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         Verkehrsunfälle im  Juni   2017                    
 

 
Unfall mit Straßenbahn.
Zwei Straßenbahnen in Berlin frontal zu- sammengestoßen - mehrere verletzte Fahr-gäste wurden in Krankenhäuser unterge- bracht.
Werder (Havel)
/Berlin: -
In Berlin, Ortsteil Prenzlauer Berg sind am Donnerstag, dem 29.06.2017, gegen 11,48 Uhr, zwei Straßenbahnen frontal ineinander gekracht. Zwei Bahnen der Linie M10, die normalerweise immer  aneinander vorbeifahren, stießen auf einer viel befahrenen Kreuzung zusammen. Durch den Zusammenstoß entgleisten beide Schienenfahrzeuge und blockierten die gesamte Kreuzung. Der Straßenverkehr wurde gesperrt und eine Rettungsgasse für Notfallfahrzeuge gebildet. Bei diesem Unfall wurden insgesamt 27 Personen aus den beiden Bahnen verletzt.

Aus noch unbekannter Ursache wurden vermutlich die Weichen falsch gestellt, somit bog die eine der Bahnen unberechtigt ab und stieß frontal mit der entgegenkommende Straßenbahn zusammen.

Die Berliner Feuerwehr wurde kurz nach dem Unfall, so gegen  11,53 Uhr zur Kreuzung Danziger Straße Ecke Prenzlauer Allee alarmiert.
Die Feuerwehr war mit etwa 50 Einsatzkräften vor Ort, darunter Notärzten und Rettungssanitätern.
Erste Informationen der Rettungskräfte zu Schwerverletzten bestätigten sich nicht.

Insgesamt wurden zehn Personen nach der Erstversorgung an der Unfallstelle  in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Rüstgruppe der Feuerwehr und Mitarbeiter vom Notfallmanagement der BVG waren ebenfalls im Einsatz.

 

 
Unfall mit Tiertransporter.
Mit 700 Ferkeln beladener LKW umgekippt.
Werder (Havel)
/Neuhütten: -
Ein ungarischer LKW mit Auflieger kam nach derzeitigem Kenntnisstand am Montag, 26.06.2017, gegen 11:53 Uhr, im Landkreis Potsdam- Mittelmark, Bundesstraße 107, Neuehütten- Wiesenburg, aus Richtung Görzke,  nach rechts von der Fahrbahn und kippte um. Er blieb jedoch auf der Seite Liegen.
Fahrer (38) und Beifahrer (45) erlitten hierbei leichte Verletzungen und wurden vor Ort ambulant behandelt.
Die etwa 700 Ferkel, die der LKW geladen hatte standen erheblich unter Stress und quiekten laut durcheinander, so dass ein erheblicher Lärm entstand. Der umgekippte Tiertransporter wurde geöffnet und die schreienden Ferkel  wurden entladen.  Auf einem angrenzenden Feld wurde schnell eine Koppel errichtet, in die nun die Ferkel eingesperrt wurden.
Auch in der Koppel konnten sich die Tiere nicht beruhigen und schrieen und quiekten laut weiter und liefen dabei unruhig hin und her.
Einige der Ferkel haben jedoch den Unfall nicht überlebt und kamen bei leider zu Tode.
Vor Ort befandet sich eine Amtstierärztin, die die Rettung der Ferkel überwachte. Ein herbeigerufener Abdecker entsorgte die verendeten Ferkel. Die Vollsperrung der Unfallstelle dauerte mehr als sechs Stunden.

 

 
Unfall mit LKW und Radfahrerin mit Kleinkind.
LKW überrollt Fahrrad mit Kinderanhänger – niemand verletzt.
Werder (Havel)
/Potsdam: -
Am Donnerstagvormittag, 22.06.2017, gegen 08:35 Uhr,  ereignete sich auf dem Horstweg in der Landeshauptstadt Potsdam, Stadtteil Babelsberg ein dramatischer Unfall, wobei aber glücklicherweise niemand verletzt wurde.

Was war geschehen:
Zur genannten Zeit durchfuhr ein polnischer LKW den Horstweg und wollte von diesem nach rechts auf die Nuthestraße auffahren. Beim Abbiegevorgang übersah er offensichtlich eine Radfahrerin, welche auf dem Radweg in gleicher Richtung unterwegs war. Als die Radlerin bemerkte, dass eine Kollision nicht mehr zu verhindern ist, sprang diese von ihrem Rad ab. Dramatisch an der Situation war, dass am Fahrrad der 34-jährigen Dame ein Fahrradanhänger angebracht war, in welchem sich ein 6 Monate altes Kind befand. In weiterer Folge wurde das Fahrrad von einem LKW-Reifen überrollt und dieses samt Anhänger einige Meter mitgeschliffen. Erst jetzt hielt der LKW-Fahrer an. Durch ihn und weitere Zeugen konnte das Fahrrad unter dem LKW hervorgezogen werden. Hier wurde festgestellt, dass das Kleinkind glücklicherweise nicht verletzt wurde und unbeschadet an die Mutter übergeben werden konnte. Der LKW-Fahrer setzte sich daraufhin mit den Worte: „Ich habe einen Termin!“ in sein Führerhaus und verließ den Ort. Durch einen Zeugen, welche geistesgegenwärtig reagierte, folgte dem LKW und konnte ihn später auch anhalten und bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort festhalten. Durch Polizeibeamte wurde der 52-jährige polnische LKW-Fahrer auf seine Fahrtauglichkeit untersucht. Hier konnten keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Da es auch der geschädigten Mutter und ihrem Kleinkind gut ging, konnte der Unfallverursacher nach dem Entrichten einer Sicherheitsleistung und der Spurensicherung am LKW den Unfallort verlassen. Ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht wurde eingeleitet. Für alle Beteiligten ein einschneidendes Erlebnis, aber mit einem guten Ausgang.

 

 
Unfall beim Fallschirmsprung.
Fehrbellin Unfall beim Fallschirmsprung.
Werder (Havel)
/Fehrbellin: -
Am Samstag, dem 17.06.2017, gegen 18:00 Uhr, kam es am Flugplatz in Fehrbellin zu einem schwerwiegenden Unfall beim Fallschirmsprung.
Bei der Landung der Besatzung eines Tandemsprungs verletzte sich ein 56-jähriger Fallschirmspringer schwer. Sein Mitflieger blieb unverletzt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte am Landeort eine starke Unebenheit im Boden dazu geführt, dass der 56-jährige Fallschirmspringer nicht ordnungsgemäß mit beiden Beinen aufsetzen konnte. Beim Aufprall blieb er in der Unebenheit hängen, überschlug sich und wurde durch das unkontrollierte Aufschlagen am Rücken stark verletzt. Herbeigerufene Rettungskräfte legten ihn vorsichtshalber in Strecklage auf eine Bahre und brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr besteht nicht.

 

 
Tödlicher Radfahrunfall Berlin.
Radfahrer gegen geöffnete Pkw-Tür gefahren und sich tödliche Verletzungen zugezogen.
Werder (Havel)
/Berlin-Neukölln: -
In der vergangenen Nacht, Mittwoch, den 14.06.2017, verletzte sich ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Neukölln. Der 55-jährige Radfahrer befuhr gegen 23 Uhr die Hermannstraße in Richtung Kienitzer Straße.
Nach den bisherigen Erkenntnissen soll ein 50-jähriger Verkehrsteilnehmer die Fahrertür seines geparkten Porsche Cayenne unvermittelt geöffnet haben, so dass der Radler nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und gegen die Tür stieß.
Durch den Aufprall wurde der Radfahrer über die geöffnete Fahrzeugtür geschleudert und erlitt Lebensgefährliche Verletzungen.
Rettungskräfte brachten den 55-jährigen lebensgefährlich verletzten Radfahrer mit einer stark blutenden  Kopfverletzung zur stationären Behandlung in eine Klinik, wo er im laufe des Nachmittags seinen schweren Verletzungen erlag.

 

 
Verkehrsunfall-Straßenbahn.
Kollision, Pkw mit einer Potsdamer Straßenbahn.
Werder (Havel)
/Potsdam: -
Am Donnerstagmittag, dem 08.06.2017, gegen 11,21 Uhr, kam es in der Landeshauptstadt Potsdam im Bereich der Langen Brücke zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einer Straßenbahn.
Ein 73-jähriger Opel Fahrer befuhr die Lange Brücke und wollte nach links in die Babelsberger Straße einbiegen. Nachdem die Ampel, nach Angaben des Opel-Fahrers, grün anzeigte, bog er ein und es kam zum Zusammenstoß mit der Straßenbahn.
Der Fahrer der Straßenbahn hatte noch mit Hupen und Klingeln auf sich aufmerksam gemacht, konnte aber eine Kollision mit dem Opel nicht mehr verhindern. Der 73-jährige Opel Fahrer und seine 67-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und mussten medizinisch versorgt werden.
Die ca. 60-70 Fahrgäste der Straßenbahn blieben unverletzt. Die Ausfallzeit der Bahn betrug ca. 45 Minuten. Es entstanden Sachschäden von ca. 20.000 Euro.

Zwei Boote zusammengestoßen.
Himmelpfort – Ein Kajütboot und ein Charterboot kollidierten gestern, Donnerstag, dem 08.06.2017, gegen 14.30 Uhr,  an der Schleuseneinfahrt miteinander. Dabei wurde eine 68-jährige Frau auf dem Kajütboot leicht verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 50-jährige Charterboot-Führerin hatte versucht, vor dem bereits stillliegenden Kajütboot anzulegen.
Durch den Zusammenstoß entstand ca. 2.000 Euro Sachschaden.

Schwerverletzter Motorradfahrer.
Bei einem Verkehrsunfall heute früh, Freitag, dem 09.06.2017,  in Berlin-
Treptow-Köpenick, OT Plänterwald, wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt. Gegen 6.00 Uhr beobachteten Zeugen, wie ein 49-jähriger Audi-Fahrer vom Parkstreifen nach links in die Köpenicker Landstraße einfuhr. Ein 23-Jähriger Suzuki-Fahrer, der in Richtung Bulgarischen Starße unterwegs war, konnte nicht mehr ausweichen und stürzte. Hierbei verletzte er sich so schwer, dass er stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden musste. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 führt die weitere Bearbeitung.
 

Fußgängerin von Auto erfasst.
Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Lichterfelde wurde heute Morgen  (Freitag, der 09.06.2017) eine 51-Jährige von einem Auto erfasst und hierbei schwer verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen überquerte die Frau gegen 8.10 Uhr auf einem Fußgängerüberweg die Fahrbahn der Schütte-Lanz-Straße, als sie von dem Suzuki eines 59-Jährigen erfasst wurde, der in Richtung Lichterfelder Ring unterwegs war. Gemäß Zeugenaussagen wurde die Frau mehrere Meter weit durch die Luft geschleudert und blieb dann verletzt auf der Straße liegen blieb. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie zur stationären Behandlung in eine Klinik.

 

 
Schwerer Verkehrsunfall.
Vier Schwerverletzte in Berlin- Alt-Hohenschönhausen.
Werder (Havel)
/Berlin-Alt-Hohenschönhausen: -
Bei einem schweren Verkehrsunfall am Samstag, dem 03.06.2017, gegen 19:32 Uhr, in Berlin-Alt-Hohenschönhausen sind vier Menschen schwer verletzt worden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten hydraulische Rettungsgeräten des Rüstwagens vom Technischen Dienst zur Rettung und Befreiung  des eingeklemmten 22-jährigen Autofahrers einsetzen. Diese schwer verletzte Person wurde dann unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus gebracht. Er befinde sich auf der Intensivstation. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zu Samstag, als der Autofahrer eine Straßenbahn überholen wollte. Dabei stieß er frontal mit einem ihm entgegenkommenden Kleintransporter zusammen.

Der 28-jährige Fahrer des Kleintransporters und seine Beifahrer, ein 23-Jähriger und eine 20-Jährige, wurden schwer verletzt. Der 28-jährige Fahrer befindet sich derzeit noch im Krankenhaus, seine Beifahrer waren am Nachmittag bereits entlassen. Die Konrad-Wolf-Straße war aufgrund der Bergungsarbeiten bis 6.00 Uhr morgens für Autos und Straßenbahnen gesperrt.
Der Schschaden beläuft sich auf ca. 45 000 Euro.