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             Polizei - Berichte  vom  Mai  2017                
 

 
Badeunfall.
7-Jähriger bewusstlos aus dem Wasser geholt und wiederbelebt.

Werder (Havel)/Brandenburg. a.d.Havel: - Ein Badegast wurde am Sonntag, den 28.05.2017, gegen 13.15 Uhr, im Außenbereich der Kinderschwimmbecken in der Stadt Brandenburg an der Havel, Sprengelstraße, von einem Mädchen auf einen kleinen Jungen aufmerksam gemacht, der in dem Kinderschwimmbecken (1,35 m tief) leblos trieb und offenbar bewusstlos war.
Der 44-jährige Mittelmärker sprang hinein und zog den bewusstlosen Jungen sofort aus dem Wasser.
Eine zufällig unter den Badegästen anwesende Kinderärztin wurde darauf aufmerksam und begann sofort mit der Wiederbelebung des bewusstlosen Jungen, worauf er langsam das Bewusstsein wieder erlangte und ansprechbar wurde.
Die vom Bademeister alarmierte Rettung brachte den Jungen ins Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.
Nach bisherigen Ermittlungen war der Siebenjährige aus Brandenburg mit seinen Eltern im Schwimmbad. Der Vater gab bei seiner Befragung an, dass er den Jungen nur wenige Augenblicke aus den Augen ließ, weil er sich um ein anderes Geschwisterkind kümmern musste. Die Mutter äuißerte sich nicht dazu.
Die Polizei nahm als Grundlage zur Untersuchung von eventuellen Fehlverhalten oder Aufsichtspflichtverletzungen eine Strafanzeige gegen den Vater und die Mutter wegen Verletzung der Fürsorgepflicht auf.

 

 
Polizei in Hinterhalt gelockt.
Polizei in einen Hinterhalt gelockt und dann mit Pflastersteinen beworfen und verletzt.

Werder (Havel)/Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg: - Unbekannte Anrufer alarmierten in der vergangenen Nacht wegen eines Feuers in Berlin-Friedrichshain die Polizei zur Rigaer Straße Ecke Liebigstraße.
Als die eingetroffene Einsatzkräfte der 15. Einsatzhundertschaft am Samstag, nachts gegen 1.15 Uhr, einen brennenden Stuhl mit eigenen Mitteln löschten, wurden sie aus einem Hinterhalt, aus einer dunklen Toreinfahrt eines Hauses heraus, von ungefähr 15 maskierten Personen mit massiven Steinwürfen angegriffen.
Die Kleinpflastersteine wurden auch gezielt in Kopfhöhe geworfen und waren durch die Dunkelheit nicht oder nur sehr spät zu sehen.
Zwei Polizisten wurden durch die Steine hart getroffen und verletzt.
Nur die Schutzausrüstung, am Körper getragen, verhinderte weitere größere Verletzungen der Einsatzkräfte.
Angeforderte Unterstützungskräfte wurden ebenfalls sogleich mit Steinwürfen attackiert. Als die Beamten der Einsatzhundertschaft nun auf die Angreifer zuliefen, zogen sich diese in das Gebäude zurück, aus dessen Hauseingang zuvor der Angriff geführt wurde.
Durch die Steinwürfe wurden auch zwei Polizeifahrzeuge und fünf Autos von Anwohnern beschädigt. Die weiteren Ermittlungen zu dem Angriff führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Die beiden verletzten Polizeibeamten konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

Polizistinnen und Polizisten in der Rigaer Straße erneut mit Pflastersteinen attackiert.
In Berlin-Friedrichshain sind in der vergangenen Nacht, Sonntag, den 28.05.2017, Polizistinnen und Polizisten wieder in  Berlin-Kreuzberg mit Pflastersteinen attackiert worden.
Gegen 1.30 Uhr entdeckten Kräfte einer Einsatzhundertschaft in der Liebigstraße kurz vor der Rigaer Straße, dass
unbekannte Täter drei Reihen Kopfsteinpflaster über die gesamte Fahrbahnbreite entfernt hatten, wodurch ein Graben von circa 20 cm Tiefe und 30 cm Breite entstanden war.
Die Steine hatten die Unbekannten entlang des Grabens aufgetürmt. Zu dieser Zeit saßen rund um die Kreuzung Rigaer Straße Ecke Liebigstraße Personen in mehreren kleinen Gruppen. Diese versuchten mehrmals die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten durch polizeifeindlich, rassistische Rufe und durch Werfen von bereitgehaltenem Müll zu provozieren.

Währenddessen trat ein Passant an zwei Polizeibeamte heran und suchte das Gespräch. Ein Beamter nahm daraufhin seinen Schutzhelm ab, um dem Mann die polizeilichen Maßnahmen zu erklären.
Der Passant beschimpfte daraufhin zunächst den Polizisten und versuchte ihm mit der Hand gegen den Kopf zu schlagen.
Dies konnte der Beamte abwehren und blieb so unverletzt. Anschließend wurde der Angreifer festgenommen. Umherstehende Personen solidarisierten sich mit dem Festgenommenen und äußerten ihren Unmut über die Festnahme und das polizeiliche Vorgehen.
Während ein weiterer Passant einen anderen Beamten ohne Helm von hinten mit der Faust gegen den Kopf schlug und ins Gesäß trat. das sich der Beamte wehrte misslang der Tritt eines eiteren Sympathisanten der Störer.
Die beiden angreifenden Männer wurden ebenfalls vorläufig festgenommen.
Etwa 20 Personen, die zum Teil vermummt waren, bepöbelten die Einsatzkräfte und blendeten sie mit Laserpointer, Taschenlampen  und warfen die aufgeschichteten Pflastersteine sowie mitgebrachte brennende Bengalos in Richtung der Polizisten und deren  Einsatzfahrzeuge.
Die Personen versuchten auch zu den Einsatzwagen zu gelangen, in denen die Festgenommenen saßen, um diese zu befreien. Dies konnte durch Abdrängen der randalierenden Gruppe durch die Polizei verhindert werden.
Gleichzeitig strömten weitere Menschen aus allen Richtungen auf die Kreuzung Rigaer Straße Ecke Liebigstraße. Eintreffende Unterstützungskräfte der Polizei konnten diese aufhalten, so dass die Gruppe in ein in der Nähe befindliches Haus rannte. Dabei kam es erneut zu Steinwürfen auf die eingesetzten Beamten. Als die Festgenommenen mit Fahrzeugen aus dem Bereich gefahren wurden, gab es von Unbekannten Steinwürfe auf die Gruppenwagen.

Die Einsatzkräfte konnten dann gegen 4.40 Uhr den Graben mit einem Schrankenzaun sichern und den Einsatz beenden. Der Polizist, der getreten worden war, wurde leicht verletzt und beendete seinen Dienst.
Glücklicherweise wurden keine weiteren Einsatzkräfte verletzt. Es wurden unter anderem Strafverfahren wegen schweren Landfriedensbrüchen, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzungen eingeleitet. Die drei Festgenommenen, zwei 27-Jährige und ein 24 Jahre alter Mann, wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlichen Behandlungen und Blutentnahmen für den Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin eingeliefert.
Es waren rund 65 Kräfte, 13 Polizeihunde und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Der Hubschrauber hatte die Aufgabe von oben herab die dunkle Kreuzung während des Einsatzes auszuleuchten.
Auch der Hubschrauberpilot wurde durch Laserpointer bei seinem Einsatz durch die Randalierer gestört.

 

 
Schusswaffengebrauch.
Polizei musste zur Gefahrenabwehr die Schusswaffe einsetzen.

Werder (Havel)/Berlin-Tempelhof - Schöneberg: - Heute Morgen, am Freitag, dem 26.05.2017, gegen 6.50 Uhr, wurde ein 22-jähriger Mann durch den Schuss aus einer Dienstwaffeeines Polizisten am Oberschenkel verletzt.

Die Polizeibeamten wurden zunächst alarmiert, weil ein Mann aus Wut den Rückspiegel von einem parkenden Auto abgetreten hatte.
Als die Besatzung einer Funkstreife zum Einsatzort fuhr und dort ankam, entdeckten sie den Tatverdächtigen in der Arnulfstraße in Berlin-Schöneberg.

Nach den Aussagen der Polizisten forderten sie den 22-jährigen Tatverdächtigen auf, stehen zu bleiben. Der Mann zog daraufhin ein Klappmesser und lief auf die Polizeibeamten zu. Als er sich auf wenige Meter näherte und auch die Gebärde machte, zustechen zu wollen, schoss einer der Polizisten einmal und traf den Mann am Oberschenkel.

Der Verletzte musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Es besteht keine Lebensgefahr.

Wie immer bei Verletzungen durch Schusswaffengebrauch der Polizei, hat eine Mordkommission die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

 
Raubüberfall.
Kirchentagsbesucher in Berlin ausgeraubt.

Werder (Havel)/Berlin-Tempelhof: -  Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht in Berlin-Schöneberg zwei 19-Jährige fest, die zuvor drei Berlinbesucher beraubt haben sollen. Am Donnerstag, dem 25.05.2017, gegen 0.45 Uhr, hielten sich ein 17-Jähriger und seine beiden 19 Jahre alten Freunde, die anlässlich des Kirchentages in Berlin sind, in einem Park an der Gleditschstraße auf. Dort seien sie von den beiden Tatverdächtigen zunächst angesprochen und in ein Gespräch verwickelt worden. Nach wenigen Minuten habe einer der beiden Täter plötzlich ein großes Messer gezogen und die drei zur Herausgabe ihrer persönlichen Gegenstände aufgefordert. Unterstrichen worden sei diese Forderung mit der Androhung von Gewalt mittels einer Waffe. Wenn sie der Aufforderung nicht nachkommen würde, werde er sein Messer einsetzen und zustechen.
Die Bedrohten händigten daraufhin ihre Handys, ihr Bargeld, ihre Personalausweise sowie eine Bluetooth Box aus.
Die Tatverdächtigen waren anschließend geflüchtet. Den Beraubten gelang es, eines der Handys zu orten und der alarmierten Polizei den Standort mitzuteilen.
Bei einer Absuche der Umgebung trafen die Beamten dann auch wenig später in einem Café in der Zietenstraße sitzend auf die beiden 19-Jährigen, auf die, die Beschreibung passte.
Bei einer Gegenüberstellung konnten die drei beraubten Kirchentagsbesucher die Beiden eindeutig wiedererkennen. Teile der geraubten Gegenstände hatten die daraufhin Festgenommenen noch bei sich.
Einer von ihnen ist der Polizei bereits mehrfach als Intensivtäter bekannt.
Da die Beamten bei den mutmaßlichen Räubern auch noch Tütchen mit Betäubungsmitteln fanden, wurden außerdem Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz geschrieben. Die Tatverdächtigen wurden für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Die drei Beraubten blieben unverletzt.

 

 
Betrunkener Fahranfänger.
Fahranfänger verspielt leichtfertig seine frisch erworbene  Fahrerlaubnis.
Werder (Havel)/Potsdam: - Endlich den Führerschein. Die Unterschrift des Prüfers war noch nicht einmal trocken, da war erschon wieder weg.
Während einer Streifenfahrt in der Potsdamer Innenstadt viel ein junger Mann auf, dass er ziemlich unsicher unterwegs war. Die zufällig anwesende Polizeistreife nahm sich der Sache an und kontrollierte am Sonntagmorgen, dem 21.05.2017, am frühen Morgen gegen 04:05 Uhr , die Insassen eines PKW Subaru, als dieser durch die Straße "Am Kanal" in der Potsdamer Innenstadt fuhr.
Der 18-jährige Fahrzeugführer stand augenscheinlich etwas unter Alkoholeinfluss. Ein Vortest, zu dem er einwilligte ergab 1,22 Promille.
Die angeordnete Blutprobe wurde in einem Krankenhaus entnommen. Der frisch erlangte Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Fahranfänger wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

 

 
Polizei kämpft um ihr Gehalt.
Warum will Brandenburg seine Polizei- beamten nicht vollständig bezahlen?
Werder (Havel)/Potsdam: - Am Mittwoch, den 17. und Donnerstag, den 18.05.2017 führte die Gewerkschaft der Polizei eine Mahnwachen vor dem Brandenburger Landtag auf dem Alten Markt durch.

Die Landesregierung Brandenburg hat in den Jahren 2004-2014 ihre Polizistinnen und Polizisten nicht amtsangemessen alimentiert – Klartext: zu wenig gezahlt (Geld einbehalten).

Unsere Kolleginnen und Kollegen erwarten zu Recht, dass sie für ihre erbrachten Leistungen mindestens die verfassungsmäßig vorgeschriebene Besoldung erhalten, so die Gewerkschaft der Polizei vor Ort.

Die Polizistinnen und Polizisten haben auf die Verfassung geschworen. Sie sollen Recht und Gesetz und damit die innere Sicherheit im Land Brandenburg für alle Bürgerinnen und Bürger durchsetzen. Die Landesregierung hat ebenfalls auf die Verfassung geschworen, dass sie für ihre Beamten aufkommt und sie anständig entlohnt.

Es gibt nur eine Verfassung!
Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie alle Polizistinnen und Polizisten dafür entschädigt, dass sie in den Jahren 2004 bis 2014 unterbezahlt wurden. Der vorliegende Gesetzentwurf –Nachzahlungsgesetz -, nach dem lediglich Kläger und Widerspruchsführer entschädigt werden sollen, findet null Akzeptanz unter unseren Kolleginnen und Kollegen, so der Gewerkschaftssprecher.

Wir fordern die Landesregierung auf, den Artikel 5 des vorliegenden Gesetzesentwurfes zu streichen und sofort mit uns konstruktive Gespräche aufzunehmen, um die Verfassungswidrigkeit der Jahre 2004 bis 2014 gerecht auszugleichen.

Wer 25 Jahre Brandenburger Verfassung feiern will, muss auch verfassungsgemäß handeln., so die Gewerkschaft der Polizei.

Es kann nicht angehen, dass Polizeibeamte, die auf die Ehrlichkeit und das Vertrauen der Landesregierung setzten und keinen Widerspruch einlegten, jetzt zu zweiten Mal benachteiligt werden.
Wer ordentliche Arbeit einfordert, der muss auch oderntlich entlohnen.

Für alles ist Geld da nur nicht für die Polizeigehälter, so die einhellige Meinung der Beamten.

 

 
Mord.
Junge Frau tot aufgefunden - Mordkommis- sion ermittelt.
Werder (Havel)/Berlin-Reinickendorf: - Heute früh, am Donnerstag, dem 18.05.2017, gegen 3.30 Uhr, wurde eine junge Frau tot im Waidmannsluster Höllentalweg in Berlin-Reinickendorf aufgefunden.
Auf Grund der Verletzungen gehen die Ermittler der 6. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin von einem gewaltsamen Tötungsdelikt aus.
Im Zuge der ersten Ermittlungen konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Die Hintergründe der Tat sind unter anderem Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Die Obduktion ist für den heutigen Tag geplant.
Der Festgenommene verweigert die Aussage zum Tathergang.

 

 
Mord.
Berliner
Mordkommission ermittelt nach brutalem Tötungsdelikt.
Werder (Havel)/Berlin-Neukölln: Die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin hat heute Morgen, am Mittwoch, dem 17.05.2017 die Ermittlungen zu einem brutalem Tötungsdelikt in Bewrlin-Neukölln-Britz übernommen. Nach den bisherigen Ermittlungen alarmierten Passanten kurz vor 8 Uhr Feuerwehr und Polizei in die Straße Neumarkplan, nachdem dort ein Mann von mehreren Personen mit einem Schlagwerkzeug den Mann auf die Straße geprügelt und auf dem Boden weiter geschlagen worden war. Die Personen flüchteten danach unerkannt in Richtung Buckower Damm.

Die Identität des Opfers ist geklärt, es handelt sich um einen 43-jährigen Mann. Durch eine für heute anberaumte Obduktion sollen weitere Erkenntnisse zu den Todesumständen erlangt werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem Motiv der Tat dauern an.

Die Ermittler suchen in diesem Zusammenhang nach Zeugen, die heute Morgen gegen 8 Uhr und/oder auch schon in der Vergangenheit im Bereich der Straße Neumarkplan und Umgebung etwas Auffälliges oder unbekannte bzw. verdächtige Personen beobachtet haben.

Toter nach Wohnungsbrand
Ebenfalls heute früh kam in Berlin-Neukölln ein Mann bei einem Wohnungsbrand ums Leben.
Gegen 3.45 Uhr bemerkte eine 45-jährige Anwohnerin Qualm und Brandgeruch aus einer Wohnung im Erdgeschoss eines Hauses in der Weserstraße. Im Laufe der Löscharbeiten wurde durch die Berliner Feuerwehr der Leichnam eines Mannes in der Brandwohnung aufgefunden. Ob es sich bei dem Toten um den 84-jährigen Wohnungsinhaber handelt ist Bestandteil der weiteren Ermittlungen. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernahm die weitere Bearbeitung. 

 

 
Mord.
Mordkommission ermittelt wegen Verdacht eines Tötungsdeliktes.
Werder (Havel)/Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg: Heute früh, am Sonntag, dem 14.05.2017, gegen 5 Uhr, fanden Spaziergänger einen schwer verletzten Mann im Volkspark Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg.
Alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr konnten dem Mann nicht mehr helfen, er verstarb noch am Auffindungsort.
Da ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden kann, hat eine Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen. Die Obduktion des derzeit Unbekannten ist für heute anberaumt.

Polizisten finden Schwerverletzten auf dem Alexanderplatz:
In den gestrigen Nachmittagsstunden, Samstag, dem 13.05,2017, wurden Polizisten zu einer Auseinandersetzung auf dem Alexanderplatz in Berlin alarmiert. Dort entdeckten sie kurz darauf einen schwer verletzten Mann.
Zeugenangaben zufolge soll der 37-Jährige gegen 15 Uhr mit zwei Männern, im Alter von 30 und 44 Jahren, in Streit geraten sein, in dessen Verlauf der 37-Jährige durch Tritte verletzt wurde.
Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik, wo er stationär aufgenommen wurde. Polizisten nahmen die Tatverdächtigen fest und brachten sie zu einer Gefangenensammelstelle. Alle drei waren stark alkoholisiert.

Seniorin vor der Haustüre überfallen, beraubt und verletzt:
Am gestrigen Abend, Samstag, dem 13,05,2017, überfiel ein Unbekannter eine Frau in Berlin-Reinickendorf und verletzte sie schwer. Derzeitigen Ermittlungen zufolge, habe der Mann die 71-Jährige gegen 20.15 Uhr beim Aufschließen der Eingangstür eines Hauses in der Scharnweberstraße in den Hausflur gestoßen und ihre Halskette vom Hals gerissen und gestohlen.
Anschließend habe er sie nochmals gestoßen, so dass die Frau gegen Briefkästen und einen Heizkörper stieß. Hierbei zog sie sich eine stark blutende Kopfplatzwunde zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Verletzte in eine Klinik, in der sie stationär verbleibt. Dem unbekannten Räuber gelang mit der Beute die Flucht.

 

 
Polizeibeamter vom Hund gebissen.
Polizeibeamter während einer Amtshandlung von Hund gebissen.

Werder (Havel)/Hohen Neuendorf: – In der Waldstraße in Hohen-Neuendorf wurde gestern, am Donnerstag, dem 11.05.2017, gegen 18.10 Uhr, ein Revierpolizist von einem Schäferhund während einer Amtshandlung gebissen.
Der Beamte hatte eine 27-jährige Radfahrerin angehalten, die den bisswütigen Hund während der Fahrt an einer Leine führte. Offenbar hatte die Frau Mühe beim Anhalten, Fahrrad und Hund unter Kontrolle zu halten. Als der Polizist helfend in die Leine griff, da der Hund immer wieder zog, schnappte das Tier nach dem Beamten. Sein Diensthemd wurde dabei stark beschädigt. Vorsorglich stellte sich der Beamte in der Rettungsstelle vor, eine offene Wunde trug er jedoch nicht davon. Das Ordnungsamt wurde verständigt, der Revierpolizist blieb weiter dienstfähig.

Immer wieder kann man beobachten, dass Fahrradfahrer Hunde an der Leine mitführen. Generell ist das Führen von Tieren vom fahrenden Fahrrad aus verboten.
Durch diese Missachtung haben sich bereits viele Verkehrsunfalle, sogar mit tödlichem Ausgang, ereignet.
Das Tier kann plötzlich zur Seite springen weil er auf der anderen Seite ebenfalls einen Hund sieht und darüber will und zieht somit den Radfahrer mit zur Seite. Auch kann es vor das Fahrrad laufen, so dass der Radfahrer stürzt. Viele Polizeibeamten sehen darüber hinweg, warum auch immer. Als Radfahrer sollte man sich aber darauf nicht verlassen. Es gibt auch einige Beamte, die nehmen ihre Schutzfunktion ernst.

 

 
Blutiger Streit zwischen Frauen.
Streit und blutige Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen wegen eines Mannes.
Werder (Havel)/Ludwigsfelde: - Eine Passantin rief am Montagmorgen, dem 08.05.2017, in der Früh gegen 08.15 Uhr, die Polizei, da sie im Landkreis Teltow-Fläming, Ludwigsfelde, Wieselweg, eine wüste Prügelei zwischen zwei Frauen beobachtete, von denen eine mit einem Kinderwagen unterwegs war.
Nach ersten Erkenntnissen war es auf dem Fußweg beim Aufeinandertreffen beider Frauen zunächst zu lauten verbalen Streitigkeiten zwischen den beiden Frauen (33 und 27 Jahre alt) gekommen. Dieser eskalierte und es ist dann auch zu Handgreiflichkeiten gekommen, in deren Verlauf die "Damen" mit den Fäusten aufeinander einschlugen und sich auch im Gesicht blutig kratzten.
Bei dem Streit ging es wohl um einen Mann. Beide Kontrahentinnen, trugen Gesichtsverletzungen davon. Die 33-Jährige wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die 27-Jährige suchte selbstständig einen Arzt auf. Beide erstatteten Anzeige wegen Körperverletzung gegen die jeweils Andere.

 

 
Bootsmotorendiebstahl.
Mehrere Bootsdiebe auf frischer Tat gestellt.

Werder (Havel)/Berlin-Treptow-Köpenick/Reinickendorf: - Zivilfahnder der Polizeiabschnitte 66 und 11 nahmen am 2. und am 3. Mai 2017 zwei Männer fest, die verdächtigt werden, Mitglieder von Polnischen Banden zu sein, die Sportboote und Außenbordmotoren stehlen.
Am 2. Mai alarmierte der Besitzer eines Sportbootes, das an einer Steganlage im Gosener Kanal in Müggelheim lag, die Polizei, weil er durch eine Alarmauslösung über sein Hnady  darauf aufmerksam wurde, dass sich gegen 1 Uhr nachts sein Boot bewegte.
Bei der sofortigen Absuche der Gegend durch die eintreffenden Beamten stellten sie zwei leichte Sportboote am Ufer des Kanals fest und sahen zwei Personen flüchten.
In der Nähe bemerkten die Fahnder auf einem Parkplatz an der Neuen Fahlenbergbrücke einen mutmaßlichen Mittäter der Geflüchteten in einem VW-Passat wartend und nahmen den 25-Jährigen fest.
Etwas versteckt im Wald fanden die Beamten ein weiteres Fahrzeug, einen Mercedes-Sprinter.
Die beiden Autos und mutmaßliches Diebesgut stellten die Polizisten sicher. Die Ermittlungen zu weiteren angezeigten Diebstählen von Booten, Bootsmotoren und -zubehör dauern an. Der 25-Jährige wurde am darauf folgenden Tag einem Richter vorgeführt und erhielt einen Haftbefehl.

Bei Pkw-Kontrolle Außenborder sichergestellt.
In Konradshöhe überprüften Beamte des Abschnitts 11 am 3. Mai den 26-jährigen Fahrer eines Volvos. Sie stoppten den Wagen früh gegen 4.15 Uhr in der Heiligenseestraße in Höhe Schwarzer Weg und bemerkten auf der Ladefläche des Kombis einen Außenbordmotor mit gewaltsam durchtrennten Zuleitungen.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Fahnder die Abdeckhaube eines weiteren Außenborders sowie diverse Werkzeuge und beschlagnahmten diese Gegenstände. Die Ermittlungen dauern an, auch dahingehend, ob der Festgenommene noch weitere ähnliche Diebstähle begangen haben könnte. Der 25-Jährige wurde ebenfalls einem Haftrichter vorgestellt und befindet sich seit gestern in Untersuchungshaft.

Fünf-PS-Motor-gestohlen, Dieb gestellt.
Hennigsdorf – Der in der Nacht zum 02.05. in einem Bootshaus in Henningsdorf, im Erlenweg entwendete Außenbordmotor konnte im Zuge intensiver polizeilicher Ermittlungen im Transporter eines 50-jährigen Mannes aus der Ukraine festgestellt werden.
Am Transporter waren amtliche Kennzeichen aus Litauen befestigt.
Am 03.05. wurde der Mann gegen 18.45 Uhr beim Einsteigen in sein Fahrzeug in der Rathenaustraße vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung seines VW-Transporters wurde weiterhin eine Sturmhaube mit Augenschlitzen aufgefunden und das Fahrzeug kriminaltechnisch untersucht.
Gestern (04.05.) wurde durch die Staatsanwaltschaft Neuruppin ein Haftbefehl beantragt und nach Vorführung am Amtsgericht Oranienburg wurde der 50-jährige Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der Mann ist bereits mehrfach wegen Diebstahlsdelikten in Deutschland polizeilich bekannt. Ob er für weitere Straftaten verantwortlich ist, wird im Zuge der weiteren Ermittlungen geprüft.

 

 
Menschlicher Knochenfund.
Aufgefundener Knochen kann Vermisster zugeordnet werden.
Werder (Havel)/Rheinsberg – Bereits am 12.03.17 wurden durch einen Spaziergänger im Uferbereich des Böbereckensees bei Rheinsberg Knochenteile gefunden. Diese wurden im Landesinstitut für Rechtsmedizin in Potsdam untersucht. Da im Bereich Rheinsberg zu einem Vermisstenfall aus dem Jahr 2013 ermittelt wird, wurde dieser Fall mit in Betracht gezogen.
Es handelt sich um Rita Frodien (Geburtsjahr 1935), die seit dem 07.09.2013 vermisst wird.
Hierzu wurde eine DNA-Probe ihres Sohnes mit dem DNA-fähigen Material des gefundenen Knochens verglichen. Die Rechtsmediziner stellten Übereinstimmungen fest, so dass die aufgefundenen Knochen eindeutig der vermissten Rita Frodien zugeordnet werden können.
Ein endgültiger Totenschein kann jedoch nicht ausgestellt werden, da es sich beim Fund lediglich um den Unterschenkelknochen und den Fuß handelt. Dies genügt nicht, um den Tod der vermissten Rita Frodien zu bescheinigen.
Aus diesem Grund wird das Todesermittlungsverfahren weitergeführt und der Vermisstenstatus bleibt erhalten. Die Angehörigen der Vermissten wurden über die weitere Verfahrensweise informiert.