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             Polizei - Berichte  vom  Juli 201               
 

 
Bootsbrand.
Sportmotorboot ausgebrannt.
Werder (Havel)/
Rathenow: - Nach ersten Ermittlungen beabsichtigte der 45 Jahre alte Sportbootführer am Donnerstagvormittag, den 27. Juli 2017, gegen 10:30 Uhr, sein Boot im Landkreis Havelland, Rathenow, Untere Wasserstraße, Stadtschleuse, mit einem externen Benzinkanister zu betanken.
Beim Auffüllen beachtete er aber nicht, dass er an Bord noch einen Gaskocher zum Kaffeekochen in Betrieb hatte.
Da bei der Betankung die Luft aus dem im Boot befindlichen Tank herausgedrückt wird, kam es zu einer Verpuffung, in Folge dessen sich der Kunststoff im Boot sofort entzündete und das Sportmotorboot Feuer fing und völlig ausbrannte.

Die sich ebenfalls an Bord befindlichen Ehefrau und Tochter,  die das Frühstück vorbereiteten konnten sich noch rechtzeitig vom Sportboot retten, bevor es zum Vollbrand kam.

Durch die eingesetzte Feuerwehr wurde der Brand gelöscht und dass Sportmotorboot an Land gebracht. Es kam zu keinen Personenschäden. Durch den Vorfall musste der Schleusenbetrieb für etwa fünf Stunden bis 18.50 Uhr eingestellt werden. Der Sachschaden wurde auf mindestens 14.000 Euro geschätzt.

 

 
Sexuelle Belästigung.
Jugendliche Mädchen in Brandenburg an der Havel sexuell belästigt.
Werder (Havel)/
Brandenburg an der Havel: - Die Polizei wurde am Dienstagabend, dem 25. Juli 2017, gegen 20:00 Uhr, in der Stadt Brandenburg an der Havel, Altstadt, Plauer Straße gerufen. Zeugen hatten beobachtet, wie dort ein Mädchen durch einen Mann sexuell belästigt wird.
Als die Beamten dort eintrafen, konnten sie den beschuldigten Mann (47) noch antreffen und feststellen.
Im Rahmen der ersten Ermittlungen wurde bekannt, dass der Mann zwei Mädchen im Schambereich, an Bauch und Brust berührt haben soll.
Der Beschuldigte war stark alkoholisiert und wies einen Atemalkoholwert von 2,92 Promille auf. Er wurde zur Ausnüchterung und der Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam Brandenburg gebracht.
Die Jugendlichen Mädchen wurden in die Obhut ihrer Eltern übergeben. Nach seiner Vernehmung, bei der er angab, dass ihm aufgrund des hohen Alkoholkonsums die Erinnerung fehle, wurde der Beschuldigte am heutigen Tag aus dem Gewahrsam wieder entlassen.

 

 
Willkommenskultur.
Jugendliche Asylbewerber mit Diebesgut und ohne Fahrausweis im ICE ertappt.
Werder (Havel)/
Brandenburg-Prignitz (ots) - Heute Morgen, Dienstag, dem 25.07.2017, gegen 16:04 Uhr, kontrollierten Bundespolizisten drei Jugendliche und fanden dabei etliches Diebesgut bei dem reisenden Trio.

Die drei Jugendlichen waren im ICE von Hamburg kommend  nach Berlin ohne Fahrausweis unterwegs, als sie um 6:30 Uhr der Zugbegleiter kontrollierte. Alarmierte Bundespolizisten stellten in Wittenberge die Identität des Trios fest. Die 15 und 16 Jahre alten Asylbewerber aus Marokko hatten eine hochwertige Kamera, ein Tablet und eine Powerbank bei sich. Die Gegenstände stammen aus einem Diebstahl von heute Morgen in Hamburg. Das Opfer hatte kurz zuvor dort eine Anzeige erstattet.

Die Bundespolizisten stellten das Diebesgut sicher und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen sowie Diebstahls ein. Die minderjährigen Asylbewerber kamen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß.

 

 
Haftbefehl vollstreckt.
Von der Autobahn aus direkt ins Gefängnis gewandert.
Werder (Havel)/
Berlin: - Von der Autobahn direkt ins Gefängnis ging es am Samstagnachmittag, dem 24.07.2017, gegen 12.59 Uhr, für einen polnischen Mann.
Der 30-jährige Pole war durch Beamte der Bundespolizei auf der Autobahn bei Görlitz kontrolliert worden.
Bei einer routinemäßig durchgeführten Personalienüberprüfung haben die Bundespolizisten festgestellt, dass der Name des Kontrollierten auf der Fahndungsliste der Polizei steht.
Dem mittlerweile in Berlin lebenden Mann fehlten 3.100,00 Euro, um einen längeren Aufenthalt hinter Gittern abzuwenden. So hoch war schließlich die Summe der vom Amtsgericht Böblingen nach einer Verurteilung in Abwesenheit wegen eines  größeren Diebstahls angeordneten Geldstrafe.

 

 
Laserpointerangriff auf Polizeihubschrauber.
Stich mit abgebrochener Flasche - Ver- dächtiger nach versuchtem Totschlag festge- nommen.
Werder (Havel)/
Berlin-Neukölln: - Zielfahnder nahmen heute Vormittag, Mittwoch, den 19.07.2017, in Berlin-Neukölln einen Verdächtigen vorläufig fest.
Die Ermittlungen der 5. Mordkommission führten nach der Tat am 24. Mai 2017 anhand von Spuren zu einem 30-Jährigen, der im Verdacht steht, einen 26-Jährigen mit einer Bierflasche angegriffen zu haben.
Die Ermittlungen ergaben des Weiteren, dass der Verdächtige den 26-Jährigen offenbar gewollt angerempelt hatte und somit provozieren wollte. Der Festgenommene, der gegen 10 Uhr in der Mainzer Straße ergriffen wurde, soll heute einem Richter zur Verkündung des bereits bestehenden Haftbefehls vorgeführt werden.

Erstmeldung vom 26. Mai 2017. Nach Stich mit abgebrochener Flasche - Opfer schwer verletzt
Im Rahmen einer Auseinandersetzung mit einem Unbekannten am Mittwochabend ist ein junger Mann durch einen Stich mit einem abgebrochenen Flaschenhals schwer verletzt worden.

Gegen 23 Uhr rempelte ein unbekannter Mann einen 26-Jährigen auf dem S-Bahnhof Berlin-Adlershof an. Darüber gerieten Beide in Streit. Eine weibliche Zeugin, die sich ebenfalls auf dem Bahnsteig befand, versuchte noch schlichtend einzugreifen, was aber misslang. Im weiteren Verlauf nahm der als 20 - 25 Jahre alt beschriebene Mann eine auf dem Boden stehende Bierflasche, schlug den Flaschenboden ab und stach auf sein Gegenüber ein. Der Stich mit der Flasche traf den in Berlin-Weißensee wohnenden Mann in die linke Halshälfte. Der unbekannten Zeugin gelang es, den Angreifer von einem weiteren Zustechen, zu welchem er bereits ausgeholt hatte, abzuhalten und ihn in den Fahrstuhl zu drängen. Der Täter flüchtete vom dem Bahnhof. Eintreffende Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr versorgten den 26-Jährigen und brachten ihn in ein Berliner Krankenhaus. Aufgrund der Schwere der Verletzung befindet er sich in intensivmedizinischer Behandlung. Die engagierte unbekannte Zeugin verließ ebenfalls den Bahnhof in unbekannte Richtung.

 

 
Laserpointerangriff auf Polizeihubschrauber.
Haftbefehl nach Laserpointerangriff auf Helikopterpilot der Polizei vollstreckt.

Werder (Havel)/
Berlin-Reinickendorf: -Einsatzkräfte des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt Berlin vollstreckten gestern, am Montag, dem 17.07.2017, gegen 13.20 Uhr, am Wilhelmsruher Damm einen Haftbefehl gegen einen jungen Mann. Dem 22-Jährigen wird vorgeworfen, in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni 2017 in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain, an gewaltsamen Angriffen auf Polizeibeamte beteiligt gewesen zu sein.
In diesem Zusammenhang kam es zu gezielten Stein- und Flaschenwürfen auf die Einsatzkräfte der Berliner Polizei.
Gegen 0.50 Uhr soll dann der Tatverdächtige vom Boxhagener Platz aus einen Laserpointer auf die Kanzel des zur Unterstützung der am Boden agierenden Polizisten eingesetzten Polizeihubschraubers gerichtet haben.
Der grüne Laserstrahl traf hierbei rund eine Minute den Piloten und die Besatzung, die jedoch schwerwiegende Augenverletzungen oder den Kontrollverlust des Fluggerätes durch ständige Positions-, Körperhaltungsänderungen und Anlegen von Schutzvisieren verhindern konnten. Der Pilot musste teilweise mit geschlossenen Augen fliegen.
Bei der im Juni durchgeführten Festnahme des Täters fanden die Ermittler unter anderem eine Zwille mit Metallschrauben und Muttern, sowie eine schwarze Sturmhaube und mehrere pyrotechnische Knallkörper  polnischer Herkunft.
Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft, da er dringend tatverdächtig ist, unter anderem die Sicherheit des Luftverkehrs beeinträchtigt zu haben.
Weiterhin wird ermittelt, ob hier ein Mordversuch in Betracht kommt.

 

 
Wasserschutzpolizei meldet.
Verkehrsverstöße auf dem Wasser wegen Trunkenheit.
Werder (Havel)/
Potsdam: - Durch die Wasserschutzpolizei der Direktion West wurden im Berichtszeitraum auf den Wasserstraßen im Zuständigkeitsbereich 0 Fahrzeug der Berufsschifffahrt und 51 Sportboote kontrolliert. Dabei wurden 7 Verstöße gegen schifffahrtsrechtliche Vorschriften geahndet. Unter anderem folgende:

Trunkenheitsfahrt Sportmotorboot.
Am Samstag den 15.07.2017, gegen 17.45 Uhr, befuhr ein 34 jähriger Sportbootführer die Potsdamer Havel, Templiner See aus Richtung Caputh kommend in Richtung Olympiastützpunkt. Beim Passieren der Eisenbahnbrücke nutze dieser jedoch nicht die Durchfahrt des Brückenjochs, sondern fuhr am Uferrand durch die Brücke hindurch.
Nach einer erfolgten Wende, wurde die Fahrt erneut am Uferrand, diesmal in wieder in Richtung Caputh fortgesetzt.
Bei der durchgeführten Sportbootkontrolle, konnten die Beamten der WSP deutlich Atemalkoholgeruch wahrnehmen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,97 Promille. Die Weiterfahrt wurde vor Ort untersagt und eine Blutprobe angeordnet. Gegen den Sportbootführer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr eingeleitet. Der Sportbootführerschein wurde einbehalten.

Trunkenheitsfahrt Sportmotorboot.
Am Samstag, den 15.07.2017, befuhr gegen 17.40 Uhr ein 45 jähriger Sportbootführer mit einem Sportmotorboot (Mietfahrzeug) die Potsdamer Havel, Planitzinsel befuhr.
Durch die Beamten wurde gesehen, wie der Sportbootführer nicht nur Steuerung des Bootes in der einen Hand hielt, sondern auch in der anderen Hand ein alkoholisches Getränk.
Bei der durchgeführten Kontrolle wurde durch die Beamten Atemalkoholgeruch wahrgenommen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,95 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr eingeleitet.
Der Vermieter des Bootes wurde aufgefordert, sein Wasserfahrzeug zurück zu holen.

 

 
Abrechnungsbetrug mit Krankenkassen.
Fälschungen von Rezepten und Abrechnungsbetrug in Millionenhöhe in Berlin  –  Vier Haftbefehle vollstreckt.
Werder (Havel)/
Berlin/Brandenburg: - Beamte des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Berlin durchsuchten heute Morgen, am Freitag, dem 07.07.2017,  20 Wohn- und Geschäftsräume in Berlin und Brandenburg und vollstreckten dabei vier Haftbefehle. Monatelange intensive Ermittlungen gegen eine mutmaßliche Bande von elf Personen, zehn Männer und eine Frau im Alter von 31 bis 64 Jahren, davon fünf niedergelassenen Apothekern, führten zu den heutigen Maßnahmen.
Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, Rezepte für sehr hochpreisige Arzneimittel gefälscht und durch mehrere Apotheker bei den Krankenkassen zur Bezahlung eingereicht zu haben.

Der mutmaßliche Schaden pro Rezept lag bei durchschnittlich 15.000 Euro.
Nach bisherigen Erkenntnissen konnte der verdächtigen Gruppe ein Schaden von 3,1 Millionen Euro bereits zugeordnet werden. Die Ermittler gehen von einem weitaus größeren Schaden aus, da nach den bisher gewonnenen Erkenntnissen die Tatverdächtigen seit etwa zehn Jahren aktiv sein sollen.

Bei dem mutmaßlichen Kopf der Bande handelt es sich um einen einschlägig vorbestraften 54-jährigen Apotheker und seine 31 Jahre alte Lebensgefährtin. Beide leben in Bulgarien und sollen lediglich nach Berlin gekommen sein, um weitere Taten zu begehen bzw. diese zu organisieren.
Spezialeinsatzkräfte nahmen das Paar heute Morgen in einem Hotel in Berlin-Treptow fest. Den Beiden sowie zwei 45 und 54 Jahre alten mutmaßlichen Mittätern sollen heute die Haftbefehle durch einen Richter verkündet werden.

 

 
Leiche im Keller.
Verweste Leiche im Keller aufgefunden.
Werder (Havel)/
Fehrbellin: - Durch einen Nachbarn wurde im Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses an der Promenade in Fehrbellin eine Leiche aufgefunden.
Diese lag über einem zusammenge- brochenen Plastikstuhl.
Da es iom Keller immer so komisch roch, wollte der Mieter der Sache auf den Grund gehen und schaute einmal gründlich nach. Er ging die einzelnen Keller zur Kontrolle durch und machte dabei diesen schrecklichen Fund.
Vorhandener Madenbefall im Gesicht der Leiche ließ eine zweifelsfreie Identifizierung zunächst nicht zu. Laut Arzt war die Person seit mindestens vier Tagen tot.

Bei dem Leblosen handelte es sich aber nach den ersten Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes der Direktion Nord mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen 73-jährigen Hausbewohner, der auch Mieter des Kellerraumes ist.

Es konnten keine Anzeichen für ein Einwirken Dritter festgestellt werden. Der Leichnam wurde beschlagnahmt und ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

 

 
Drogenversteck Kleinmachnow.
Schleusenwärterin findet Unterwasser-Drogenversteck in Kleinmachnow.
Werder (Havel)/
Kleinmachnow: - Bei einem Rundgang am Donnersteg, dem 29.06.2017, abends gegen 20.35 Uhr, fand eine Schleusenwärterin an einer Schleusenleiter im Landkreis Potsdam-Mittelmark, Kleinmachnow,  Stahnsdorfer Damm, eine unter Wasser festgebundene Kunststofftüte mit Inhalt.
Sie war so angebunden, so dass kein Wasser eindringen konnte.

Sie nahm die Tüte an sich und informierte die Polizei.
Zwei polnische Staatsbürger, die sich bereits nach der fehlenden Tüte bei der Schleusenwärterin erkundigt hatte, konnten noch durch die eingetroffenen Beamten in einem Fahrzeug auf dem Parkplatz angetroffen werden.
In der Tüte befanden sich geringe Mengen an Betäubungsmittel. Im Fahrzeug der zwei Brüder (33 und 35 Jahre alt) konnten diverse Einbruchswerkzeuge aufgefunden und sichergestellt werden.

Der 35-jährige Fahrer wurde positiv auf Amphetamine getestet und es wurde eine Blutentnahme angeordnet. Danach ging es für die Brüder in den Gewahrsam der Polizeiinspektion Potsdam. Die polizeilichen Maßnahmen dauern derzeit noch an.