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             Polizei - Berichte  vom  Juni 2017                
 

 
Räuberischer Diebstahl.
Räuberischer Ladendieb schlägt Polizeibe- amten krankenhausreif.
Werder (Havel)/Luckenwalde: - Ein 21-jähriger Pole wurde am Montagnachmittag, dem 26.06.2017, gegen 15,30 Uhr, in einem Luckenwalder Einkaufsmarkt im Ortsteil Burg beim Ladendiebstahl beobachtet. Er hatte dort Lebensmittel und Süßigkeiten im Warenwert von 48 Euro gestohlen und war mit der Einkaufstasche voller Diebesgut aus dem Verkaufsraum gelaufen, ohne zu bezahlen.
Dabei löste das akustische Diebstahlsalarmsystem des Marktes aus. Ein nicht im Dienst befindlicher Polizeibeamter in zivil erkannte die Situation, hielt den Täter mit der entwendeten Ware noch im Eingangsbereich des Marktes fest und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen.
Ein weiterer Kunde kam hinzu und unterstützte den Polizisten beim Festhalten. Der Täter versuchte sich durch schlagen und treten zu befreien und versetzte dem Polizeibeamten eine massive Kopfnuss. Der Polizist erlitt dadurch einen zweifachen Nasenbeinbruch und eine stark blutende Kopfplatzwunden sowie eine Halswirbelsäulenstauchung. Auch die Brille des Beamten ging dabei zu Bruch. Glasscherben der zerbrochenen Brillengläser gelangten jedoch nicht ins Auge.

Trotzdem gelang es dem Beamten und mehreren beherzten Bürgern sowie Marktmitarbeitern, den Ladendieb auf den Boden zu drücken, indem sie sich auf den sehr aggressiven und weiterhin um sich schlagenden Täter setzten. So konnten sie ihn an einer Flucht hindern und bis zum Eintreffen weiterer Polizisten festhalten.
Der verletzte Polizeibeamte wurde durch einen Rettungswagen sofort ins Krankenhaus gebracht und dort ärztlich versorgt. Der Beschuldigte 21-jährige Pole wurde vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Teltow-Fläming verbracht. Die Staatsanwaltschaft wird im Laufe des heutigen Tages über den weiteren Verfahrensweg entscheiden.

 

 
Antänzer festgenommen.
Antänzer festgenommen, als sie einen Japanischen Touristen ausraubten.

Werder (Havel)/Berlin: - Berlin hat ein „Antanz“-Problem. Sie bitten um Hilfe, lächeln, tanzen, umarmen fremde Passanten, um sie zu bestehlen. Anschließend flüchten sie unerkannt.
In der Dorotheenstraße in Berlin-Mitte nahmen zwei außer Dienst befindliche Polizisten gestern Abend einen "Antänzer" fest.
Am Samstag, dem 24.06.2017, gegen 18.30 Uhr, wurde ein 58-jähriger Tourist aus Japan von zwei Männern, die Angaben selbst aus Brasilien zu kommen, angesprochen und unter Vorzeigen eines Stadtplans nach einem bestimmten Weg zum Alexanderplatz gefragt.
Im nächsten Moment begann einer der zwei Männer einen Tanz vorzuführen, der angeblich aus Brasilien stammt und versuchte dabei die am Handgelenk getragene Uhr des Mannes aus Japan unbemerkt zu öffnen.
Dies misslang und es kam zum Gerangel zwischen dem Tänzer und dem Opfer. Hierbei riss man dem Opfer die Uhr vom Handgelenk und die beiden Räuber flüchteten unerkannt.
Der 58-jährige Bestohlene rannte laut rufend und schreiend hinter den Tätern her. Daraufhin wurden die beiden außer Dienst befindlichen Beamten aufmerksam, gaben sich als Polizisten zu erkennen und nahmen einen der beiden flüchtenden  Täter, einen 21-Jährigen, fest.
Alarmierte Kollegen übernahmen den Festgenommenen. Bei der Durchsuchung wurde die zuvor geraubte Uhr gefunden sowie eine in der Unterhose versteckt getragene Geldbörse, die ebenfalls vermutlich aus einem Diebstahl stammte.
Die Uhr wurde dem leicht verletzten Berlinbesucher aus Japan  wieder ausgehändigt, das Portemonnaie beschlagnahmt, da der Verdacht besteht, dass es aus einer Straftat stammen könnte.

Ein Mann – Zwei Gewalttaten - Festnahme.
Gleich zweimal ist ein 40-Jähriger gestern Abend, am Samstag, dem 24.06.2017 mit Straftaten in Berlin-Lichtenberg und im Ortsteil Fennpfuhl in Erscheinung getreten.
Gegen 18.15 Uhr soll der Mann in der Bernhard-Bästlein-Straße einen 75-jährigen Mann unvermittelt erst verbal angegangen und dann brutal geschlagen haben. Zudem versuchte der Angreifer dem Senioren einen Einkaufsbeutel zu entreißen. Dann ließ er von seinem Opfer ab, setzte sich auf ein mitgeführtes Fahrrad und fuhr davon. Zeugen alarmierten die Rettungskräfte, die den 75-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten.

Gegen 20 Uhr alarmierten Pflegekräfte eines Seniorenwohnheimes in der Berliner Möllendorffstraße die Polizei, da ein Mann dort randalierte. Der Randalierer hatte sich gewaltsam Zutritt zu einem Aufenthaltsraum für Senioren verschafft und dort eine Glasscheibe, einen Fernseher sowie zwei Bilder beschädigt.
Eintreffende Polizisten nahmen den Mann fest, der aufgrund der Personenbeschreibung und den weiteren Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung aus der Bernhard-Bästlein-Straße eindeutig identisch war.
Da er sich eine tiefe Schnittwunde an einer Hand zugezogen hatte, kam er in ein Krankenhaus und musste sich einer Operation unterziehen.

Aufmerksamer Zeuge verhalf zur Identifizierung des Täters.
Gestern Abend, am Samstag, dem 24.06.2017, endeten verbale Streitigkeiten in Mitte mit mehreren Stichverletzungen. Gegen 18 Uhr gerieten auf dem Gehweg der Anna-Louisa-Karsch-Straße vor einem Restaurant zwei Männer in Streit. Aussagen zufolge soll im weiteren Verlauf der Streitigkeiten ein 25-Jähriger mit einem Stichwerkzeug mehrfach auf den 45-Jährigen eingestochen haben. Anschließend entfernte sich der jüngere Mann, wobei er von einem aufmerksamen Zeugen fotografiert und bis zur Karl-Liebknecht-Straße verfolgt wurde. Anhand dieser Aufnahme und der Beobachtung des Mannes, konnte der mutmaßliche Täter ermittelt werden. Eine anschließend richterlich angeordnete Durchsuchung der Wohnung, die von Beamten des Spezialeinsatzkommandos unterstützt wurde, führte zu dem 25-Jährigen. Der junge Mann wurde festgenommen und nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Rettungskräfte brachten den 45-Jährigen mit stark blutenden Verletzungen am Arm, die operativ versorgt werden mussten in ein Krankenhaus. Das Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

 
Suizid.
53-Jähriger stürzt sich in Potsdam vom Hochhaus.
Werder (Havel)/Potsdam: - Zeugen meldeten am der Polizei Donnerstagnachmittag, dem 22.06.2017, gegen 14,30 Uhr, in der Landeshauptstadt Potsdam, Wall am Kiez, eine leblose Person, die sich zuvor offenbar von einem öffentlich zugänglichen Balkon eines Hochhauses gestürzt hat.
Der eintreffende Notarzt und die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 53 Jahre alten Mannes feststellen. Nach ersten Erkenntnissen liegen keine Hinweise auf Fremdeinwirkung vor. Die Kriminalpolizei geht derzeit von einem Suizid aus.

 

 
Körperverletzung an der Badestelle in Lindow.
Lindow, 8-jähriges  Kind mehrmals mit dem Kopf unter Wasser gedrückt.
Werder (Havel)/Lindow: - Am Freitag, dem 16.06.2017, gegen 16:00 Uhr, kam es in Lindow, der Stadt der Drei Seen an der Badestelle in der Straße "Am Gudelacksee" nahe des Campingplatzes des Gudelacksees, zu einer schwerwiegenden Gefährlichen Körperverletzung.
Ein 8-jähriges Mädchen hatte hier an der untiefen Badestelle mit Wasser gespielt. Dabei wurde eine anwesende 51-jährige Frau, die sich dort sonnte, etwas mit Wasser bespritzt.
Die 51-jährige Frau sprang wütend auf, packte daraufhin das 8-jährige  Mädchen und drückte dessen Kopf zwei Mal kurz tief unter Wasser.
Das Kind schrie laut auf und musste größere Menge Wasser dabei schlucken.
Anschließend packte die Frau ihre Sachen zusammen und entfernte sich von der Badestelle.
Durch genaue Täterbeschreibung
konnte die Frau durch die eingesetzten Polizeibeamten ermittelt werden.
Das Kind erlitt starke Schmerzen und Druckstellen im Nacken und Hals. Ebenso musste es sich mehrmals übergeben, so dass es ärztlich versorgt werden musste.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Kindesmisshandlung.

 

 
Landfriedensbruch.
Erneuter Angriff von Vermummten auf Berliner Polizeibeamten.
Werder (Havel)/Berlin-Friedrichshain: - In Berlin-Friedrichshain kam es in der vergangenen Nacht zu schweren Straftaten.
Am Samstag, dem 17,06,2017, gegen
0.10 Uhr, alarmierten Anwohner die Polizei, weil Personen Hindernisse auf die Straße stellten und lautstark Musik abspielten.
Gegen 0.15 Uhr entzündeten die rund 40 bis 60 größtenteils Vermummten dann auf der Kreuzung Rigaer Straße/Liebigstraße ein Feuer und begannen, immer mehr Gegenstände auf die Kreuzung zu tragen.
Gemäß Zeugen wurde aus der Gruppe heraus auch damit begonnen, Kleinpflastersteine aus dem Boden zu lockern und diese aufzunehmen.
Als wenig später Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft eintrafen und sich entschieden den verbarrikadierten Weg zügig freizuräumen, um der angeforderten Feuerwehr das Löschen des inzwischen auf mehrere Meter breiten und hohen Feuers mitten auf der Kreuzung zu ermöglichen, wurden diese sofort massiv mit Steinen, Flaschen, Pyrotechnik, Bengalischen Feuern und anderen brennenden Gegenständen beworfen.
Hierbei erlitten vier Polizistinnen und Polizisten Verletzungen. Alle vier setzten ihren Dienst fort. Insgesamt befanden sich zu diesem Zeitpunkt nach Einschätzung der Beamten rund 100 Personen im Bereich der Kreuzung und den umliegenden Straßen, die gezielt auf die Polizei einwirkten.
Es wurden polizeifeindliche Sprüche skandiert und immer wieder Pyrotechnik sowie andere Gegenstände entzündet und in Richtung Polizei geworfen. Die Gewalt ging hauptsächlich von einer rund 60-köpfigen, überwiegend total vermummten Gruppe aus.
Um den Bereich auszuleuchten – die Straßenlaternen waren größtenteils so manipuliert oder beschädigt worden, dass sie nicht mehr funktionierten - war zudem der Polizeihubschrauber im Einsatz.
Ein 22-Jähriger, der die Besatzung des Hubschraubers mehrfach geblendet haben soll, wurde wenig später im Nahbereich festgenommen. Bei ihm fanden die Beamten neben einem Laserpointer außerdem eine Zwille mit mehreren Stahlkugeln, Pyrotechnik, ein Einhandmesser, Handschuhe und eine Sturmhaube. Der Festgenommene wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen.

Die Polizisten nahmen noch drei weitere junge Männer im Alter von 22, 23 und 29 Jahren fest, die in dringendem Verdacht stehen zuvor an den Straftaten beteiligt gewesen zu sein. Den anderen Kriminellen gelang die Flucht.

Die Feuerwehr musste im Verlauf des Abends diverse brennende Müllcontainer, ein Toilettenhäuschen, Sperrmüll, brennende Fahrzeuge, Autoreifen und Holzgestelle löschen. Die Löschmaßnahmen gelangen den Rettern jedoch teilweise erst unter starkem Polizeischutz.

Gegen 1.15 Uhr hatte sich die Situation weitestgehend beruhigt und es hielten sich in der Umgebung nur noch Kleingruppen auf. Spezialisten der Kriminaltechnik stellten im Nachgang noch diverse pyrotechnische Gegenstände sicher. Die Polizei leitete Strafermittlungsverfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, schweren Landfriedensbruchs, Landfriedensbruchs, Brandstiftung, Widerstands, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffen- sowie das Sprengstoffgesetz und Sachbeschädigung ein.

 

 
Überhöhte Geschwindigkeit.
Mit dummer Ausrede und viel zu schnell auf der Autobahn  im Baustellenbereich unterwegs.
Werder (Havel)/Berlin-Neukölln: - Heute Vormittag, am Donnerstag, dem 15.06.2017, stellten Zivilbeamte des Verkehrsdienstes einen absoluter Raser auf der Stadtautobahn fest.
Nach den derzeitigen Erkenntnissen befuhr der 28-jährige Mann gegen 11 Uhr mit seinem BMW M 5, die BAB 113 in Fahrtrichtung Berlin-Süd. In Höhe der Anschlussstelle Späthstraße überholte er mit weit überhöhter Geschwindigkeit eine Zivilstreife des Autobahndauerdienstes der Berliner Polizei.
Während die regulären Fahrstreifen stark befahren waren und eine überhöhte Geschwindigkeit nicht zuließen, nutzte er eine für eine Wanderbaustelle abgesperrte Fahrbahnspur.
Zu diesem Zeitpunkt waren gerade Arbeiter mit Reinigungsarbeiten in dem Bereich beschäftigt, die sich durch Sprünge zur Seite retten konnten.
Die Polizisten nahmen eine Geschwindigkeitsmessung vor, stoppten und überprüften den Verkehrsrowdy.
Seine Ausrede: „Ich teste gerade die neu eingebaute Zündspule und will überprüfen, ob die Fehlermeldung bei Geschwindigkeiten über 150 km/h noch auftritt“.
Diese Ausrede hatten die Beamten noch nie gehört und
 beeindruckte die beiden Beamten nicht.
Ihn erwarten nun ein Bußgeld von mindestens 1.200 Euro, zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot.
Geprüft wird noch, inwieweit eine
Verkehrsgefährdung in Betracht kommt. Sollte dies der Fall sein, so wird Strafanzeige erstattet und die Strafe würde sich zumindest verdoppeln.

 

 
Diebstahl von Rasenmäher.
Polizeibeamten stellten auf der Autobahn bei Kontrolle Rasenmäher sicher.

Werder (Havel)/Frankfurt (Oder) (ots) - Bundespolizisten fanden Dienstagvormittag bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Bundesautobahn 12 einen gestohlenen Rasentraktor.

Am Dienstag, dem 13,06,2017, gegen 8:50 Uhr, kontrollierten Bundespolizisten auf der BAB 12 einen in Richtung Grenze nach Polen fahrenden Kleintransporter. Fahrer und Beifahrer des VW-Transporters waren zwei Männer aus Litauen im Alter von 34 und 46 Jahren.
Bei der Überprüfung des Fahrzeuges entdeckten die Beamten auf der Ladefläche einen Aufsitzrasenmäher der Marke Husquarna. Die beiden Insassen legten den Beamten eine offensichtlich fingierte Rechnung vor, wonach sie die Maschine angeblich in Großbritannien käuflich erworben hätten.
Die am Rasenmäher festgestellten ganz frischen Grasanhaftungen und auch an den Rädern, erhärteten den Verdacht, dass der Aufsitzmäher aus einem Diebstahl stammt. Der Neupreis des mutmaßlichen Diebesgutes liegt bei weit über 12.000 Euro.

Die Bundespolizisten stellten den Rasenmäher sicher und leiteten gegen die zwei Litauer ein Ermittlungsverfahren wegen Hehlerei ein.
Die beiden Männer konnten die Dienststelle nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verlassen.

 

 
Vortäuschen einer Straftat.
Mehrfachvergewaltigung vorgetäuscht und Anzeige erstattet.

Werder (Havel)/Neuruppin: – Eine 18-jährige jugendliche Frau wählte am Samstagabend, dem 10.06.2017, gegen 19.15 Uhr, den Polizeinotruf und teilte mit, am Tag zuvor, also am Freitag davor, auf einer Privatparty in Ludwigslust mehrfach vergewaltigt worden zu sein.
Sie sei am 09.06.17 bewusstlos aus einem Zug geholt worden und befindet sich nun im Krankenhaus.
Mit den Ermittlungen des Kriminaldauer-dienstes wurde die Anruferin trotz ihrer falscher Angaben von Personalien identifiziert.
Mit den richtigen Personalien wurde sie in den polizeilichen Auskunftssystemen überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass sie ähnliche Handlungen nahezu im gesamten Bundesgebiet durchgeführt hatte.
Sie wurde neben anderen Delikten deswegen bereits zur Aufenthaltsermittlung durch neun Staatsanwaltschaften ausgeschrieben.
Nachdem die Beamten sie darauf ansprachen, rannte sie aus dem Zimmer und kehrte nach wenigen Minuten wieder zurück. Es stellte sich heraus, dass das Sexualdelikt auch dieses Mal nicht stattgefunden hatte und frei erfunden war.
Eine Strafanzeige wegen des Vortäuschens einer Straftat wurde aufgenommen. Die 18-Jährige blieb im Krankenhaus und wird dort dem sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt.

 

 
Wasserschutzpolizei.
Länderübergreifende Kontrollen der Berufs- und Freizeitschifffahrt durch die Wasser- schutzpolizei.
Werder (Havel)/Potsdam: - Vom 25. Mai 2017 bis zum 5. Juni 2017 führten die Wasserschutzpolizeien in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt umfangreiche Schwerpunktkontrollen der Berufs- und Freizeitschifffahrt auf den vorhandenen Binnengewässern durch.

Als oberstes Ziel der Kontrollen zwischen Himmelfahrt (Vatertag) und Pfingsten galt wie in den vergangenen Jahren, die Erhöhung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs, sowohl der Freizeit- als auch der Berufsschifffahrt.

Dabei lagen in diesem Jahr die Schwerpunkte neben der Überprüfung der Befähigung und Ausrüstung insbesondere auf der Einhaltung der jeweils geltenden Verkehrsvorschriften auf Bundes- und Landeswasserstraßen.

Augenmerk wurde aber auch, insbesondere an den Feiertagen, auf die Einhaltung des Alkohol- und Drogenverbotes und die Einhaltung der Tempolimits gelegt.

Die Wasserschutzpolizeien der Länder kontrollierten insgesamt 4.864 Fahrzeuge (davon 683 in Berlin), darunter 4.507 (608) Fahrzeuge der Sportschifffahrt, 216 (75) der Berufsschifffahrt sowie 141 (0) sonstige Fahrzeuge (schwimmende Geräte, Spreewaldkähne, Tretboote etc.).

Von den eingesetzten Polizeibeamten wurden 372 (95) Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 14 (0) Strafanzeigen gefertigt, sowie 700 (76) Verwarnungen mit Verwarnungsgeld ausgesprochen.

Für die länderübergreifenden Kontrollen kann festgestellt werden, dass insgesamt 133 Bootsführer unter dem Einfluss alkoholischer Getränke standen und nun einem Bußgeld- bzw. Strafverfahren entgegen sehen. Ein Sportbootführer wurde mit 3,10 Promille Alkohol im Blut festgestellt, ein weiterer mit 1,80 Promille. Darüber hinaus stand ein Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmittel, zweimal wurde der Besitz von Betäubungsmitteln geahndet.

In Berlin konnten keine alkoholisierten oder unter dem Einfluss von Rauschmitteln stehende Bootsführer festgestellt werden.

Ansonsten lagen in diesem Jahr die meisten Verstöße im Bereich der Binnenschifffahrtsstraßen- und der Sportbootvermietungs- ordnung Binnen.

Die Vielzahl an Feststellungen zeigt, dass eine solche Schwerpunktaktion wichtig ist, nicht nur im Hinblick auf Ahndung von Verstößen sondern in erster Linie, um alle Wassersportler bezüglich der Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen zu sensibilisieren.

 

 
Trunkenheit im Straßenverkehr.
Zweimal Trunkenheit an einem Tage. Führerschein für immer los.
Werder (Havel)/Beelitz: - Während der Streifenfahrt bemerkten Beamte des Polizeirevier Beelitz am Mittwoch, dem 31.05.2017, gegen 18,30 Uhr, einen Pkw Ford.
Dessen Fahrer war Polizeibeamten bereits schon früher aufgefallen. Einen Führerschein besitzt der 59-jährer nämlich nicht mehr. Den hatten ihn Beamte bereits am Mittwoch, morgens gegen 08,50 Uhr, nach einer Trunkenheitsfahrt in Brück bereits abgenommen.
Bei einer Kontrolle in der Westfalenstraße in Brück wies sein Atemalkohol bereits dort einen Wert von 1,28 Promille auf.

Als die Beamten den Fahrzeugführer nun erneut im Landkreis Potsdam-Mittelmark, Beelitz, Mauerstraße kontrollieren wollten, versuchte sich der Mann zunächst der Kontrolle durch Flucht mit dem Pkw zu entziehen, konnte aber wenig später in der Beelitzer Mauerstraße gestoppt werden.

Zusätzlich zum fehlenden Führerschein vernahmen die Beamten dann erneut starken Alkoholgeruch in der Atemluft des Mittelmärkers.
Der Atemalkoholtest ergab diesmal einen Wert von: 2,56 Promille. Es wurde erneut eine Blutprobe angeordnet. Außerdem stellten die Beamten den Fahrzeugschlüssel sicher.


Als die Beamten formhalber nach seinem Führerschein fragten, gab er zur Antwort, dass er ihn zu Hause vergessen habe und ihn vorbeibringen wolle.

 

 
Willkommenskultur.
Tatverdächtiger Gewalttäter aus Öffentlichkeitsfahndung  identifiziert.
Werder (Havel)/Berlin - Charlottenburg / Reinickendorf (ots) - Nachdem die Bundespolizei seit dem 28. April 2017 mit Bildern eines Tatverdächtigen nach einer schweren Gewalttat am S-Bahnhof Jannowitzbrücke fahndete, wurde dieser nun identifiziert.

Der junge Mann gehört zur Gruppe der mutmaßlichen Schläger, gegen die Bundespolizisten bereits am 16. Mai 2017 drei Haftbefehle vollstreckten. Den insgesamt dreizehn Tatverdächtigen wird vorgeworfen, am 4. März 2017 gegen 23:05 Uhr gemeinschaftlich zwei Männer am S-Bahnhof Jannowitzbrücke so schwer geschlagen und getreten zu haben, dass diese im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Bundespolizisten durchsuchten die Wohnräume des durch Zeugenaussagen identifizierten 16-jährigen Libanesen sowie eines weiteren 16-jährigen tatverdächtigen Syrers am frühen Donnerstagmorgen. Insgesamt waren 24 Beamte beim Vollstrecken der Durchsuchungsbeschlüsse der Staatsanwaltschaft Berlin in einem Wohnheim für Asylbewerber in Bezirk Charlottenburg sowie einer Einrichtung für Jugendliche in Reinickendorf beteiligt. Beide Tatverdächtigen sind bereits wegen gefährlicher Körperverletzung polizeilich in Erscheinung getreten.

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler drei Mobiltelefone und mutmaßliche Tatkleidung sicher. Die tatverdächtigen Schläger wurden auf der Dienststelle erkennungsdienstlich behandelt. Zu Beweiszwecken wurden auch DNA-Proben gesichert. In Anwesenheit des Vaters bzw. des Betreuers wurden die beiden 16-Jährigen zum Sachverhalt vernommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Jugendlichen die Dienstelle wieder verlassen.