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  HIZ  -  Polizeiberichte  vom  Dezember 2011 
 

Fußgänger von Straßenbahn überrollt.
Werderaner Bürger in Potsdam von Straßenbahn überfahren.
Werder(Havel)/Potsdam: - Am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem 26.12.2011, wurde gegen 06.00 Uhr, durch den Straßenbahnfahrer der Linie 91 in Potsdam, in der Heinrich-Mann-Allee, eine männliche Person überrollt. Der 55-jährige Straßenbahnfahrer der Bahn nahm eine Person in den Gleisen liegend wahr. Trotz eingeleiteter sofortiger Gefahrenbremsung überrollte die Bahn den 42-Jährigen aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark. Durch einen Rettungswagen wurde der schwerverletzte Mann aus Werder(Havel) in ein Potsdamer Krankenhaus gebracht. Der Straßenbahnfahrer musste abgelöst und seelisch betreut werden. Die Strecke wurde für den Straßenbahnverkehr für ca. 75 Minuten in beiden Richtungen  gesperrt. Die Kriminalpolizei ermittelt zum Unfallhergang.

Fahrkartenfälscher.
Bundespolizisten nehmen einen Fahrschein - fälscher fest.
Werder(Havel)/Berlin-Mitte (ots)
- Bundespolizisten nahmen gestern Abend, am 21.12.2011, gegen 18,00 Uhr, auf dem Berliner Hauptbahnhof einen 39-jährigen Fahrkartenfälscher fest und beschlagnahmten bei ihm eine hohe Summe Bargeld. Der von der Elfenbeinküste stammende Mann verkaufte über das Internet gefälschte Fahrkarten an ahnungslose Reisende. Eines seiner Opfer bemerkte den Schwindel und verabredete sich gestern gegen 18 Uhr auf dem Berliner Hauptbahnhof erneut mit dem Täter. Parallel informierte er die Bundespolizei über das Treffen. Die Beamten griffen zu und nahmen den Fälscher fest. Bei dem Mann mit Wohnsitz in Berlin-Wedding beschlagnahmten die Bundespolizisten umfangreiche Beweismittel. Unter anderem fanden die Ermittler weitere gefälschte Fahrkarten und etwa 4.500 Euro Bargeld. Nach einer Wohnungsdurchsuchung wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges und der Urkundenfälschung. Die Deutsche Bahn und Bundespolizei weisen darauf hin, bei vermeintlichen "Schnäppchenkäufen" von Fahrkarten im Internet besonders misstrauisch zu sein.

Mehrere Verstöße gegen geltendes Recht.
Was eine Fahrzeugpanne so alles an den Tag brachte.
Werder()Havel)/Luckenwalde: - Polizeibeamten der PI Luckenwalde fiel gestern, am 21.12.2011, nachmittags gegen 15,0 Uhr, ein Ford auf, der mit eingeschalteter Warnblickanlage auf der Bundesstraße stand. Die Beamten hielten an und erkundigten sich. Dabei offenbarte der Fahrer, ein 20-Jähriger aus Teltow-Fläming, dass am PKW ein technischer Defekt vorläge. Im Rahmen der Maßnahmen vor Ort wurde das mit Dahme-Spreewald – Kennzeichen versehene Fahrzeug überprüft. Hierbei stellte sich heraus, dass die Nummernschilder eigentlich an einen PKW Mitsubishi gehören, wonach die Kontrolle intensiviert wurde.  Dabei kam Einiges heraus: zunächst legte 20-Jährige Fahrzeugpapiere auf eine PM – Zulassung vor, wobei sowohl die Mittelmärker Kennzeichen als auch der PKW Ford bereits stillgelegt sind. Der Fahrer konnte zudem keinen Führerschein vorlegen, da er derzeit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Im weiteren Verlauf stellten die Polizisten noch mehrere im Fahrgastinneren befindliche Kennzeichentafeln mit TF – Zulassung fest. Zu diesen gab der Heranwachsende an, an selbige im Rahmen eines Diebstahls bei einem Autohaus im Raum Jüterbog gelangt zu sein. Ferner machte er Einlassungen zu einem Tankbetrug ebenfalls am gestrigen Tag, den er am Vormittag mit dem Fahrzeug und einem der Nummernschilder im Bereich Dahme begangen hat.  Der 20-Jährige wurde vorläufig festgenommen, u. a. auch weil er derzeit ohne festen Wohnsitz ist, und zur PI nach Luckenwalde verbracht. Die Kripo der PI ermittelt gegen ihn wegen eingeleiteter Strafverfahren u. a. hinsichtlich Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Maßnahmen laufen derzeit noch. Sowohl der PKW als auch sämtliche Kennzeichentafeln wurden sichergestellt.

Strafanzeige.
Strafanzeige gegen Polizei im Einsatz. Vorwurf der Körperverletzung im Amt.
Werder(Havel)/Berlin: - Drei Frauen im Alter von 34, 35 und 37 Jahren erstatteten gestern Abend, am 21.12.2011, gegen 18,00 Uhr,  Strafanzeige gegen einen Polizeibeamtem und eine Polizeibeamtin wegen des Verdachtes der Körperverletzung im Amt. Sie gaben zu Protokoll, dass sie gestern gegen 17 Uhr 30 bei einem Polizeieinsatz in der Müllerstraße in Wedding beobachtet hätten, dass ein Polizist eine Frau geschlagen habe. Als die Frauen den Beamten aufgefordert hätten, seine Dienstnummer auszuhändigen, habe dieser der 35-Jährigen einen Stoß mit der Hand gegen den Oberkörper versetzt. Den Ermittlungen zufolge waren die Polizisten ursprünglich in die Müllerstraße gerufen worden, weil eine offenbar verwirrte 29-Jährige gegen 17 Uhr 15 in der Mitte der Fahrbahn der Müllerstraße umherlief und den Autoverkehr erheblich behinderte. Als die Beamten die Frau stoppten, attackierte sie die Einsatzkräfte körperlich und verbal. Ein Polizeioberkommissar und eine Polizeioberkommissarin erlitten bei dem Versuch, weitere Gewalttätigkeiten zu unterbinden, leichte Verletzungen an den Beinen und am Oberkörper, sie verblieben jedoch im Dienst. Die 29-Jährige wurde in einer Klinik stationär aufgenommen. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, eingeleitet. Die Vorwürfe gegen den eingesetzten Polizeibeamten werden nun von einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes geprüft, das die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt übernommen hat.

Pkw-Diebstahl.
Die böse Polizei versaute dem polnischen Pkw-Dieb sein Weihnachtsgeschenk, das er sich aus Deutschland holte.
Werder(Havel)/Michendorf: - Einen Fahndungserfolg in mehrfacher Hinsicht konnten in den heutigen Morgenstunden des 20.12.2011; 04:40 Uhr, Polizeibeamte der Autobahnpolizeiwache Michendorf vermelden. Den Polizisten fiel während ihrer Streifenfahrt auf der BAB 10; zwischen AD Potsdam und AS Ferch, ein PKW - VW T5 auf, der in Richtung Autobahnkreuz Schönefeld unterwegs war. Die Beamten beorderten das mit Frankfurt/Oder – Kennzeichen versehene Fahrzeug auf einen nahe gelegenen Parkplatz und führten hier eine Überprüfung durch. Dabei gab der Fahrer, ein 38-jähriger polnischer Staatsbürger, an nicht im Besitz der PKW – Dokumente zu sein. Daraufhin kontrollierten die Beamten das Fahrzeug intensiver und stellten hierbei Manipulationen am äußeren Schloss sowie am Zündschloss fest. Ferner wurde ein entsprechendes illegales Werkzeug, ein so genannter "Polenschlüssel"  im Fahrzeuginneren aufgefunden. Eine Überprüfung der Identnummer des VWs ergab, dass das Fahrzeug ursprünglich aus dem Bereich Soest stammt und mit derartigen amtlichen Kennzeichen ausgerüstet war. Die Frankfurter Nummerschilder entpuppten sich als Dubletten. Als der 38-Jährige schließlich überprüft wurde, stellten die Polizisten fest, dass gegen ihn mehrere aktuelle Haftbefehle wegen Pkw-Diebstahls vorliegen.  Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen und zu einer nahe gelegenen Dienststelle gebracht. Derzeit laufen die Ermittlungen der zuständigen Kripo der PI Brandenburg. Der PKW und andere Tatmittel wurden sichergestellt und die beteiligten Dienststellen in Frankfurt und Soest über die Feststellungen informiert.

Kioskbrand,
Kioskbetrieb in Groß-Kreutz brannte ab.
Werder(Havel)/Groß-Kreutz: - Zeugen informierten die Polizei in den frühen Nachtstunden des 18.12.2011; gegen 01:40 Uhr, über einen Brand in einem lokalen Kioskbetrieb in Groß Kreutz OT Götz; Zum Bahnhof. Durch umgehend eingeleitete Einsatzmaßnahmen unter Beteiligung von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Götz konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Bei dem beschädigten Objekt handelt es sich um einen Imbisswagen mit angebautem hölzernen Vorraum. Aus bisher nicht bekannten Gründen hatte sich im Vorraum das Feuer gebildet und einen Gesamtschaden von ca. 2.000 € verursacht. Der Imbisswagen wurde augenscheinlich nicht in Mitleidenschaft gezogen. Zur Feuerursache laufen derzeit die Ermittlungen der Kripo der PI Brandenburg wegen des Verdachts der Brandstiftung, da ein Fremdverschulden nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann.

Vermisste von Ehemann getötet.
Ehemann tötete seine Ehefrau und meldete sie anschließend als vermißt.
Werder(Havel)/Berlin: - Wegen des dringenden Verdachts des Totschlags ist gestern in der Nähe von Innsbruck ein 52-jähriger Berliner festgenommen worden. Am 1. Dezember 2011, hatte er seine 50-jährige Ehefrau als vermisst gemeldet. Sie sei demnach am 29. November aus ihrem Haus in Heiligensee verschwunden. Die Vermisstenstelle hatte den Verdacht, dass die Frau Opfer eines Tötungsdeliktes geworden sein könnte. Die 1. Mordkommission übernahm daraufhin die Ermittlungen. Kriminaltechniker fanden in dem Haus Spuren, die den Verdacht erhärteten. Der 52-Jährige hatte am 7. Dezember Berlin in unbekannte Richtung verlassen. Die Berliner Staatsanwaltschaft erwirkte einen Haftbefehl wegen Totschlags. Zielfahnder des Landeskriminalamtes fanden heraus, dass der Gesuchte sich seit dem 8. Dezember in Tirol aufhielt. Aufgrund der zügig eingeleiteten Zusammenarbeit der Staatsanwaltschaften in Berlin und in Innsbruck und dem Zusammenwirken des Landeskriminalamtes Berlin und dem Landeskriminalamt Tirol gelang gestern die Festnahme des Gesuchten in der Nähe von Innsbruck. Beamte der 1. Mordkommission fuhren nach Österreich und waren bei der heutigen Vernehmung des 52-Jährigen durch die Innsbrucker Kriminalpolizei anwesend. Dabei räumte der Festgenommene die Tat ein. Er gab zu, seine Frau am 29. November im gemeinsamen Haus bei einem Streit getötet und die Leiche in Brandenburg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in der Nähe der Autobahn BAB 24 abgelegt zu haben. Die Tote wurde heute an der beschriebenen Stelle gefunden. Sie soll morgen obduziert werden.

Vergewaltigung in Berlin.
65-jährige Frau vergewaltigt - Täter mit Bildern gesucht.
Werder(Havel)/Berlin-Mitte: - Mit Bildern aus einer Überwachungskamera bittet die Polizei um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, der am Donnerstag, dem 10. November 2011 eine 65-jährige Frau vergewaltigt hatte. Das Opfer war in der U-Bahnlinie 2 auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle in Tiergarten unterwegs. Gegen 4 Uhr stieg der spätere Täter am U-Bahnhof Eberswalder Straße in den Zug.  Der Mann verhielt sich sehr auffällig, drehte sich während der Fahrt Zigaretten und rauchte im Waggon. Nachdem die 65-Jährige an der Station Mendelssohn-Bartholdy-Park die Bahn verlassen hatte, folgte ihr der Unbekannte bis zum Bahnhofsausgang, überfiel sie und schleppte sie zu einer dunklen Grasfläche, wo er sie vergewaltigte. Anschließend flüchtete der Täter unerkannt.  Der Täter ist zwischen 25 und 40 Jahren alt, 180 bis 190 cm groß, hat eine dunkle Hautfarbe, einen schwarzen Oberlippenbart und schwarze, zum Zopf gebundene, gewellte Haare. Der Mann sprach deutsch. Er trug eine hellbraune, weite Stoffjacke sowie ein braunes Hemd, eine beigefarbene Stoffhose mit Beintaschen und knöchelhohe, braune Lederschuhe. Weiterhin trug der Täter ein dunkles, gemustertes T-Shirt sowie eine auffällige Bauchtasche. Zudem hatte er ein rotes und ein schwarzes Schlüsselband bei sich.

Die Polizei fragt:
Wer kennt den Täter?
Wer hat den Mann an besagtem Tag gesehen?
Wer kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?
Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt das zuständige Kommissariat beim Landeskriminalamt unter der Telefonnummer (030) 4664 - 913 402 oder eine andere Polizeidienststelle entgegen.

Brandstifter Festgenommen.
Serienbrandstifter am Brandort beobachtet und festgenommen.
Werder(Havel)/Berlin: - Zum Erlass eines Haftbefehls wegen Brandstiftung wird heute, am 10.12.2011, ein 18-Jähriger einem Haftrichter vorgeführt. Er war heute früh in der Groß-Ziethener Straße in Berlin-Tempelhof-Schöneberg, festgenommen worden. Dort hatte eine Anwohnerin kurz nach 2 Uhr in der Nacht Qualm bemerkt, der aus dem Keller ihres Hauses aufstieg. Sie alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschte. Der 18-Jährige stand in der Nähe und interessierte sich auffallend für die Löscharbeiten. Einer Funkwagenbesatzung fiel das auf. Die Polizisten nahmen den jungen Mann, der Ruß an den Händen hatte, fest. Die Ermittlungen durch die Kriminalpolizei erhärteten den Verdacht, dass er für diese Tat verantwortlich ist und noch für weitere sieben Wohnungsbrände, die in der letzten Zeit in der Umgebung des jetzigen Tatortes verübt worden waren. Die Ermittlungen dauern an.

Pkw-Diebstahl.
Deutsche Fahrzeuge in Polen sehr beliebt als Weihnachtsgeschenk.
Werder(Havel)/
Schönwalde- Glien: - Ein Anruf des gemeinsamen Zentrums der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Swiecko erreichte am Freitagmorgen, dem 09.12.2011, gegen 04:45 Uhr, die Polizeiinspektion Falkensee. Den Verbindungsbeamten zufolge hatte die Bundespolizei kurz vor der polnischen Grenze einen VW Golf mit Havelländer Kennzeichen kontrollieren wollen. Der unbekannte Fahrer des Wagens hielt nicht an und durchbrach die Kontrollstelle. Die Beamten legten daraufhin einen Stopstick aus. Der Unbekannte konnte noch wenige Kilometer weiterfahren, etwa zehn Kilometer hinter der Grenze hatten die Reifen soviel Luft verloren, dass die Täter das Fahrzeug in der Ortschaft Chojna zurückließen. Die Diebe waren unerkannt geflüchtet, der VW war mittels eines Nachschlüssels geöffnet und kurzgeschlossen worden. Falkenseer Polizisten fuhren zur Halterin des Golfs, die Frau hatte den Diebstahl ihres Wagens noch nicht bemerkt, zuletzt hatte sie den VW am Vorabend gegen 19:00 Uhr gesehen. Es wurde Anzeige aufgenommen, der sichergestellte Golf kann nach Abschluss der Ermittlungen wieder an die Halterin übergeben werden.

Der VW Kleintransporter einer Müncheberger Firma verschwand in der Nacht vom Mittwoch, dem 07.12.2011, zum Donnerstag, dem 08.12.2011. Er stand am Diebsgraben. Polnischen Polizisten gelang es das Fahrzeug am Donnerstag in Polen sicherzustellen. Das Fahrzeug hatte einen Wert von ca. 25.000 Euro.

Ein Skoda Octavia wurde in Buckow in der Königstraße gestohlen. Als Tatzeit kommt der Donnerstag, der 08.12.2011, zwischen 1.30 Uhr und 8.30 Uhr in Frage. Auch dieser PKW konnte in Polen sichergestellt werden. Der Skoda hatte noch einen Wert von ungefähr 11.000 Euro.

Pkw-Diebstahl verhindert.
27-jährigen Autodieb an Flucht gehindert.
Werder(Havel)/Berlin (ots):
- Heute Morgen nahmen Bundespolizisten einen Autodieb auf der Bundesautobahn 12 fest. Zuerst missachtete der Fahrer des VW Passat gegen sechs Uhr die Anhaltesignale der Beamten und fuhr weiter Richtung Polen. Etwa fünfhundert Meter vor der Grenzbrücke hielt der Fahrzeugführer dann plötzlich an und flüchtete zu Fuß in ein angrenzendes Wäldchen. Intensive Fahndungsmaßnahmen führten kurze Zeit später zur Ergreifung des 27-jährigen Litauers. Beim Blick in den PKW erkannten die Beamten, dass dieser mit einem mechanischen Überdrehwerkzeug betrieben wurde. Fahrzeug und Dieb übernahmen zuständigkeitshalber die Kollegen der Polizei des Landes Brandenburg zur weiteren Bearbeitung.

Diebesduo von Fahndern der Bundespolizei erwischt.
Rumänische Kinder auf Diebestour in Berlin unterwegs.
Werder(Havel)/Berlin (ots):
- Zwei Diebe im Alter von 10 und 13 Jahren ertappten Zivilfahnder der Bundespolizei heute Mittag am Berliner Hauptbahnhof. Die Beamten kontrollierten die sich auffällig an einem I Phone hantierenden Jungen gegen 12Uhr 50. Der kriminalistische Spürsinn gab den Fahndern recht. Das I Phone war gestohlen. Den Ermittlungen zufolge hatten die beiden Rumänen das Mobilfunkgerät nur wenige Minuten zuvor einem 17-Jährigen Schleswig-Holsteiner in einem Einkaufszentrum am Alexanderplatz entwendet. Die Beamten konnten den Besitzer ausfindig machen. Er hatte bereits mehrfach versucht, sein I Phone mit einen anderen Handy anzurufen. Glücklich konnte er das Applegerät auf der Dienstelle am Hauptbahnhof in Empfang nehmen. Die beiden Brüder wurden nach Beendigung aller Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Sachbeschädigung.
Fahrkartenautomat gesprengt.
Werder(Havel)/Potsdam: - Der Fahrkartenautomat in der Unterführung am Bahnhof Sanssouci, Geschwister- Scholl-Straße, wurde am frühen Samstagmorgen, dem 03.12.2011, durch Unbekannte gesprengt. Im Umkreis von 5- 10 Metern lagen Teile des Gerätes verteilt. Die Geldkassette, mit mehreren zehntausend Euro Inhalt, wurde dabei gestohlen. Reisende informierten die Bundespolizei über den Schaden. Diese informierte das Polizeirevier Potsdam Mitte. Der Bahnhof wurde für die Zeit der Spurensicherung durch die Kriminalpolizei für etwa 3,5 Stunden vollkommen gesperrt. Die Ermittlungen am Tatort ergaben, dass die Explosion offensichtlich durch einen so genannten „Polenböller“ herbeigeführt worden ist. Die Bundespolizei informierte die Deutsche Bahn über den Vorfall, welche nach den Tatortermittlungen die Sicherung des Automaten übernahm.

Serieneinbrecher unterwegs.
In mehrere Einfamilienhäuser eingebrochen.
Werder(Havel)/
Teltow: - Vier Einbrüche in Einfamilienhäuser wurden am Donnerstag bei der Polizei angezeigt. In der Stahnsdorfer Bergstraße schlugen Unbekannte am Donnerstag, dem 01.12.2011, zwischen 04,00 Uhr und 22:30 Uhr ein Fenster ein. Sie durchsuchten die Räume und stießen auf einen Wandtresor (ca. 20 x 20 cm). Dieser wurde aus der Wand gestemmt, jedoch im Haus zurück gelassen. Zum Diebesgut gab es noch keine Angaben. Schmuck und Münzen wurden aus einem Haus in der Teltower Goethestraße gestohlen. Die Einbrechet nutzten die Abwesenheit der Bewohner am Nachmittag und hebelten die Terrassentür auf. In einem Einfamilienhaus in Saarmund, Am Torfgraben, zerstörten die Einbrecher einen Bewegungsmelder, drückten die Jalousie am Wintergarten hoch und hebelten die Terrassentür auf. Sie nutzten die frühen Abendstunden für ihre Tat. Im Haus wurde alles durchwühlt. Ob etwas entwendet wurde, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht bekannt. Bereits zwischen Montag und Mittwoch gelangten Unbekannte gewaltsam in ein Haus in Kleinmachnow, Geschwister-Scholl-Allee. Der Einbruch wurde am Donnerstag bei der Polizei angezeigt. Gestohlen wurden offenbar mehrere Uhren und eine geringe Menge Bargeld. In allen Fällen sicherte die Kriminalpolizei die Spuren.

Handgemenge nach Vorfahrtsfehler
Vorfahrt mit den Fäusten geregelt.
Werder(Havel)/Wollin: - In einem heftiges Handgemenge gipfelte am Dienstag, dem 29.11.2011, nachmittags gegen 15,45 Uhr, ein heftiger Streit um die Vorfahrtsfrage. Der Fahrer eines Kleintransporters folgte einem VW-Caddy-Fahrer auf das Gelände der Tankstelle im Gewerbegebiet in Wollin. Zuvor soll der Caddyfahrer die Vorfahrt des Transporters missachtet haben. Darüber war dessen Fahrer so aufgebracht, dass es zuerst zur verbalen Auseinandersetzung kam und später zu schlagkräftigen Tätlichkeiten. Dabei wurde der Lenker des Caddys  am Kinn verletzt. Herbeigerufene Polizeibeamte konnten die strittige Lage vor Ort beruhigen, die Fahrer zeigten sich in der Folge gegenseitig wegen Nötigung im Straßenverkehr an. Zudem wurde eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen. Der  Verletzte wollte sich in keine ärztliche Behandlung begeben.