zur  Startseite
      Gemeinde Schwielowse Februar   2012      
 

Mindestlohn in Brandenburg
Arbeitsminister Günter Baaske verteidigt gegenüber den Unternehmen den Mindest-lohn in Brandenburg.
Werder(Havel)/Schwielowsee: - Brandenburgs Arbeitsminister Günter Baaske (SPD) hat das brandenburgische Vergabegesetz und die darin festgesetzten 8,50 Euro Mindestlohn gegen Kritik von Handwerksfirmen öffentlich für gut befunden und es verteidigt. Dieser Mindestlohn sei "keineswegs üppig", sagte Minister Günter Baaske am Samstag , dem 11.02.2012 auf dem 16. Gesellentag des Handwerks in Schwielowsee-Caputh. Der Präsident des Brandenburger Handwerkskammertags, Bernd Ebert, stellt in Zweifel, dass sich die Einhaltung der Mindestlöhne auf Dauert kontrollieren lasse. Er bezeichnete es ebenfalls als "Menschenunwürdig", wenn ein Brandenburger Unternehmer seinen Arbeitern so wenig Lohn zahle, so dass sie obwohl Vollzeitarbeiter noch Stütze beim Arbeitsamt beantrage müsse. Obwohl in Brandenburg gegenüber den Alten Bundesländern die Arbeit und auch die Waren nicht billiger  sind, verdienen die Arbeiter und Angestellten oft noch nicht einmal die hälfte an Arbeitslohn. So ist die Ware bei den Bäcker oft teurer als in den Alten Bundesländern, die Verkäuferinnen verdienen aber nur die Hälfte. Da stellt sich die Frage, wer steckt den Gewinn ein wenn der Unternehmer nach eigenem Jammern noch draufzahlen muss. Vermutlich hat man in Brandenburg bei der Meisterausbildung ein  Hauptfach; "Wie jammere ich richtig" als Pflichtfach eingeführt.

Eisunfall auf dem Schwielowsee.
Eisangeln kann tödlich sein. Ein Angler ertrunken.
Werder(Havel)/Schwielowsee:
- Wieder hat ein Bürger die Warnung nicht allzu ernst genommen und begab sich auf die Eisfläche des Schwielowsee, um dort ein Loch in das Eis zu schlagen. Er führte seine Angel mit sich und wollte seinem geliebten Hobby nach gehen und Eisangeln. Hierbei brach er durch das Eis und versank in den eiskalten Fluten. Dank helfender Hände anderer Eisangler konnte er jedoch rechtzeitig gerettet werden. Völlig durchnässt bei 17 Grad Außentemperatur wurde er durch die Helfer sofort nach Hause gebracht. Trotz dieses Vorkommnisses geht das beleibte Eisangeln auf dem Schwielowsee weiter. Hier kann man von Unverantwortung sprechen. Nicht so glimpflich ging es am Großen Stienitzsee ab. Am gestrigen Sonntag, dem 05.02.2012, wurde, gegen 13:00 Uhr, ein, seit den frühen Morgenstunden als vermisst gemeldeter, 65-jähriger Eisangler tot aus dem Großen Stienitzsee in Strausberg geborgen. Der Mann war nach umfangreichen Suchmaßnahmen unter Einsatz eines Tauchteams der Feuerwehr im Wasser unter der Eisdecke im leblosen Zustand entdeckt worden. Es ist anzunehmen, dass er kurz untertauchte, etwas seitlich abtrieb, deshalb beim Auftauchen wollen die Öffnung im Eis nicht mehr fand und so unter der Eisdecke ertrunken ist. Ein vor Ort befindlicher Arzt konnte nur den Tod feststellen. Zu den Umständen des Ablebens können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden. Nach jetzigem Ermittlungsstand kann die Einwirkung Dritter jedoch ausgeschlossen werden. Die Polizei warnt noch einmal nachdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen. Trotz des derzeitig frostigen Wetters sind noch nicht alle Eisdecken tragfähig!