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  HIZ    Polizeiberichte  vom  Januar   2010         
 

Maskierte Räuber im Getränkemarkt.
Bewaffneter Raubüberfall auf Getränkemarkt in Potsdam.
Potsdam. Fünf maskierte Personen haben am Montagabend einen Getränkehandel im Schlaatz überfallen und mehrere hundert Euro Bargeld erbeutet. Die dunkel gekleideten Personen betraten kurz vor Geschäftsschluss, gegen 20 Uhr, den Markt An der Alten Zauche und forderten von dem, allein im Geschäft befindlichen, 47-jährigen Kassierer unter Vorhalt einer Pistole Bargeld. Nach bisherigen Erkenntnissen griff einer der Täter in die Kasse und entnahm das dort befindliche Bargeld. Anschließend flüchtete die Personengruppe zu Fuß in Richtung des Wohngebietes. Der Kassierer blieb unverletzt. Die Unbekannten werden als 16-18 Jahre alt beschrieben. Sie trugen Gesichtsmasken und sprachen mit deutsch-türkischem Akzent.
Die Polizei fragt: Wem ist am Montagabend, 25.01.2010, am Gertränkemarkt in der Alten Zauche zwischen 19 und 20.30 Uhr etwas Verdächtiges aufgefallen. Wer hat Personen am oder im Umfeld des Marktes wahrgenommen, die mit dem Raub im Zusammenhang stehen könnten.
Hinweise bitte an die Polizeiwache Potsdam Mitte unter der Telefonnummer 0331-5508-2624 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Ladendiebstahl
Polizei sucht asiatische Kosmetikdiebe.
Potsdam. Die Polizei sucht mit dem Bild einer Überwachungskamera zwei bisher nicht identifizierte, vermutlich asiatische, junge Männer. Die auf den Bildern bisher unbekannten Männer werden verdächtig in der „Drospa" Filiale in der Babelsberger Straße am 08.Juni 2009 Kosmetika im Gesamtwert von über 1.400 Euro gestohlen zu haben.
Hinweise bitte an die Polizeiwache Potsdam Mitte unter der Telefonnummer 0331-5508-2624 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Sammelbetrüger in Potsdam:
Gerissene Betrüger sammeln angeblich Gelder für Erdbebenopfer auf Haiti.
Potsdam. Wenn die Not am Größten ist, kommen auch immer wieder gerissene Betrüger ins Spiel. Es sind "Trittbrettfahrer", die die Not anderer schamlos ausnutzen um sich persönlich zu bereichern. So ist es auch in Potsdam geschehen. Am Dienstagvormittag, gegen 10.30 Uhr, teilte eine Zeugin der Potsdamer Polizeistation mit, dass soeben zwei ihr unbekannte junge Männer an ihrer Wohnungstür geklingelt hätten und angeblich Spenden für die Erdbebenopfer auf Haiti sammeln wollten. Die Beiden ca. 20 bis 25 Jahre alten Männer hatten eine Plastiktüte dabei und gaben sich als Mitarbeiter des DRK aus. Eine sofort durchgeführte Rücksprache mit dem DRK durch die Zeugin ergab, dass das DRK keine Mitarbeiter zum Spenden sammeln eingesetzt habe.
Die Polizei warnt nochmals dringlich: Prüfen Sie genau, wem sie die Tür offnen und an wen sie an der Tür Geld spenden. Lassen sie sich vorher den Spendenausweis vorzeigen. Normalerweise machen seriöse Vereine keine Haustürsammlungen. Im Zweifelsfall rufen Sie die Polizei unter der Potsdamer Telefonnummer 0331-5508-2624 oder über den Polizeinotruf 110.

Rotlichtüberwachung an der Fußgängerampel.
Immer mehr Fußgänger als "Rotlichtsünder" wurde in Potsdam festgestellt.
Potsdam:
Bei einer vor Ort durch die Polizei Potsdam durchgeführten Rotlichtüberwachungen am Montag, dem 25.01.2010, und Dienstag, den 26.01.2010, früh stellten Beamte der Verkehrspolizei Potsdam insgesamt 18 Rotlichtverstöße fest. Die Kontrollen wurden zwischen 6,00 und 9,00 Uhr an der Fußgängerampel in der Breiten Straße / Fr.-Ebert-Straße, Höhe des Hotels Mercure durchgeführt. Sowohl am Montag, als auch am Dienstag, missachteten zahlenmäßig mehr Fußgänger als Autofahrer das Rotlicht der dortigen Lichtzeichenanlage. Der Verstoß, der für die elf Fußgänger ein Verwarngeld von 5,00 Euro bedeutete, wird bei den sieben Autofahrern mit je 90 Euro Bußgeld und drei Punkten in Flensburg geahndet.

Polnischer LKW-Dieb gestellt.
Polizeihund verfolgte die Spur eines LKW-Diebes über 10 km durch Felder und Wälder.  Festnahme.
BAB 10; Richtung Frankfurt 25.01.2010; 04.00 Uhr;
Am Morgen des 25.01.2010 gegen 04:00 Uhr erreichte die Polizeiwache Beelitz/Autobahnpolizei ein Unterstützungsersuchen von Mitarbeitern des Bundesamtes für Güterkraftverkehr (BAG). Einsatzkräfte der BAG hatten versucht, auf der BAB 10, zwischen dem AD Werder und der AS Glindow, einen deutschen LKW einer Lenkzeit- und Ladungskontrolle zu unterziehen. Kurz vor dem Parkplatz auf dem die BAG-Kontrolle stattfinden sollte, hielt der LKW plötzlich auf dem Standstreifen an. Als die Kontrolleure am Fahrzeug ankamen, mussten sie feststellen, dass der Fahrer das Fahrzeug bereits verlassen hatte und in Fahrrichtung Hamburg flüchtig war. Das Schloss der Fahrertür sowie das Zündschloss waren gewaltsam manipuliert worden. Auf der Ladefläche befanden sich ein Minibagger sowie zwei Baggerschaufeln.
Auf Grund frischer Schuheindrucksspuren im Schnee war ein Ansatz für einen Fährtenhund gegeben. Fährtenhund Caspa aus der Polizeiwache Brandenburg war gerade im Dienst und nahm sofort die Fährte auf. Er lief etwa 10 Kilometer(!!!), teilweise durch Tiefschnee, bis zur Anschlussstelle Groß Kreutz. Dort wurde durch ebenfalls suchende Polizisten der Autobahnpolizei Michendorf eine männliche Person gesichtet, die über Felder in Richtung eines kleinen Waldstücks lief und im Wald verschwand.
Ein Polizeihubschrauber wurde angefordert und konnte in Zusammenwirken mit den „Bodenkräften" in dem Waldstück gegen 08.00 Uhr den Tatverdächtigen sichten. Er wurde daraufhin festgenommen. Es handelt sich um einen 34-jährigen Mann aus Polen, welcher mit ähnlichen Delikten in der Vergangenheit bereits polizeilich in Erscheinung getreten war. Er wurde der Kripo Werder zur Vernehmung überstellt.
Die Sicherstellung des LKW erfolgte durch ein Abschleppunternehmen. Der Halter des LKW aus einem westlichen Bundesland wurde durch die dortige Polizei verständigt. Er wurde geweckt und war der Meinung, sein LKW sei noch im Gewerbegebiet an seinem Wohnort abgestellt. Nachdem er feststellen musste, dass diese Annahme nicht den Tatsachen entsprach, erstattete er bei der Polizei dort Strafanzeige. Natürlich war er sehr froh darüber, dass sein LKW samt Ladung inzwischen bereits aufgefunden und sichergestellt worden war. Nach den Vernehmungen wurde von der Polizei ein Haftantrag bei der Staatsanwaltschaft Potsdam angeregt. Dieser Anregung wurde jedoch nicht gefolgt und der Mann am heutigen Nachmittag wieder entlassen.

Was gab es da zu feiern?
Mercedes- Fahrer aus Werder/Havel mit 1,5 Promille unterwegs.
Werder/ Havel; Brandenburger Straße 24.01.2010; 16.50 Uhr; Ein 45- jähriger Werderaner war gestern am späten Nachmittag mit einem Pkw Mercedes in der Brandenburger Straße in Werder unterwegs, als er von Polizeibeamten zwecks Fahrzeugkontrolle gestoppt wurde.
Bei der hier durchgeführten Fahrzeug- und Führerscheinkontrolle  stellte sich heraus, dass der Mann überhaupt nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Da er bei der Kontrolle stark nach Alkohol roch wurde ein Alkoholtest angeordnet und durchgeführt. Dieser zeigte eine Alkoholkonzentration von 1,47 Promille an. Da der Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss stand wurde ihm die Weiterfahrt sofort untersagt. Der Fahrzeugführer wurde einer Blutentnahme unterzogen. Eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis wurden vorgelegt

Vorsicht bei Bankgeschäften.
Verbrechen wendeten den "Briefkastentrick" an, um an die aktuellen Bankdaten der Bürger zu kommen.
Potsdam. Zwei 25-jährige Männer nahmen Polizeibeamte am Sonntagabend vorläufig fest. Die beiden polizeibekannten Deutschen stehen im Verdacht in einer Bank in der Yorckstraße den Einwurf eines Überweisungsbriefkastens mit einer Metallplatte zugeklebt und einen neuen Briefkasten daneben aufgehängt zu haben, um in betrügerischer Absicht so Überweisungsträger und Kontodaten zu erlangen. Eine Zeugin, die bereits selbst schon einmal in dieser Art geschädigt wurde, hatte den falschen Kasten erkannt und die Polizei informiert. Daraufhin observierte die Potsdamer Polizei das Gebäude und überraschte einen der Männer, als er den fingierten Kasten in der Bank abnahm. Der Zweite flüchtete zunächst mit einem Audi, konnte aber wenig später in der Waldstadt II gestellt werden. Im falschen Kasten befanden sich etwa 40 Überweisungsträger. Die Kriminalpolizei überprüft in diesem Zusammenhang, ob die Beiden für weitere Taten in Potsdam und im Umland in Frage kommen.

Versuchter Einbruch.
Festgehaltener Einbrecher riß sich wieder  los und entkam der Polizei.
Werder/Havel; Puschkinstraße Versuchter Einbruch in Bürogebäude 20.01.2010; 21:40 Uhr
In den gestrigen Abendstunden beobachtete ein Zeuge, wie eine männliche Person versuchte die Eingangstür zu einem Bürogebäude aufzubrechen. Der Zeuge konnte den Täter, welcher ein Brecheisen bei sich hatte, festhalten und verständigte die Polizei. Bis zum Eintreffen der Beamten riss sich der Täter los und konnte vom Ort flüchten. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. In das Gebäude gelangte der Täter nicht. An der Tür konnten aber Hebelspuren festgestellt werden. Vom Täter gibt es folgende Beschreibung:
- männlich ca. 30 Jahre alt
- ca. 185 cm groß und kräftige Gestalt
Bekleidet war er mit einer dunklen Winterjacke und trug eine schwarze Strickmütze auf dem Kopf. Er sprach deutsch. Bei sich hatte der Täter eine braune Plastiktüte und ein ca. 40 cm langes Brecheisen.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Werder, welche um sachdienliche Hinweise zum gesuchten Täter bzw. der Aufklärung der Straftat bittet, unter der Telefonnummer 03327 /

Kleintransporter gestohlen.
Arme Diebe können sich kein Werkzeug kaufen:
Beelitz; Chausseestraße Polizei bekannt 20.01.2010; 01:00 - 05:00 Uhr; In den vergangenen Nachtstunden haben unbekannte Täter einen Kleintransporter VW T4 gestohlen. Nach Angaben des Geschädigten befanden sich im Fahrzeug diverse
Elektrowerkzeuge (Bohrhammer, Akkuschrauber, Winkelschleifer, u. a.). Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Kleintransporter VW T4, Farbe blau mit dem amtlichen Kennzeichen PM - J 804. Der Transporter stand ordnungsgemäß verschlossen auf einer Parkfläche neben einem Privatgrundstück. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit unbekannt. Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Werder und bittet um sachdienliche Hinweise die zum Verbleib des Transporters bzw. Aufklärung der Straftat führen unter der Telefonnummer 03327 / 483-0.

Polizeikontrolle.
Unverantwortlicher LKW-Fahrer mit etlichen Verstößen im Strassenverkehr unterwegs:
BAB 2; zwischen AS Netzen und AS Brandenburg 20.01.2010, 09:45 Uhr; Beamte der Sonderüberwachungsgruppe (Verkehrsdienst) kontrollierten am heutigen Tag auf der BAB 2 am Parkplatz Rietzer See einen 43-jährigen Havelländer, der in Richtung
Magdeburg unterwegs war. Dabei kam heraus: der Mann war mit seinem mit Nugatcreme beladenen Volvo - Sattelzug bereits seit mindestens 14 Stunden unterwegs.
Im weiteren Verlauf stellten die Beamten außerdem fest, da der Fahrer zudem seine Tageslenkzeit über- sowie seine tägliche Ruhezeit unterschritten hatte. Komplettiert wurde die Liste der Verstöße noch durch eine fehlende Ausnahmegenehmigung zum Sonntagsfahrverbot, die der 43-Jährige nicht vorweisen konnte.
Gegen ihn sowie den Unternehmer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet sowie mehrere Schaublätter sichergestellt. Darüber hinaus wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.

Pkw-Diebstahl.
Am nächsten morgen war das Auto weg.
Werder/Havel; Kölner Straße Polizei bekannt 19.01.2010; In den vergangenen Nachtstunden entwendeten unbekannte Täter einen PKW Audi. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen PKW Audi A6, Farbe grau mit dem amtlichen Kennzeichen PM - CW 1088. Nach Angaben der Geschädigten stand das Fahrzeug vorschriftsmäßig und auch ordnungsgemäß verschlossen in einer dafür vorgesehenen Parkbucht. Die Höhe des Sachschadens beträgt ca. 20.000 Euro.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Werder und bittet um sachdienliche Hinweise zum Verbleib des PKW bzw. zur Aufklärung der Straftat unter der Telefonnummer 03327 / 483-0.

Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges.
Verdacht groß angelegten gewerbsmäßigen Betruges  in  Schwielowsee/OT Caputh.
In einem Verfahren der Staatsanwaltschaft Potsdam durchsuchten am gestrigen Tag Beamte des Landeskriminalamtes drei Objekte in Schwielowsee und Brück. Das Dezernat zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität des LKA ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Potsdam gegen einen 29-jährigen Deutschen aus Schwielowsee wegen Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges.
Der Beschuldigte ist Inhaber einer Firma, über die er bundesweit unverlangt so genannte „Gründerbriefe" per Nachnahme versandt haben soll. Bei diesen „Gründerbriefen" handelt es sich nach gegenwärtigem Kenntnisstand um eine wertlose Urkunde, versehen mit den Daten eines neu gegründeten Unternehmens. Durch die Geschädigten waren kurz zuvor die Eintragungen ihrer neu gegründeten Unternehmen in den Handelsregistern der jeweils zuständigen Amtsgerichte vorgenommen worden. Anschließend erhielten sie diese „Gründerbriefe", die dadurch bei ihnen den Eindruck erweckten, dass sie von den Amtsgerichten stammten und mithin ein amtliches Dokument enthielten. Der eigentliche Absender des Briefes war für die Empfänger nicht erkennbar. Es besteht der Verdacht, dass sich der Beschuldigte die Anschriften dieser Unternehmen einfach aus den entsprechenden Bundesanzeigern verschafft hatte und durch die geschilderte Art der Versendung dann erreichte, dass eine Vielzahl der Empfänger die Nachnahmesendung annahmen und je nach Einzelfall zwischen 55 und 57 € Nachnahmegebühr entrichteten. Hätten die Adressaten von Anfang an gewusst, dass es sich hierbei um eine wertlose Urkunde handelt, hätten diese die Nachnahmegebühr mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht entrichtet. Vor diesem Hintergrund vollstreckten am gestrigen Vormittag insgesamt 12 Beamte des LKA die durch das Amtsgericht Potsdam auf Antrag der Staatsanwaltschaft Potsdam erlassenen Durchsuchungsbeschlüsse. Dabei wurden u. a. mehrere Computer und Laserdrucker sowie zahlreiche Akten beschlagnahmt. Nach bisher gewonnen Erkenntnissen soll der Beschuldigte bundesweit ca. 2.000 Firmen angeschrieben haben. Davon haben ca. 1.200 Firmen nicht reagiert. Von den ca. 800 Firmen, die die Nachnahmegebühr entrichtet haben, haben bisher ca. 200 Firmen der Zahlung widersprochen und Anzeige erstattet. Die Auswertung der Beweismittel erfolgt im Dezernat zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität des LKA im Auftrag der Staatsanwaltschaft Potsdam und dauert an. Vor dem Hintergrund dieses Falles ist erneut zu appellieren, entsprechende „amtliche Schreiben" genau zu prüfen. Bei Unklarheit sollte entsprechend vor der Leistung von Zahlungen immer mit dem Absender Rücksprache genommen bzw. die Beratung durch externe Experten, z.B. der Industrie- und Handelskammern oder der Sachgebiete Prävention der polizeilichen Schutzbereiche, gesucht werden. Besteht der Verdacht auf eine Straftat, sollte zudem schnellstmöglich Anzeige erstattet werden.

Mysteriöser Tod im Taxi:
Brutaler Taxi - Mord in Hamburg.
Auf dem Weg zur Schule haben Kinder in Hamburg eine Leiche auf dem Fahrersitz des Autos entdeckt. Der Mann sei vermutlich durch einen Schuss in den Oberkörper gestorben, sagte ein Polizeisprecher. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. "Wir wissen lediglich, dass der Schuss im Wageninneren abgegeben worden ist."
Ein Loch in der Windschutzscheibe des Taxis in Hamburg: Der Schuss wurde offenbar von innen nach außen abgefeuert Vieles deute auf ein Gewaltverbrechen hin, hieß es. Die Beamten wollten aber auch einen Selbstmord nicht ausschließen.
"Das Taxi war gegen ein parkendes Auto gefahren, der Motor des Wagens lief noch", sagte der Sprecher. Eine Ärztin, die zufällig am Tatort vorbeikam, stellte den Tod des Mannes fest.
Ob es sich bei dem Opfer - seine Identität steht bislang noch nicht fest - um den Halter des Wagens handelt, ist noch unklar. Der Taxifahrer, dem der Wagen gehörte, war bei keinem großen Unternehmen beschäftigt, sondern arbeitete nach ersten Erkenntnissen selbstständig.

Geplanter Mord:
Manager bei Autoverkauf erschossen.
Nach einer Probefahrt zum Verkauf seines Autos ist ein Münchner Finanzmanager erschossen worden.
Der Finanzmanager aus München, der in der vergangenen Woche vermisst wurde, ist nach einer Probefahrt zum Verkauf seines Autos von den vermeintlichen Kaufinteressenten erschossen worden. Der 36 Jahre alte Familienvater sei von zehn bis 13 Schüssen getroffen worden, erklärte der Leiter der Mordkommission, Markus Kraus. Gegen einen 40-jährigen Hausmeister aus München erging Haftbefehl wegen Raubmordes, ein 54 Jahre alter mutmaßlicher Komplize sitzt zunächst wegen Urkundenfälschung in Untersuchungshaft.

Nach bisherigen Ermittlungen hat sich das Verbrechen womöglich so abgespielt: Die Täter treffen sich mit dem Mann unter dem Vorwand, seinen im Internet inserierten Wagen kaufen zu wollen. Sie sind entschlossen, sich das Auto, einen gebrauchten Audi A8, der 54.000 Euro kosten sollte, anzueignen - notfalls mit Gewalt. "Wir gehen davon aus, dass das von vorneherein geplant war", sagt Staatsanwalt Laurent Lafleur. Nach einer Probefahrt strecken sie den Geschäftsmann mit Schüssen aus einer 22-Millimeter-Waffe nieder. Es wurden zwei Personen als Tatverdächtige am Samstag, den 16.01.2010, in München festgenommen. Sie haben die Tat bislang gegenseitig abgesprochen. Ihre Aussagen führten zu einem dritten Mann, der inzwischen aber wieder freigelassen wurde. Der Verdacht gegen ihn habe sich nicht erhärtet.
Der Manager hatte am Donnerstagmorgen seine Wohnung im Stadtteil Bogenhausen verlassen und sich mit dem Auto auf den Weg zur Arbeit gemacht. Dort war er nie angekommen. Als er am Nachmittag wichtige Geschäftstermine nicht wahrnahm und auch sein Handy ausgeschaltet blieb, alarmierte seine Frau die Polizei. Eine groß angelegte Suchaktion blieb zunächst jedoch erfolglos.Er hinterlässt zwei kleine Kinder. Seine Leiche wurde am Samstag im Lieferwagen des Hausmeisters in einem Wohngebiet gefunden, unweit davon stand das Auto des Opfers.
Bei dem Hausmeister fand die Polizei dann Schlüssel und Papiere. Der 54-Jährige mazedonisch-bulgarische Staatsbürger war mit einem gefälschten Pass unterwegs. Die Polizei schließt nicht aus, dass es noch weitere Täter gab.

Trunkenheit im Straßenverkehr.
Mit über 3,1 Promille gegen Baum.
Schwielowsee; OT Geltow; Caputher Chaussee OT  
17.01.2010; 17.51 Uhr; 
Gestern Abend fuhr ein 43-Jähriger aus dem Landkreis PM mit seinem PKW Skoda auf der Caputher Straße in Richtung B1 Geltow. Aus bisher unbekannter Ursache kam er plötzlich nach links von der Straße ab und auf den mit Schnee bedeckten Seitenstreifen. Hier verlor er die Kontrolle über den PKW und fuhr gegen einen Baum am Straßenrand. Ein hinter ihm fahrender Pkw - Fahrer konnte sein Fahrzeug VW nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr in die hintere Seite des am Baum stehenden Skoda, wobei dieser wieder in seine Fahrtrichtung gedreht wurde. Bei dem Unfall wurde jedoch niemand verletzt. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch bei dem Fahrzeugführer des Skoda in der Atemluft des 43-Jährigen. Ein Alkotest ergab 3.01 Promille. Der Mann musste mit zur Polizei wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Der Führerschein wurde einbehalten. Er erhielt eine Strafanzeige wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss. Da beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren wurden sie abgeschleppt. Sachschaden ca. 6.500 Euro.

Aufruf an die Bevölkerung:
Nach Sparkassenüberfall sucht die Polizei mit Bildern nach dem Täter!
Potsdam-Mittelmark. Nach dem Überfall auf die Sparkasse im Michendorfer Ortsteil Wilhemshorst am 9. November 2009 sucht die Polizei mit Bildern nach dem unbekannten Täter.
Wie damals berichtet, betrat kurz vor 14 Uhr ein Mann die Sparkasse und forderte von der Kassiererin unter Vorhalt eines pistolenartigen Gegenstandes die Herausgabe von Bargeld. Nachdem er dieses erhielt, verstaute er das Geld in einer selbst mitgeführten blauen Collegemappe, verließ die Bankfiliale und rannte in Richtung Bahnübergang.
Intensive Ermittlungen ergaben, dass der Täter bei seiner Flucht in Richtung Bahnschranken lief, dabei die Peter-Huchel-Chaussee überquerte und über einen Trampelpfad weiter in Richtung Michendorfer Platz geflüchtet sein muss. Auf dem Trampelpfad ließ der Täter die Collegemappe mit der Beute offenbar fallen, da eine so genannte Farbbombe explodierte.
Wie bereits bekannt gegeben, soll kurz nach der Tat ein schwarzer Pkw Mercedes Kombi (neueres Modell der C oder E-Klasse) von dem Michendorfer Platz in Richtung Peter-Huchel-Chaussee mit hoher Geschwindigkeit gefahren sein. Das Fahrzeug könnte im Zusammenhang mit dem Überfall stehen.
Laut aktuellem Ermittlungsstand soll der Mann zirka 1,60 bis 1,70 m groß, zirka 45 bis 60 Jahre alt und schlank gewesen sein. Er soll graumeliertes Haar, einen Bart und eine Sonnenbrille getragen haben. Nach Angaben der Kassiererin sprach der Mann Deutsch im ortsüblichen Dialekt.
Bei zwei weiteren Überfällen am späten Nachmittag des 27. Oktober 2009 in Teltow und am 16.11.2009 gegen 10.30 Uhr in Berlin Steglitz (Schlossstraße), ging ein unbekannter Täter in ähnlicher Weise vor und erbeutete Bargeld. Aufgrund der Täterbeschreibung und weiterer Videoaufzeichnungen ist nicht auszuschließen, dass es sich bei beiden Taten um denselben Täter handelte.
Die Ermittlungen werden durch das Kriminalkommissariat Schwere Kriminalität des Schutzbereiches Potsdam geführt.
Die Kriminalpolizei sucht Zeugen und fragt:
Wer kennt die abgebildete Person?
Wer hat diese Person im Vorfeld oder nach der Tat in Wilhelmshorst, Teltow bzw. Berlin-Steglitz gesehen oder kann Hinweise zu deren Identität, dem beschriebenen Pkw und möglichem Fluchtmittel machen?
Sachdienliche Hinweise nehmen das Polizeipräsidium Potsdam unter der Bürgertelefonnummer 0700 3333 0331, die Internetwache über das beigefügte Formular oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Wer kann Angaben machen ?
Unbekannter Toter noch nicht identifiziert.
Kummersdorf - Am 21.12.09 wurde die Leiche eines unbekannten Mannes in einer Schonung an der L 40 zwischen Kummersdorf und Wolzig (Kreisgrenze zwischen den Landkreisen Oder-Spree und Dahme-Spreewald) gefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf eine Straftat. Die Identität des Toten
ist allerdings immer noch nicht geklärt. Die Leiche weist aber markante Tätowierungen auf, die die Ermittler hoffen lassen, dass mit Hilfe der Bevölkerung eine Identifizierung gelingen kann.
So sind auf beiden Schultern Schulterstücke tätowiert (zwei Balken und drei Sterne), zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand sind mehrere Punkte zu sehen, darüber zwei Streifen auf denen ein auf die Spitze gestelltes Viereck zu erkennen ist. Außerdem sind auf dem rechten Handrücken die Buchstaben „ML" und auf dem Ringfinger die Buchstaben „TF" zu sehen.
Toter Mann bei Kummersdorf starb eines natürlichen Todes
Die Obduktion des Toten hat erbracht, dass der Mann an einer Lungenentzündung gestorben ist. Anzeichen oder Hinweise auf ein Gewaltdelikt liegen derzeit nicht vor. Die Identität ist derzeit noch unklar. Seinen zahlreichen Tätowierungen nach, könnte er aus Polen stammen. Ein Aufnäher in einem Kleidungsstück weist auf ein großes Klinikum im Raum Hannover hin. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern an.

Die Kriminalpolizei fragt, wer Angaben zur Identität des Mannes machen kann und wer ihn vor dem 21.12.09 gesehen hat.
Hinweise bitte an die Polizei unter 0700-33330335.

Zwei Männer überfallen eine Bank.
Bewaffneter Banküberfall in Lindenberg.
Lindenberg - Am 15.01.10, gegen 09:45 Uhr, betraten zwei unbekannte Männer die Filiale einer Bank in Lindenberg. Einer der Täter bedrohte eine Angestellte mit einem pistolenähnlichen Gegenstand und forderte Bargeld. Der Andere blieb bei den beiden Kunden. Die Täter flüchteten anschließend vermutlich in einem schwarzen Mercedes Geländewagen in Richtung Beeskow. Bei dem Überfall wurde niemand verletzt. Bei den Tätern handelte es sich nach ersten Erkenntnissen um: einen 170 bis 175 cm großen, durchtrainierten Mann mit einem Tuch vor dem Gesicht und einer Wollmütze auf dem Kopf deutschsprachig, ohne Akzent und einen ca. 180 bis 185 cm großen Mann mit einer gestreiften weinroten Schale vor dem Gesicht und einem dunkelroten Basecap Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Fluchtfahrzeug, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, blieb bislang erfolglos.
Personen die zweckdienliche Hinweise zur Aufklärung der Straftat machen können, wenden sich bitte an die Polizei unter 03361-568-0 oder dem Bürgertelefon der Polizei 0700-33330335.

Nach Raubüberfall in Potsdam:
Gefährlicher Räuber im Taxi festgehalten bis Polizei eintraf:
Potsdam. Nachdem ein 41-jähriger Potsdamer am Donnerstag in einem Zeitungsladen in der Karl-Liebknecht-Straße mehrere hundert Euro Bargeld erbeutet hatte, konnte er von couragierten Zeugen in einem Taxi festgehalten und später an die Polizei übergeben werden. Der Räuber war kurz vor 18 Uhr in dem Laden erschienen und hatte unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld gefordert. Danach griff er in die geöffnete Kasse, verlies mit seiner Beute fluchtartig das Geschäft in Richtung Taxistand und setzte sich dort in ein Taxi. Hier endete seine Flucht, denn aufmerksame Taxi-Fahrer und ein weiterer Zeuge öffneten die Autotür erst als die Beamten eintrafen. Der bereits bei der Polizei mehrfach bekannte Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Misslungener Wohnhauseinbrüche
Einbruchsversuche in zwei Wohnhäuser in Werder:
Werder/ Havel Unbekannte Einbrecher wollten die
Terrassentüren zweier Einfamilienhäuser in Werder/ Havel gewaltsam öffnen, um so in die Gebäude einzubrechen. Nachdem dies den Tätern jedoch nicht gelang, flüchteten sie ohne Beute. Sie hinterließen Sachschäden von mehreren hundert Euro an den Türen.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Werder und bittet um sachdienliche Hinweise die zur Aufklärung der Straftat führen unter der Telefonnummer 03327 / 483-0.

Ladendieb gestellt:
Junger russischer Ladendieb gestellt:
Potsdam. Gegen einen in Eisenhüttenstadt lebenden 19-jährigen Russen wurde am Mittwoch Anzeige wegen Ladendiebstahl sowie eine Ordnungswidrigkeitsanzeige (Verstoß gegen die räumliche Beschränkung) aufgenommen. Der Ladendetektiv eines Warenhauses in der Brandenburger Straße war gegen 13 Uhr auf den sich auffällig verhaltenden Jugendlichen aufmerksam geworden und hatte ihn bis in die Charlottenstraße verfolgt. Wo er ihn stellen und der Polizei übergeben konnte. Bei dem Verdächtigen fanden die Beamten einen eigens zum Diebstahl präparierten Beutel (verhindert die elektronische Alarmauslösung) mit einem gestohlenen Wollschal. Dieser, wie später bekannt wurde, aus einem Bekleidungsgeschäft in der Brandenburger Straße stammt. Der 19-Jährige gab den Diebstahl zu. Der Beutel wurde sichergestellt und das Diebessgut an den Eigentümer übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Pkw - Aufbrüche:
Einbrecher in Plötzin:
Werder/ Havel; OT Plötzin; Alte Dorfstraße 13.01.2010; 18.30 Uhr- 23.40 Uhr
Unbekannte Täter überstiegen in den gestrigen Abendstunden einen Grundstückszaun in Plötzin und drangen so auf ein Privatgelände vor. In das hier befindliche Einfamilienhaus gelangten sie durch das Einschlagen einer Fensterscheibe. Nach dem Durchsuchen der Räume flüchteten die Einbrecher in unbekannte Richtung.
Ob die Diebe Beute machen konnten, ist derzeit noch nicht bekannt.
Somit lassen sich vorerst auch noch keine Angaben zur eingetretenen Schadenshöhe tätigen.
Ebenfalls in Werder/ Havel; OT Plötzin; L 861 13.01.2010; 13.30 Uhr
Gestern Nachmittag befuhr eine 18- jährige Fahranfängerin mit ihrem Pkw Suzuki die L 861 aus Richtung Damsdorf kommend. Kurz vor dem Ortseingang Plötzin verlor die junge Frau auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Suzuki kam nach rechts von der Straße ab und kollidierte frontal mit einem Alleebaum.
Die Mittelmärkerin blieb unverletzt. Ihr Pkw musste mit einem Schaden von mehreren tausend Euro abgeschleppt werden.

Drogendelikt in Werder:
Im Drogenrausch Vorfahrt missachtet.
Werder: Landkreis Potsdam- Mittelmark; Werder/ Havel; Potsdamer Straße 13.01.2010; 10.44 Uhr Polizeibeamte der Wache Werder stoppten heute Vormittag in der Potsdamer Straße einen 25- jährigen Verkehrsteilnehmer, nachdem dieser zuvor mit seinem Pkw VW ein Verkehrsschild missachtet hatte.
Bei der daraufhin durchgeführten Überprüfung des Fahrers wurde ebenfalls ein Drogenschnelltest angewandt, der positiv verlief und auf einen vorangegangenen Konsum von Betäubungsmittel hindeutete.
Dem Mann wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt, eine Blutprobe und Urinprobe angeordnet. Auf der Polizeiwache wurde eine entsprechende Strafanzeige aufgenommen. Der Führerschein wurde einbehalten.

Die Polizei hatte Erfolg:
Dank einer wachsame Verkäuferin wurde ein Kreditkartenbetrüger   festgenommen:
Potsdam.  Vorläufig festgenommen wurde Montagnachmittag in einem Potsdamer Kaufhaus ein nach ersten Erkenntnissen 30 Jahre alter Nigerianer, als er versuchte Warengutscheine
mit einer gefälschten Kreditkarte zu erwerben. Der Mann war kurz vor 16 Uhr in einem Warenhaus in der Brandenburger Straße erschienen und hatte mittels ausländischer Kreditkarte zwei Gutschein im Wert von 800 Euro gekauft. Einer umsichtigen Mitarbeiterin war dabei aufgefallen, dass die Kartennummer auf dem Kaufbeleg nicht mit der Nummer der Kreditkarte übereinstimmt und sie informierte den Ladendetektiv. Dieser konnte den bereits flüchtenden Betrüger stellen und an die Polizei übergeben. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. Ermittlungen zur Klärung seiner Identität und zur Betrugshandlung wurden aufgenommen.

Dreister Diebstahl aus der Ladenkasse:
Bargeld aus Ladenkasse gestohlen. Polizei sucht Diebin mit Phantombild
Belzig; Am 07.12.2009, gegen 12.30 Uhr betraten ein unbekannter Mann und eine Frau ein Geschäft in der Magdeburger Straße in Belzig.
Sie verwickelten die allein anwesende Verkäuferin in ein Gespräch und wollten in deren Verlauf Geld gewechselt haben. Ziel der gebrochen deutsch Sprechenden war es offenbar, dass die Ladenkasse geöffnet wurde. Während des Wechselvorgangs griff die unbekannte Frau in die Kasse und konnte unbemerkt 60 Euro Bargeld daraus entnehmen.
Erst nachdem die beiden Unbekannten den Laden wieder verlassen hatten, wurde das Fehlen des Geldes bemerkt.
Nach Beschreibungen der bestohlenen Verkäuferin konnte ein subjektives Portrait der Diebin angefertigt werden. Das Amtsgericht Potsdam hat auf Antrag von Polizei und Staatsanwaltschaft die Veröffentlichung des Bildes verfügt. Wir bitten deshalb um Veröffentlichung in Ihren Medien.
Die Frau soll zwischen 30 und 40 Jahren alt gewesen sein und schwarzbraune Haare zu einem geflochtenen Zopf zusammen gebunden gehabt haben. Links hatte sie eine pinkfarbene „Herzchenspange“ im Haar. Sie ist schlank, ca. 1,60 cm groß und hatte ein südländisches Aussehen.
Die Polizei fragt, wer die Frau kennt oder sagen kann, wo sie sich aufhält?
Hinweise bitte an die Polizeiwache in Belzig unter 033841-55-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

Vorgetäuschte Enkel ergaunern Geldbeträge:
Betrugsmasche geht weiter: Vorsicht vor dem "Enkeltrick"
Potsdam. Drei Fälle von versuchtem Enkeltrickbetrug sind der Potsdamer Polizei am Donnerstag bekannt geworden. In allen Fällen wurden ältere Frauen von vermeintlichen Enkeln oder Cousinen angerufen. In einem Fall wollte die Cousine am
Telefon mehrere tausend Euro, in einem anderen Fall brauchte die Enkelin Geld für eine Eigentumswohnung. In allen drei Fällen kam es zu keiner Geldübergabe, weil die angerufenen Damen den Trick rechtzeitig durchschauten und die Polizei informierten.
Die Polizei warnt ausdrücklich alle Bürger vor dieser Betrugsmasche. Nach wie vor versuchen unbekannte Männer und/ oder Frauen durch das Vortäuschen einer Notlage, die scheinbar kurzfristig eine Hilfeleistung oder Unterstützung durch das Opfer erfordert, an hohe Geldbeträge zu gelangen. Mit den Worten wie „Ich bin es", „Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlichen Formulierungen rufen die Betrüger an und geben sich als Verwandte, Enkel, Cousinen oder andere Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld.

Die Polizei rät: Seien Sie am Telefon wachsam und misstrauisch, wenn sich Personen als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen oder von denen sie unverhofft angerufen werden. Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.

Pkw - Aufbrüche:
Massen PKW-Aufbrüche in Potsdam:
Potsdam.
Vier Pkw-Einbrüche in der Innenstadt und in der Berliner Vorstadt wurden am Mittwochvormittag bei der Polizei angezeigt. Die Täter waren auf unterschiedliche Art in die Fahrzeuge eingedrungen. Die Tatzeiten lagen jeweils in der vergangenen Nacht.
Aus zwei Pkw VW und einem BMW, die im Hans-Marchwitza-Ring bzw. in der Max-Volmer- und der Mangerstraße abgestellt gewesen waren, ist derzeit unklar, ob etwas entwendet wurde. Alle drei Autos waren von den Dieben durchsucht worden. Der vierte Pkw, ein Opel, hatte an der Alten Fahrt gestanden. Aus ihm hatten die Autoeinbrecher ein Navigationsgerät gestohlen. Bei den betroffenen Fahrzeughaltern handelt es sich jeweils um Potsdamer.

Fahren ohne Führerschein:
Eine Potsdamer 39-jährige Frau verursachte Massenunfall, sie hatte keinen Führerschein.
Potsdam.
Eine Potsdamerin, die nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, hat am Dienstagmittag im Wohngebiet Stern einen Unfall mit drei beteiligten Autos verursacht. Die 39-Jährige hatte gegenüber den Beamten angegeben, lediglich geprüft zu haben, ob ihr VW noch anspringt. Weil ein Gang eingelegt gewesen war, sei das Fahrzeug beim Starten aus der Parklücke gerollt und mit einem fahrenden Pkw Suzuki zusammengestoßen. Dieser hatte den VW gegen einen parkenden Mercedes geschoben. Zeugen hatten gegenüber der Polizei geäußert, dass die Frau mit ihrem Auto aus der Parklücke gefahren sei. Die Beamten nahmen die Ermittlungen zum Hergang auf. Gegen die 39-Jährige wurde eine Anzeige zum Verdacht des Fahrens ohne Führerschein aufgenommen.

Auslesen von Kreditkarten-Daten:
Vorsicht vor Datenklau von EC - Karten!
Vor dem Hintergrund der bislang größten Umtauschaktion von Kreditkarten in Deutschland weist die Polizeiliche Kriminalprävention auf die Gefahren des Datenklaus von EC- oder Kreditkarten hin. 113.643 Fälle des Diebstahls von unbaren Zahlungsmitteln und 66.842 Betrugsfälle mit entwendeten oder sonst rechtswidrig erlangten unbaren Zahlungsmitteln verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2008.
Das unrechtmäßige Auslesen und Abspeichern der (Kreditkarten-) Magnetstreifendaten kann zur späteren Herstellung von Kartendubletten benutzt werden. Zudem ist es den Tätern möglich, durch Ausspähen der PIN - beispielsweise bei der PIN-Verwendung am Geldautomat oder beim Bezahlen im Geschäft - in deren Besitz zu kommen.

Regal voller Briefmarken gestohlen:
Dreister Raubüberfall auf eine Neusediener Briefmarkenfiliale:
Landkreis Potsdam- Mittelmark; Seddiner See; OT Neuseddin; Kunersdorfer Straße 04.01.2010; 17.30 Uhr Am gestrigen Vorabend betraten zwei unbekannte männliche Personen die Filiale eines Dienstleistungsunternehmens in Neuseddin. Beide begaben sich zielgerichtet hinter den Ladentisch. Einer der Täter stieß die dort stehende Mitarbeiterin grob zur Seite und forderte sie auf, sich ruhig zu verhalten. Im Anschluss daran ergriff er einen Briefmarkenständer mit verschiedenen Marken im Wert zwischen fünf Cent und 3,80 € und flüchtete gemeinsam mit dem zweiten Täter in Richtung Bahnhof.
Die 48- jährige Mitarbeiterin erlitt einen Schock und musste durch hinzu gerufene Rettungskräfte behandelt werden.
Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung nach den Tätern, auch unter Einsatz eines Fährtenhundes verlief negativ.
Die eingetretene Schadenshöhe durch das Entwenden der Briefmarken lässt sich derzeit noch nicht genau beziffern.
Die Täter konnten wie folgt beschrieben werden:
1. - männlich, etwa Anfang 20
- 165 cm groß, schlanke, durchtrainierte Figur
- kurze, schwarze Haare und dunkelbraune Augen, dichte Augenbrauen
- südländisches Äußeres
- deutsche Sprache mit deutlichem Akzent
- bekleidet mit einer schwarzen Blousonjacke und einer schwarzen Strickmütze
2. - männlich, Anfang 20
- 175 cm bis 180 cm groß und von schlanker Gestalt
- schmales Gesicht mit markanten Wangenknochen
- bekleidet mit einem hellen beigefarbenen Parka und einer schwarzen Strickmütze mit kleinem, runden Schirm
- hatte einem Schal vor dem Gesicht
Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt die Kriminalpolizei in Werder/ Havel. Sachgebundene Hinweise von Augenzeugen der Tat oder Anhaltspunkte zur Identität der Täter, nimmt die Polizeiwache in Werder/ Havel unter der Rufnummer 03327/ 483-0 entgegen.

Nichtangepasste Geschwindigkeit:
Unfall auf schneeglatter Fahrbahn:
Bei einem Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen am Montagvormittag in der Hegelallee entstand ein Sachschaden von etwa 2.500 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Als Unfallursache stellten die Beamten Unaufmerksamkeit des 67-jährigen Fahrzeugführers aus dem LK Ostprignitz-Ruppin fest. Offenbar konnte dieser gegen 9 Uhr sein Auto nicht mehr nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen als die vor ihm fahrenden Pkw Peugeot und Skoda bremsten. Um nicht direkt auf Peugeot aufzufahren, wich er nach links aus, streifte dort einen entgegenkommenden Berliner Pkw VW Touran, bremste und fuhr anschließend auf den Peugeot auf und schob diesen leicht auf den Skoda.

Rauschgiftplantage am 03.01.2010 ausgehoben:
Rauschgiftplantage in Zossen ausgehoben:
Zossen: Am gestrigen Tag haben Beamte des Landeskriminalamtes Brandenburg mit Unterstützung durch die Landeseinsatzeinheit und örtliche Kriminalbeamte eine Rauschgiftplantage
in Zossen, Landkreis Teltow-Fläming, ausgehoben und sechs Personen vorläufig festgenommen.
Aufgrund von Hinweisen auf den Betrieb einer Cannabisaufzuchtplantage in Zossen, führte die Potsdamer Außenstelle des LKA Brandenburg mit Unterstützung der Spezialeinheiten sowie eines Polizeihubschraubers der Landeseinsatzeinheit seit November 2009 intensive Ermittlungen in diesem Bereich und konnte schließlich den mutmaßlichen Anbauort feststellen.
Als am gestrigen Tag dann gegen Mittag zwei männliche Personen im Alter 31 bzw. 32 Jahren mit einem 5-er BMW vor Ort erschienen, wurden diese durch die Spezialeinheiten des LKA Brandenburg vorläufig festgenommen und in der Folge das Objekt durchsucht.
Dabei bestätigte sich der Verdacht auf eine Cannabisaufzuchtplantage und zudem wurden in der Plantage vier sich illegal in Deutschland aufhaltende vietnamesische Bürger im Alter von 33 bis 46 Jahren festgestellt, die offensichtlich als "Gärtner" in der Plantage beschäftigt waren. Diese wurden daraufhin ebenso wie die beiden o. g. Personen (deutsche Staatsbürger mit Geburtsort in Kasachstan) vorläufig festgenommen.
Insgesamt wurden in der Plantage mehr als 1400 Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsphasen, ca. 850 bereits geerntete und getrocknete Pflanzen und mehr als 20 kg Marihuana sowie in der Wohnung des 31-jährigen Deutschen mehrere 10.000 Euro Bargeld sichergestellt.
Alle sechs Personen werden am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt.

Molotowcocktail - Täter gefasst:
Schneller Ermittlungserfolg der Polizei
Potsdam / Potsdam-Mittelmark. Die am gestrigen Tag intensiv geführten Ermittlungen der Kriminalpolizei haben jetzt offenbar zur Aufklärung der schweren Straftaten vom Montag in Potsdam geführt (siehe Pressemeldung vom 29.12.2009).
Bis zum späten Dienstagabend konnten insgesamt fünf Tatverdächtige festgenommen werden. Dabei handelt es sich um drei 19 - 25-jährige Männer aus Potsdam und Werder und einen 27-Jährigen aus Berlin sowie die 40-jährige Fahrerin des VW Golf.
Die vier Männer sind der Polizei bereits aus Ermittlungen zu verschiedenen Straftaten bekannt.
In den Vernehmungen legten zwei der Tatverdächtigen Geständnisse ab. Wie sich herausstellte, kannten sich beide Personengruppen. Als Motiv für den Anschlag mit Molotowcocktails auf den BMW auf dem Parkplatz Gaußstraße, wobei ein 20-Jähriger Verletzungen erlitt, wurde eine vorherige Bedrohung und Geldforderung durch die Geschädigten angegeben. Das Motiv für die Raubstraftaten an dem Mitsubishi und dem Peugeot im Potsdamer Wohngebiet Drewitz ist derzeit noch unklar.

Die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts und schweren Raubes werden fortgeführt.

Am Mittwochnachmittag hat das Amtsgericht Potsdam Haftbefehle wegen versuchten Mordes gegen die vier beschuldigten Männer erlassen.
Sie wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die 40-jährige Frau wurde entlassen.

Molotowcocktail auf Pkw geworfen - Ein Insasse verletzt.
Lebensgefährlicher Brandanschlag auf Autofahrer:
Potsdam/Werder: Am Montagabend gegen 18.45 Uhr wurde im Wohngebiet Am Stern ein BMW aus einer vierköpfigen Gruppe heraus auf dem Parkplatz Gaußstraße mit mehreren Molotowcocktails beworfen und das Fahrzeug kurzzeitig in Brand gesetzt. Einer der vier Wageninsassen wurde am Kopf getroffen und verletzt.
Die Tatverdächtigen hielten anschließend einen VW Golf an und flüchteten. Der VW wurde wenig später von Polizeibeamten überprüft. Nach Angaben der Fahrerin war sie von den vier Unbekannten gezwungen worden, sie mitzunehmen und anschließend bis zum Keplerplatz zu fahren. Von dort flüchteten die Männer in unbekannte Richtung.
Offenbar dieselben Männer haben später gegen 23 Uhr in Werder im Bereich des Werderparks zwei Pkw-Fahrer angesprochen, die sie nach Potsdam mitnahmen. Vor einer Videothek in Drewitz raubten sie dann deren Autos - einen Mitsubishi und einen Peugeot. Am Dienstagmorgen wurde der Mitsubishi brennend in Berlin und der Peugeot verlassen in Werder entdeckt. Die Fahndung nach den Tätern dauert an.
Inzwischen konnte der 20-jährige Verletzte aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Die Täter werden wie folgt beschrieben: 20 bis 25 Jahre alt, sehr kurze Haare, alle dunkel gekleidet, davon eine Person mit einem Schal um seinen Hals von Hertha BSC.
Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu dem Geschehen in Potsdam gegen 18.45 Uhr auf dem Parkplatz Gaußstraße und in Werder am Werderpark gegen 23 Uhr machen? Zweckdienliche Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Potsdam unter der Bürgertelefonnummer 0700 3333 0331