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     HIZ  -  Polizeiberichte  vom  Februar   2012 
 

Drogenverkäufer festgenommen.
Drogenverkäufer fliegt wegen einem ver-gessenem Koffer auf.
Werder(Havel)/Berlin-Friedrichshain:
- Einen 19-jährigen mutmaß-lichen Drogenhändler überführten Bundespolizisten am Sonntag-abend im Berliner Ostbahnhof, weil dieser sein Gepäck unbeaufsichtigt stehen ließ. Im Koffer fanden die Beamten neun prall gefüllte Szenetütchen mit Marihuana. Bahnmitarbeiter hatten den vermeintlich herrenlosen Koffer gegen 23 Uhr auf einem der Bahnsteige entdeckt und die Bundespolizei alarmiert. Wenig später meldete sich der 19-Jährige bei den Sicherheitskräften der Bahn und gab an, dass dies sein Gepäck sei. Als er von ihnen erfuhr, dass bereits Bundespolizisten unterwegs sind, versuchte er zu flüchten. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Folge einer der Sicherheitskräfte gegen eine Tür fiel und sich an der rechten Schulter verletzte. Der 34-Jährige musste seinen Dienst später abbrechen. Dennoch gelang es, den aggressiven jungen Mann von der Elfenbeinküste bis zum Eintreffen der Bundespolizei festzuhalten. Die Beamten entdeckten im Koffer des 19-Jährigen die in einem Schuh versteckten Drogen, darüber hinaus zwei Handys sowie 560 Euro Bargeld. Ersten Ermittlungen zufolge ist der Afrikaner bereits wegen des Besitzes und des Handels mit Drogen bei der Berliner Polizei bekannt. Nach Beendigung aller Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Fahnder der Bundespolizei überlisten Taschendieb
Taschendieb bot über Internet VBB-Umweltkarten zum Verkauf an, die er zuvor mit geklauter EC-Karte ergaunert hatte.
Werder(Havel)/Berlin:
- Ein 28-jähriger Dieb ging Fahndern der Bundespolizei gestern Nachmittag, am Freitag, dem 17.02.2012, gegen 14,47 Uhr, am Berliner Bahnhof Friedrichstraße ins Netz. Er hatte mit einer geklauten EC-Karte mehrere VBB-Monatstickets erworben und diese im Internet zum Kauf angeboten. Am vergangenen Sonntag hatte der 28-Jährige aus Aserbaidschan einem Reisenden in einer S-Bahn zwischen Alexanderplatz und Oranienburg die Geldbörse und das Handy gestohlen. Das Opfer, ein 31-jähriger Berliner, erstattete Anzeige bei der Berliner Polizei. Als er bemerkte, dass der Täter noch am gleichen Tag Bargeld von seinem Konto abhob und insgesamt dreizehn VBB-Umweltkarten kaufte, stellte der Geschädigte eigene Nachforschungen an. Anhand der Ticketnummer stieß er im Internet auf eines der dort zum Kauf angebotenen Monatstickets. Ermittler der Bundespolizei nahmen telefonisch Kontakt zum Anbieter auf und verabredeten sich mit ihm am S-Bahnhof Friedrichstraße. Als gegen 17:15 Uhr der Langfinger am Treffpunkt auftauchte und das Umweltticket an die Zivilbeamten übergab, klickten die Handschellen. Die Bundespolizisten stellten 540 Euro Bargeld, zwei Handys sowie zwei weitere Monatskarten bei ihm sicher und leiteten Strafverfahren wegen Diebstahl, Computerbetrug und Hehlerei ein.

Ladendieb festgenommen.
Gewaltbereiter Ladendieb verletzte den Ladendetektiv, der ihn festnehmen wollte.
Werder(Havel)/Potsdam: - In einem Einkaufsmarkt in der Potsdamer Nuthestraße ist gestern  am Donnerstag, dem 16.02.2012, gegen 18.30 Uhr, ein Ladendetektiv durch einen 38-jährigen Mann verletzt worden. Der Täter war gerade im Begriff mit einem gestohlenen Rucksack, in dem sich ebenfalls entwendete Tabakwaren befanden, den Kassenbereich zu passieren, als er durch den Detektiv überprüft werden sollte. Um sich der Kontrolle zu entziehen, schlug er dem geschädigten Detektiv den Rucksack ins Gesicht. Der Detektiv wurde durch diese plötzliche Attacke verletzt. Mit Hilfe eines Zeugen konnte er jedoch die Polizei rufen und den Täter bis zum Eintreffen der Beamten festhalten. Der 31-jährige Geschädigte musste anschließend von Rettungskräften versorgt werden, die ihn dann für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus brachten. In einer späteren Befragung gab der Geschädigte der Polizei gegenüber an, dass sich der Berliner zuvor mit einer weiteren Person im Verkaufsbereich aufgehalten hatte. Bei ihm soll es sich um einen etwa 40 Jahre alten Mann gehandelt haben. Er war etwa 190 cm groß, von kräftiger Gestalt, hatte kurze dunkelbraune Haare und ein rundes Gesicht. Er war bekleidet mit einer dunklen Jacke, einer blauen Jeans und dunklen Schuhen. Ob es sich bei dem Mann um einen möglichen Komplizen handelte, wird derzeit durch die Kriminalpolizei geprüft. Die weiteren Ermittlungen zu diesem Räuberischen Diebstahl dauern an.

Millionenfacher Zigarettenfund
Millionen unverzollter Zigaretten bei Ziga-rettenschmuggler sichergestellt.
Werder(Havel)/Berlin: - Gestern Nachmittag (15.02.2012) und am Abend stellten Beamte des Polizeiabschnittes 65 und der Polizeidirektion 1 über eine Million unverzollter Zigaretten in Lichtenrade und Blankenburg sicher. Zivilpolizisten des Abschnitts 65 verfolgten gegen 16 Uhr 45 auf Grund umfangreicher Recherchen einen „Kia“ von einem Speditionsgelände in Marienfelde bis in die Egestorffstraße in Lichtenrade. Dort beobachteten sie, dass der Wagen auf ein Geragengelände fuhr, auf dem bereits ein „BMW“ stand. Nachdem der 43-jährige „BMW“-Besitzer die Garage sowie die Türen und den Kofferraum des „BMW“ geöffnet hatte, belud er diesen gemeinsam mit dem 46-jährigen „Kia“-Fahrer mit Kartons aus der Garage. Die Beamten entschlossen sich zum Zugriff und nahmen die beiden Männer fest. Die Garage war komplett mit Kartons gefüllt. Jeder Karton enthielt jeweils 60 Stangen Zigaretten. Bei einer anschließenden Durchsuchung wurden bei dem 46-Jährigen Betäubungsmittel aufgefunden. Bei der späteren richterlich angeordneten Durchsuchung des „Kia“ wurde zudem ein Butterflymesser entdeckt. Eine abschließende Zählung der sichergestellten Zigaretten ergab eine Summe von rund 1.080.000 Stück. Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Landeskriminalamt, dem auch die Festgenommenen überstellt wurden, geführt.
Weitere Zigaretten wurden am Abend in Blankenburg beschlagnahmt. Gegen 19 Uhr 30 fuhr ein „Ford“ auf das Gelände der Kleingartenkolonie „Blankenburg“ an der Heinersdorfer Straße. Als das Auto hielt, öffnete sich die Kofferraumklappe. Aus den Büschen nährten sich Unbekannte und entnahmen schwarze Plastiksäcke. Als die Beamten zugreifen wollten, warfen die Personen die Säcke weg und rannten über die stark befahrene Bahnanlage. Aus Eigensicherungsgründen liefen die Beamten den Flüchtenden nicht nach. In den Plastiksäcken aus dem Kofferraum befanden sich rund 58.000 Zigaretten. Das zurückgelassene Fahrzeug wurde ebenfalls für das Hauptzollamt beschlagnahmt.

Autoteile waren gestohlen
Polnische Autodiebe wollten zwei in Einzel-teile zerlegte Pkw nach Polen entführen.
Werder(Havel)/Belin: - Den Diebstahl von zwei in Einzelteile zerlegten PKW konnten Bundespolizisten gestern Abend, am 14.02.2012, ghegen 14,49 Uhr.  auf der Bundesautobahn 12 aufdecken und die Diebe vorläufig festnehmen. In einem Kleintransporter entdeckte eine Streife der Bundespolizei gestern gegen 19:15 Uhr bei der Kontrolle an der Anschlussstelle Müllrose eine große Anzahl an Autoteilen der Marke Volkswagen. Fahrer und Beifahrer, zwei Polen im Alter von 41 bzw. 31 Jahren, legten den Beamten zwar niederländische Quittungen als Eigentumsnachweis vor. Bei der weiteren Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass die Autoteile zu zwei im Januar in den Niederlanden gestohlenen Fahrzeugen gehören. Einer der beiden Männer trat in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich wegen Diebstahlsdelikten in Erscheinung. Die beiden Diebe wurden samt Diebesgut zur weiteren Bearbeitung an die zuständigen Kollegen der Polizei des Landes Brandenburg übergeben.

Tod eines Neugeborenen
Wieder wurde ein Neugeborenes von seiner Mutter getötet und entsorgt.
Werder(Havel)/Hohen Neuendorf
: – Am vergangenen Freitag, dem 10.02.2012, wurde eine 28-jährige Frau aus einem Ortsteil von Hohen Neuendorf mit starken Unterleibs-schmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Im Rahmen der ärztlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass die Frau kurz davor entbunden hatte. Die Frau, die bereits Mutter zweier Kinder im Alter von 5 und 9 Jahren ist und in einer Einliegerwohnung im Einfamilienhaus ihrer Eltern wohnt, gab zunächst an, von der Schwangerschaft und einer Entbindung nichts bemerkt zu haben. Nach der Verständigung der Polizei durch das behandelnde  Krankenhaus  übernahm die Mordkommission der Polizeidirektion Nord im Auftrag der Staatsanwaltschaft Neuruppin die Ermittlungen wegen des Verdachts einer Kindstötung. Im Rahmen der Befragung gab die 28-jährig Frau nunmehr zu, dass sie vor einigen Tagen entbunden und das Neugeborene auf dem Grundstück ihrer Eltern in einer Plastiktüte abgelegt hätte. Bei der anschließenden Absuche wurde der Leichnam eines Neugeborenen aufgefunden. Im Zuge der am gestrigen Tage durchgeführten Sektion des toten Babys konnte festgestellt werden, dass der Säugling normal entwickelt und lebensfähig war. Als Todesursache ist – vorbehaltlich weiterer Untersuchungen – von einem Tod durch  Ersticken auszugehen. Vor diesem Hintergrund ist die junge Frau des Mordes oder Totschlags dringend verdächtig. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat deshalb am heutigen Vormittag den Erlass eines Haftbefehls beim Amtsgericht Oranienburg beantragt.

Vergewaltiger festgenommen.
Vergewaltiger einer Taxifahrerin am Neu-jahrstag in Kleinmachnow durch DNA - Ab-gleich ermittelt und festgenommen.
Werder(Havel)/Potsdam: - Nach der Vergewaltigung einer Taxifahrerin am Neujahrsmorgen in Kleinmachnow führte das Dezernat „Schwere Kriminalität“ der Polizeidirektion West intensive Ermittlungen durch. Auch die Bevölkerung wurde in der unten angehängten Pressemeldung vom 02. Januar und in einer TV-Fahndungssendung um Mithilfe bei der Suche nach dem Vergewaltiger gebeten. Nach diesen Veröffentlichungen gingen auch mehrere Hinweise aus der Bevölkerung ein, denen nachgegangen wurde. Zur letztendlichen Identifizierung eines Tatverdächtigen führte jedoch ein anderer Umstand. Nach der Tat konnten vom Täter DNA-Spuren gesichert und mit der bundesweiten DNA-Datenbank verglichen werden. Hier ergab sich eine Übereinstimmung mit der DNA eines 34-jährigen Berliners. Der Mann war bereits wegen verschiedener Delikte, darunter auch Sexualdelikte, verurteilt worden. Nach Bekanntwerden dieser DNA Übereinstimmung beantragt die Staatsanwaltschaft Potsdam, auf Anregung der Kriminalpolizei, den Erlass eines Haftbefehls gegen den Mann. Dieser wurde auch umgehend vom Amtsgericht Potsdam ausgestellt, was sofortige Fahndungsmaßnahmen nach sich zog. Am Freitagvormittag (10.02.2012) konnten Berliner Polizisten den Tatverdächtigen an seiner Arbeitsstelle festnehmen und den Brandenburger Kollegen übergeben. In seiner Vernehmung machte er von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Die anschließende Vorführung vor einem Amtsrichter in Potsdam endete mit der Verkündung des Haftbefehls und der Einweisung in eine JVA. Die Polizei der Polizeidirektion West dankt den Medien und der Bevölkerung für ihre Mithilfe.         Pressemeldung vom 02,01,2012

Illegale Einreise verhindert.
Schleusung von vier Georgiern aufgedeckt.
Werder(Havel)/Berlin
: - Bundespolizisten konnten heute Morgen die Schleusung von vier Georgiern verhindern. Bei Kontrollen auf der Bundesautobahn 12, konnten sie die vier Geschleusten und die drei Schleuser vorläufig festnehmen. Den aus Polen kommenden vollbesetzten polnischen Pkw kontrollierten die Beamten gegen 07:00 Uhr auf der Tank- und Rastanlage Biegener Hellen Nord. Im Fahrzeug befanden sich neben dem Fahrer (50) und seinem Beifahrer (39), eine 38-jährige russische Frau sowie vier Georgier, davon zwei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 22 und 57 Jahren. Die vier Georgier konnten bei der Kontrolle weder Identitätspapiere noch anderweitige aufenthaltslegitimierende Dokumente für die Einreise und den Aufenthalt ins/im Bundesgebiet vorweisen. Die Russin wies sich mit einem französischen Fremdenpass aus. Bei dem Fahrer und Beifahrer handelte es sich um polnische Staatsangehörige. Die Beamten leiteten gegen die beiden polnischen Männer und die russische Frau ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ein. Die vier Georgier müssen sich in einem Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise/unerlaubten Aufenthaltes verantworten. Da die 57-jährige Georgierin nach Ankunft in der Frankfurter Polizeidienststelle plötzlich gekonnt in Ohnmacht fiel, um ein Hierbleiben zu erzwingen, erfolgte eine Einweisung ins Krankenhaus. Die Bearbeitung des Sachverhaltes dauert derzeit noch an. Es ist beabsichtigt, die Georgier bis zu ihrer Zurückschiebung nach Polen in der Zentralen Aufnahmestelle für Ausländer in Eisenhüttenstadt unter zu bringen.

Versuchter Mord.
Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt auf S-Bahnhof.
Werder(Havel)/Berlin: - Nach intensiven Ermittlungen von Bundespolizei, der 1. Mordkommission des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Berlin konnte am Mittwoch, dem 01.02.2012, ein 20-Jähriger wegen eines versuchten Tötungsdeliktes festge-nommen werden. Der Tatverdächtige war am 27. Dezember 2011 gegen 4 Uhr 30 auf dem S-Bahnhof Friedrichstraße mit einem 17-Jährigen zunächst in einen Streit geraten, der in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Im Zuge dessen stieß der 20-Jährige den Jüngeren ins Gleisbett der S-Bahn und flüchtete anschließend. Ein gerade einfahrender Zug kam nur durch eine Notbremsung rechtzeitig zum Stehen. Der Jugendliche erlitt eine Gehirnerschütterung sowie Platz- und Schürfwunden. Dem Täter kamen die Ermittler durch die Auswertung von Videoaufnahmen auf die Spur. Der 20-Jährige nicht vorbestrafte Mann zeigte sich geständig. Er soll noch heute einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Kindstod in der Wohnung.
Kleinkind in der Wohnung tot aufgefunden.
Werder(Havel)/Berlin-Pankow: - Wieder wurde ein Kleinkind tot aufgefunden. Das zuständige Kriminalkommissariat beim Landeskriminalamt ermittelt derzeit wegen des Verdachtes der Körperverletzung mit Todesfolge sowie des Verdachtes der Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht zum Nachteil eines fast dreijährigen Mädchens in Berlin-Weißensee. Die 25-jährige tatverdächtige Mutter hatte heute, am Dienstag, dem 31.01.2012, das Mädchen gegen 5,00 Uhr in der gemeinsamen 3- Zimmer- Wohnung in leblosem Zustand aufgefunden und die Rettungskräfte alarmiert. Eine sofort veranlasste Obduktion ergab, dass eine vorsätzliche Tötung auszuschließen ist. Die 25-Jährige Frau ist bereits Mutter dieses 2 Monate alten Mädchens, eines bereits vierjährigen Jungen und des Zwillingsbruders des verstorbenen 2 Monat alten Mädchens. Die Polizei ermittelt, warum die Mutter außer Haus war und die Kinder auf sich allein gestellt zurückließ.