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             Polizei - Berichte  vom  April 2017                
 

 
Polizei setzt Schusswaffe ein.
Polizeilicher Schusswaffeneinsatz nach Bedrohung mit einer Handfeuerwaffe
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Werder (Havel)/Berlin: - Nach der Bedrohung von Polizeikräften durch einen Mann in den gestrigen Nachmittagsstunden des 27.04.2017, in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg, können die Erstinformationen präzisiert bzw. korrigiert werden.
Nach den derzeitigen Ermittlungen soll sich der Vorfall wie folgt ereignet haben: Die Besatzung eines Funkwagens war für Ermittlungen im Berliner Klinikum in der Kreuzberger Dieffenbachstraße.
Als sie gegen 15.40 Uhr das Krankenhaus verließen, kam plötzlich ein Mann auf sie zu und richtete eine Schusswaffe auf die drei Polizeikräfte und drohte.
Trotz mehrmaliger Aufforderung, die Waffe fallen zu lassen, und der Androhung des Schusswaffengebrauchs zielte er weiter auf die Beamten. Daraufhin gab einer der Polizisten einen Schuss auf den Angreifer ab. Der Schuss traf den 26-jährigen Mann im Bereich des Unterbauchs und verletzte ihn schwer. Er wurde sofort operiert; Lebensgefahr besteht jedoch nicht.

Wie in allen Fällen, bei denen Personen durch den Schusswaffeneinsatz von Polizisten verletzt werden, hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen. Wie sich bei den anschließenden Ermittlungen herausstellte, handelte es sich bei der Waffe des 26-Jährigen um eine Schreckschusswaffe, die einer echten Handfeuerwaffe sehr ähnlich sieht.

Der bereits wegen mehrfachen Waffendelikten bei der Polizei bekannte Mann soll jetzt wegen seines psychischen Zustands einem Amtsarzt für eine Unterbringung vorgestellt werden.

 

 
Verurteilter Betrüger festgenommen.
Gesuchter Betrüger aus Ungarn am Flughafen Berlin-Schönefeld gefasst.
Werder (Havel)/Berlin: - Schönefeld (ots) - Bundespolizisten nahmen Montagabend, dem 24.04.2017 einen per internationalem Haftbefehl gesuchten 45-jährigen Mann fest.
Der Mann aus Ungarn wollte gegen 20:30 Uhr mit einer Maschine nach Leeds fliegen und sich so der Strafe entziehen. Bei der Ausreisekontrolle stellten Bundespolizisten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung wegen Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelter vorliegt. Der Mann war durch das Amtsgericht Göttingen zu einer Geldstrafe von 5.200 Euro oder einer Freiheitsstrafe von 130 Tagen verurteilt worden.
Da der Mann die geforderte Geldstrafe nicht begleichen konnte, brachten ihn die Beamten in eine Justizvollzugsanstalt in Brandenburg und der Flieger nach Leeds musste ohne ihn fliegen.

 

 
Blitzermarathon.
3. Europaweiter „24-Stunden-Blitz-Marathon“
Werder (Havel)/Potsdam: - Am Mittwoch dem 19. April 2017 startet um 6 Uhr der dritte europaweite „24-Stunden-Blitz-Marathon“. Das Land Brandenburg beteiligt sich zum wiederholten Mal dran und wird an mehr als 200 Kontrollpunkten das Einhalten der Geschwindigkeit überprüfen.

„Im Land Brandenburg ist Geschwindigkeit die Unfallursache Nummer eins bei Verkehrsunfällen mit Todesfolge“ so Polizeipräsident Mörke. „Im letzten Jahr starben 35 Menschen bei geschwindigkeitsbedingten Unfällen. Der Blitz-Marathon gibt uns die Gelegenheit das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und auf die schwerwiegenden Folgen solcher Unfälle aufmerksam zu machen.“

Auch wenn im vergangenen Jahr die Zahl der Unfalltoten bei geschwindigkeitsbedingten Unfällen deutlich zurückging (35 im Jahr 2016 und 75 im Jahr 2015), so ist die Anzahl der Verletzten (1.568 im Jahr 2016 und 1.401 im Jahr 2015) und Schwerverletzten (551 im Jahr 2016 und 500 im Jahr 2015) angestiegen.

Die Beamten des Wach- und Wechseldienstes, die Revier-, Verkehrs- und Bereitschaftspolizei werden bis 6 Uhr vorzugsweise auf Alleen oder in schutzwürdigen Bereichen kontrollieren. Dazu zählen Kita`s, Schulen, und Senioreneinrichtungen. Neben automatisierter Geschwindigkeitsmesstechnik werden auch kurzfristig wechselnde Kontrollstellen mit Handlasergeräten stattfinden.

 

 
Verdacht eines Suizid.
Spaziergänger findet zwei Tote in einem PKW.
Werder (Havel)/Priort: - Ein Spaziergänger hat am Montagnachmittag, dem 17.04.2017, gegen 14.47 Uhr, in einem Waldstück im Landkreis Havelland, Gemeinde Wustermark, Ortsteil Priort, in einen PKW Ford Ka, zwei leblose Personen entdeckt.
Er verständigte daraufhin die Polizei und die Rettungskräfte.
Ein Notarzt konnte nur noch den Tot der beiden männlichen Personen feststellen. Da sich im Fahrzeug auch noch ein großer Hund befand, musste dieser zunächst durch Mitarbeiter eines Tierheimes abtransportiert werden. Die Polizei sperrte den Auffindeort, in der Nähe einer Landstraße, weiträumig ab. Spezialisten der Kriminaltechnik untersuchten den PKW. Die Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Die Identität der beiden männlichen Personen stand zunächst nicht zweifelsfrei fest, konnte aber noch im Laufe des Montagabend geklärt werden.
Es handelt sich um einen Vater (41) und seinen 16-jährigen Sohn. Beide stammen aus dem Havelland.
Nach bisherigem Erkenntnisstand geht die Polizei von Suizid aus.

 

 
Mord an seiner Mutter in Borkheide.
Sohn ist verdächtig, seine Mutter ermordet zu haben.

Werder (Havel)/Borkheide: - Eine Zeugin informierte am Samstag. dem 09.04.2017, gegen 12:51 Uhr, die Polizei, dass sie sich Sorgen um ihre Bekannte macht, da sie seit einigen Tagen keinen Kontakt mehr mit ihr hatten.
Die Polizei suchte daraufhin die Anschrift der Bekannten im Landkreis Potsdam Mittelmark, Borkheide  auf.
Die dort lebende 58- jährige Frau wurde jedoch nicht angetroffen. Auf mehrfaches Klopfen und Rufen erfolgte keine Reaktion.
Aufgrund der vor Ort durch die Einsatzbeamten erlangten Erkenntnisse ergab sich der Verdacht eines Tötungsdeliktes gegen den jugendlichen Sohn (17) der Frau.
Er wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei führte umfangreiche Suchmaßnahmen und kriminaltechnische Untersuchungen durch und fand verschiedene Leichenteile.
Die Identität konnte bisher noch nicht zweifelsfrei geklärt werden. Es wird aber vermutet, dass es sich hierbei um Teile der vermissten Frau handelt.

Der tatverdächtige Sohn verweigerte die Aussage und wurde dann am Sonntag dem Haftrichter des Amtsgericht vorgeführt und anschließend in eine JVA gebracht.

Die Kriminalpolizei setzte ihre Spurensuche am Montag an der Anschrift der Vermissten fort. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat die Ermittlungen übernommen.

 

 
Polizeieinsatz mit Waffengewalt.
Frau droht Polizisten mit Waffe – Polizist schießt auf Frau.
Werder (Havel)/Berlin- Bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Friedrichshain wurde heute Mittag, am Samstag, dem 08.04.2017 eine Frau durch einen Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizeibeamten verletzt.
Ein Mann hatte die Polizei in die Stralauer Allee alarmiert, weil seine 32-jährige Nachbarin gedroht hatte sich umzubringen.
Als die Beamten gegen 11.30 Uhr in die offen stehende Wohnung kamen, saß die Frau nach derzeitigen Erkenntnissen apathisch auf einem Sofa und hatte eine Schusswaffe in der Hand.
Die Polizisten forderten sie daraufhin auf diese fallen zu lassen, was die Angesprochene jedoch nicht tat. Stattdessen soll sie die Waffe auf die Beamten gerichtet haben.
Ein Polizist gab daraufhin einen Schuss auf sie ab, der die 32-Jährige an Oberschenkel und Arm verletzte. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die Frau in ein Krankenhaus.
Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Wie in solchen Fällen üblich, hat eine Mordkommission die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

 
Durch Messerstich verletzt.
Brutaler Raubüberfall auf ausländischen Tourist in Berlin.

Werder (Havel)/Berlin- Gestern Abend, am Mittwoch, dem 05.04.20178, wurde ein Mann auf dem U-Bahnhof Siemensdamm in Berlin-Siemensstadt von einem unbekannten Täter niedergestochen und schwerst verletzt.
Gegen 21 Uhr fand eine zufällige Passantin den 28-jährigen Schwerverletzten auf einer Bank auf dem Bahnsteig sitzend vor. Er hielt sich ein Tuch vor den Bauch, das bereits stark blutdurchdrängt war und äußerte ihr gegenüber in gebrochenem Englisch, dass er von zwei ihm unbekannten Männern beim Aussteigen aus der Berliner-U-Bahn nach Geld gefragt worden wäre.
Als er dies verneinte, soll einer der Täter unvermittelt ein Messer gezogen und zugestochen haben.
Anschließend flüchteten die beiden unbekannten Männer in unbekannte Richtung.
Das Opfer erlitt eine tiefe Stichverletzung am Oberkörper im Bauchbereich.
Rettungskräfte brachten den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

 

 
LKW-Planenschlitzer aus Polen.
Polnischer
LKW-Planenschlitzer festgenom- men, 77 Grills im Wert von 12.500 Euro sichergestellt.
Werder (Havel)/Frankfurt (Oder) (ots) - Am Mittwoch, dem 05.04.2017 stellten Bundespolizisten und polnische Grenzschützer gemeinsam 77 gestohlene Grills in einem Kleintransporter am ehemaligen Grenzübergang Frankfurt (Oder) - Autobahn sicher.

Eine gemeinsame deutsch-polnische Streife kontrollierte gegen 10:30 Uhr einen in Polen zugelassenen Renault Transporter hinter der Bundesgrenze auf polnischem Gebiet. Am Steuer saß ein 31-jähriger Mann aus Polen.

Bei der Überprüfung des Laderaums entdeckten die deutschen und polnischen Beamten insgesamt 77 hochwertige Grills und diverses Grillzubehör, alles ungeöffnet in Originalverpackung, im Wert von über 12.418 Euro.

Eine Rechnung, Quittung oder sonstigen Eigentumsnachweis konnte der Fahrer nicht erbringen. Da der Mann wegen Diebstahlsdelikten bereits vielfach polizeilich bekannt ist, stellten die Beamten die gesamte Ladung wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls sicher und nahmen den 31-jährigen Polen wieder einmal vorläufig fest.

Wie die Beamten später ermittelten, sind die 77 Grills samt Zubehör durch sogenanntes "Planenschlitzen" aus einem Lkw gestohlen worden. Als Tatort konnte eine Autobahnrastanlage an der BAB 2 in Niedersachsen ermittelt werden, wo der LKW-Fahrer übernachtete während die Diebe die LKW-Plane aufschlitzten.

 

 
Schwerste Körperverletzung.
Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes an 86-Jähriger.
Werder (Havel)/Berlin: - Wegen des Verdachts der versuchten Tötung haben Polizisten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Berlin vorgestern Nachmittag, am Montag, dem 03.04.2017, eine Frau in Berlin-Neukölln festgenommen.
Ersten Ermittlungen zufolge hatte die 46-jährige Festgenommene, am Montag,  gegen 15.10 Uhr, die 86-jährige Wohnungsinhaberin dermaßen schwer verletzt, dass diese zur intensivmedizinischen Betreuung in eine Klinik kam und dort notoperiert wurde.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch nicht bekannt und sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen
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Sexuelle Belästigung.
Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen Polizeibeamte wegen sexueller Übergriffe bei der Polizei.
Werder (Havel)/Berlin: - In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt das Landeskriminalamt derzeit wegen Verstößen gegen das Kunsturheberrechtsgesetz und Beleidigung auf sexueller Grundlage.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand steht ein 28-jähriger Beamter im dringenden Verdacht während seiner Zeit bei einer Einsatzhundertschaft Fotos von zwischenzeitlich identifizierten Polizistinnen sowie von derzeit noch unbekannten Frauen ohne deren Wissen und Zustimmung in Alltagssituationen, so u.a. beim Sport, gefertigt und auf einer öffentlichen Internetseite veröffentlicht zu haben, die überwiegend zur Verbreitung pornografischen Materials genutzt wird.

Dabei soll der Polizeibeamte selbst, sowie auch andere Nutzer dieser Plattform die Bilder mit beleidigenden Kommentaren mit sexuellem Hintergrund versehen haben und sexuellen Komentaren untermauert haben.

Der Polizeibeamte befindet sich derzeit nicht im Dienst,  er wurde beurlaubt. Disziplinarische und strafrechtliche Maßnahmen werden derzeit vom Dienstherrn und der Staatsanwaltschaft geprüft.

In diesem Zusammenhang führt das Landeskriminalamt außerdem Ermittlungen gegen einen weiteren Polizeibeamten aus Berlin wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Landesdatenschutzgesetz.