Umstände des Vorfalls werden noch untersucht. Anzeichen für das Einwirken Dritter sind bisher nicht bekannt.

Mordversuch.
Mordversuch wegen eines Verkehrsunfalls. Mann von Fahrzeug überrollt - Mord-kommission ermittelt.
Werder(Havel)/Berlin: - Streitigkeiten auf dem Parkplatz einer Autowerkstatt in Rudow endeten heute Nachmittag, dem 13.12.2011, mit der Festnahme eines 33-jährigen Tatverdächtigen wegen Mordverdacht. Vorausgegangen war gegen 13 Uhr 50 ein Verkehrsunfall auf dem angrenzenden Parkplatz eines Supermarktes in Alt-Rudow, bei dem der 33-Jährige das Fahrzeug einer 69-Jährigen beschädigt hatte. Die beiden Unfallbeteiligten hatten sich unmittelbar danach zur benachbarten Autowerkstatt begeben. Als die Unfallbeteiligte darauf bestand, dass die Polizei hinzu gerufen wird, kündigte der 33-Jährige an, den Ort verlassen zu wollen. Der 55-jähriger Mitarbeiter der Autowerkstatt stellte sich ihm allerdings mit ausgestreckten Armen in den Weg. Davon ließ sich der Jüngere nicht beirren, startete sein Fahrzeug und fuhr den Angestellten mit erhöhter Geschwindigkeit rückwärts mit seinem „Renault“ an. Dieser konnte einen Sturz lediglich durch Festhalten am Heck des Fahrzeuges verhindern. Den weiteren Ermittlungen zufolge, versuchte der Autofahrer nun durch Einlegen des Vorwärtsganges den 55-Jährigen „abzuschütteln“. Der Mann stürzte und wurde anschließend vom Tatverdächtigen am Boden liegend rückwärts gezielt überrollt. Der Mitarbeiter trug schwere Kopfverletzungen davon und kam mit Verdacht auf multiple Frakturen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der 33-Jährige, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, wurde von alarmierten Polizisten festgenommen und der 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes überstellt, die die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes übernommen hat.

Geldwechseltrick.
Beim Geldwechseln bestohlen.
Werder(Havel)/Neuruppin: - Am Montag, dem 12.12.11, betrat gegen 19.30 Uhr ein bisher unbekannter Mann ein Tabakgeschäft am Nordring in Neuruppin und bat die Angestellte, ihm einen 500-Euro-Schein in lauter 10-Euro-Scheine zu wechseln. Beim Wechselvorgang verwickelte er die Verkäuferin in ein Gespräch, so dass sie abgelenkt wurde. Durch verschiedenen Fragen gleichzeitig, so dass sie sich auch umdrehen musste, um nachzusehen was er meinte, machte er die Verkäuferin  so durcheinander, so dass der Mann von der Angestellten unbemerkt einen Teil des Wechselgeldes bereits an sich nahm. Nachdem er das Geschäft verlassen hatte, überprüfte die Angestellte den Kassenstand und bemerkte einen Fehlbetrag von 230 Euro. Die Kriminalpolizei der Polizeiinspektion OPR hat die Ermittlungen übernommen. Der Mann ist augenscheinlich ausländischer Herkunft, etwa 1,60 Meter groß, hat eine untersetzte Figur, schwarze Haare und einen dunklen Teint. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Neuruppin unter der Telefonnummer 03391/3540 oder in jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Körperverletzung.
Drei Verletzte nach Beziehungsstreit.
Werder(Havel)/Perleberg: - Nach Handgreiflichkeiten zwischen drei Personen am Samstagmittag, dem 10.12.2011, in einer Wohnung mussten alle Beteiligten notärztlich versorgt werden. Ein 27-Jährige hatte gegen 11 Uhr die Wohnung seiner früheren Bekannten aufgesucht. Der junge Mann stürmte buchstäblich in die Wohnung und griff die 21-jährige frühere Freundin und einen gleichaltrigen Besucher der 21-jährigen Hausherrin an. Im Ergebnis der sich entwickelnden Rangelei mussten die junge Frau und ihr Besucher im Krankenhaus behandelt werden. Der mutmaßliche Angreifer begab sich ebenfalls in ein Krankenhaus. Er hatte sich bei den Schlägen die er austeilte erhebliche Handverletzungen zugezogen. Zu den näheren Umständen ermittelt die Kripo auf Eifersucht.

Pkw-Brand, Brandstiftung.
VW ausgebrannt, dabei wurde ein Schäfer-hund getötet.
Werder(Havel)/Brandenburg: - Ein VW T4 wurde am frühen Donnerstagmorgen in der August-Bebel-Straße in Brandenburg, in Brand gesetzt. Ein Anwohner hatte den Brand bemerkt und die Leitstelle informiert. Der VW brannte bei Eintreffen der Polizei in voller Ausdehnung. Im Inneren des Fahrzeuges kam es durch das Feuer immer wieder zu kleineren Explosionen. Unmittelbar hinter diesem VW parkte ein Skoda Octavia, der durch das Feuer ebenfalls stark beschädigt wurde. Trotz sofortiger Löschmaßnahmen der Berufsfeuerwehr Brandenburg brannte der VW brannte komplett aus. Im hinteren Bereich des T4 fanden Feuerwehrmänner später einen verendeten Schäferhund. Der Halter des Wagens gab ab, seinen Hund seit dem späten Abend im VW eingeschlossen zu haben, da er diesen am frühen Morgen mit zur Arbeit nehmen wollte. Kriminaltechniker untersuchten das Fahrzeug am Donnerstag und konnten eindeutig eine Brandstiftung als Ursache des Feuers feststellen. Etwa eine Stunde zuvor (02:40 Uhr) war ein Feuer in der Linienstraße gemeldet worden. Hier brannte eine Spiel- und Geräteschuppen im Hinterhof vollständig nieder. In dem etwa zehn Quadratmeter großen Schuppen waren Spielzeuge und ein Benzinrasenmäher gelagert. Ob es sich auch hier um eine Brandstiftung handelt, konnte noch nicht geklärt werden. In der Nähe des Brandortes wurde ein alkoholisierter (2,6 Promille) 23-Jähriger festgestellt, eine mögliche Tatbeteiligung des Mannes sowie ein Zusammenhang beider Sachverhalte prüft nun die Kriminalpolizei.

Besoffer hate Verkäuferin belästigt.
Resolute Verkäuferin warf  Sex-Täter schnell aus dem Laden.
Werder(Havel)/Potsdam: - Beim Kondomkauf packte Täter in der Drogerie seinen Penis aus und wollte die Größe messen. Ein junger Mann betrat am Freitag, dem 02.12.2011, gegen 17,30 Uhr, einen Drogeriemarkt in der Potsdamer Innenstadt. Wie die Verkäuferin erfuhr, hatte er zuvor den Weihnachtsmarkt in Potsdam besucht und dort mehrere Glühwein zu sich genommen, so dass man es ihm bereits ansah. Die Sprache war auch nicht mehr so flüssig. Er verlangte eine Schachtel mit Kondome. Zunächst sprach er die Verkäuferin, die sich alleine im Laden aufhielt, auf die verschiedenen Größen von Kondomen an. Anschließend begab er sich mit einer Schachtel Kondome in den Sichtbereich der Verkäuferin, wobei er sein Geschlechtsteil aus der Hose heraus hängen ließ. Als die Geschädigte ihn beschimpfte und aufforderte, den Laden sofort zu verlassen, steckte er seinen Penis in die Hose, warf die Packung Kondome in ein Regal und ging. Als die Polizei eintraf, war der junge Mann bereits wieder im Weihnachtsmarktrummel untergetaucht.

Unfalltoter im Gleisbett.
Unbekannte Person lag tot im Gleisbett.
Werder(Havel)/Brandenburg: - Der Zugführer eines vorbeifahrenden Zuges in Richtung Magdeburg meldete heute, am 02.12.2011, gegen 09,18 Uhr, der Bundespolizei, dass er in der Ortslage Kirchmöser, Höhe Straße Am Gleisdreieck, eine leblose Person im Gleisbereich Richtung Berlin hat liegen sehen. Der Zugverkehr wurde daraufhin sofort für beide Richtungen unterbrochen. Die Polizei fand am genannten Ort eine Person, die offensichtliche Verletzungen von der Kollision mit einem Zug aufwies. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Person feststellen. Auf Grund der Verletzungen konnte die Identität jedoch noch nicht eindeutig geklärt werden. Die Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel ermittelt nun zu den genauen Todesumständen und zur Identität. Die Strecke war von 09.13 Uhr bis 12.39 Uhr in beiden Richtungen gesperrt.

Pkw-Brand.
Carport und Auto niedergebrannt.
Werder(Havel)/Potsdam: - Nachbarn informierten am Mittwoch, dem 30.11.2011, gegen 19:30 Uhr, die Rettungsleitstelle über ein Feuer in der Katharinenholzstraße. Sie hörten einen lauten Knall, dann sahen sie das Feuer. Als Feuerwehr und Polizei am Einsatzort eintrafen, brannte dort ein Carport und der darunter abgestellte Wagen in vollem Ausmaß. Auch die daneben befindliche Garage brannte vollständig aus. Das Feuer griff auf die Hausfassade über, breitete sich hier aber nicht weiter aus. Das Einfamilienhaus ist weiterhin bewohnbar. Die Besitzer des Hauses waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Vermutlich ging das Feuer von dem Fahrzeug aus.  Etwa zwei Stunden später meldete sich ein Anrufer aus der Straße Am Krongut. Er stellte auf seiner Baustelle, die nur etwa 150 Meter vom ersten Einsatzort entfernt ist, in der Baustellentoilette angebranntes Papier fest. Auf seinem Auto lag eine Flasche mit einer unbekannten Flüssigkeit. Offenbar versuchten auch hier Unbekannte den Wagen in Brand zu setzen. Ob sie gestört wurden oder ihnen ihr Vorhaben nicht gelang, kann bisher nicht gesagt werden. Brandursachenermittler und ein Sachverständiger begutachten am Donnerstag die Tatorte. Die Ergebnisse der Begutachtung werden zeitnah nachberichtet.

Mord.
Das Baby wurde in einer Mülltonne im Berliner Stadtteil Buch gefunden.
Werder(Havel)/Berlin: - Grausiger Fund in einer Mülltonne: Erneut wird in der Hauptstadt ein totes Baby entdeckt. Auch die Polizisten sind schockiert. Warum musste das hilflose, kleine Kind sterben? Wieder ist in Berlin ein toter Säugling entdeckt worden, diesmal in einer Mülltonne. Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass die Mutter das Baby getötet hat. Die 24-Jährige ist nach dem grausigen Fund festgenommen worden.  Die Polizei entdeckte den kleinen Leichnam gegen am Mittwoch, dem 30,11,2011, gegen 13.45 Uhr im Stadtteil Buch im Bezirk Pankow, im Nordosten der Hauptstadt. Ob das Neugeborene ein Junge oder Mädchen war, war zunächst nicht bekannt. Die Frau soll das Kind erst vor kurzem entbunden haben. Der tote Säugling soll noch obduziert werden. Eine Mitarbeiterin der Stadt habe die Mutter in ihrer Wohnung besucht, um nach dem Rechten zu sehen, erklärte der Sprecher. Der Säugling sei nicht da gewesen. Bei Nachfragen habe sich die Mutter zunehmend in Widersprüche verwickelt. Die Mitarbeiterin habe schließlich die Polizei informiert. Beamte suchten die Gegend ab und fanden das leblose Kind in einer Mülltonne vor dem Haus.

Eingriff in den Bahnverkehr.
Kabelklau unterwegs mit Bollerwagen.
Werder(Havel)/Berlin-Köpenick (ots):
- Mit 30 Metern gestohlenem Signalkabel im Bollerwagen haben Bundespolizisten am Dienstag, dem 29.11.2011, einen 20-jährigen Berliner und seinen 12 Jahre alten Komplizen am Bahnhof Berlin-Spindlersfeld erwischt. Gegen 12 Uhr sah ein Triebfahrzeugführer der S-Bahn, wie zwei Jugendliche an der Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen Oberspree und Spindlersfeld Kabel in ihren Bollerwagen luden. Eine Streife der Bundespolizei traf die beiden noch in der Nähe an. Sie gaben an, die Kupferkabel gefunden zu haben. Ein Strafverfahren wegen besonders schwerem Diebstahl wurde eingeleitet. Der 20-Jährige war bereits wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Den 12-jährigen Komplizen haben die Beamten zu dessen Mutter gebracht.