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    Stadt   Werder/Havel   vom   Februar  2012  
 

Schnee, Regen und Glätte
Der Winter kam zurück und überraschte die Einwohner im Schlaf. Er bescherte den Kfz-Werkstätzten einen "Feiertag" mit dem Namen "St. Glatteis"
Werder(Havel): - Wer heute früh aufstand und zur Bahn musste, der rieb sich verdutzt die Augen. Er wurde geblendet durch das grelle Weiß, das eigentlich schon Vergangenheit war. Der erneute Wintereinbruch mit Schneeschauern hat heute nicht nur wiederum die S-Bahn in Berlin lahm gelegt, die Bundesbahn hatte ebenfalls mit dem plötzlichen Wintereinbruch große Schwierigkeiten. Eilig wurden Arbeitsgruppen gebildet und los geschickt, die den bereits durch den Autoverkehr festgefahrenen Schnee an den Bahnübergängen aus den Gleisen fegten, um ein Entgleisen der Züge zu vermeiden. Auch der Straßenverkehr war in ganz Brandenburg behindert. Viele Autofahrer standen vermutlich aufgrund vorher freier Straßen etwas später auf und mussten sich dann durch die Schneemassen quälen. Die Polizei registrierte

zahlreiche Unfälle, davon meistens Auffahrunfälle. Vorausfahrende Fahrzeuge bremsten oft grundlos oder aus Angst. Stunden später war der ganze Spuk dann wieder vorbei und die Straßen waren normal befahrbar. Zurück blieben Blechschäden. Dadurch füllten sich wieder die Auftragsbücher der Kfz - Reparaturwerkstätten.

Experte für die Kinder- und Schülerverpflegung,
Werderaner Kinder kamen mit Hase Paule auf den GeschmackSodexo-Korbtheater ver-mittelt spielerisch eine gesunde Lebens-weise.
Werder(Havel): - Am 14. Februar 2012, gegen 10.00 Uhr, kam bereits der (Oster) Hase zu den Werderaner  Kita - Kinder in die Havelauenhalle in Werder (Havel).  Ab sofort tourte Hase Paule mit der Firma Sodexo und dem Figurentheaterstück "Paule kommt auf den Geschmack" durch bundesweit 27 Kindertagesstätten und Grundschulen. Heute machte der beliebte Hase als erste Station  bei den Kinder der Kita „Werderaner Früchtchen“ und der Integrationskita „Anne Frank“ in Werder  Station. Der übergewichtige Paule zeigte seinen kleinen Zuschauern auf einfühlsame Weise, wie er mit Erfolg seine ungesunde Lebensweise aufgibt und sich dank ausgewogener Ernährung und viel Bewegung schließlich viel wohler fühlt. Im Anschluss an die Vorstellung gab es zusätzlich ein buntes Vitamin-Power-Buffet mit mundgerechten Obst- und Gemüsesticks und leckeren Dips. Bereits über 15.400 Kinder zwischen 3 und 11 Jahren, davon 4.000 Kinder in diesem Jahr, verfolgten in deutschlandweit 178 Einrichtungen die spannende Geschichte des übergewichtigen Langohrs. Mit dem Sodexo-Korbtheater wird dem Nachwuchs in Kindertagesstätten und Grundschulen nun bereits im 6. Jahr auf spielerische Art das Thema ausgewogene Ernährung und Bewegung näher gebracht. „Vorbildwirkung, Erziehung und eine systematische Aufklärung in einer frühen Lebensphase sind besonders wichtig, damit ausgewogene Ernährung im Alltag als selbstverständlich erlebt wird und Akzeptanz findet. Mit dem Korbtheater leisten Sodexo spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger einen wichtigen Beitrag zur Ernährungsbildung“, erklärt Sylke Sünder, Bereichsleiterin Marketing Nord-Ost und Spezialistin für Kitas und Schulen bei Sodexo. Durch den ganzheitlichen, gemeinsam mit Theaterpädagogen entwickelten Ansatz soll das Korbtheater neben der Ernährungserziehung auch die gegenseitige Toleranz und Akzeptanz fördern. Die Kinder werden in die Handlung einbezogen. Um einen nachhaltigen Lerneffekt zu erzielen, erhielt jede besuchte Einrichtung zusätzlich pädagogisches Begleitmaterial mit Szenetexten, Liedern, Noten sowie Tipps zur Nachbereitung. Der Eintritt für Kinder betrug wie in den vergangenen Jahren 3 Euro, alle weiteren Kosten trägt Sodexo. Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) bei Kindern sind in Deutschland nach wie vor weit verbreitet. Rund 15 Prozent der unter 18-Jährigen sind übergewichtig, ein Drittel davon sogar adipös. Die häufigsten Ursachen sind

unausgewogene Ernährung und mangelnde Bewegung. Langfristig können Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck und auch psychische Probleme die Folge sein. Hänseleien durch Gleichaltrige und die Isolierung bei sportlichen und anderen Aktivitäten führen oftmals zum Rückzug betroffener Kinder aus sozialen Bindungen. Um dem wirkungsvoll zu begegnen, gilt es besonders in den ersten Lebensjahren die richtigen Weichen für das Essverhalten zu stellen, denn Ernährungsgewohnheiten werden früh geprägt. Vor diesem Hintergrund engagiert sich Sodexo als führender Experte für Kita- und Schulverpflegung für eine gesunde Lebensweise bei Kindern und unterstützt ihre Kunden mit besonderen Angeboten für Heranwachsende.

Eisfest in Phöben.
4. Eisfest in Phöben war ein großer Erfolg.
Werder(Havel)/Phöben:
- Ein eiskaltes Wochenende lockte viele Neugierige und Unternehmungslustige aus ihren warmen Stuben zum 4.Eisfest nach Phöben. Wie uns die Vorsitzende des Heimatvereins Phöben, Frau Elke Jäger mitteilte, kamen bis zu 200 Gäste zu dem alljährlichen Spektakel an das Strandbad  Havelufer. Dort hatten Mitglieder des Heimatvereins Phöben geladen und für das leibliche Wohl allerlei leckeres vorbereitet. Ob Glühwein, Grillwürste oder heißen Kaffee mit Kuchen, alles fand seine Abnehmer. Vom Verein wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass vom Ordnungsamt Werder(Havel) ein generelles Verbot für das Betreten der Eisfläche auf der zugefrorenen Havel besteht. Viele Töplitzer ließen es sich jedoch nicht verbieten und wanderten den kurzen Weg über das Eis der Havel zu dem gegenüber liegenden Eisfest der Phöbener. Wann

kommt man sonst auf dem kurzen Weg von Töplitz nach Phöben. Auch hatten viele Phöbener sich nicht an das Verbot des Werderaner Ordnungsamtes gehalten und waren mit Schlittschuhen, Ski oder Schlitten auf dem Eis ihrem Winterspass nachgegangen. Bei strahlendem Sonnenschein machte es allen Spaß. Gegen 17,00 Uhr, bei Eintritt der Dämmerung waren jedoch wieder alle auf sicherem Festland und schwankten teilweise ihrem warmen Zuhause entgegen. Bei solch großem Erfolg ist man seitens des Heimatvereines Phöben gewillt, auch im nächsten Jahr das schöne Eisfest zu wiederholen.

Unsinnige Werbung.
Das historische Stadtbild von Werder(Havel) wird verschandelt.
Werder(Havel):
- Wer in letzter Zeit einmal durch die Altstadt von Werder(Havel) schlendern wollte, der musste feststellen, dass die Unsitte, Werbung an öffentliche Gebäude anzubringen jetzt auch Werder(Havel) erreicht hat. Urlauber und Touristen stellen ihr Fahrzeug am Festland ab und wandern gerne über das nahe gelegene und zuerst gesehene Kulturgut von Werder(Havel), die Inselbrücke mit ihrem malerischen Blick auf die weltbekannte Skyline der Altstadt von Werder(Havel), hinüber zur Inselstadt. Wenn sie sich ein Foto als Andenken mit nehmen wollen, so sind sie gezwungen, die am Geländer der Brücke angebrachte Werbung, mit zu fotografieren. Werbung, die unsinnig und gegenteilig ist. So wirbt ein Plakat für mehr Ruhe für die lärmgeplagten Bürger der Stadt  und das andere Plakat wirbt für mehr Krawall in dem ältesten und höchsten Kulturgut auf dem Inselfriedhof der Stadt, der "Heilig Geist Kirche", dem Dom zu Werder. Vermutlich will man den "Heiligen Geist" vertreiben und die Toten auferwecken. Wie uns Pfarrer Georg Thimme schriftlich mitteilte, vergleicht er das Rockkonzert mit dem Konzert von Michael Hirte und
“Die drei jungen Tenöre”. Auch habe er vor einiger Zeit ein Konzert der Geigenvirtuosin Anna Sophie Mutter in der Philharmonie erlebt. Vor der Philharmonie wurden am Eingang Brezeln verkauft, im Foyer gab es Sekt, Wein, Bier oder Selters zu kaufen. Also warum nicht auch in der Kirche. (Herr Pfarrer Timm, die Philharmonie wurde extra dafür gebaut und die Kirche ist ein Haus Gottes). Auch freue er sich darüber dass ein Teil der Einnahmen dieses konkreten Rock-Konzertes  darüber hinaus der Kirchengemeinde zugute kommt. Vermutlich benötigt man diese dann wieder um Schäden, verursacht durch die aufgestellten 10 000 Watt Schalldrucklautsprecher, an der Orgel und an der Bausubstanz der Heilig Geist Kirche, deren Mauerwerk teils aus dem 12. Jahrhundert stammen,  zu beheben.      Siehe Rock in Caputh.

Baumblütenkönigin für Baumblütenfest 2012 gesucht!
Baumblütenkönigin für Saison 2012/2013 in der Baumblütenhauptstadt Werder (Havel) gesucht.
Werder(Havel): - Es ist wieder einmal so weit. Eine Regentschaft neigt sich dem Ende zu. Die derzeitige Baumblütenkönigin Victoria Tremel kann auf eine erlebnisreiche Zeit zurückblicken. Auftritte gab es unter anderem für den Stadtsportbund Werder (Havel), im Rahmen der Partnerschaft mit „Hertha BSC“ auf dem Sommerfest des Werderaner FC, beim traditionellen Werderaner Mühlenfest zeichnete Victoria im Namen der Stadt die Gewinner des Wettbewerbes „Unsere Stadt blüht auf“ aus, und derzeit repräsentiert sie unsere Blütenstadt auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Die Stadt Werder (Havel) möchte sich auf diesem Weg ganz herzlich bei Victoria Trempel bedanken, sie hat es geschafft, die Herzen der Menschen zu erreichen. Ihre aufgeschlossene und sympathische Art führte zu intensiven Kontakten mit den unterschiedlichsten Menschen.  Eine Repräsentantin für die gesamte Region!  Aber alles hat ein Ende und es wird Zeit, sich nach einer würdigen Nachfolgerin umzusehen.  Wer von  den Damen hat Lust, die spannende Aufgabe für die nächste Amtszeit 2012/2013 zu übernehmen?  Die Baumblütenkönigin ist Botschafterin der Blütenstadt Werder (Havel) und ihrer Wirtschaftsunternehmen. Sie sollten kommunikativ und aufgeschlossen sein, das 18. Lebensjahr vollendet haben und in Werder (Havel) wohnen. Ihre schriftliche Bewerbung sollte einen Lebenslauf sowie ein aktuelles Foto enthalten und Ihre enge Verbundenheit zur Region ausdrücken. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, die Sie bis zum 16. März 2012 schriftlich bei uns einreichen können.
Stadtverwaltung Werder (Havel)
Bereich Marketing
Eisenbahnstraße 13/14

Kitaerweiterung der "Werderaner Früchtchen"
Werderaner Früchtchen ziehen in ihre neue Unterkunft "Haus II".
Werder(Havel):
- Am Donnerstag, dem 27.01.2012, gegen 15,00 Uhr, wurde feierlich der Neubau
von Haus II der Kita „Werderaner Früchtchen“ in der Straße Hoher Weg 158 eröffnet. Das Haus ist einer der drei Kitaausbauten, den die Stadt Werder (Havel) für das Jahr 2012 geplant hat. Ein zweiter kommt im Herbst durch einen privaten Betreiber aus Berlin in den Havelauen zur Eröffnung und der dritte ist als Erweiterungsbau in Glindow vorgesehen, so Bürgermeister Werner Große (CDU). Somit trage die Stadt Werder(Havel) dem Rechnung, dass immer mehr junge Familien nach Werder ziehen. Mit dem Angebot der Kindertagesplätze wolle man den Zuzug gerader für junge Familien noch schmackhafter machen. So habe man nicht gezögert und ca. 1,850 Millionen Euro, davon 756 Tausend Euro als Fördermittel aus U3-Finanzierung des Landes Brandenburg, in den Neubau eines weiteren Hauses, Haus II, der Kindertagesstätte "Werderaner Früchtchen“ investiert. Gleichzeitig zur Eröffnung wurde ein von den Erzieherinnen Sylke Harp, Andrea Hergert und Angela Ziebarth herausgebrachtes Buch " Werder- gestern und heute" der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist ein Stadtführer, der es Kindern ermöglichen soll, auf spielerische Weise Werder(Havel), seine Geschichte und seine Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Er ist aber auch gedacht, anderen Dienststellen, die in der Kinderbetreuung tätig sind, ein Leitfaden in die Hand zu geben, um deren Arbeit etwas zu erleichtern. In dem Buch sind verschiedene und reichlich illustrierte Wanderwege für Kinder aufgezeichnet, beschrieben und deren historische Bedeutung erklärt. Ganz besonders ist dieser Stadtführer für Eltern hilfreich, die ihren Kindern die geschichtliche Vergangenheit von Werder(Havel) etwas näher bringen wollen. Wer sonst als Dr. Baldur Martin, Stadtrat und alteingesessener Werderaner Bürger, stand gerade für  geschichtliche Vergangenheit mit Rat und Tat zur Seite. Der Stadtführer für Kinder ist mit vielen Bildern aus Werder(Havel) und Anregungen ausgestattet, um die Historie und das Leben für Kinder begreifbarer zu machen. Er ist für Interessenten über die Stadtverwaltung Werder(Havel) zu beziehen. Er hat 142 Seiten und dürfte so ca. 8 Euro kosten.