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     Passiert  -  Notiert  vom   Februar  2012       
 

Kind von Hund gebissen - Schwere Verletzung.
Wieder viel ein Hund unvorhersehbar über ein Kleinkind her und biss es fast zu Tode.
Werder(Havel)/Berlin: - Mit Bissverletzungen an Kopf und Arm kam ein Siebenjähriger gestern Nachmittag, am 27.02.2012, in eine Klinik. Die Mutter des Jungen hatte gegen 16 Uhr 15 die Feuerwehr nach Lichtenberg-Rummelsburg in die Wönnichstraße alarmiert, weil ihr Sohn vom Hund ihres Bekannten gebissen worden war. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Junge gemeinsam mit dem Hundehalter auf der Couch gesessen und einen Film geschaut, als der Hund - ein Staffordshiremischling - plötzlich und unerwartet zubiss heftig zubiss. Der Kleine kam nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus, wo er umgehend notoperiert wurde. Von den Polizeibeamten wurde der Hund des 32-Jährigen gegen dessen starken Widerstandes  zum Tierfang gebracht und das zuständige Veterinäramt informiert. Vermutlich war der Hund eifersüchtig auf den Jungen, da er sonst immer neben seinem Herrchen saß. Die Polizei ermittelt gegen die Mutter und deren Freund wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Verdachts der Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht.

Pkw-Einbrüche.
Seitenscheibe des Pkw eingeschlagen, Ruck-sack und Fototechnik aus entwendet.
Werder(Havel)/OT-Petzow: - Am frühen Samstagabend, dem 18.02.2012, gegen 17,35 Uhr, wurde in Werder(Havel)/ OT-Petzow die Seitenscheibe eines PKW auf dem Parkplatz vor der Fontane-Kirche eingeschlagen. Die unbekannten Täter hatten es auf einen Lederrucksack abgesehen, welcher auf dem Rücksitz stand. Hierbei wurde ein Schaden von etwa 300€ verursacht. Kurz zuvor hatten unbekannte Täter in der Nähe von Kammerode einen PKW VW Golf geknackt. Durch Ziehen des Fahrertürschlosses gelangten sie in den Innenraum und konnten somit auch den Kofferraum öffnen. Aus diesem wurde ein Koffer mit Fototechnik im Wert von 600€ entwendet. Vermutlich wurde das Schloss mit einem so genannten "Polenschlüssel"  herausgezogen. In beiden Fällen wurden Spuren gesichert und eine Anzeige aufgenommen.

Kind in die Nuthe gerutscht
Immer wieder Eisunfälle aus Leichtsinn oder Neugierde.
Werder(Havel)/Potsdam: - Zwei 9 und 8 Jahre alte Mädchen gingen Freitagfrüh, am 17.02.2012,  am Ufer der Nuthe zur Schule. Das 8-jährige Mädchen rutschte auf dem vereisten Ufer ab und fiel in das Wasser. Ihre 9-jährige Freundin hielt sie fest und rief laut um Hilfe. Eine 48-jährige Potsdamerin hörte die Rufe und begab sich sofort zur Nuthe und zog das Mädchen aus dem Fluss. Sie informierte über den Notruf die Feuerwehr. Das Mädchen wurde einem Arzt in einem Potsdamer Krankenhaus vorgestellt. Es blieb unverletzt, musste aber wegen der nassen Kleidung vor dem Erfrieren geschützt werden.

Werder(Havel)/Oranienburg: – Schnelle Hilfe durch einen Zeugen rettete einem Jungen am Donnerstagnachmittag, dem 16.02.2012, an der Schnellen Havel möglicherweise das Leben. Ein 45-Jähriger hatte gegen 17 Uhr von einer Brücke aus bemerkt, dass sich ein Junge an einer Ausbuchtung des Ufers auf das Eis der Havel begab und dabei einbrach. Der Mann kam sofort zu Hilfe und zog den Jungen, der bereits vollständig untergetaucht war, ans Ufer. Wenig später brachte ein Rettungswagen den Zehnjährigen mit Verdacht auf Unterkühlung ins Krankenhaus. Weitere Zeugen hatten inzwischen die Angehörigen des Jungen benachrichtigt.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor dem Betreten von Eisflächen auf Gewässern! Durch das einsetzende Tauwetter ist die Stabilität der Eisdecken noch schwieriger zu beurteilen. Das Betreten von Eisdecken auf Gewässern kann besonders unter den derzeitigen Wetterbedingungen lebensgefährlich sein!

Gefährliche Körperverletzung.
16-Jährige in der Berliner S-Bahn mit einer infizierten Nadel verletzt.
Werder(Havel)/Berlin:
- Nach eigenen Aussagen erlitt bereits am Dienstag, dem 14.12.2012, eine 26-jährige Frau in der Berliner S 7 eine Stichverletzung. Die Oranienburgerin gab an, dass dies so gegen 17 Uhr im dichten Gedränge in der S-Bahn geschehen sein muss. Die Studentin war auf dem Weg von Berlin-Friedrichstraße nach Berlin-Tiergarten. Als die junge Frau einige Zeit später in der Universität war, fiel ihr ein blauer Fleck an ihrem Oberschenkel, mit einer kleinen aber leicht blutenden Stichverletzung auf. Am Mittwoch dann entschied sie sich, einen Arzt aufzusuchen, da sie Angst auf eine eventuelle gewaltmäßige  Infizierung hatte. Da der Arzt nicht ausschließen konnte, dass die Verletzung durch den Einstich mit einer Nadel verursacht wurde, verständigte er die Polizei. Die Bundespolizei übernahm heute Morgen (Donnerstag, den 16.02.2012) die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Aidstest wurde eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Schwarzfahrer mit 200 km/h auf einer Lok unterwegs.
Trittbrettfahrer mit 200 km/h auf der Lok in Richtung Holland  unterwegs.
Werder (Havel)/Berlin: - Die Zugbegleiterin des EuroNightExpress von Berlin nach Amsterdam traute ihren Augen nicht, als sie am Dienstag, dem 14.02.2012, nachts gegen 02.15 Uhr, durch die Frontaußentür nach vorn  zur Lok schaute. Auf dem Trittbrett der Lok hockte ein junger Mann und fuhr als "Blinder Passagier" mit. Der Zug war mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h unterwegs. Die Zugbegleiterin alarmierte den Triebfahrzeugführer, der sofort einen Nothalt in der Nähe der Ortschaft Rathenow einlegte. Der völlig unterkühlte und durchgefrorene junge Mann, ein Niederländer, wurde dann in den ersten Waggon geholt und konnte zunächst unter warmer Voraussetzung seine Fahrt fortsetzen. Als Beamte der Bundespolizei den 26-jährigen Holländer in Hannover dann aus dem Zug holen wollten, fanden sie ihn friedlich schlafend im Abteil liegend. Der wohnungslose Niederländer hatte kein Geld für einen Fahrschein, wollte aber trotzdem zurück in seine Heimat reisen. Nach der Anzeigenaufnahme wurde er entlassen und begab sich zur Bahnhofsmission wo er verpflegt und für die Nacht untergebracht wurde.

Schuss im U-Bahnwaggon
Schießerei und Verletzte in der Berliner U-Bahn.
Werder(Havel)/Berlin: -- Ein Unbekannter verletzte in der vergangenen Nacht, am  10.02.2012, gegen 12:50 Uhr, einen Fahrgast der U-Bahn in Gesundbrunnen mit einer Schreckschusswaffe. Gegen 22 Uhr 50 stiegen ein 26-Jähriger und sein drei Jahre jüngerer Begleiter an der Station Rosenthaler Platz in einen Waggon der Linie 8 in Richtung Wittenau. Der spätere Täter eröffnete dann aus ungeklärter Weise ein Streitgespräch, in dessen Verlauf er dem 26-Jährigen mit der Faust mitten ins Gesicht schlug. Der 23-jährige Begleiter des Verletzten versuchte erfolglos, den Angreifer abzuhalten. Der Angreifer war vermutlich auf Konfrontation aus und zog plötzlich einen Schreckschussrevolver, hielt diesen direkt  an den Kopf des 26-jährigen Verletzten und drückte ab. Am Bahnhof Gesundbrunnen stieg der Unbekannte aus und flüchtete unerkannt. Während sein 23-jähriger Begleiter unverletzt blieb, erlitt der 26-Jährige ein Knalltrauma sowie eine Platzwunde an der Wange durch den Schlag und Verbrennungen durch den Revolver an der Stirn und kam zur Behandlung in eine Klinik. Alarmierte Polizisten suchten auf dem Bahnsteig der Station Gesundbrunnen nach dem Tatverdächtigen und der Waffe, die er dort nach Zeugenangaben weggeworfen haben soll. Die Suche blieb ergebnislos. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, dessen Bearbeitung die Kriminalpolizei der Direktion 3 übernommen hat.

Tödlicher Bahnunfall
Mann wurde von Regionalexpress erfasst und getötet.
Werder(Havel)/Brück: - Zu einem Bahnunfall mit tödlichem Ausgang kam es heute, am Donnerstag, dem 09.02.2012, nachmittags gegen 14.00 Uhr. Ein bislang noch unbekannter Mann wurde kurz hinter dem Bahnübergang Brück (Bahnanlage zwischen Brück und Bad Belzig) von einem herannahenden Regionalexpress erfasst, der in Richtung Bad Belzig unterwegs war. Nach bisherigen Erkenntnissen blieben alle Fahrgäste und auch der Zugfahrer unversehrt. Die Strecke ist derzeit gesperrt. Der weitere Transport der Fahrgäste wird durch Busse sichergestellt. Wie es zu diesem Unfall kommen konnte wird durch die Kriminalpolizei geprüft. Ein Suizid kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Saarmund; Nuthetal: Wohnungsbrand.
62-jähriger Mann bei Wohnungsbrand tödlich verletzt.
Werder(Havel)/Saarmund: - Eine Wohnung in der dritten Etage einer Seniorenresidenz ist Mittwochnacht, dem 08.02.2011; gegen 23.10 Uhr, aus bislang noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Durch das Pflegepersonal wurde die starke Rauchentwicklung bemerkt, die Feuerwehr informiert und dann begonnen das betroffene Stockwerk zu evakuieren. Der Wohnungsmieter, ein 62-jähriger Mann, wurde bei dem Brand schwer verletzt und verstarb in der weiteren Folge noch auf dem Weg zum Krankenhaus. Feuerwehrleute hatten gegen 23.35 Uhr den Brand erfolgreich bekämpft. Auf Grund der starken Rauchentwicklung mussten jedoch auch die Bewohner der obersten Etage (viertes Stockwerk) diese verlassen. Alle Bewohner wurden durch Rettungskräfte im Erdgeschoss betreut. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen war eine Sporttasche in der betroffenen Wohnung in Brand geraten. Die Flammen griffen dann auf die Auslegware über. Das Zimmer ist derzeit nicht bewohnbar. Am heutigen Tage werden Kriminaltechniker den Tatort auf mögliche Spuren untersuchen. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache und zur Todesursache des 62-Jährigen führt die Kriminalpolizei in der PI Potsdam.

Tod in der Wohnung in Zossen.
68-jähriger Mann tot in seinem Haus aufge-funden.
Werder(Havel)/Zossen: - Montagnachmittag, dem 06.02.2012, 13.13 Uhr  rief eine Betreuerin bei der Polizei an und teilte mit, dass sie einen 68-jährigen Mann aus Zossen in der Stubenrauchstraße seit ca. 14 Tagen nicht mehr gesehen hat und sie sich jetzt Sorgen macht. Daraufhin wurde die Wohnanschrift des o. G. geprüft. Die eingesetzten Polizeibeamten fanden den 68-jährigen Mann leblos in seinem baufälligen und unbeheizten Wohnhaus in der Stubenrauchstraße. Ein hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Hinweise auf das Einwirken Dritter sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar. Zur genauen Todesursache können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Staatsanwaltschaft entscheidet nunmehr, ob eine Obduktion zur genauen Todesursache durchgeführt werden soll oder nicht. Die Ermittlungen der Kripo der Polizeiinspektion Teltow-Fläming dauern hierzu an.

Verbreitung pornographischer Schriften
70-jähriger Potsdamer Pädophile sammelte auf seinem Computer nackte Kinderbilder.
Werder(Havel)/Potsdam: - Die Bundespolizei stellte am Samstagabend,dem 04.02.2012, gegen 21,30 Uhr, im Bahnhofsgebäude einen Mann, der Kinder fotografierte. Die Kriminalpolizei der Direktion West übernahm die Bearbeitung des Falls. Der 70-Jährige räumte ein, auf seinem PC weitere Bilder von Kindern zu haben. Seine Wohnung in der südlichen Innenstadt suchten die Einsatzkräfte gemeinsam mit ihm auf. Dabei wurden pornographische Fotos auf dem Computer festgestellt. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und die Wohnung durchsucht. Computer, Festplatten sowie andere digitale Speichermedien stellten die Ermittler sicher. In seiner Vernehmung gab der Verdächtige zu, kinderpornographische Schriften verbreitet, erworben und besessen zu haben. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann nach seiner Vernehmung aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Wohnungsbrand
30-jährige Frau in Potsdam nach Wohnungs-brand schwer verletzt ins Krankenhaus.
Werder(Havel)/Potsdam: - In der Babelsberger Goethestraße wurde eine 30-Jährige bei einem Brand in ihrer Dachgeschoßwohnung am frühen Donnerstagabend, dem 02.02.2012, 17:20 Uhr, schwer verletzt. Ein Zeuge verständigte die Polizei über das Feuer. Etwa 20 Minuten nach dem Polizei und Feuerwehr informiert worden sind, hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Bewohnerin auch durch die Feuerwehr aus der Wohnung gerettet. Sie kam mit einer schweren Rauchgasvergiftung in ein Potsdamer Krankenhaus und musste von dort in eine Berliner Klinik verlegt werden. Nach Prüfung eines Brandursachenermittlers befindet sich die Ausbruchstelle des Feuers, in der Einraumwohnung mit offener Küche, im Bereich des Elektroherdes. Durch die hohen Temperaturunterschiede, die durch die Hitze des Feuers und der Außentemperatur entstanden sind, wurde im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses ein Riss im Mauerwerk zwischen der vierten und fünften Etage festgestellt. Alle Bewohner wurden daraufhin evakuiert. Ein Statiker wurde zum Einsatzort geholt. Der Verkehrsbetrieb Potsdam stellte für die Zeit der Statikprüfung für die Hausbewohner einen Bus zur Verfügung. Nach Aussage des Statikers ist das Haus, außer der Brandwohnung, weiterhin für alle Mieter bewohnbar. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Gefährliche Körperverletzung..
Ausgebildeter Kampfsportler griff Fahr-kartenkontrolleure an.
Werder(Havel)/Berlin (ots):
- Ein 22-jähriger "Schwarzfahrer" griff gestern Mittag, am Mittwoch, dem 01.02.2012, mehrere Fahrkartenkontrolleure mit Schlägen und Tritten an. Zwei Kontrolleure erlitten Verletzungen im Gesicht und an den Beinen. Bundespolizisten nahmen den Täter fest. Gegen 12 Uhr 45 überprüften die vier WISAG-Mitarbeiter die Fahrausweise der Fahrgäste in einer S-Bahn der Linie 7. Zwischen den Bahnhöfen Nöldnerplatz und Lichtenberg erwischten sie den 22-Jährigen ohne gültigen Fahrschein. Daher forderten sie ihn auf, die Bahn mit ihnen gemeinsam am Bahnhof Lichtenberg zu verlassen. Als sich der gebürtige Kasache auf dem Bahnsteig gegenüber den Kontrolleuren wegen einer Fahrpreisnacherhebung ausweisen sollte, schlug und trat er plötzlich und unvermittelt auf sie ein. Den 27 und 33 Jahre alten Kontrolleuren gelang es schließlich, den Marzahner zu überwältigen und ihn bis zum Eintreffen einer Streife der Bundespolizei festzuhalten. Der Täter gab an, seit fünf Jahren Mitglied eines Karatevereins zu sein. Er stand zum Tatzeitpunkt nicht unter Alkoholeinfluss. Die Bundespolizei leitete Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen ein. Der Täter, welcher bisher nicht bei der Polizei bekannt war, wurde auf freiem Fuß belassen.