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                        Passiert  im  Juni  2017                       
 

Sprengsatz vor McDonald's-Filiale in Berlin.
Berliner Polizei verhindert Anschlag vor einem Berliner Schnellrestaurant.
Werder (Havel)/Berlin
: - Spezialisten der Polizei haben heute, am Donnerstag, dem 29,06,2017, gegen 09,00 Uhr, einen Sprengsatz vor einer gut besuchten McDonal´s-Filiale in Berlin  entschärft.

Wie die Polizei mitteilte, entdeckten Besucher des Schnellrestaurant  heute Morgen einen Gasbehälter mit mehreren Elektrokabeln umwickelt. Nach ersten Einschätzungen des Sprengkommandos handelt es sich vermutlich nach ersten Einschätzungen um eine Gasflasche mit Zündvorrichtung. Dies deutet daraufhin, dass es sich hierbei mit großer Wahrscheinlichkeit um einen einsatzbereiten Sprengsatz handelt.

Die Polizei wurde am Morgen, gegen 09.00 Uhr, zu der betroffenen McDonald's-Filiale im Berliner Stadtteil Kreuzberg gerufen. Zwei Stunden später meldete die Polizei, dass der Sprengsatz von Kriminaltechnikern ohne besondere Vorkommnisse entschärft und sichergestellt sei.

Die inzwischen evakuierten Anwohner und Mitarbeiter der betroffenen Filiale konnten wieder in ihre Wohnungen, bezw. Arbeitsplatz zurück kehren.
Die Ermittlungen habe der Staatsschutz übernommen.

 

Falsche Spendensammler.
Falsche Spendensammler beobachtet - sechs Festnahmen.
Werder (Havel)/Berlin-
Friedrichshain-Kreuzberg: - Zivil- polizisten des Landeskriminalamts Berlin nahmen gestern Nachmittag, am Montag, dem 26,06,2017, drei Männer und drei Frauen fest, die als mutmaßliche falsche Spendensammler unterwegs waren.
Gegen 14.25 Uhr beobachteten die Beamten die Personen, wie sie in der Behrenstraße mehreren Jugendlichen eine Spendenliste einer erfundenen Organisation vorhielten und aggressiv Geld dafür einforderten, welches sie dann auch bekamen.
Zudem bedrängten sie die Spenderinnen anschließend noch körperlich und versuchten, ihnen weiteres Geld aus Handtasche, Kleidung oder sonstiges zu stehlen, hatten sie doch kurz vorher gesehen, wo sie die Geldbörse wieder hineinsteckten.
Plötzlich entfernten sich die Tatverdächtigen und bestiegen einen Bus der BVG, wo sie dann von den Beamten festgenommen wurden.
Zwischenzeitlich von den beobachteten Beamten alarmierte weitere Polizeibeamte eines Abschnitts und einer Einsatzhundertschaft unterstützten ihre Kollegen in Einsatz bei den Maßnahmen.
Die Festgenommenen im Alter von 14, 15, 16, 17, 19 und 35 wurden einem Fachkommissariat des Landeskriminalamts überstellt, welches die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen hat.

 

Pilzsammler vermisst.
82-jähriger Pilzsammler vermisst.
Werder (Havel)/
Wittstock/ Dosse – Angehörige informierten am Sonntag, dem 25.06.2017, gegen 16.30 Uhr die Polizei, dass ein 82-jähriger Mann von der Pilzsuche nahe Gadow-Friedrichsgüte nicht zurückgekehrt war.
Er war am frühen Morgen gegen 07.00 Uhr mit seinem Pkw  aufgebrochen und wollte so gegen Mittag längst wieder zurück sein.
Polizeibeamte stellten den Pkw VW des Mannes kurze Zeit später an einem Wald in der Nähe des ehemaligen Truppenübungsplatzes fest und begannen dort die nähere Umgebung abzusuchen.
Ein Polizeihubschrauber, der zuständige Revierförster und die Rettungshundestaffel aus Barnim wurden angefordert.
Die Absuche verlief negativ, der Gesuchte konnte nicht aufgefunden werden.
Gegen 19.00 Uhr kam der 82-jährige Pilzsammler jedoch zu seinem am Waldrand abgestellten Pkw zurück.
Er hatte sich beim einsetzenden Starkregen im Wald einen Unterschlupf gesucht und untergestellt. Später hatte er vermutlich im Wald die Orientierung verloren. Er war  immer geradeaus in den nächsten Ort gelaufen und hat sich von dort zu seinem Fahrzeug zurückbringen lassen.
Medizinische Hilfe war nicht nötig. Der 82-Jährige wurde an seine Angehörigen übergeben. Pilze hatte er nicht dabei.

Säugling geschlagen?
Hennigsdorf – Die Mutter eines acht Monate alten Säuglings verständigte bereits am Freitag, dem 23.06.17 ihre Hebamme, nachdem sie am Kopf ihres Kleinkindes ein Hämatom und starke Rötungen festgestellt hatte.
Das Kind wurde mit einem Rettungswagen in ein Berliner Krankenhaus gebracht.
Nach bisherigen Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Vater des Kindes dieses mehrfach gegen Schädel und Thorax geschlagen hatte.
Dem Mann wurde eine Wohnungsverweisung von zehn Tagen ausgesprochen und das Kind wird in die Obhut des Jugendamtes übergeben.

Baby mit heißen Wasser verbrüht.
In der Nacht von Samstag zu Sonntag, dem 25.06.2017, gegen 00:25 Uhr, wurde die Polizei in den Landkreis Havelland, nach Falkensee in eine Unterkunft für Asylbewerber gerufen.
Hier hatte nach derzeitigen Erkenntnissen ein acht Monate altes Baby einen Wasserkocher, der in Betrieb war, umgestoßen und sich mit dem heißen Wasser im Bereich der Füße verbrüht.
Das Kind wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls vor Ort.

 

Raubüberfälle in Potsdam.
Nach drei aufeinander folgenden Raub- überfällen auf frischer Tat festgenommen.
Werder (Havel)/
Potsdam: – Am Samstagmorgen, dem 24.06.2917, gegen 05,25 Uhr,  wurden im Bereich Potsdam;  Am Stern und Babelsberg; Patrizierweg  in der Landeshauptstadt Potsdam unabhängig voneinander drei Personen an drei Tatorten auf offener Straße überfallen und beraubt.
In einem Zeitraum von 11 Minuten wurden die Geschädigten unter Vorhalten einer Schusswaffe und eines Teleskopschlagstocks durch zwei Täter gemeinsam dazu gezwungen, ihre sämtlichen Wertsachen herauszugeben.
Die Täter flüchteten jeweils von den Tatorten mit einem PKW. Aufgrund der Beschreibung des PKW und der Täter war nach kurzer Zeit klar, dass es sich bei den Tätern um ein und dieselben Personen handelte.
Aufgrund schneller Reaktion und taktisch klugem Einsatzes der eingesetzten Polizisten war es möglich das Täterfahrzeug noch auf der Flucht festzustellen und zu stoppen.
Die vier Insassen des Fahrzeugs wurden vorläufig festgenommen. Im PKW und bei einem Insassen konnte das Diebesgut, sowie eine Schreckschusswaffe und der Teleskopschlagstock aufgefunden werden.

Der Fahrer war zusätzlich mit 1,45%o noch alkoholisiert, so dass ihm auch der Führerschein weggenommen wurde. Da der PKW ohne gültigen Versicherungsschutz war, wurde er gleich vor Ort noch entstempelt.

Nach den Vernehmungen der Zeugen und Tatverdächtigen lenkte sich der Tatverdacht auf den 25-jährigen serbischen Fahrer und den polizeilich bereits bekannten 25-jährigen deutschen Beifahrer des PKW, so dass nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft die Insassen von der Rückbank aus dem Gewahrsam entlassen wurden. Die beiden Tatverdächtigen werden am Sonntag, dem 25.06.17 dem Diensthabenden Richter  beim AG Potsdam zur Haftprüfung vorgeführt.

 

Willkommenskultur.
Syrischer Flüchtling bedroht Trauergäste in der Peter und Paul Kirche am Potsdamer Bassinplatz.
Werder (Havel)/
Potsdam: – Ein offenbar psychisch erkrankter Mann störte am Donnerstagvormittag, dem 22.06.2017, gegen 08,20 Uhr, eine private Trauerfeier in der Peter und Paul Kirche am Potsdamer Bassinplatz.
Auch als die Polizei an der Kirche eintraf rief der offenbar verwirrte Mann, ein 28-jähriger Syrer, in gebrochenem Englisch drohende rassistische Worte in Richtung der Trauergemeinde  und störte damit den Ablauf der Trauerfeier in der Kirche.
Der Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten durch die eingetroffene Polizeibeamten ins Polizeigewahrsam genommen. Anschließend wurde er über den sozialpsychiatrischen Dienst in eine Fachklinik für psychische Erkrankungen eingewiesen.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun zu einer Störung des öffentlichen Friedens, durch Androhung von Straftaten gegen die Trauergesellschaft. Weiterhin wird ermittelt, ob er wirklich verwirrt ist oder ob er sich nur so stellt.

 

Kita-Kind misshandelt.
Wieder hat sich ein erboster Nachbar an einem Kita-Kind gerächt.
Werder (Havel)/
Falkensee: – Am gestrigen Vormittag, Mittwoch, dem 21.06.2017, gegen 10,09 Uhr, wurde die Polizei zu einer Kita in Falkensee im Landkreis Havelland gerufen. Ein 47- jähriger Mann, der bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort blieb, hatte ein Kind aus der Kita über den Zaun gehoben und kopfüber stark geschüttelt.
Zeugen, die dies zufällig beobachteten, eilten sofort hinzu, dem Kind zur Hilfe und befreiten es aus den Händen des 47-Jährigen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen hatten mehrere Kita- Kinder kleine verschiedene Holzstücke über den Zaun auf die Straße geworfen. Hieran hatte sich der Mann gestört und die Kinder daraufhin erbost angesprochen.
Aufgrund der Nicht-Reaktion der Kinder, sei es zu dem beschriebenen Vorfall gekommen.
Das fünfjährige Kind, das in greifbarer Nähe stand und deswegen den Zorn des Mannes abbekam, erlitt durch das heftige Kopfübergeschüttel einen Schock und fühlte sich anschließend unwohl.
Es wurde von den inzwischen verständigten Eltern abgeholt. Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen Gefährlicher Körperverletzung auf.
Überprüft wird auch, warum die Betreuer dies nicht bemerkten, die sich vermutlich anderweitig beschäftigten anstatt die Kinder im Auge zu behalten.

 

Reanimation.
Erfolgreiche Reanimation eines 63-Jährigen Radfahrers in der Potsdamer Innenstadt.
Werder (Havel)/
Potsdam: – Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Potsdam befuhr am Dienstagvormittag, dem 20.06.2017, gegen 10.30 Uhr,  in der Landeshauptstadt Potsdam, Potsdam West, Geschwister-Scholl-Straße und stellte auf dem Gehweg einen ohnmächtigen Mann liegen. Einige anwesende Passanten standen hilflos herum wogegen andere Personen bereits  versucht haben ihn wieder zu reanimieren.
Nach ersten Erkenntnissen brach der Mann (63) plötzlich entkräftet zusammen, als er sein Fahrrad, in Begleitung seiner gleichaltrigen Ehefrau, schob, da er nicht mehr fahren konnte.
Während ein Beamter einen Rettungswagen anforderte, übernahm der andere Polizeibeamte die Reanimationsmaßnahmen und wechselte sich dabei mit einem zufällig am Ort befindlichen Sanitäter ab.
Obwohl der weggetretene Mann immer wieder die Atmung verlor, gelang es den Lebensrettern die Reanimation bis Eintreffen des Rettungswagens aufrecht zu erhalten.
Im Anschluss wurde der durch die inzwischen eingetroffenen Retter erfolgreich Reanimierte in ein Klinikum verbracht, wo sein Zustand stabilisiert werden konnte.
Die Hitze macht gerade älteren Personen zu schaffen, so dass sie sich in greller Sonne keiner lei Belastung aussetzen sollten.

 

Einbruch ins Schwimmbad Potsdam.
Nackte Nachtbader im neuen Schwimmbad  „blu“ in Potsdam.
Werder (Havel)/
Potsdam: – Am frühen Sonntagmorgen, dem 18.06.2017, früh gegen 02:45 Uhr, meldete sich der Sicherheitsdienst des Schwimmbades "blu" am Brauhausberg in Potsdam und teilte mit, dass gegenwärtig die Alarmanlage auf dem Gelände des „Blu“ angeschlagen hatt.
Ein sofort am Ort eintreffender Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sah von außen durch das Fenster eine nackte Person auf dem 5m-Brett im Sportbeckenbereich stehen. Mit Eintreffen von Polizeibeamten konnten dann zwei Tatverdächtigen unbekleidet im Gastrobereich des Schwimmbades lokalisieren und vorläufig festgenommen werden.
Die beiden 29-jährigen Männer aus Potsdam und Geltow tranken zu diesem Zeitpunkt genüsslich ein Bier im Gastro-Bereich.
Gegen beide wurden Strafanzeigen wegen Einbruch, Hausfriedensbruch und Diebstahl aufgenommen.
Wie die Tatverdächtigen in das Objekt gelangt sind, konnte vor Ort nicht zweifelsfrei ermittelt werden, Einbruchsspuren waren nicht zu erkennen.
Vermutlich haben sie sich einschließen lassen.
Zur Motivlage liegen keine Erkenntnisse vor.

 

Freitod, Suizid.
55-Jährige lief vor Personenzug ins Gleisbett.
Werder (Havel)/
Brandenburg a.d.Havel: – Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn meldete am Samstag, dem 17.06.2017, gegen 13:39 Uhr, einen Personenunfall auf der Bahnstrecke zwischen Fohrde - Brandenburg/Havel (Bahnkilometer 66).
Bei der Annäherung der Regionalbahn trat eine bisher unbekannte weibliche Person in das Gleisbett und blieb dort stehen. In der weiteren Folge wurde sie durch den herannahenden Personenzug erfasst und tödlich verletzt.
Bei der tödlich verletzten Person handelte es sich um eine ca. 55-60 jährige Frau, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit in suizidaler Absicht gehandelt hat. Bisher konnte die Person noch nicht identifiziert werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei richten sich nun auf den Abgleich mit aktuellen Vermisstenfällen.
Im Zug befanden sich 29 Fahrgäste, welche unverletzt blieben. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen blieb die Bahnstrecke total gesperrt.

 

Tanken ohne Geld.
Getankt und dann festgestellt, Geld vergessen.
Werder (Havel)/
Wittstock (Dosse) – Am Diensttagnachmittag, dem 13.06.2017, betankte ein Mann seinen zehn Liter Kanister mit Benzin an einer Wittstocker Tankstelle, den er für sein Sportboot benutzt. Da er nach dem Tanken feststellte, dass er seine Geldbörse vergessen hatte, konnte er vorerst nicht bezahlen.
Mit der Angestellten der Tankstelle wurde abgemacht, dass der Kanister mit Benzin bei der Tankstelle verbleibt und er später  mit dem Geld zurückkehrt und ihn auslöst. Aus persönlichen Gründen schaffte es der Mann am Dienstagabend nicht mehr, seinen Kanister abzuholen und das Benzin zu bezahlen.

Als er am nächsten Morgen den Kanister holen wollte, wurde ihm mitgeteilt, dass dieser über Nacht vor dem Ladengeschäft der Tankstelle stand und dort offenbar von Unbekannten in der vergangenen Nacht entwendet wurde. Die Angestellte der Tankstelle hatte zum Feierabend offenbar vergessen, den Kanister, der als Pfand galt,  wegzustellen.

Über das Abhandenkommen seines Kanisters erbost, nahm der Mann sich einen neuen Kanister aus der Auslage der Tankstelle und forderte diesen als Ausgleich für seinen verschwundenen Kanister.

Dies konnte die Angestellte jedoch nicht zulassen und forderte den Mann auf, den Kanister zurückzustellen.
Da der erboste Mann drohte, mit dem Kanister das Ladengeschäft zu verlassen, verriegelte die Frau die Ausgangstür des Geschäftes und rief ihre Chefin telefonisch hinzu, um den Sachverhalt zu klären.
Bis zum Eintreffen der Chefin konnte der Mann das Ladengeschäft der Tankstelle nicht verlassen und war eingesperrt.

Eine abschließende Klärung der Angelegenheit konnte vor Ort nicht herbeigeführt werden, so dass im Nachgang bei der Polizei der Sachverhalt angezeigt wurde. Die Kripo ermittelt u.a. wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung und der Veruntreuung von Pfandgut.

 

Verurteilter Straftäter festgenommen.
Falscher Ausweis schützt nicht vor Haftstrafe, zumal er auch geklaut und ausgeschrieben war.
Werder (Havel)/
Buckowsee (Barnim) (ots) - Bundespolizisten nahmen in der Nacht zu Mittwoch,. dem 14,06,2017, einen Mann fest, der sich mit einem fremden Dokument auswies.

Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte den polnischen Staatsbürger auf der Bundesautobahn 11 an dem Parkplatz Buckowsee West.
Die Überprüfung der vorgelegten polnischen ID-Card ergab bei genauer Überprüfung, dass polnische Behörden bereits danach fahndeten, da sie als gestohlen gemeldet war.
Da nun Zweifel an der wahren Identität des Mannes bestanden, überprüften die Bundespolizisten seine Fingerabdrücke in der Datenbank. Der Abgleich ergab, dass es sich bei dem Mann um einen 34-jährigen Polen handelt, nach dem die Staatsanwaltschaft Berlin bereits seit Januar 2016 suchte und er zur Festnahme ausgeschrieben war.
Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hatte den Gesuchten im März 2014 wegen besonders schweren Diebstahls zu einer Geldstrafe von 1000 Euro verurteilt oder 100 Tage Ersatzfreiheitsstrafe.

Der verurteilte Straftäter konnte den noch ausstehenden Restbetrag von 990 Euro Geldstrafe und weiteren Verfahrenskosten vor Ort nicht begleichen.
Beamten der Bundespolizei brachten ihn daher heute Vormittag zum Antritt seiner noch zu verbüßenden 99-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt.

 

Sexuelle Belästigung an der Straßenbahnhaltestelle.
Zuerst Frau sexuell belästigt und nach der Entlassung Ladendiebstahl begangen.
Werder (Havel)/
Potsdam: - Als am Freitagabend, dem 09.06.2017, gegen 17,04 Uhr, eine 28- jährige Frau in der Landeshauptstadt Potsdam, Heinrich- Mann- Allee, Haltestelle Waldstraße, an einer Fußgängerampel stehen blieb, weil diese rot zeigte, trat plötzlich von hinten ein Mann an sie heran.
Dieser griff der geschockten Frau mit seiner Hand unter den Rock in den Intimbereich zwischen die Beine.  Anschließend stieg der Täter in eine gerade ankommende Straßenbahn und verließ den Ort.
Aufgrund einer vorliegenden Täterbeschreibung, konnten Polizeibeamte einen 51- jährigen Grapscher und erheblich alkoholisierten Mann am Hauptbahnhof in einer ankommenden Straßenbahn feststellen und vorläufig festnehmen.
Sie nahmen eine Anzeige auf und ordneten eine Blutprobe an. Der Mann wurde am Samstag auf Weisung der Staatsanwaltschaft aus dem Gewahrsam wieder entlassen.

Nach der Entlassung aus dem Polizeigewahrsam wurde der Mann am gleichen Tag gegen 13:00 Uhr in der Babelsberger Straße bei einem Ladendiebstahl beobachtet, als er versuchte Schuhe zu entwenden.
Gegen den zu diesem Zeitpunkt wieder erheblich alkoholisierten Mann wurde eine weitere Anzeige aufgenommen und er erhielt Hausverbot.

 

Kindesentführung.
Vater überfiel die Mutter seines Kindes und entzog ihr das Kind - Polizei führte intensive Suchmaßnahmen durch.
Werder (Havel)/
Potsdam: - Am heutigen Morgen, Montag, den 12.06.2017, gegen 07,40 Uhr,  wurde die Polizei zu einer Kindereinrichtung in der Landeshauptstadt Potsdam gerufen, da dort eine Frau zusammengeschlagen worden sein soll.
Als die Beamten eintrafen, wurde bekannt, dass eine 31-ährige Frau, die sich in Begleitung ihrer fünfjährigen Tochter befand, von dem getrennt lebenden Vater des Kindes vor der Einrichtung angesprochen und lauthals beschimpft wurde.
Um sich gegen den Kindesvater zu wehren, setzte die Frau in einem Gerangel Pfefferspray ein. Der Mann griff die Frau sodann an und trat nach ihr, so dass sie zu Boden ging.
Sie konnte noch wahrnehmen, dass ihre Tochter schreiend  weglief.
er 32- jährige Kindesvater nahm die Handtasche der Frau und entfernte sich ebenfalls vom Tatort. Das Mädchen war anschließend nicht mehr auffindbar.
Die Polizei leitete sofort intensive Suchmaßnahmen nach dem Kind und dessen Vater ein, auch unter Hinzuziehung eines Polizeihubschraubers und eines Diensthundes.
Gegen 10:10 Uhr wurde das Mädchen im Bereich des Hertha- Thiele- Weges in Begleitung des Vaters festgestellt und konnte durch Polizeibeamte in Obhut genommen werden.
Der alkoholisierte Vater flüchtete, konnte jedoch kurze Zeit später vorläufig festgenommen werden. Die Frau erlitt Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Das Kind klagte über eine Augenreizung aufgrund des Pfefferspray und wurde ebenfalls ambulant durch Rettungskräfte versorgt.

Die Polizei ermittelt nun gegen den Vater wegen Entziehung Minderjähriger und des Raubes der Handtasche.

 

Bootsunfall mit Potsdamer Seilfähre.
Sportboot fährt in Führungsseil der Fähre in Potsdam und beschädigt es.
Werder (Havel)/
Potsdam: - Am Sonntag, den 11.06.2017, befuhr ein 50jähriger Sportbootführer mit seinem Mietboot die Potsdamer Havel. Gegen 10.00 Uhr wollte das Fahrzeug den Bereich der Fähre in der Potsdamer Havel, Seilfähre Kiewitt passieren. Als die Fähre an seinem Boot vorbeigefahren war, fuhr der Sportbootführer sofort weiter und in der weiteren Folge in das gespannte Führungsseil der noch fahrenden Fähre.
Der Fährverkehr musste eingestellt und das Seil durch Techniker der VIP überprüft werden.
Die Überprüfung ergab, dass das Seil beschädigt ist und ausgewechselt werden muss. Der Fährbetrieb wurde für den restlichen Tag eingestellt. Die Reparatur erfolgt am Montag, den 12.06.2017.
Der Sportbootfahrer des angemieteten Sportbootes muss für den Schaden aufkommen.
Die Wasserschutzpolizei hat einen Unfall aufgenommen.

 

Raubüberfall Berlin
Raubüberfall mit weiblichem Lockvogel aufgeklärt – Tatverdächtige ermittelt.
Werder (Havel)/
Berlin: - Nach einem Überfall vor einer Woche in Berlin-Moabit auf einen jungen Mann, konnten vier Tatverdächtige ermittelt und festgenommen werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen verabredete sich der 19-jährige Beraubte über eine Sociale-Media-Plattform mit einer ihm unbekannten Jugendlichen.
Am vergangenen Freitag, 2. Juni 2017, traf er sich gegen 12.45 Uhr, wie verabredet mit ihr in der Putlitzstraße, um sich gegenseitig kennen zu lernen. Dort lockte sie ihre Verabredung in einen abgedunkelten Hausflur. 
Als beide im Hausflur waren erschienen drei weitere Jugendliche, die auf das Opfer sofort eingeschlagen, ihn mit einem Messer an einem Arm verletzt und sein Geld, Handy und sonstige Wertgegenstände entwendet haben sollen. Der Verletzte konnte sich befreien und flüchten. Er wurde nach der Anzeigenaufnahme in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

In den anschließenden Ermittlungen des Raubkommissariats der Polizeidirektion 3 konnten die vier Tatverdächtigen, eine 15-Jährige (Lockvogel), sowie ein 16-jähriger Intensivtäter und zwei 15-Jährige als Bandentäter identifiziert werden.
Einer der beiden 15-Jährigen ist der Polizei als kiezorientierter Mehrfachtäter bekannt.
Gestern durchsuchten die Raubermittler mit Unterstützung von Kollegen des Intensivtäterkommissariats der Polizeidirektion 3 bei den männlichen, mutmaßlichen Räubern die Wohnungen. Die Auswertung der beschlagnahmten Beweismittel dauert an. Während die beiden 15-Jährigen nach erkennungsdienstlicher Behandlungen und Vernehmungsangeboten entlassen wurden, wurde der Intensivtäter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einem Richter vorgeführt. Er erhielt einen Unterbringungsbeschluss.
Der weibliche, mutmaßliche Lockvogel wurde vernommen und im Anschluss entlassen.

Feuer in Wohnhaus – Frau verstorben.
Eine Frau starb heute früh, Freitag, den 09.06.2017, bei einem Brand eines Wohnhauses in Berlin-Kreuzberg. Gegen 4.20 Uhr brach das Feuer in dem vierstöckigen Altbau in der Reichenberger Straße aus noch ungeklärter Ursache in der ersten Etage aus und griff auf die zweite Etage über. Der 52-jährige Mieter der betroffenen Wohnung des Seitenflügels konnte sich mit schweren Brandverletzungen auf ein Vordach retten. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, in dem er stationär zur Behandlung aufgenommen wurde. Für eine 49-jährige Bewohnerin des Hauses kam jede Hilfe zu spät. Sie wurde während der Rettungs- und Löscharbeiten durch die Berliner Feuerwehr leblos in einer Wohnung im dritten Stock aufgefunden. Sie verstarb trotz eingeleiteter Wieder-belebungsmaßnahmen. Fünf weitere Hausbewohner im Alter von 16 bis 51 Jahren kamen mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser. Wie genau es zu dem Brand kommen konnte, ermittelt nun ein Fachkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin.

 

Suizid.
Mann von der S-Bahnbrücke in Teltow gestürzt.
Werder (Havel)/
Teltow: - Nach ersten Erkenntnissen ist gegen Donnerstagmittag, dem 08.06.2017, gegen 11,45 Uhr,  im Landkreis Potsdam-Mittelmark, Teltow, Mahlower Straße, ein Mann von der Brücke am S-Bahnhof Teltow in die Tiefe gestürzt.
Der 86-Jährige erlag noch auf den Gleisen seinen schweren Verletzungen.
Ein Fremdverschulden kann derzeit ausgeschlossen werden, ein möglicher Suizid wird geprüft. Der S-Bahnverkehr kam für die Zeit der polizeilichen Maßnahmen zum Erliegen. Eine Obduktion für ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

 

Zugbegleiter zusammengeschlagen.
Gesuchte Frau schlägt Zugbegleiter im Regionalexpress zusammen.
Werder (Havel)/
Eberswalde (ots) - Dienstagabend, den 06.06.2017,  griff eine junge Frau bei der Fahrscheinkontrolle im Regionalexpress einen Zugbegleiter tätlich an.

Eine 30-jährige Reisende griff am Dienstagabend gegen 21:30 Uhr im RE3 von Berlin nach Eberswalde den Zugbegleiter während der Fahrausweiskontrolle an. Die ohne gültigen Fahrschein reisende Deutsche schlug dem 47-jährigen Zugbegleiter dabei unvermittelt mehrfach mit der Faust mitten ins ins Gesicht und trat ihn gegen das Schienbein.

Alarmierte Bundespolizisten nahmen die stark alkoholisierte Frau (2,26 Promille) am Bahnhof Eberswalde vorläufig fest.

Im Bundespolizeirevier ergab die Überprüfung ihrer Personalien,
dass die Staatsanwaltschaft Berlin bereits nach der verurteilten
Straftäterin per Haftbefehl suchte. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hatte die 30-jährige Berlinerin im November vergangenen Jahres wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Freiheitsstrafe von 3 Monaten verurteilt.
Die Beamten leiteten gegen die Frau ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und wegen erneutem Erschleichens von Leistungen ein und brachten sie zum Antritt Ihrer Freiheitsstrafe in eine Berliner Justizvollzugsanstalt.
Der angegriffene Mitarbeiter der Deutschen Bahn wollte sich selbstständig in ärztliche Behandlung geben.

 

ICE Unfall.
Kollision mit ICE.
Werder (Havel)/
Neustadt (Dosse) – Heute Vormittag, am Dienstag, dem 06.06.2017, kam es gegen 10.15 Uhr auf der Bahnstrecke eines ICE zwischen Neustadt (Dosse) und Breddin zu einem Zusammenstoß.
Der ICE-Fahrer hatte eine Kollision bemerkt und den Zug daraufhin angehalten und nachgesehen.
Da er von einer Kollision mit einem größeren Tier ausging, meldete er den Sachverhalt über Bordfunk seiner Zentrale und setzte seine Fahrt ungehindert fort.
Erst bei der späteren Absuche des Bereiches durch Mitarbeiter der Deutschen Bahn wurde festgestellt, dass der ICE mit einem Menschen kollidiert war.
Es handelt sich vermutlich um einen 37-jährigen Kyritzer, der dabei tödlich verunglückte. Warum es zu dieser Kollision kam, ist derzeit noch nicht geklärt. Die Bahnstrecke war über mehrere Stunden gesperrt. Die Kripo geht von einem Suizid aus, ermittelt aber trotzdem in alle Richtungen. Ebenso wurde eine Obduktion angeordnet.

 

Raubüberfall.
Gefährlicher Raubüberfall von hinten an 85-Jährige.
Werder (Havel)/Berlin-
Gesundbrunnen: -  Gestern, am Samstag, dem 03.06.2017 mittags, gegen 12,45 Uhr, wurde eine Frau bei einem Raubüberfall in Berlin-Gesundbrunnen schwer verletzt.
Die 85-Jährige betrat gegen 12.45 Uhr, den Hauseingang in der Stralsunder Straße, als sie von einem Unbekannten unvermittelt von hinten in den Hauseingang geschubst wurde.
Die gehbehinderte Seniorin stürzte nach vorn und fiel kopfüber zu Boden.
Dort liegend ergriff der Räuber zur Armbanduhr, riss ihr die Halskette ab und durchsuchte ihre Kleidung. Den Einkaufsbeutel der Frau, in dem sich ihr Geldbeutel befand, nahm er ebenfalls mit.
Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Rettungskräfte brachten die Seniorin mit schwersten Verletzungen am Knie und am Hals zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

 

Tötungsdelikt?.
Mann neben Bauwagen tot aufgefunden.
Werder (Havel)/Berlin-
Tempelhof-Schöneberg: - Gestern Nachmittag, am Donnerstag, dem 01.06.2017, wurde gegen 15.15 Uhr, ein 63 Jahre alter Mann von Passanten leblos im Bäumerpark in Berlin-Tempelhof neben einem Bauwagen liegend aufgefunden.
Trotz intensiver Reanimationsversuche durch herbeigerufene Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr konnte letztendlich nur noch der Tod des Mannes durch den Notarzt festgestellt werden.
Aufgrund der Gesamtumstände konnte das Vorliegen eines Tötungsdelikts nicht ausgeschlossen werden, sodass umfangreiche kriminalpolizeiliche Maßnahmen der Spurensicherung am Auffindeort erfolgten.
Im Zuge der noch in der Nacht durchgeführten Obduktion wurde festgestellt, dass die Todesursache in einem Unglückfall begründet ist. Wie es hierzu kommen konnte, ist Gegenstand der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

 

Willkommenskultur.
Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma von Asylanten bedroht und verletzt.
Werder (Havel)/Berlin-
Moabit: -
In der vergangenen Nacht, Mittwoch, dem 31.05.2017, gegen 01,55 Uhr,  bedrohten und verletzten zwei Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Moabit den Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma.
Kurz vor 2 Uhr kam es bei der Eingangkontrolle zwischen dem 27-jährigen Angestellten der Sicherheitsfirma und zwei 27 und 28 Jahre alten Bewohnern der Unterkunft in der Levetzowstraße, zu einem zunächst verbalen Streit.
Im weiteren Verlauf sollen die beiden Männer den Mitarbeiter festgehalten, so dass er sich nicht wehren konnte und mehrmals mit geballter Faust gegen dessen Kopf geschlagen haben.
Währenddessen bedrohten und beleidigten ihn.
Zeugen, die durch den Lärm geweckt wurden und die Auseinandersetzung beobachteten, eilten dem Sicherheitsmitarbeiter zu Hilfe.
Kurz bevor sie den Streit beenden konnten, schlugen die Männer den Angestellten erneut, diesmal mit einem Standaschenbecher. Den Angriff konnte er jedoch mit seinem Arm abwehren. Alarmierte Beamte nahmen die beiden rapiade Schläger vorläufig fest und brachten sie zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle.
Anschließend konnten sie ihren Weg fortsetzen. Der 27-jährige Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen, die zunächst nicht medizinisch behandelt werden mussten.
In den Mittagsstunden musste er jedoch zur ärztlichen Versorgung.