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    Stadt   Werder/Havel   vom   August  2012   
 

Paralympics 2012 in London.
Werderaner André Lehmann für die Paralym-pics nominiert.
Werder (Havel):
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André Lehmann hat eine Lernbehinderung. Seit 6 Jahren ist er im Schwimm-Verein SC Potsdam. Er ist ein sehr guter Schwimmer. André hat es geschafft. Er fährt zu den Paralympics nach London!. Nach dem sich unser Geher Christopher Linke bei den Olympischen Spielen so wacker geschlagen hat, freuen wir uns, dass sich der Schwimmer André Lehmann für die Paralympics qualifiziert hat, ein toller Erfolg. Der 17-jährige Lehmann, der über 100 Meter Rücken und 200 Meter Freistil der Schadensklasse S14 startet, „soll vor allem Erfahrung sammeln“, sagt seine Trainerin Dörte Paschke. Für  André Lehmann sind es die ersten Paralympics. Der lernbehinderte Schwimmer hat den Status als Nationalkader und überzeugte zuletzt im Mai bei den Berlin-Brandenburgischen Landesmeisterschaften. Im Berliner Europa-Sportpark verbuchte der Werderaner drei Siege, schwamm die 100 Meter Freistil erstmals unter einer Minute und verbesserte seine persönliche Bestzeit auf 59,16 Sekunden. Die Olympianorm über 200 Meter Freistil (2:07,00) verfehlte Lehmann zwar erneut, schaffte jedoch die internationale Norm über 200 Meter Kraul und somit die Qualifikation für London. „Bei den Paralympics möchte ich meine Bestzeit unbedingt wieder erreichen“, sagt der jüngste Athlet im deutschen Team, der an der Potsdamer Eliteschule des Sports lernt und deutschlandweit der erste behinderte Schüler ist, der an einer Sportschule unterrichtet wird. André startete bereits 2010 bei der Weltmeisterschaft in Eindhoven,
bei der Europameisterschaft 2011 in Berlin und ist mehrfacher Deutscher Rekordhalter. Und wenn André in wenigen Tagen an den Start geht, werden wir ihm ganz fest die Daumen drücken.
Werner Große, Bürgermeister

Hundebiss in Werder.
Von Hund in die Hand gebissen.
Werder (Havel): - Am Montag, dem 27.08.2012, gegen 11.45 Uhr, wurde eine 48-jährige Werderanerin von einem Spitzmischlingshund gebissen. Der Geschädigten wurde in der Brandenburger Straße in Werder (Havel) von dem Hund in die linke Hand gebissen und musste in einem Potsdamer Krankenhaus verbracht und dort ärztlich versorgt werden. Eine Anzeige wegen Fahrlässiger Körperverletzung wurde erstattet und das Ordnungsamt überprüft die Hundehaltung. Ob der Hund Tollwut hat, das steht zur Zeit noch nicht fest.

„20 Jahre Förderverein Elisabethhöhe e.V.“
Elisabethhöhe ist zwar der kleinste und jüngste Gemeindeteil der Stadt Werder (Havel), er feierte aber am 25. August 2012 dennoch bereits sein 85jähriges Bestehen.
Werder (Havel):Das anstehende Jubiläum wurde zusammen mit dem 20. Geburtstag des Fördervereins zur Heimatpflege e.V. gefeiert, welcher bei seiner Gründung beschloss, in Abständen von fünf Jahren die Gründung der Elisabethhöhe im Jahr 1927 mit einer Feier zu begehen. Damit knüpfen die Einwohner des Gemeindeteils Elisabethhöhe an eine Tradition ihrer Ur-Siedler an, welche es schon immer gut verstanden, sich beim Arbeiten wie auch beim Feiern zusammenzuschließen. Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Geselligkeit wurden und werden hier schon immer großgeschrieben und auch gerne zelebriert. Dies können nicht nur unsere älteren Mitbewohner sehr gut bestätigen. In der Festschrift zum „85jährigen Bestehen der Elisabethhöhe“ haben sich einige Zeitzeugen an ihre Kindheit und Jugend erinnert und prägende Eindrücke und Erlebnisse Revue passieren lassen. Nach der Wende 1989, begann der Ortsteil Elisabethhöhe mit der Gründung des Fördervereins 1992 als Ansprechpartner für Jung und Alt ein neues Kapitel zu schreiben. Der Förderverein stellte sich das Ziel, die Traditionspflege, die Heimatpflege, das Gemeinschaftsleben sowie die Infrastruktur des Gemeindeteils Elisabethhöhe zu verbessern. Seitdem wird jedes Jahr neben vielem anderen ein Säuberungseinsatz auf den Straßen und auf dem Friedhof unter reger Beteiligung der Einwohner durchgeführt - das anschließende Osterfeuer erfreut sich dann jedes Mal einer großen Beliebtheit. Im Gemeindeteil Elisabethhöhe wurden nach der Wende seit 1990 22 neue Häuser errichtet, so dass sich die Einwohnerzahl auf 499 erhöhte. Für die nächste Zeit sind noch weitere Wohnhäuser in der Planung. Dies zeigt, dass der Standort angenommen wird und sich positiv entwickelt! Dazu tragen auch die im Gemeindeteil ansässigen Firmen wesentlich bei. Am 25. August 2012 jährte sich nun die Gründung von Elisabethhöhe zum 85. Mal. Gleichzeitig feierte der Förderverein zur Heimatpflege sein 20jähriges Bestehen.

Ruderhalle des Ruder-Klub Werder (Havel).
Die neue Ruderhalle wurde feierlich dem Betrieb übergeben.
Werder (Havel):
- Die Wiederherstellung des im vergangenen Jahr feuerbeschädigten Ruderbeckens wurde am 18. August 2012 gefeiert. Der Ruder-Klub Werder lud ab 16.00 Uhr in das Bootshaus an den Werderwiesen ein, um die Einweihung der wieder aufgebauten Trainingsanlage mit allen Gästen zu feiern und den vielen Spendern und Unterstützern zu danken. Lange hatte es gedauert, ehe das Gebäude wieder hergestellt war. Jetzt steht es schöner als zuvor. Die Brandursache wurde aber immer noch nicht geklärt. 230.000,- Euro wurden in den Neubau investiert. Jetzt hofft man auf großzügige Abwicklung der Versicherung. Da die neuen Brandschutzbestimmungen erhebliche Kosten verursacht wird im Wandel "alt gegen neu" der Ruder-Klub Werder (Havel) wohl auf einem erheblichen Teil der Kosten sitzen bleiben, zumal das in den verbrannten Schuppen gelagerte Inventar nicht versichert war und einen Wert von ca. 30.000,- Euro aufwies. Aber trotz des Unglückes in vergangenem Jahr waren alle froh, jetzt endlich die Beschädigungen nur noch auf vorhandenen Bildern zu sehen. Dank der Umsichtigkeit der Werderaner Feuerwehr konnte das lodernde

Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und in Schach gehalten werden. Aus Dankbarkeit wurde die Feuerwehr zur Eröffnungsfeier der neuen Trainingshalle eingeladen und durfte das Winterruderbecken
in der neu gestaltete  Halle einweihen. Trotz kräftiger Ruderschläge blieben sie jedoch "bodenständig"

„Liebesschlösser“
„Liebesschlösser“ am Geländer der Insel-brücke in Werder (Havel).
Werder (Havel): - Der ewige Liebesschwur soll besiegelt werden und dauerhaft halten. Aus diesem Grunde gehen viele Liebespaare zu einer neuen Unsitte über und erwerben zur Freude der Eisenwarenhändler Vorhängeschlösser aller Art je nach persönlichem Geldbeutel und suchen sich einen geeigneten Platz zur Bekundung der ewigen Liebe. Die genaue Herkunft dieses Brauches ist unklar. Ausgangspunkt  in Europa ist sehr wahrscheinlich Italien. An der auserkorenen Stelle schwören sich die beiden Verliebten „Ewige Liebe“, befestigen das Schloss an dem Brückengeländer und werfen den Schlüssel in die darunter fließende Föhse. In Werder (Havel) ist die Inselbrücke das Objekt der Begierde. Mit Blick auf die Skyline der Inselstadt bei romantischen Sonnenuntergang kommen Liebespaare ins Schwärmen und lassen sich auch nicht von der durch die Stadt am Geländer der Brücke geduldete ebenfalls verschandelnden großen Werbebanner ablenken. "Wir freuen uns, dass Liebespaare sich an unserer Inselbrücke durch das Anbringen von Liebesschlössern verewigen wollen. Doch stellt die Insel mit der Brücke ein Flächendenkmal dar. Daher bittet die Stadt vom Anbringen der Liebesschlösser am Brückengeländer und an anderen Stellen in der Stadt Abstand zu nehmen", so Bürgermeister Werner Große (CDU). Das Anbringen der "Liebesschlösser" hat auch einen anderen Nachteil. Es bilden sich dadurch größere Roststellen am Geländer, deren Beseitigung ein erheblicher Kostenfaktor für die Stadt (Werder (Havel) bedeutet.

20. Mühlenfest in Werder (Havel)
Werderaner Mühlenfest verliert an Niveau.
Werder (Havel): - Am Samstag, dem 11. August 2012, wurde das 20. Mühlenfest auf der Insel abgehalten. Dank des Engagements zahlreicher Sponsoren, Vereine und den Organisatoren des Festes war es gelungen, ein vielseitiges Angebot für alle Altersgruppen auf die Beine zu stellen. Das Programm begann gegen  13.00 Uhr mit dem Auftritt des Spielmannzuges der Werderaner Feuerwehr. Ab 13.30 spielt die Band „Alte Wache“ Dixieland und Swing. Gegen 14,30 Uhr wurden die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbes „Unsere Stadt blüht auf“ ausgezeichnet. Die Glückwünsche überbrachten Bürgermeister Werner Große (CDU) und unsere Baumblütenkönigin Karola Schulz.

Sieger in diesem Jahr ist:

Familie Klaus und Renate Lange, Moosfennstraße 53
2. Platz belegte:
Familie Volker und Regine Kubitzki, Nelkenstraße 31
3. Platz belegte:
Familie Fritz und Anni Jantke, Am Markt 13
Eine Anerkennung erhielten:
Familie Christian und Birgit Kärger, Schwalbenbergweg 30
Familie Volker und Maria Mühl, Am Waldrand 1
Familie Thomas Hund, Brünhildestr. 56

Ab
17 Uhr, zur besten Familienzeit wurde es jedoch "glitschig". Remmi & Demmi, eine Stimmungsband aus Sachsen, griff bei ihren Stimmungslieder sehr tief in die Schmuddelkiste. Wenn man Stimmung nur dadurch erreicht, dass man unter die Gürtellinie geht und dazu obszöne Bewegungen macht, sollte man seinen Beruf wechseln. Solche Musik ist ideal für Herrensitzungen im Karneval oder Bierzeltgaudi aber nichts für einen Familiennachmittagtag mit kleinen Kindern. Hier hat der Veranstalter völlig danebengegriffen.
Als schillernden Abschluss des Festes wurde gegen 23.45 Uhr eine eigens für das Mühlenfest konzipierte Lasershow zelebriert. So fand der Tag doch noch einen versöhnenden Abschluss.

Gestohlenes Fahrzeug aufgefunden
In Werder sollte ein gestohlener Pkw zuge-lassen werden.
Werder(Havel): - Am Donnerstag, dem 09.08.2012, meldete sich eine Mitarbeiterin der Zulassungsstelle Werder (Havel) bei der Polizei und teilte mit, dass sich eine Dame in der Einrichtung befinde, welche ein Fahrzeug zulassen wolle, welches durch eine Polizeidienststelle in Rheinland-Pfalz zur Fahndung ausgeschrieben ist. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte das Fahrzeug und die Dame in der Zulassungsstelle in Werder (Havel) angetroffen werden. Im Gespräch wurde der Polizei mitgeteilt, dass die Frau aus der Ortslage Jeserig, den PKW offiziell bei einem Autohändler in Rheinland-Pfalz für ca. 7.000,-€ erworben. Einen entsprechenden Kaufvertrag konnte die Frau vorlegen. Der Kaufvertrag stellte sich als Echt heraus. Der Autohändler hatte die Käuferin und jetztige Geschädigte nicht darauf hingewiesen, dass der PKW aus einer strafbaren Handlung stammt. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde der PKW als Diebesgut sichergestellt. Gegen den Autohändler wurde nun eine Anzeige wegen des Verdachtes des Betruges Hehlerei erstattet.