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                      Verkehrsunfälle  im  Juli   2017                   
 

 
Verfolgungsfahrt der Polizei.
Auto fuhr die U-Bahntreppe hinunter.
Werder (Havel)/
Berlin-Spandau: -  Zu einem spektakulären Ereignis kam es gestern Abend, Sonntag, dem 30.07.2017, in Berlin-Spandau. Ein Autofahrer entzog sich einer Kontrolle, und letztendlich fuhr der Pkw ohne Fahrzeugführer, aber mit zwei Insassen die Treppe eines Eingangs einer U-Bahnstation hinab. Nach den bisherigen Ermittlungen sprach die Besatzung eines Funkwagens den Ford-Fahrer gegen 20.15 Uhr am Altstädter Ring Ecke Moritzstraße an, um diesen einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Statt dem Einsatzwagen zu folgen, beschleunigte der Autofahrer das mit weiteren zwei Personen besetzte Fahrzeug und fuhr davon. Dabei benutzte er nicht nur die Fahrbahn, sondern auch Gehwege und Grünstreifen. Auf seinem Fluchtweg Richtung U-Bahnhof Spandau konnten sich Passanten nur mit einem beherzten Sprung zur Seite retten. Der, wie sich später herausstellte, 25-jährige Autofahrer verließ den Wagen, bevor dieser die U-Bahntreppe hinunterfuhr und an einem Betonpfeiler zum Stehen kam. Verletzt wurde dabei niemand. Die beiden Mitfahrer entkamen unerkannt. Einsatzkräfte nahmen den jungen Mann in unmittelbarer Nähe fest. Der Autolenker war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, zudem waren an dem Fahrzeug zur Fahndung ausgeschriebene Kennzeichen angebracht. Gegen ihn richten sich nun die Ermittlungen unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht, Urkundenfälschung und Straßenverkehrsgefährdung. Polizisten brachten den Tatverdächtigen anschließend zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam, welches er danach wieder verlassen konnte.

 

 
Unfallflucht.
Unfall der besonderen Art. Nach Verkehrsunfall in Berlin-Mitte – Beide Fahrer von der Unfallstelle geflüchtet.
Werder (Havel)/
Berlin-Mitte: - Nach einem Verkehrsunfallin Berlin-Mitte flüchteten in der vergangenen Nacht die Fahrer beider Fahrzeuge zu Fuß. Zeugen hatten am Mittwoch, dem 26.07.2017, gegen 23.50 Uhr, die Polizei verständigt, nachdem sie beobachtet hatten, wie ein Mini und ein Mercedes-Geländewagen auf der Kreuzung Alexanderstraße/Karl-Liebknecht-Straße/Memhardstraße zusammenstießen und anschließend beide Fahrer zu Fuß flüchteten.
Gemäß der Zeugen soll der Mercedes in der Memhardstraße in Richtung Karl-Marx-Allee unterwegs gewesen sein. Der Mini wollte von der Alexanderstraße nach links in die Karl-Liebknecht-Straße abbiegen. Beide Wagen stießen im Kreuzungsbereich zusammen, wodurch der Geländewagen zur Seite geschleudert wurde, einen Schaltkasten umfuhr und in Blumenrabatten am Straßenrand zum Stehen kam.
Aufgrund des Unfalls fielen die Ampeln an der Kreuzung aus, die während der Unfallaufnahme gesperrt werden musste. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Gegen 3.10 Uhr meldete sich bei der Polizei in Brandenburg ein 22-Jähriger, der angab, den Mini gefahren zu haben. Der junge Mann ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen dauern an.
Der Sachschaden wird auf 35.000 Euro geschätzt.

 

 
Jeder will gefahren sein.
Wer fuhr das Auto tatsächlich? Zwei Frauen wollen angeblich gefahren sein.
Werder (Havel)/
Berlin-Schöneberg: - Zwei Frauen sind sich darüber uneinig, wer heute früh, Sonntag, dem 23.07.2017 in Berlin-Schöneberg das Unfallauto gefahren hatte.
Nach Angaben von Zeugen bog ein sehr schnell fahrender Toyota von der Hauptstraße nach links in die Dominicusstraße in Richtung Sachsendamm ab. Auf der Kreuzung fuhr der Wagen nur noch auf den beiden rechten Rädern und überschlug sich und rutschte frontzal in den Eingangsbereich eines Lotto-Ladens. Dabei wurde der aus Scheiben bestehende Eingangsbereich aus dem Mauerwerk in das Geschäft gedrückt, was auf eine sehr hohe Geschwindigkeit schließen lässt.
Zum Zeitpunkt des Unfalls sollen fünf Personen in dem Unfallwagen gesessen haben, von denen drei Insassen von der Unfallstelle geflüchtet waren.
Die alarmierten Polizisten stellten die Personalien von zwei an der Unfallstelle verbliebenen Frauen im Alter von 36 und 38 Jahren fest.
Beide gaben an, das Unfallfahrzeug gefahren zu haben und waren alkoholisiert. Atemalkoholkontrollen ergaben bei der Jüngeren einen Wert von rund 1,1 Promille und bei der 38-Jährigen etwa 1,6 Promille. Darüber hinaus stellten Polizeibeamte die Personalien eines 22-Jährigen fest. Dieser war zunächst geflüchtet, dann aber zum Unfallort zurückgekehrt und sich unter die Zuschauer gemischt.
Zeugen hatten ihn als Mitfahrer wieder erkannt. Die Ermittlungen zu den zwei noch unbekannten Insassen dauern an. Während die 38-Jährige wohl unverletzt blieb, kam die 36-Jährige mit Kopf-, Rumpf-, Arm- und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

 

 
Unfall mit Berliner Tram.
Mit Tram kollidiert – Frau schwer verletzt.
Werder (Havel)/
Berlin-Lichtenberg: - Zu einem Verkehrsunfall kam es heute Morgen, Donnerstag, dem 20.07.2017, in Berlin-Alt-Hohenschönhausen, bei dem eine Autofahrerin schwer verletzt wurde.
Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr die 36-jährige Autofahrerin gegen 8.20 Uhr den Weißenseer Weg in Richtung Indira-Gandhi-Straße. In Höhe des Sportforums wollte die 36-jährige Renault-Fahrerin wenden und soll dabei die mit ihr in gleicher Richtung fahrende Tram der Linie M 13 übersehen haben.
Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, durch den der Pkw in das Gleisbett der Tram geschoben wurde. Die Autofahrerin wurde in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit einer Rettungsschere befreit werden. Rettungskräfte brachten die 36-Jährige mit einer Kopf- und Armverletzung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 37-jährige Straßenbahnführer, unter dem Eindruck des Geschehens stehend, wurde hierbei nicht verletzt. Er konnte seinen Dienst weiter fortführen.

 

 
Unfall mit Berliner Rikscha.
Berliner-Rikschafahrer nach Verkehrsunfall schwer verletzt.
Werder (Havel)/
Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg: - In der vergangenen Nacht, Mittwoch, den 05.07.2017, kam es in Berlin-Kreuzberg zu einem Unfall zwischen einem Pkw und einer Rikscha.
Ein Zeuge gab der Polizei gegenüber an, dass er gegen 1.40 Uhr im Rückspiegel seines Autos beobachten konnte, wie in der Straße Hallesches Ufer ein Autofahrer gegen eine dort anhaltendes Rikscha fuhr, kurz anhielt und sich dann in Richtung der Schöneberger Straße unerlaubt entfernte.
Bei dem Zusammenstoß wurde der 27-jährige Rikschafahrer schwer und die 21-jährige Mitfahrerin leicht verletzt.
Alarmierte Rettungskräfte brachten den Fahrradfahrer mit Verletzungen am Kopf und an den Beinen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Frau wurde leicht am Bein verletzt und konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.
Der Verkehrsdienst der Polizeidirektion 5 ermittelt wegen  Unfallflucht.