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                        Passiert  im  April  2017                       
 

Verstoß gegen Aufenthaltsgesetz.
Mit gefälschten Dokumenten geputzt und weitere gefälschte Dokumente vorgefunden.
Werder (Havel)/Berlin: - Moldawier geben sich als rumänische Staatsbürger aus; gefälschte rumänische Dokumente sichergestellt:

Anonymer Hinweis auf Schwarzarbeit.
Aufgrund eines Hinweises führten Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Berlin am Freitag, dem 28.04.2017 im Berliner Stadtbezirk Mitte eine Überprüfung im Reinigungsgewerbe durch.
Dabei wurden zwei 19- und 24-jährige Arbeitnehmer angetroffen, die sich gegenüber den Zöllnern mit rumänischen Identitätskarten auswiesen.
Unter Einsatz der seit geraumer Zeit beim Hauptzollamt Berlin eingesetzten mobilen Dokumentenprüfgeräte stellten die Zollbeamten noch vor Ort fest, dass diese gefälscht waren. Tatsächlich handelte es sich bei den beiden Angetroffenen um moldawische Staatsbürger.

Weitere Moldawier sollten folgen.
Bei der durch das Amtsgericht Berlin-Tiergarten angeordneten Durchsuchung der Wohnung der beiden Moldawier stellten die Zöllner weitere gefälschte rumänische Dokumente sicher. Diese sollten zur Arbeitsaufnahme weiterer moldawischer Staatsangehöriger in Deutschland dienen.
Gegen die beiden Personen wurden Strafverfahren wegen Verdachts eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und der Urkundenfälschung eingeleitet.

 

Verdacht eines Tötungsdeliktes.
Tote Frau in Einfamilienhaus aufgefunden, Mann offenbar aus Fenster gestoßen.
Werder (Havel)/Berlin-Marzahn-Hellersdorf: - In einem Einfamilienhaus in Berlin-Kaulsdorf wurde gestern Nachmittag, am Mittwoch, dem  26.04.2017 eine Frau leblos aufgefunden. Eine Angehörige entdeckte gegen 16.50 Uhr in dem Haus im Münsterberger Weg, den Leichnam der 45-jährigen Frau und alarmierte die Polizei.
Die Frau könnte Opfer eines Tötungsdeliktes geworden sein. Sie soll heute (Donnerstag) obduziert werden.
Lichtenberg

Mann aus dem Fenster seiner Wohnung im Hochparterre geschubst.
Ein Mann soll gestern Nachmittag, Mittwoch, dem 26,04,2017 in der Rudolf-Grosse-Straße in Berlin-Karlshorst aus dem Fenster eines Wohnheims gestoßen worden sein.
Nach Angaben von Zeugen soll der 24-jährige Bewohner des Heimes aus seinem im Hochparterre gelegenen Zimmer gegen 16.50 Uhr von einem Gleichaltrigen, der ebenfalls in dem Wohnheim lebt, geschubst worden sein.
Der Gestoßene erlitt schwere Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht mehr.
Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zu dem Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes führt die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin.

 

Arbeitsunfall.
Schwerer Arbeitsunfall mit schwerverletzter Person.
Werder (Havel)/Potsdam-Golm: - Am späten Dienstagvormittag, dem 25.04.2017, gegen 11:00 Uhr, ereignete sich auf einer Baustelle Am Mühlenberg in Potsdam-Golm ein schwerer Arbeitsunfall, wobei ein 60-jähriger Mitarbeiter einer Tiefbaufirma schwer verletzt wurde.
Nach ersten Erkenntnissen wurde dieser durch die Baggerschaufel eines Minibaggers seitlich getroffen, wodurch er sein Gleichgewicht verlor und in eine nahe liegende Baugrube stürzte. Hier blieb er zunächst im bewusstlosen Zustand liegen. Eine Bergung erfolgte durch sofort verständigte Rettungskräfte der Potsdamer Feuerwehr.
Anschließend wurde er durch diese zu weiteren ärztlichen Behandlungen in ein Potsdamer Krankenhaus gebracht. Neben den kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde auch das zuständige Landesamt für Arbeitsschutz zum Sachverhalt verständigt. Der Baggerführer erlitt einen Schock und konnte nicht mehr weiterarbeiten.

 

Täter trugen pinkfarbenen Rucksack.
Pinkfarbener Rucksack klärt mehrere Diebstähle auf. Er zeigte den Verfolgern die Täter in der Menschenmenge.
Werder (Havel)/Berlin- Mitte (ots) - Zwei Männer waren am Freitagnachmittag, dem 21.04.2017 auf Diebestour und wurden anhand ihres auffälligen Äußeren in gleich mehreren Fällen ertappt.
Gegen 13:55 Uhr betraten zwei Männer eine Verkaufseinrichtung im Berliner Hauptbahnhof. Während einer der 41 und 43 Jahre alten Männer die Verkäuferin durch ein Gespräch ablenkte, stahl der andere zwei Damenuhren. Anschließend flüchteten beide aus dem Geschäft.
Einem nacheilenden Zeugen gelang es noch eine der Damenuhren zu erlangen.
Die Täter flüchteten allerdings unerkannt. Auffallend war ein pinkfarbener Rucksack, den einer der Männer trug.
Um ca. 14:55 Uhr erkannte ein Bundespolizist das Duo anhand der Personenbeschreibung und insbesondere des pinkfarbenen Rucksacks in der Menschenmenge wieder.
Die Männer wurden vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten die entwendete Damenuhr auf und stellten diese sicher.
Doch damit nicht genug. Noch während der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle, betrat eine Mitarbeiterin einer weiteren Verkaufseinrichtung die Räumlichkeiten wegen eines Diebstahls. Sie wollte eine Strafanzeige wegen Diebstahls erstatten. Als diese die Männer erblickte und den pinkfarbenen Rucksack, staunte sie nicht schlecht. Denn die beiden waren auch bei ihr auf Diebestour und Grund des Besuches bei den Beamten auf der Dienststelle.
Nun müssen sich die beiden Täter in zwei Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls verantworten.

 

Gefährliche Körperverletzung.
Mit Freundin auf der Motorhaube eines Pkw, gestohlenen Kennzeichen und Verkehrsunfall verursacht.

Werder (Havel)/
Berlin: -Auf der Motorhaube eines BMW liegend wurde an Ostersamstag, dem 15,04,2017, früh eine 16-Jährige bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg verletzt.
Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen legte sich die Jugendliche gegen 4.30 Uhr auf die Motorhaube des Autos, das vor einen Club am Warschauer Platz in Berlin parkte, und wollte ihren alkoholisierten 19-jährigen Freund vermutlich dadurch daran hindern, mit dem Fahrzeug trotz Alkohol loszufahren.
Der 19-Jährige lies sich davon aber nicht abhalten und fuhr trotzdem los in Richtung Rudolfstraße, bog dann in die Ehrenbergstraße ein. Dort prallte der BMW mit der Jugendlichen auf der Motorhaube gegen zwei geparkte Autos, einen Hyundai und einen VW. Der Unfallfahrer kam zum Stehen und die junge Frau stürzte von der Haube vor das Fahrzeug auf die Straße. Sie  verletzte sich dabei am Handgelenk und am Rücken.
Der BMW-Fahrer soll dann ausgestiegen, zu Fuß in Richtung Rudolfstraße geflüchtet sein. Der Flüchtende wurde an der Kreuzung Rudolfstraße/Ehrenbergstraße durch einen Zeugen eingeholt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
Die 16-Jährige kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Der 19-Jährige, der keinen Führerschein hat, wurde nach der Blutentnahme wieder entlassen.
Der BMW, an dem sich gestohlene Kennzeichen befanden, wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.
Woher der Pkw stammte, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.

 

Vermisste Person tot aufgefunden.
Lebloser Mann schwimmend im Schilfgürtel des Rudower See aufgefunden.

Werder (Havel)/
Lenzen – Am vergangenen Freitag, dem 14.04.2017, wurde gegen 17.10 Uhr im Schilfgürtel des Rudower Sees ein im Wasser treibender lebloser Körper festgestellt.
Die Herbeigerufenen Polizeibeamten bargen gemeinsam mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr einen Mann, bei dem es sich um den seit dem 01.03.17 vermisst gemeldeten 57-jährigen Lenzener Bürger handelt.
Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Eine Einwirkung Dritter kann zum derzeitigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden.

 

Angriff auf Zugbegleiter.
Zugbegleiterin im Regionalexpress mit Messer bedroht.

Werder (Havel)/
Brandenburg-Oberhavel (ots) - Ein Fahrgast bedrohte am Montag, dem 11.04.2017, gegen 23,00 Uhr, eine Bahn-Mitarbeiterin mit einem Messer. Ein auf der Heimreise befindlicher Bundespolizist nahm den Mann daraufhin fest.

Kurz vor 23 Uhr, kontrollierte die Zugbegleiterin zwischen Berlin-Gesundbrunnen und Oranienburg die Fahrkarten der Reisenden. Ein 43-jähriger Fahrgast zog dabei ein Springmesser aus seiner Jackentasche, spießte ein bereits abgelaufenes Ticket darauf und hielt es der 50-jährigen Bahn-Mitarbeiterin entgegen.
Sie und andere Reisende fühlten sich durch das Verhalten bedroht und verließen das Abteil. Ein ebenfalls nach Feierabend auf der Heimreise befindlicher Bundespolizist nahm den Mann vorläufig fest und stellte das Messer sicher. Verletzt wurde niemand.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Erschleichen von Leistungen und Verstoß gegen das Waffengesetz ein.

Der bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getretene Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Fahrausweiskontrolleur setzt sich gegen angreifenden "Schwarzfahrer" zu Wehr.
Berlin - Lichtenberg (ots) - Am Montagabend, dem 11.04.2017 griff ein Mann Fahrausweiskontrolleure an, nachdem er zuvor mit seinem Begleiter in der S-Bahn ohne gültigen Fahrausweis festgestellt wurde.

Nach Ankunft am S-Bahnhof Lichtenberg gegen 19:45 Uhr griff der 21-jährige "Schwarzfahrer" einen der Kontrolleure mit einer Bierdose und Faustschlägen an und beleidigte ihn verbal. Der Kontrolleur setzte sich daraufhin mit Tierabwehrspray gegen den Angreifer zur Wehr. Dadurch erlitt der 21-Jährige Augenreizungen. Der angegriffene Kontrolleur blieb unverletzt.

Bei Eintreffen der Bundespolizisten versuchte der 21-jährige Pole zu fliehen, konnte aber durch die Beamten gestellt und anschließend gefesselt werden. Die Überprüfung des Angreifers ergab, dass dieser bereits durch die Staatsanwaltschaft Hamburg wegen Erschleichens von Leistungen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war.

Die Bundespolizei leitete gegen den 21-jährigen Polen ein Strafverfahren wegen Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung ein. Ihn und seinen 37-jährigen Begleiter erwartet zudem ein Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen. Gegen den 35-jährigen Fahrausweiskontrolleur wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Personen auf freien Fuß belassen.

 

Tragischer Unfall.
Tragischer Unfall - Opa fährt mit Radlader seinen Enkel tot.
Werder (Havel)/
Fehrbellin: - In der Lindenstraße im Ortsteil Fehrbellin-Mangelshorst, ereignete sich heute, am Samstag, dem 08.04.2017, gegen 10.45 Uhr, ein tragischer Unfall.

Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand fuhr der zweieinhalb Jahre alte Enkel gemeinsam mit seinem 67-jährigen Großvater mit einem Radlader auf dem Grundstück des Großvaters.

Aus noch ungeklärter Ursache fiel der Junge vom Radlader herunter und wurde in der Folge von mindestens einem Rad des Radladers überrollt.

Obwohl der Großvater u.a. sofort erste Hilfe leistete(n) und auch Rettungswagen, Rettungshubschrauber und Notarzt vor Ort kamen, verstarb das Kind noch vor Ort an den dabei erlittenen Verletzungen.

In Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Neuruppin, leitete der Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion Nord ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Fahrlässigen Tötung gegen den 67-Jährigen ein. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab 0,00 Promille. Aufgrund seines psychischen Zustandes wurde er durch den Notarzt in ein Krankenhaus eingewiesen. Auch die verständigten Eltern des Jungen werden seelsorgerisch betreut.

Der Leichnam des Jungen wurde beschlagnahmt und auch der Radlader wurde zur weiteren Spurensuche und –sicherung sichergestellt. Neben Beamten der Kriminaltechnik wurde hierzu auch vor Ort ebenfalls bereits ein externer Gutachter eingesetzt.

Schwerpunkte der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden jetzt die Klärung des genauen Ablaufes, der Ursachen und ggf. der Vermeidbarkeit sein, um damit letztlich auch die Klärung der Schuldfrage durch die Staatsanwaltschaft zu ermöglichen.

 

Tod in der Sauna.
Toter in der Sauna.
Werder (Havel)/
Neuruppin - Eine Mitarbeiterin des Klinikum in Neuruppin fand am 06.04.2017, gegen 18.00 Uhr, in der 60-Grad-Bio-Sauna der Schwimmhalle des Ruppiner Klinikums einen leblosen Mann als sie die Sauna reinigen wollte. Niemanden war bis dahin aufgefallen, dass diese Person vermisst wurde.
Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen durch die hauseigenen Ärzte konnten das Leben des Mannes nicht mehr retten.
Der Tote  wurde als ein 80-jähriger regelmäßiger Sauna-Gast erkannt, dem das Benutzen der Sauna hinreichend bekannt war.
Nach ersten Ermittlungen kann eine Einwirkung Dritter ausgeschlossen werden.
Es besteht gegenwärtig der hinreichende Verdacht, dass es sich um einen natürlichen Tod handelt. Nähere Hinweise soll eine Obduktion ergeben.
Die Sauna entsprach den aktuellen Sicherheitsbestimmungen, so dass ein Unfall ausgeschlossen werden kann.

 

Pferdetransporter gestohlen.
Pferdetransporter in Genshagen gestohlen und auf der A 13 bei Duben gestellt. Dieb konnte flüchten.
Werder (Havel)/Duben: -
Verfolgungsjagd auf der Autobahn.
Autodieb springt aus dem fahrenden Fahrzeug – Polizist springt rein und fährt weiter.

Nachdem ein Autodieb in Genshagen einen abgestellten Pferdetransporter gestohlen hatte, war er auf der Flucht und die Polizei hinter ihm her.  Unterwegs sprang er aus dem Auto und flüchtete. Doch der Wagen fuhr mit Hilfe der eingestellten Automatik einfach weiter. Ein Polizist rannte dem Wagen hinterher und verhinderte Schlimmeres. Mit diesem Trick entkommen immer mehr Autodiebe vor der Polizei.

Was war geschehen:
Einen großen Schreck bekam eine Familie am frühen Mittwochmorgen, dem den 05.04.2017, gegen 04.18 Uhr. Im Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald (Duben) Ludwigsfelde, Ortsteil Genshagen war die Ehefrau des Pferdetransporterbesitzers wach geworden, als sie gegen 04.18 Uhr vor dem Haus ein lautes Fahrzeuggeräusch hörte. Als sie daraufhin ihren Mann weckte und dieser aus dem Fenster schaute, sah er gerade noch den, der Familie gehörenden Renault Master Pferdetransporter ohne Beleuchtung davonfahren. Die Geschädigten alarmierten sofort die Polizei, die alle angrenzenden Polizeidirektionen in die Fahndung nach dem gestohlenen Pferdetransporter mit einbezog. Bereits kurz nach 05.00 Uhr hatte ein Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei Berstetal (Polizeidirektion Süd) den gestohlenen Pferdetransporter dann auf der Autobahn 13 zwischen den Anschlussstellen Teupitz und Baruth in Richtung Osten fahrend vor sich und nahm die Verfolgung auf. Weitere Funkstreifenwagen wurden hinzugezogen. Die Verfolgung endete dann kurz vor der Anschlussstelle Duben auf der A13. Der Autodieb war während der Fahrt einfach auf der Beifahrerseite aus dem noch fahrenden Transporter gesprungen und in den angrenzenden Wald geflüchtet. Der führerlose Kleintransporter fuhr aufgrund der Getriebeautomatik noch ca. 2 Kilometer auf der Autobahn weiter. Einem Polizeibeamten war es dann gelungen, dem noch langsam weiterfahrenden Transporter hinterherzulaufen und ins Fahrzeug zu gelangen, um ihn abzubremsen. Der Pferdetransporter im Wert von ca. 55.000 Euro wurde zunächst zur umfangreichen Spurensicherung sichergestellt und wird dann seinem Eigentümer zurückgegeben. Der Autodieb hatte bereits Kennzeichendoubletten zu einem aus Bayern stammenden Renault Kleintransporter an dem in Teltow-Fläming gestohlenen Transporter angebracht.

Trotz einer intensiven Suche, fehlt von dem flüchtigen Autodieb jede Spur. Die Polizei hatte 12 Funkstreifenwagen der Polizeidirektionen Süd und West bei dem Sachverhalt im Einsatz
und konnte keinen Erfolg aufweisen.

 

Zoll überprüft Schwarzarbeit.
Behördenwirrwahr bei Festnahme eines Schwarzarbeiters.
Werder (Havel): -
Zuständig für die Überprüfung auf Schwarzarbeit ist der Zoll. Durch unangemeldete Kontrollen, gerade auf Baustellen, werden immer wieder Schwarzarbeiter vorgefunden, die als Touristen einreisen und sich dann um unangemeldete Arbeit bemühen. Diese Arbeiter sind für viele Subunternehmer ideal, um auf Baustellen eingesetzt zu werden. Bringen sie doch hohen Gewinn, da keine Sozialabgaben abgeführt werden.
Eine solche unangemeldete Kontrolle hat am 31.03.2017 in einem Schnellimbiss stattgefunden.
In einem Schnellimbiss in Hessen, nahmen die Fuldaer Zöllner einen 37-jährigen Schwarzarbeiter wegen Verdachts auf illegalen Aufenthalt vorläufig fest.
Der Mann arbeitete in dem Imbiss und wies sich den Beamten gegenüber mit einem bulgarischen Pass aus.

Doch die argwöhnischen Zöllner ließen den Pass von einem Spezialisten für Dokumentenprüfung beim Polizeipräsidium Osthessen überprüfen. Es stellte sich heraus, dass er gefälscht war.

Darüber hinaus ergab eine erkennungsdienstliche Behandlung, dass der "falsche Bulgare", der in Wirklichkeit ein Türke war, bereits vielfach behördlich bekannt ist und durch die Ausländerbehörde Frankfurt am Main per Haftbefehl zur Festnahme zwecks Abschiebung  polizeilich ausgeschrieben war.
Letztendlich übergab er den Kontrolleuren seinen türkischen Personalausweis mit seiner wahren Identität, da es nichts mehr zu leugnen gab. Beide Pässe wurden einbehalten.

Wirksamer Schutz vor Abschiebung.
Der Mann wurde erst wieder freigelassen, nachdem er einen Asylantrag gestellt hatte. Daraufhin waren der Ausländerbehörde die Hände gebunden und sie konnte keine Abschiebung durchführen. Bis zur Entscheidung über seinen  Asylantrag und seiner Abschiebung trotz mehrfacher Polizeibekanntheit wurde die Unterbringung in einer Erstaufnahmeeinrichtung verfügt. So kann er weiterhin vorerst in Deutschland verbleiben.

 

Suizid.
Mann stürzt sich vom Balkon aus dem 8 Stock.
Werder (Havel)/
Potsdam: – Nach ersten Erkenntnissen ist am Freitagmorgen, dem 31.03.2017, in aller früh gegen 05,45 Uhr, ein Mann in der Landeshauptstadt Potsdam, Südliche Innenstadt, Hans-Marchwitza- Ring, vom Balkon der achten Etage eines Hochhauses in die Tiefe gestürzt.

Der 74-Jährige erlag noch am Ort seinen schweren Verletzungen. Ein Fremdverschulden kann derzeit ausgeschlossen werden, ein möglicher Suizid wird geprüft. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.